[{"content":" Hey, ich bin Sebastian \u0026#x1f44b; # Willkommen auf meinem minimalistischen Blog.\nHier teile ich meine Projekte, meine Arbeit im Homelab und ab und zu auch persönliche Erlebnisse - wie unsere Auswanderung nach Paraguay.\nMehr über mich findest du im Profil \u0026#x261d;\u0026#xfe0f;\nViel Spaß beim Lesen und Entdecken!\n","date":"22. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/","section":"","summary":"","title":"","type":"page"},{"content":"","date":"22. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/blogging/","section":"Tags","summary":"","title":"Blogging","type":"tags"},{"content":"","date":"22. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/blowfish/","section":"Tags","summary":"","title":"Blowfish","type":"tags"},{"content":"","date":"22. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/","section":"Categories","summary":"","title":"Categories","type":"categories"},{"content":"","date":"22. 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Was sich verändert hat, ist das Fundament darunter: das Hugo Theme.\nLange Zeit lief dieser Blog mit:\nadityatelange/hugo-PaperMod A fast, clean, responsive Hugo theme. HTML 13694 3398 Einem schlanken, schnellen und weit verbreiteten Theme für Hugo.\nPaperMod hat seinen Job gut gemacht und ich war damit auch zufrieden. Im Laufe der Zeit hatte ich einiges angepasst und erweitert. Ein Hugo Update hatte außerdem einige Änderungen an den Language Parametern mit sich gebracht, die ich anpassen musste.\nZufällig stieß ich dann auf Blowfish und was ich dort sah, sprach mich sofort an. Nicht weil PaperMod schlecht war, sondern weil Blowfish einige nützliche Funktionen mitbringt, die direkt der Benutzerfreundlichkeit des Blogs zugute kommen und die ich bei PaperMod selbst hätte nachbauen müssen.\nWas mich an Blowfish überzeugt hat # Blowfish ist ein modernes Hugo Theme von Nuno Coração, das auf Tailwind CSS aufbaut und optisch deutlich moderner wirkt als PaperMod. Aber nicht nur das Aussehen hat mich überzeugt, sondern überwiegend die Features, die im Alltag wirklich einen Unterschied machen.\nGitHub-style Alerts direkt in Markdown und das ohne eigene Shortcodes:\nNote So sieht eine Notiz aus, direkt in Markdown geschrieben.\nBei PaperMod hätte ich dafür einen eigenen Shortcode und CSS schreiben müssen. Bei Blowfish tippe ich einfach \u0026gt; [!NOTE] und fertig.\nRepo-Karten für GitHub, Forgejo und Codeberg, Icon-Support, eingebaute Suche als Overlay, Zen-Modus zum ablenkungsfreien Lesen, Barrierefreiheits-Einstellungen (Schriftgröße, Blur, Links unterstreichen) und all das bringt Blowfish von Haus aus mit, ohne dass ich selbst Hand anlegen muss.\nDazu kommt eine sehr aktive Community und eine Dokumentation, die wirklich gut ist.\nnunocoracao/blowfish Personal Website \u0026amp; Blog Theme for Hugo HTML 2812 731 Die Migration war mehr Arbeit als gedacht aber es lohnt sich # Ich wäre unehrlich, wenn ich sagen würde, die Migration war einfach. Blowfish hat eine andere Konfigurationsstruktur als PaperMod, denn statt einer einzigen hugo.yaml gibt es mehrere Dateien unter config/_default/:\nconfig/_default/ ├── hugo.toml ├── languages.de.toml ├── languages.en.toml ├── languages.es.toml ├── markup.toml ├── menus.de.toml ├── menus.en.toml ├── menus.es.toml └── params.toml Das klingt zunächst nach mehr Aufwand aber ist auf lange Sicht deutlich übersichtlicher, besonders bei einem mehrsprachigen Blog wie meinem.\nDie eigentliche Fleißaufgabe war die Migration aller Beiträge auf Page Bundles: Statt einzelner .md-Dateien bekommt jeder Artikel seinen eigenen Ordner mit index.md, index.de.md, index.es.md und allen zugehörigen Bildern direkt daneben. Das macht das Projekt insgesamt viel aufgeräumter.\ncontent/posts/my-blogpost/ ├── background.webp ├── featured.webp ├── index.de.md ├── index.es.md └── index.md Was ich selbst gebaut hatte und was Blowfish einfach mitbringt # Bei PaperMod war ich nicht mit dem Standard zufrieden und hatte im Laufe der Zeit einiges selbst nachgebaut oder angepasst: ein erweitertes Inhaltsverzeichnis (TOC), eine Series-Funktion für mehrteilige Artikel und die Integration von Cactus Comments, dem datenschutzfreundlichen Kommentarsystem auf Basis von Matrix.\nBlowfish bringt TOC und Series bereits von Haus aus mit, alles konfigurierbar über params.toml, kein eigener Template-Code nötig. Das hat mir einige selbstgebaute Partials erspart, die ich nach der Migration einfach löschen konnte.\nCactus Comments habe ich weiterhin im Einsatz, weil es perfekt zu meinem selbst gehosteten Matrix Homeserver passt. Die Integration läuft jetzt über Blowfishs offiziellen comments.html-Hook, das sogar sauberer als vorher, und ich konnte dabei gleich ein Update auf die neue Cactus-Version einspielen, die Mehrsprachigkeit und isAuthenticated unterstützt.\nLetzteres war besonders wichtig: Auf Synapse-Seite konnte ich dadurch enable_authenticated_media: true wieder aktivieren, was die Mediensicherheit deutlich verbessert.\nCatppuccin als Farbschema # Wer meinen Blog kennt, weiß, dass Catppuccin meine favorisierte Palette ist, sowohl im Terminal, in Neovim als auch bei meinem Blog. Blowfish unterstützt eigene Color Schemes über eine einfache CSS-Datei unter assets/css/schemes/catppuccin.css.\nDas Besondere: Blowfish nutzt Tailwind CSS mit CSS-Variablen für alle Farben. Damit lässt sich Catppuccin Latte (Light Mode) und Catppuccin Mocha (Dark Mode) sauber abbilden:\n--color-neutral-* für die Hintergrund- und Textfarben --color-primary-* für Blau (Links, Buttons) --color-secondary-* für Mauve (Inline-Code, Badges) Das Ergebnis ist ein Blog, der sich in meiner gesamten Linux-Umgebung zu Hause fühlt.\nWas ich vermisse # Ehrlichkeit gehört dazu: PaperMod war schneller. Es ist ein minimalistisches Theme ohne viel Overhead, und das merkt man an den Build-Zeiten und am Seitengewicht. Blowfish bringt mehr JavaScript und CSS mit, das ist nichts Dramatisches, aber sollte erwähnt werden.\nAußerdem ist Blowfish auf Tailwind aufgebaut, was bedeutet: Wer eigene Anpassungen machen will, muss die Tailwind-Klassen kennen oder bereit sein, etwas zu lernen. Das ist kein Nachteil, aber ein Unterschied zu PaperMod, wo man einfach CSS-Variablen überschreiben konnte.\nFazit # Der Wechsel hat sich gelohnt. Blowfish ist optisch moderner, feature-reicher und macht vieles möglich, das ich bei PaperMod selbst hätte bauen müssen. Die Migration war aufwendig, aber es hat sich gelohnt und der Blog steht jetzt auf einem soliden Fundament.\nWer Hugo nutzt und über ein Theme nachdenkt, dem empfehle ich, einen Blick auf blowfish.page zu werfen. Die Demo-Seite zeigt viele der Features live, und der Einstieg ist mit der ordentlichen Dokumentation gut machbar.\nFalls du Fragen zur Migration oder zur Catppuccin-Anpassung hast, schreib gerne einen Kommentar!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"22. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/from-papermod-to-blowfish-why-i-switched-my-hugo-theme/","section":"Posts","summary":"Nach Jahren mit PaperMod habe ich mein Hugo Blog auf Blowfish umgestellt. Was mich überzeugt hat, was anders ist und warum Catppuccin dabei eine Rolle spielt.","title":"Von PaperMod zu Blowfish: Warum ich mein Hugo Theme gewechselt habe","type":"posts"},{"content":"","date":"22. Juni 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/website/","section":"Tags","summary":"","title":"Website","type":"tags"},{"content":"","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/cactus/","section":"Tags","summary":"","title":"Cactus","type":"tags"},{"content":"Kommentarsysteme wie Disqus sind praktisch – aber sie laden Tracking, Werbung und externe Abhängigkeiten mit. Cactus Comments macht das anders: Kommentare landen direkt in Matrix-Räumen auf dem eigenen Homeserver.\nIm letzten Artikel habe ich gezeigt, wie man Synapse mit Docker aufsetzt und einen eigenen Matrix-Homeserver betreibt. Heute bauen wir darauf auf: Mit Cactus Comments bekommt jeder Blogartikel seinen eigenen Matrix-Chatraum – Leser können Kommentare hinterlassen, ohne sich bei einem Drittanbieter registrieren zu müssen, und ich habe die volle Kontrolle über meine Daten.\nWas ist Cactus Comments? # Cactus Comments ist ein föderiertes Kommentarsystem für das offene Web, das das Matrix-Protokoll als Backend nutzt. Das Prinzip ist elegant: Für jeden Blogartikel wird automatisch ein Matrix-Raum angelegt. Wer einen Kommentar schreiben möchte, meldet sich mit seinem Matrix-Account an – das kann ein Account auf matrix.org, meinem eigenen Server oder jedem anderen Matrix-Homeserver sein. Federation sei Dank.\nDas System besteht aus zwei Teilen:\nCactus Appservice – ein Python-Dienst, der als Matrix-Bot (hier: @cactusbot) auf dem Homeserver läuft und die Räume verwaltet Cactus Client – eine JavaScript/Elm-Webanwendung, die auf dem Blog eingebettet wird und das Kommentarfeld rendert Voraussetzungen # Ein laufender Synapse-Homeserver (meine Anleitung dazu: eigener Matrix-Homeserver mit Synapse) Docker und Docker Compose Node.js und npm (für den Client-Build) Eine Hugo-Website Den Cactus Client bauen # Der Cactus Client wird nicht als fertige Bundle-Datei ausgeliefert – er muss selbst gebaut werden. Ich möchte außerdem eine eigene Kopie im lokalen Forgejo behalten, statt mich auf GitLab zu verlassen.\nRepository klonen und auf Forgejo spiegeln:\ngit clone https://gitlab.com/cactus-comments/cactus-client.git cd cactus-client git remote rename origin gitlab git remote add origin https://git.techlab.icu/sebastianzehner/cactus-client.git git push origin --all git push origin --tags Build ausführen:\nnpm install npm run build Wenn du noch kein eigenes Forgejo hast, kannst du das Spiegeln überspringen.\nMöglicher Fehler: Korruptes Elm-Paket # Beim ersten Build-Versuch ist bei mir folgender Fehler aufgetaucht:\n🚨 CORRUPT PACKAGE DATA I downloaded the source code for ryannhg/date-format 2.3.0 from: https://github.com/ryannhg/date-format/zipball/2.3.0/ But it looks like the hash of the archive has changed since publication. Das Paket ryannhg/date-format hat seit seiner Veröffentlichung einen geänderten Hash – ein bekanntes Problem bei Elm-Abhängigkeiten, wenn der Paketautor den Version-Tag nachträglich verschoben hat. Die Lösung: das Paket manuell herunterladen und an der richtigen Stelle ablegen.\ncd ~/.elm/0.19.1/packages/ryannhg/date-format/2.3.0/ curl -L \u0026#34;https://github.com/ryannhg/date-format/zipball/2.3.0/\u0026#34; -o package.zip unzip package.zip mv ryan-haskell-date-format-b0e7928/* . rm -rf ryan-haskell-date-format-b0e7928 package.zip Danach nochmal bauen – diesmal erfolgreich:\n✨ Built in 3.73s. dist/cactus.js 155.95 KB dist/style.css 6.96 KB Den Appservice einrichten # Schritt 1: Tokens generieren # Der Appservice benötigt zwei zufällige Tokens für die Authentifizierung zwischen Synapse und Cactus:\ncat /dev/urandom | tr -dc \u0026#39;a-f0-9\u0026#39; | fold -w 64 | head -n 2 Die erste Ausgabezeile wird as_token, die zweite hs_token. Beide gut notieren.\nSchritt 2: Registration-Datei für Synapse erstellen # nvim ~/docker/synapse/files/cactus.yaml Inhalt:\nid: \u0026#34;Cactus Comments\u0026#34; url: \u0026#34;http://cactus:5000\u0026#34; as_token: \u0026#34;YOUR_AS_TOKEN\u0026#34; hs_token: \u0026#34;YOUR_HS_TOKEN\u0026#34; sender_localpart: \u0026#34;cactusbot\u0026#34; namespaces: aliases: - exclusive: true regex: \u0026#34;#comments_.*\u0026#34; Diese Datei teilt Synapse mit, dass es einen Appservice namens cactusbot gibt, der alle Raumaliase mit dem Präfix #comments_ verwaltet.\nSchritt 3: homeserver.yaml ergänzen # nvim ~/docker/synapse/files/homeserver.yaml Folgende Zeilen hinzufügen:\napp_service_config_files: - \u0026#34;/data/cactus.yaml\u0026#34; allow_guest_access: true use_appservice_legacy_authorization: true enable_authenticated_media: false public_baseurl: \u0026#34;https://matrix.your-domain.com\u0026#34; Wichtig: Der Pfad /data/cactus.yaml ist der Pfad innerhalb des Synapse-Containers. Bei mir ist ~/docker/synapse/files/ als /data gemountet.\nSicherheitshinweis: Die Einstellungen allow_guest_access: true, use_appservice_legacy_authorization: true und enable_authenticated_media: false sind Anforderungen des Cactus Appservice und lockern einige Sicherheitseinstellungen von Synapse. Wer das vermeiden möchte, müsste den Cactus Client entsprechend erweitern – das liegt jedoch außerhalb des Rahmens dieser Anleitung.\nSchritt 4: Umgebungsvariablen für Cactus # nvim ~/docker-compose/synapse/cactus.env Inhalt:\nCACTUS_HS_TOKEN=YOUR_HS_TOKEN CACTUS_AS_TOKEN=YOUR_AS_TOKEN CACTUS_HOMESERVER_URL=http://synapse:8008 CACTUS_USER_ID=@cactusbot:matrix.your-domain.com Schritt 5: Docker Compose erweitern # In der bestehenden docker-compose.yml für Synapse füge ich den Cactus-Service hinzu:\ncactus: image: cactuscomments/cactus-appservice:latest container_name: cactus env_file: cactus.env restart: unless-stopped networks: - synapse Cactus landet im synapse-Netzwerk, damit es den Synapse-Container direkt unter http://synapse:8008 erreichen kann.\nSchritt 6: Starten # cd ~/docker-compose/synapse docker compose down docker compose up -d synapse # wait for Synapse to become healthy docker compose up -d cactus Zur Kontrolle:\ndocker logs cactus --tail 50 docker logs synapse --tail 50 Die Website bei Cactus registrieren # Bevor Cactus Kommentarräume für meinen Blog anlegen kann, muss ich meine Website beim cactusbot registrieren. Das geht direkt über Element:\nEinen neuen Chat mit @cactusbot:matrix.your-domain.com öffnen und eingeben:\nregister \u0026lt;websitename\u0026gt; Wenn alles korrekt eingerichtet ist, antwortet der Bot mit einer Bestätigung. In den Container-Logs sieht der erfolgreiche Ablauf so aus:\nINFO in app: Registration complete INFO in app: Created site name=\u0026#39;websitename\u0026#39; owner=\u0026#39;@your_name:matrix.your-domain.com\u0026#39; INFO in app: Power level changed, replicating room=\u0026#39;#comments_websitename:matrix.your-domain.com\u0026#39; Hugo Integration # Client-Dateien kopieren # cd ~/hugo/cactus-client cp dist/cactus.js ~/hugo/blog/static/ cp dist/style.css ~/hugo/blog/static/cactus.css Shortcode erstellen # nvim ~/hugo/blog/layouts/shortcodes/chat.html Mein Shortcode lädt den Cactus Client und initialisiert den Kommentarbereich. Ich habe ihn außerdem an mein Catppuccin-Farbschema angepasst – sowohl für den hellen Latte- als auch den dunklen Mocha-Modus:\n\u0026lt;script type=\u0026#34;text/javascript\u0026#34; src=\u0026#34;/cactus.js\u0026#34;\u0026gt;\u0026lt;/script\u0026gt; \u0026lt;link rel=\u0026#34;stylesheet\u0026#34; href=\u0026#34;/cactus.css\u0026#34; type=\u0026#34;text/css\u0026#34; /\u0026gt; \u0026lt;style\u0026gt; /* Fix avatar image distortion */ .cactus-comment-avatar img { max-width: unset; width: 40px; height: 40px; object-fit: cover; } /* Catppuccin Latte (Light) */ :root[data-theme=\u0026#34;light\u0026#34;] { --cactus-text-color: #4c4f69; --cactus-text-color--soft: #6c6f85; --cactus-background-color: transparent; --cactus-background-color--strong: #e6e9ef; --cactus-border-color: #ccd0da; --cactus-border-width: 1px; --cactus-border-radius: 0.5em; --cactus-box-shadow-color: rgba(30, 102, 245, 0.15); --cactus-button-text-color: #4c4f69; --cactus-button-color: #dce0e8; --cactus-button-color--strong: #ccd0da; --cactus-button-color--stronger: #bcc0cc; --cactus-login-form-text-color: #4c4f69; --cactus-error-color: #d20f39; } /* Catppuccin Mocha (Dark) */ :root[data-theme=\u0026#34;dark\u0026#34;] { --cactus-text-color: #cdd6f4; --cactus-text-color--soft: #a6adc8; --cactus-background-color: transparent; --cactus-background-color--strong: #313244; --cactus-border-color: #45475a; --cactus-box-shadow-color: rgba(137, 180, 250, 0.18); --cactus-button-text-color: #cdd6f4; --cactus-button-color: #45475a; --cactus-button-color--strong: #585b70; --cactus-button-color--stronger: #6c7086; --cactus-login-form-text-color: #cdd6f4; --cactus-error-color: #f38ba8; } \u0026lt;/style\u0026gt; \u0026lt;br /\u0026gt; \u0026lt;div id=\u0026#34;comment-section\u0026#34;\u0026gt;\u0026lt;/div\u0026gt; \u0026lt;script\u0026gt; initComments({ node: document.getElementById(\u0026#34;comment-section\u0026#34;), defaultHomeserverUrl: \u0026#34;https://matrix.your-domain.com\u0026#34;, serverName: \u0026#34;matrix.your-domain.com\u0026#34;, siteName: \u0026#34;websitename\u0026#34;, commentSectionId: \u0026#34;{{ index .Params 0 }}\u0026#34;, }); \u0026lt;/script\u0026gt; Alle verfügbaren Konfigurationsoptionen für initComments sind in der Cactus Client Dokumentation beschrieben.\nKommentarbereich in einen Beitrag einbinden # Ab sofort reicht eine einzige Zeile, um unter einem Artikel einen Kommentarbereich hinzuzufügen:\n{{\u0026lt; chat cactus-comments \u0026gt;}} Der Parameter cactus-comments ist der Name des Matrix-Raums für diesen Artikel. Jeder Raum bekommt automatisch den Alias #comments_websitename_cactus-comments:matrix.your-domain.com. Ich kann für jeden Artikel einen eigenen Raumnamen verwenden oder denselben für alle – das hängt davon ab, ob man Kommentare pro Artikel oder global zusammenführen möchte.\nÄnderungen veröffentlichen # git add layouts/shortcodes/chat.html static/cactus.css static/cactus.js git commit -m \u0026#34;migrate Cactus Comments to self-hosted matrix.your-domain.com\u0026#34; git push origin Fazit # Was mich an Cactus Comments überzeugt: Es gibt keine externe Datenbank, kein Drittanbieter-Tracking, keine JavaScript-Payloads von fremden Domains.\nDie Kommentare liegen als gewöhnliche Matrix-Events in meinem eigenen Synapse – gesichert mit meinem üblichen restic-Backup, versioniert, portierbar.\nGleichzeitig kann jeder, der einen Matrix-Account hat, sofort kommentieren – ganz egal, auf welchem Homeserver sein Account liegt. Und wer noch keinen Account hat, kann sich in wenigen Minuten einen auf matrix.org anlegen.\nDas ist das Web, wie es sein sollte.\nFragen oder Anmerkungen? Schreib mir direkt über Matrix: @sebastian:matrix.techlab.icu – oder hinterlasse einfach unten einen Kommentar. Der landet dann auch prompt in meiner Matrix.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/cactus-comments-blog-comments-matrix-server/","section":"Posts","summary":"Wie ich mit Cactus Comments ein dezentrales, trackingfreies Kommentarsystem auf Basis meines eigenen Matrix-Servers in meinen Hugo-Blog integriert habe – inklusive Client-Build, Appservice-Setup und Catppuccin-Styling.","title":"Cactus Comments – Blogkommentare über den eigenen Matrix-Server","type":"posts"},{"content":"","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/homeserver/","section":"Tags","summary":"","title":"Homeserver","type":"tags"},{"content":"","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/matrix/","section":"Tags","summary":"","title":"Matrix","type":"tags"},{"content":"","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/open-source/","section":"Tags","summary":"","title":"Open-Source","type":"tags"},{"content":"","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/self-hosting/","section":"Tags","summary":"","title":"Self-Hosting","type":"tags"},{"content":"","date":"18. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/synapse/","section":"Tags","summary":"","title":"Synapse","type":"tags"},{"content":"Dezentralisierung, Datenschutz und volle Kontrolle über deine Kommunikation – mit Synapse und Docker ist das einfacher als gedacht.\nWas ist Matrix – und warum ist es anders? # Die meisten Messenger, die wir täglich nutzen – WhatsApp, Telegram, Signal, iMessage – haben eines gemeinsam: Sie sind zentral organisiert. Das bedeutet, deine Nachrichten laufen über Server, die du nicht kontrollierst. Du vertraust einem Unternehmen, das die Infrastruktur betreibt, deine Daten schützt und den Dienst am Laufen hält. Was passiert, wenn das Unternehmen verkauft wird, die Datenschutzrichtlinien ändert oder einfach den Dienst einstellt?\nMatrix löst dieses Problem mit einem anderen Ansatz: Es ist ein offenes, dezentrales Kommunikationsprotokoll. Ähnlich wie früher bei E-Mail kann jeder seinen eigenen Server betreiben, und alle Server können miteinander kommunizieren – das nennt sich Federation. Dein Account auf @du:dein-server.de kann problemlos mit jemandem auf @andere:matrix.org schreiben, genauso wie du von Gmail an eine Outlook-Adresse mailen kannst.\nDas bedeutet:\nKeine Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter Vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (optional, aber empfohlen) Selbstbestimmung: Du entscheidest, wer auf deinem Server einen Account anlegen kann Brücken (Bridges): Matrix lässt sich mit WhatsApp, Telegram, Discord, Signal und vielen anderen Diensten verbinden – alles in einem Client Der bekannteste Matrix-Homeserver ist Synapse, entwickelt von Element (früher New Vector). Er ist in Python geschrieben, gut dokumentiert und lässt sich mit Docker hervorragend selbst hosten.\nWarum selbst hosten? # Wer einen eigenen Synapse-Server betreibt, gewinnt mehreres auf einmal:\nDatenschutz: Deine Nachrichten und Medien liegen auf deiner eigenen Infrastruktur. Durch Federation können Raumevents jedoch auch auf den Servern anderer Teilnehmer repliziert werden – du behältst aber die Kontrolle über deine eigenen Daten und bist nicht das Produkt eines kommerziellen Anbieters.\nKontrolle über Backups: Keine App-spezifischen Backup-Lösungen mehr. Du sicherst die PostgreSQL-Datenbank und das Medieverzeichnis nach deinen eigenen Regeln – zum Beispiel mit restic.\nEigene Nutzeraccounts: Du kannst für Familie, Freunde oder eine Community Accounts anlegen. Der Server gehört dir.\nBridges als zentraler Hub: Statt fünf verschiedene Apps zu öffnen, kannst du WhatsApp, Telegram oder Discord über Matrix-Bridges in deinen bevorzugten Matrix-Client einbinden. Ein Client für alles.\nLanglebigkeit: Solange dein Server läuft, existieren deine Chaträume und deren History. Kein Anbieter kann sie dir wegnehmen.\nVoraussetzungen # Für diese Anleitung benötigst du:\nEinen Linux-Server (ich nutze Alpine Linux) mit Docker und Docker Compose Einen Reverse Proxy – ich verwende Traefik Eine Domain – ich nutze matrix.techlab.icu Optional: Einen Cloudflare-Tunnel für externen Zugang Installation mit Docker Compose # Verzeichnisstruktur anlegen # Zuerst legen wir die nötigen Verzeichnisse an:\nmkdir -p ~/docker-compose/synapse mkdir -p ~/docker/synapse mkdir -p ~/docker/synapse/files mkdir -p ~/docker/synapse/db-data nvim ~/docker-compose/synapse/docker-compose.yml Das entspricht meiner persönlichen Verzeichnisstruktur für alle Docker-Container: Volume-Daten liegen unter ~/docker, die Compose-Daten unter ~/docker-compose. So bleibt alles übersichtlich und ich sichere genau diese beiden Verzeichnisse regelmäßig mit restic. Vielleicht schreibe ich dazu noch einen eigenen Artikel.\ndocker-compose.yml # Hier meine produktive Konfiguration mit Synapse, PostgreSQL und Traefik-Integration:\nservices: synapse: container_name: synapse image: docker.io/matrixdotorg/synapse:latest restart: unless-stopped environment: - SYNAPSE_CONFIG_PATH=/data/homeserver.yaml - UID=1000 - GID=1000 volumes: - /home/user/docker/synapse/files:/data depends_on: - synapse-db networks: synapse: proxy: ipv4_address: 192.168.10.70 labels: - \u0026#34;traefik.enable=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.docker.network=proxy\u0026#34; # HTTP to HTTPS Redirect - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse.entrypoints=http\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse.rule=Host(`matrix.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.middlewares.synapse-https-redirect.redirectscheme.scheme=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse.middlewares=synapse-https-redirect\u0026#34; # Main Secure Router for Synapse - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-secure.entrypoints=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-secure.rule=Host(`matrix.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-secure.tls=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-secure.service=synapse\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.services.synapse.loadbalancer.server.port=8008\u0026#34; # Define middleware to block the static path - \u0026#34;traefik.http.middlewares.block-synapse-static.replacepath.path=/forbidden\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-static.rule=Host(`matrix.techlab.icu`) \u0026amp;\u0026amp; PathPrefix(`/_matrix/static`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-static.entrypoints=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-static.tls=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-static.middlewares=block-synapse-static\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.synapse-static.priority=100\u0026#34; synapse-db: image: docker.io/postgres:15-alpine container_name: synapse-db restart: unless-stopped environment: - POSTGRES_USER=synapse_user - POSTGRES_PASSWORD=secure_password - POSTGRES_DB=synapse - POSTGRES_INITDB_ARGS=--encoding=UTF-8 --lc-collate=C --lc-ctype=C volumes: - /home/user/docker/synapse/db-data:/var/lib/postgresql/data networks: synapse: networks: synapse: proxy: external: true Ein paar Anmerkungen zur Konfiguration:\nSynapse bekommt eine feste IP im proxy-Netzwerk, damit Traefik ihn zuverlässig anspricht. Die block-synapse-static-Middleware verhindert, dass /_matrix/static öffentlich erreichbar ist – dort liegt nur die Standard-Willkommensseite, die niemand von außen braucht. Der Pfad wird intern umgeschrieben, was einen 404-Fehler erzeugt. PostgreSQL wird mit lc-collate=C und lc-ctype=C initialisiert – das ist eine offizielle Anforderung von Synapse für korrekte Datenbankoperationen. Konfigurationsdatei generieren # Synapse bringt einen Generator für die initiale homeserver.yaml mit. Wir starten den Container einmalig im Generierungsmodus und geben die eigene Domain an:\ndocker run -it --rm \\ --mount type=volume,src=synapse-data,dst=/data \\ -e SYNAPSE_SERVER_NAME=matrix.techlab.icu \\ -e SYNAPSE_REPORT_STATS=no \\ matrixdotorg/synapse:latest generate Der Container legt die generierten Dateien in einem Docker-Volume ab. Als Root kopieren wir sie in unser Arbeitsverzeichnis:\nsudo -i cd /var/lib/docker/volumes/synapse-data/_data/ cp * /home/user/docker/synapse/files exit cd /home/user/docker/synapse/files sudo chown user: * homeserver.yaml anpassen # Jetzt öffnen wir die homeserver.yaml und konfigurieren die Datenbankanbindung. Die SQLite-Standardkonfiguration ersetzen wir durch den PostgreSQL-Block:\ndatabase: name: psycopg2 args: user: synapse_user password: secure_password database: synapse host: synapse-db cp_min: 5 cp_max: 10 Der Hostname synapse-db entspricht dem Container-Namen aus der docker-compose.yml – Docker löst ihn intern auf.\nServer starten # cd ~/docker-compose/synapse docker compose up -d Nach dem Start sollte unter https://matrix.techlab.icu folgende Meldung erscheinen:\nIt works! Synapse is running Your Synapse server is listening on this port and is ready for messages. To use this server you\u0026#39;ll need a Matrix client. Welcome to the Matrix universe :) Externen Zugang mit Cloudflare Tunnel # Damit der Server auch von außerhalb des Heimnetzwerks erreichbar ist, richte ich einen Cloudflare Tunnel ein. Dort wird ein Public Hostname angelegt:\nHostname: matrix Domain: techlab.icu Service Type: https URL: matrix.techlab.icu Wichtig: Service Type https stellt sicher, dass die Verbindung vom Cloudflare-Edge bis zu Traefik vollständig verschlüsselt bleibt. Intern löst der Pi-hole DNS matrix.techlab.icu auf die IP des Traefik-Servers auf.\nFederation aktivieren # Matrix lebt davon, dass verschiedene Server problemlos miteinander kommunizieren können. Damit mein Server mit matrix.org und anderen Servern kommunizieren kann, muss die Federation aktiviert sein. Standardmäßig nutzt Synapse dafür Port 8448 – ich leite es stattdessen über Port 443, was durch den Cloudflare Tunnel ohnehin genutzt wird.\nIn der homeserver.yaml:\n# allow room access over federation matrix_synapse_allow_public_rooms_over_federation: true # enable federation on port 443 serve_server_wellknown: true Den Status lässt sich mit dem Matrix Federation Tester prüfen. Ein erfolgreicher Report sieht so aus:\nGot 4 connection reports. Homeserver version: Synapse 1.150.0 [IPv4-Adresse]:443 ✓ Success [IPv4-Adresse]:443 ✓ Success [IPv6-Adresse]:443 ✓ Success [IPv6-Adresse]:443 ✓ Success Hinweis aus der Praxis: Selbst nachdem der Federation Tester alles grün zeigt, kann es noch eine Weile dauern, bis die Kommunikation mit externen Servern zuverlässig funktioniert. Etwas Geduld ist hier gefragt – nach einigen Minuten klappt es dann aber problemlos.\nAdministrator-Account anlegen # Den ersten Nutzer – gleichzeitig Administrator – erstellen wir direkt im laufenden Container:\ndocker exec -it synapse register_new_matrix_user http://localhost:8008 -c /data/homeserver.yaml Der Befehl fragt interaktiv nach Benutzername, Passwort und ob der Account Admin-Rechte haben soll.\nMatrix Clients # Element Web \u0026amp; Desktop # Der bekannteste Matrix-Client ist Element. Er ist als Web-App unter app.element.io verfügbar sowie als Desktop-App für macOS, Windows und Linux.\nBeim ersten Login auf dem eigenen Server muss die Server-URL manuell auf https://matrix.techlab.icu gesetzt werden. Auf macOS kann es vorkommen, dass der Client erst nach einer Sicherheitsabfrage des Betriebssystems vollständig funktioniert – macOS fragt, ob die App auf das lokale Netzwerk zugreifen darf. Diese Freigabe erteilen und den Client neu starten.\nGeräte verifizieren # Matrix unterstützt Cross-Signing zur Geräteverifizierung. Möchte man sicher mit jemandem kommunizieren, kann man dessen Gerät verifizieren: Auf beiden Seiten erscheint ein Fenster mit identischen Symbolen und Begriffen, die verglichen werden müssen. Stimmen die Symbole überein und bestätigt man das auf beiden Seiten, gilt das Gerät des Gegenübers als vertrauenswürdig und die Kommunikation ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt.\nSchlüsselsicherung einrichten # Beim ersten Login wird angeboten, eine Schlüsselsicherung einzurichten. Das sollte man nicht überspringen. Dabei wird ein Wiederherstellungsschlüssel generiert, den man sicher aufbewahren muss – ich speichere ihn in KeePassXC, sowohl als geschützten Eintrag als auch als Datei-Export.\nOhne diesen Schlüssel sind verschlüsselte Nachrichten nach einem Geräteverlust oder einem Neustart ohne aktive Session unwiederbringlich verloren.\niamb – Matrix im Terminal # Für alle, die ihr Terminal nicht verlassen wollen: iamb ist ein vollwertiger Matrix-Client im Terminal-Stil, inspiriert von Vim-Keybindings. Wer mit Neovim und Tmux arbeitet, wird sich sofort heimisch fühlen.\nBackup-Strategie # Synapse braucht zwei Dinge gesichert:\n1. Die PostgreSQL-Datenbank unter ~/docker/synapse/db-data/: Hier liegen alle Matrix-Events – Nachrichten, Raumhistorie, Metadaten.\n2. Die Dateien unter ~/docker/synapse/files/: Konfiguration, hochgeladene Medien und – besonders wichtig – der Signing Key.\nDer Signing Key ist der kryptografische Identitätsnachweis des Servers im Matrix-Netzwerk. Geht er verloren, vertrauen andere Server dem eigenen nicht mehr, die Federation bricht zusammen und man müsste den Server neu aufsetzen. Deshalb habe ich ihn zusätzlich zum restic-Backup noch in meinem Passwortmanager hinterlegt.\nIch sichere das gesamte ~/docker/-Verzeichnis automatisiert mit restic – damit sind beide kritischen Pfade immer dabei.\nAusblick: Bridges und Cactus Comments # Das ist erst der Anfang. Matrix ist durch sein offenes Protokoll eine hervorragende Grundlage für weitere Integrationen:\nBridges erlauben es, andere Messenger-Dienste anzubinden. Wer seinen WhatsApp-, Telegram- oder Discord-Verkehr über den eigenen Matrix-Server laufen lassen möchte, kann das mit entsprechenden Bridge-Containern realisieren. Alles landet dann in einem einzigen Matrix-Client.\nIch nutze aktuell keine Bridges, überlege aber, eine E-Mail-Bridge einzurichten. Einen eigenen E-Mail-Server im Homelab zu betreiben ist leider nicht ohne Weiteres möglich – ohne feste IP und ohne das Vertrauen der großen Provider landet man schnell im Spam-Ordner oder wird gleich ganz abgewiesen. Umso mehr freue ich mich, mit Matrix zumindest einen Teil dieser Freiheit zurückzugewinnen.\nCactus Comments nutzt Matrix als Backend für Blogkommentare. Für jeden Blogartikel existiert ein eigener Matrix-Chatraum, in dem Leser Kommentare hinterlassen können – ohne Account bei einem externen Kommentarsystem. Dazu mehr in einem separaten Artikel. Cactus Comments läuft bereits hier auf meinem Blog über meinen eigenen Synapse Server.\nHast du Fragen zu deiner eigenen Synapse-Installation? Schreib mir gerne – am besten direkt über Matrix. Meine Adresse: @sebastian:matrix.techlab.icu oder schreibe einen Kommentar. Dieser landet am Ende auch in meiner Matrix.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"8. April 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/self-hosting-matrix-homeserver-synapse/","section":"Posts","summary":"In diesem Artikel richte ich meinen eigenen Matrix-Homeserver mit Synapse und Docker Compose ein. Neben einer kurzen Einführung in das dezentrale Matrix-Protokoll zeige ich die vollständige Installation mit PostgreSQL, Traefik und Cloudflare Tunnel.","title":"Eigener Matrix-Homeserver mit Synapse – Warum du deine Chats selbst hosten solltest","type":"posts"},{"content":"","date":"31. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/dd-wrt/","section":"Tags","summary":"","title":"Dd-Wrt","type":"tags"},{"content":"Ich habe die günstigeren TP-Link TL-WR949N Router mit der Firmware von dd-wrt.com geflasht. Hier wird nun beschrieben, welche Schritte ich durchführen musste, damit ich diese Firmware verwenden kann.\nAm liebsten hätte ich wie bei meinem OpenWrt One als Hauptrouter openwrt.org benutzt aber leider wird das für diesen Router nicht empfohlen. Vor allem deswegen nicht: OpenWrt on 4/32 devices.\nModell: TL-WR949N(BR) Ver: 6.0 Ich nutze diese Router bei mir hauptsächlich als Access Point in der Werkstatt und im Quincho, mit WPA2 und CCMP-128 (AES), der bestmöglichen Verschlüsselung für WPA2.\nHintergrund # Der TL-WR949N ist ein brasilianisches Rebranding des TL-WR940N mit identischer Hardware. Er taucht auf der internationalen TP-Link-Website nicht auf und hat daher keine eigene DD-WRT-Unterstützung. Die Hardware Version muss dabei berücksichtigt werden. In meinem Fall ist das die Version 6.0.\nEin direkter Flash-Versuch mit der offiziellen TL-WR940N Firmware oder DD-WRT scheitert über das normale Webinterface mit Error 18005, da der WR949N eine andere Hardware-ID trägt. Die Prüfung lässt sich jedoch mit einem Workaround umgehen.\nBenötigte Dateien # Datei Zweck Quelle wr940nv6_3_20_1_up_boot(250925).bin TP-Link EU-Stock-Firmware für WR940N TP-Link Download-Seite WR940N factory-to-ddwrt-eu.bin DD-WRT Erstinstallation (EU) DD-WRT Router-Database (wr940n) tl-wr940ndv6-webflash.bin DD-WRT Upgrade auf neuere Build DD-WRT Router-Database (wr940n) Hinweis: Die Router Database von DD-WRT zeigt veraltete Builds (Stand 2020) und sollte nicht verwendet werden. Immer direkt den Beta-Ordner nutzen.\nDD-WRT Beta-Downloads:\nDownload → Jahr/Build wählen → tplink-tl-wr940ndv6\nBewährte Builds:\nBuild Datum Hinweise Download r44715 2020-11-03 In der Router Database gelistet Link r64210 2026-03-31 Neu im Beta-Ordner bestätigt Link Voraussetzungen # LAN-Kabel (immer über LAN-Port flashen, nie WAN) Computer mit Browser Hinweis: Diese Anleitung spiegelt meine eigenen Erfahrungen wider. Das Flashen von Drittanbieter-Firmware erfolgt auf eigene Gefahr – ich übernehme keine Haftung für gebrickte Router oder andere Schäden. Im Zweifel lieber zweimal lesen bevor man loslegt.\nSchritt 1 – TP-Link EU-Stock-Firmware einspielen # Die aktuelle Firmware auf meinem TL-WR949N v6 Router:\nVersão de Firmware: 3.18.1 Build 171115 Rel.43350n Versão de Hardware: WR949N v6 00000000 Der WR949N blockiert das Einspielen fremder Firmware über das Webinterface mit Error 18005, den ich aber mit diesem Workaround wie folgt umgehen kann.\nFirmware-Sperre umgehen # Um den Workaround zu verwenden, trage ich die folgenden Zeilen nacheinander als SSID des Geräts ein – die Backticks müssen dabei mit eingegeben werden. SSID setzen und zwischen jeder Zeile speichern.\nWebinterface öffnen: http://192.168.0.1 – Login: admin / admin Wireless → SSID-Feld → folgende Zeilen nacheinander eintragen und jeweils speichern (Atualizar) `echo \u0026#34;httpd -k\u0026#34;\u0026gt; /tmp/s` `echo \u0026#34;sleep 10\u0026#34;\u0026gt;\u0026gt; /tmp/s` `echo \u0026#34;httpd -r\u0026amp;\u0026#34;\u0026gt;\u0026gt; /tmp/s` `echo \u0026#34;sleep 10\u0026#34;\u0026gt;\u0026gt; /tmp/s` `echo \u0026#34;httpd -k\u0026#34;\u0026gt;\u0026gt; /tmp/s` `echo \u0026#34;sleep 10\u0026#34;\u0026gt;\u0026gt; /tmp/s` `echo \u0026#34;httpd -f\u0026#34;\u0026gt;\u0026gt; /tmp/s` `sh /tmp/s` Nach dem letzten Schritt (sh /tmp/s) wird der httpd-Prozess neu gestartet – der Router selbst bootet nicht neu, aber das Webinterface ist ca. 20–30 Sekunden nicht erreichbar.\nFirmware flashen # Webinterface öffnen: http://192.168.0.1 – Login: admin / admin System Tools (Ferramentas de sistema) → Firmware Upgrade (Atualizar firmware) wr940nv6_3_20_1_up_boot(250925).bin auswählen → Upgrade (Atualizar) Wenige Minuten warten bis der Flash-Vorgang abgeschlossen ist und der Router automatisch neu startet Factory-Reset: Reset-Knopf 20 Sekunden gedrückt halten und warten bis der Router neu gestartet ist Das Webinterface ist danach wieder über 192.168.0.1 erreichbar. Beim ersten Aufruf wird direkt nach einem neuen Passwort gefragt – es gibt keinen separaten Benutzernamen mehr, nur noch die Passwortabfrage.\nDas Interface ist nun auf Englisch statt Portugiesisch – das zeigt, dass die EU-Firmware aktiv ist.\nDie Firmware nach dem Update:\nFirmware Version: 3.20.1 Build 250925 Rel.57536n (4555) Hardware Version: WR940N v6 00000000 Ich kann jetzt diese Firmware verwenden oder weiter zu Schritt 2 übergehen und DD-WRT einspielen.\nSchritt 2 – DD-WRT Erstinstallation # Ich kann nach dem ersten Schritt nun problemlos DD-WRT über das Webinterface einspielen und erhalte keinen Error 18005 mehr.\nFirmware flashen # Webinterface öffnen: http://192.168.0.1 – Passwort eingeben System Tools → Firmware Upgrade Aktuelle factory-to-ddwrt-eu.bin auswählen → Upgrade Wenige Minuten warten bis der Flash-Vorgang abgeschlossen ist und der Router automatisch neu startet Factory-Reset: Reset-Knopf 20 Sekunden gedrückt halten und warten bis der Router neu gestartet ist Das Webinterface ist danach über http://192.168.1.1 erreichbar. Beim ersten Aufruf wird direkt nach einem neuen Benutzernamen und Passwort gefragt. Der Router kann nun eingerichtet werden.\nSchritt 3 – Upgrade auf neueren DD-WRT-Build # Die webflash.bin ist für Upgrades gedacht, wenn DD-WRT bereits auf dem Router läuft. Sie kommt aus demselben Build-Verzeichnis wie die factory-to-ddwrt-Datei.\nFirmware flashen # Webinterface öffnen: http://192.168.1.1 – Benutzername und Passwort eingeben Administration → Firmware Upgrade tl-wr940ndv6-webflash.bin hochladen → Upgrade Wenige Minuten warten bis der Flash-Vorgang abgeschlossen ist und der Router automatisch neu startet Factory-Reset empfohlen: Reset-Knopf 20 Sekunden gedrückt halten und warten bis der Router neu gestartet ist Zurück zu TP-Link Stock (TFTP-Recovery) # Wenn DD-WRT auf dem Router läuft und zur Original-Firmware zurückgekehrt werden soll:\nPC-IP: 192.168.0.66 / 255.255.255.0 TFTP-Datei: wr940nv6_tp_recovery.bin (Inhalt: TP-Link Stock-Firmware, umbenannt) Wichtig: PC und Router müssen über einen Netzwerk-Switch verbunden sein – eine direkte Verbindung funktioniert nicht, weil Windows die Ethernet-Verbindung beim Router-Neustart kurz unterbricht und dadurch den TFTP-Request verpasst.\nVorgehen:\nPC und Router über einen Switch verbinden TFTP-Server starten (z.B. tftpd64 oder atftp) Verzeichnis mit der umbenannten Datei auswählen Interface 192.168.0.66 wählen Router ausschalten Reset-Knopf gedrückt halten, Router einschalten Reset-Knopf gehalten lassen bis der TFTP-Transfer startet (~10 Sekunden) Warten bis Transfer abgeschlossen und Router neu startet Hinweis: Die originale TP-Link-Firmware muss vor dem Umbenennen den Boot-Header enthalten (Dateiname enthält up_boot). Firmware ohne up_boot im Namen nicht für TFTP verwenden.\nFazit # Der TL-WR949N ist ein günstiger Router, der sich mit etwas Geduld und den richtigen Schritten problemlos mit DD-WRT betreiben lässt. Der Workaround über das SSID-Feld ist ungewöhnlich, funktioniert aber zuverlässig – und mit der aktuellen DD-WRT-Firmware läuft der Router stabil als Access Point.\nDie Dokumentation dieser Schritte hat sich gelohnt: Beim nächsten Router muss ich nicht mehr wie heute von vorne anfangen.\nHast du den TL-WR949N oder einen ähnlichen Router geflasht? Ist dir dabei etwas anderes aufgefallen, oder hast du einen anderen Weg gefunden? Ich freue mich über Kommentare – direkt hier unten über Cactus Comments, mit deinem Matrix-Account oder ganz ohne Account als Gast. Das ist wohl auch ein Thema für einen weiteren Blogartikel.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"31. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/installing-dd-wrt-on-the-tl-wr949n-the-complete-guide/","section":"Posts","summary":"Wie ich den brasilianischen TP-Link TL-WR949N Router mit DD-WRT geflasht habe – inklusive SSID-Workaround für Error 18005, Schritt-für-Schritt-Anleitung und TFTP-Recovery.","title":"DD-WRT auf dem TL-WR949N installieren – der vollständige Leitfaden","type":"posts"},{"content":"","date":"31. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/firmware/","section":"Tags","summary":"","title":"Firmware","type":"tags"},{"content":"","date":"31. März 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/router/","section":"Tags","summary":"","title":"Router","type":"tags"},{"content":"","date":"10. Januar 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/llm/","section":"Tags","summary":"","title":"Llm","type":"tags"},{"content":"","date":"10. Januar 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/ollama/","section":"Tags","summary":"","title":"Ollama","type":"tags"},{"content":"Ollama hat sich als beliebte Lösung etabliert, um Large Language Models (LLMs) lokal auf eigener Hardware auszuführen. Doch viele Nutzer stoßen bei der Integration mit Tools wie OpenCode auf mysteriöse Probleme:\nTool Calls funktionieren nicht, Agents verlieren den Kontext, und Code-Generierung bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Die Ursache liegt meist nicht am Modell selbst, sondern an einer oft übersehenen Einstellung: dem Context Window.\nDas Context Window Problem: Warum 4096 Tokens nicht ausreichen # Ollama verwendet standardmäßig ein Context Window von nur 4096 Tokens und das unabhängig davon, wie groß das Modell theoretisch ist. Dieser Wert mag für einfache Chat-Interaktionen ausreichen, wird aber zum Flaschenhals, sobald komplexere Aufgaben anstehen.\nFür anspruchsvolle Anwendungen wie:\nCode-Generierung und Refactoring Tool Calling mit mehreren Funktionen Agent-basierte Workflows OpenCode Integration ist dieser Standard praktisch immer zu klein. Das Modell kann seinen theoretischen Context von 32k, 128k oder sogar 256k Tokens gar nicht nutzen, weil Ollama ihn künstlich begrenzt.\nIch habe mich gewundert, warum bei mir OpenCode auf meinem Computer mit diversen lokalen Modellen nicht funktionierte und bin der Sache auf die Spur gegangen.\nNun habe ich vertsanden, warum ich anfangs keinen Erfolg hatte und das LLM nicht so wollte, wie ich mir das gewünscht habe. Ich stand kurz davor aufzugeben aber habe nun die Lösung.\nContext Window verstehen und konfigurieren # Der Context wird über den Parameter num_ctx gesteuert. Mit einem einfachen Befehl lässt sich überprüfen, welcher Wert aktuell aktiv ist:\nollama ps Die Ausgabe zeigt deutlich das Problem:\nNAME ID SIZE PROCESSOR CONTEXT UNTIL qwen2.5-coder:7b dae161e27b0e 4.9 GB 100% GPU 4096 4 minutes from now Trotz leistungsstarker Hardware und einem Modell, das theoretisch viel mehr verarbeiten könnte, sind nur 4096 Tokens verfügbar.\nLösung 1: Globaler Context über systemd # Die eleganteste Lösung für ein konsistentes Setup ist das Setzen einer Environment Variable auf Systemebene. So werden alle Modelle automatisch mit dem gewünschten Context geladen.\nsudo systemctl edit ollama.service Alternativ kann die Override-Datei direkt bearbeitet werden:\nsudo nvim /etc/systemd/system/ollama.service.d/override.conf Folgender Eintrag erhöht den Standard-Context auf 16384 Tokens:\n[Service] Environment=\u0026#34;OLLAMA_HOST=0.0.0.0\u0026#34; Environment=\u0026#34;OLLAMA_CONTEXT_LENGTH=16384\u0026#34; Nach dem Reload ist die Änderung aktiv:\nsudo systemctl daemon-reload sudo systemctl restart ollama Die Verifizierung mit einem anderen Modell zeigt den Erfolg:\nNAME ID SIZE PROCESSOR CONTEXT UNTIL qwen3-coder:30b 06c1097efce0 20 GB 100% GPU 16384 4 minutes from now Lösung 2: Manuelle Context-Anpassung im Chat # Für Tests oder gelegentliche Nutzung kann der Context auch direkt im Ollama Chat gesetzt werden:\nollama run qwen3:32b Im Chat:\n/set parameter num_ctx 12288 Tipp: Mit /save qwen3-12k:32b lässt sich sogar eine neue Modell-Variante mit diesem Context speichern. Beim nächsten ollama list ist sie verfügbar.\nLösung 3: Modelfiles – Die professionelle Methode # Die nachhaltigste Lösung sind Modelfiles. Sie kosten nur Sekunden an Erstellungszeit, praktisch keinen Speicherplatz und dokumentieren die Konfiguration perfekt.\nBeispiel-Modelfile für Ministral-3 mit 64k Context:\nFROM ministral-3:14b PARAMETER num_ctx 65536 Erstellen:\nollama create ministral-3-64k:14b -f ministral-3-64k-14b.Modelfile Das Ergebnis:\nNAME ID SIZE PROCESSOR CONTEXT UNTIL ministral-3-64k:14b e1befb46cf0d 20 GB 100% GPU 65536 4 minutes from now Hardware-Limits: Was ist mit einer RTX 4090 möglich? # Ein höherer Context ist kein unbegrenztes Feature, sondern ein Hardware-Budget. Die GPU bestimmt, was realistisch nutzbar ist.\nBei meinen Tests mit einer RTX 4090 (24 GB VRAM) zeigten sich folgende optimale Werte:\nModell Sinnvoller Context Maximaler Context VRAM-Nutzung qwen2.5-coder:7b 32k 32k 8.2 GB ministral-3:14b 64k 256k 20 GB qwen3-coder:30b 32k 256k 22 GB deepseek-r1:32b 10k 128k 22 GB gpt-oss:20b 128k 128k 17 GB Ein zu hoher num_ctx führt zu:\nOut-of-Memory-Fehlern Extrem langsamen Antworten Instabilem Tool Calling CPU/GPU-Split statt reiner GPU-Nutzung Beispiel eines überladenen Modells:\nNAME ID SIZE PROCESSOR CONTEXT UNTIL qwen3:32b 030ee887880f 29 GB 22%/78% CPU/GPU 32768 4 minutes from now Der CPU-Anteil zeigt: Die GPU ist ausgelastet, Performance-Einbußen sind die Folge.\nPraxistest: Welche Modelle funktionieren mit OpenCode? # Nach ausgiebigen Tests haben sich drei Modelle als besonders geeignet herauskristallisiert:\nqwen3-coder:30b – Der Coding-Spezialist # Mit einem 32k Context Window läuft dieses Modell optimal auf der RTX 4090. Die Tool-Nutzung ist zuverlässig, die Geschwindigkeit beeindruckend. Das Ergebnis kommt dem Feeling von Claude Code schon nahe – auch wenn Claude noch eine Klasse für sich ist.\ndevstral-small-2:24b – Der solide Allrounder # Nach Vorlage erstellt dieses Modell Dateien und passt sie nach Vorgabe an. Gelegentlich gibt es kleinere Aussetzer beim Context-Handling, aber insgesamt eine stabile Performance bei 32k Context.\ngpt-oss:20b – Der Analyse-Champion # Das wahre Highlight: 128k Context ohne Performance-Einbußen. Perfekt für Code-Reviews, Dokumentationsanalysen und umfangreiche Projekte. Selbst wenn Tool Calls mal fehlschlagen, korrigiert das Modell sich selbstständig.\nDer einzige Nachteil: Markdown-Tabellen wurden in OpenCode nicht optimal gerendert aber dafür habe ich inzwischen dieses Plugin gefunden.\nqwen2.5-coder:7b – Nicht empfohlen # Trotz 32k Context: Mit nur 7 Milliarden Parametern ist das Modell zu klein für zuverlässiges Tool Calling in OpenCode.\nPraktische Empfehlung für RTX 4090 Nutzer # Meine aktuelle Empfehlung nach eigenen Tests liegt bei diesen Modellen:\nUse Case Modell Context Coding / Tools Qwen3-Coder-30B 16–32k Review / Analysis GPT-OSS-20B 64–128k Long Docs / Knowledge Ministral-14B 32–64k Modelfile-Management: Organisation ist alles # Ein dediziertes Verzeichnis für Modelfiles zahlt sich aus:\n/mnt/sumpf/ai/opencode/ollama/modelfiles/ ├── gpt-oss-64k-20b.Modelfile ├── gpt-oss-128k-20b.Modelfile └── ministral-3-64k-14b.Modelfile So bleibt nachvollziehbar, warum welches Modell wie konfiguriert wurde – auch nach Monaten noch.\nWartung und Updates # Bei System-Updates unter Arch Linux bleiben die Overrides in der override.conf automatisch erhalten. Nach manuellen Änderungen genügt:\nsudo systemctl daemon-reload sudo systemctl restart ollama Fazit: Context ist kein Feature, sondern ein Budget # Das Context Window ist der unsichtbare Flaschenhals vieler Ollama-Setups. Wer OpenCode oder ähnliche Tools nutzen möchte, muss den Standard-Wert von 4096 Tokens unbedingt anpassen.\nDie drei Lösungswege – globale Environment Variable, Chat-Commands oder Modelfiles – bieten für jedes Szenario die passende Flexibilität. Entscheidend ist das Verständnis, dass ein höherer Context kein unbegrenztes Feature ist, sondern immer im Kontext der verfügbaren Hardware betrachtet werden muss.\nMit den richtigen Einstellungen wird Ollama zu einer leistungsstarken lokalen KI-Infrastruktur, die auch anspruchsvolle Workflows zuverlässig unterstützt.\nIch kann eines der genannten LLMs nun auch auf mein lokales Wiki zugreifen lassen, um es mit Kontext zu füllen, welcher direkt weiterverarbeitet werden kann. Das ist schon erstaundlich, was heutzutage alles möglich ist. Ich lerne täglich dazu und es macht Spaß.\nWelche Erfahrungen hast du mit Ollama und OpenCode gemacht? Welches Modell läuft bei dir am besten? Schreib mir deine Empfehlungen und Setup-Tipps gerne in die Kommentare – ich bin gespannt auf dein Feedback!\n","date":"10. Januar 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/ollama-context-window-optimization-opencode/","section":"Posts","summary":"Das Context Window ist der unsichtbare Flaschenhals vieler Ollama-Setups. Drei Lösungswege zur Optimierung, Praxistests mit verschiedenen Modellen und konkrete Empfehlungen für erfolgreiche OpenCode Integration mit lokalen LLMs.","title":"Ollama Context Window optimieren: Der Schlüssel für erfolgreiche OpenCode Integration","type":"posts"},{"content":"","date":"10. Januar 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/opencode/","section":"Tags","summary":"","title":"Opencode","type":"tags"},{"content":"","date":"10. 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Schritt 1: Die Serie in Hugo registrieren # Zuerst müssen wir Hugo mitteilen, dass es neben Tags und Kategorien nun auch \u0026ldquo;Serien\u0026rdquo; gibt. Ergänze dazu deine hugo.yaml wie folgt:\ntaxonomies: categories: categories tags: tags series: series Schritt 2: Das Partial erstellen # Wir erstellen ein \u0026ldquo;Partial\u0026rdquo;, also einen wiederverwendbaren Code-Baustein. Erstelle die Datei layouts/partials/series.html und füge folgenden Code ein:\n{{ $series := .GetTerms \u0026#34;series\u0026#34; }} {{ if $series }} {{ range $series }} {{ $posts := .Pages.ByDate }} {{ $count := len $posts }} \u0026lt;aside class=\u0026#34;series-container\u0026#34;\u0026gt; \u0026lt;details {{ if lt $count 5 }}open{{ end }}\u0026gt; \u0026lt;summary class=\u0026#34;series-summary\u0026#34;\u0026gt; \u0026lt;div class=\u0026#34;series-header-text\u0026#34;\u0026gt; \u0026lt;span class=\u0026#34;series-title\u0026#34;\u0026gt; {{ i18n \u0026#34;series_title\u0026#34; }}: {{ .Name }} \u0026lt;/span\u0026gt; \u0026lt;span class=\u0026#34;series-count\u0026#34;\u0026gt; {{ i18n \u0026#34;series_parts_total\u0026#34; $count }} \u0026lt;/span\u0026gt; \u0026lt;/div\u0026gt; \u0026lt;/summary\u0026gt; \u0026lt;ul class=\u0026#34;series-list\u0026#34;\u0026gt; {{ range $num, $post := $posts }} {{ $isCurrent := eq $post.Permalink $.Page.Permalink }} \u0026lt;li class=\u0026#34;series-item\u0026#34;\u0026gt; \u0026lt;span class=\u0026#34;series-part-label\u0026#34;\u0026gt; {{ i18n \u0026#34;series_part\u0026#34; }} {{ add $num 1 }} \u0026lt;/span\u0026gt; {{ if $isCurrent }} \u0026lt;span class=\u0026#34;series-item-current\u0026#34; aria-current=\u0026#34;page\u0026#34;\u0026gt; {{ i18n \u0026#34;series_current\u0026#34; }} \u0026lt;/span\u0026gt; {{ else }} \u0026lt;a href=\u0026#34;{{ $post.Permalink }}\u0026#34; class=\u0026#34;series-item-link\u0026#34;\u0026gt; {{ .Params.series_title | default .Title }} \u0026lt;/a\u0026gt; {{ end }} \u0026lt;/li\u0026gt; {{ end }} \u0026lt;/ul\u0026gt; \u0026lt;/details\u0026gt; \u0026lt;/aside\u0026gt; {{ end }} {{ end }} Der Code im Detail:\nWir starten mit .GetTerms \u0026quot;series\u0026quot;: Dieser Befehl greift auf die Taxonomie zu. Falls ein Artikel mehreren Serien zugeordnet ist, würde der Code dank der anschließenden range-Schleife für jede Serie eine eigene Box rendern.\nDie Sortierung (.Pages.ByDate): Standardmäßig liefert Hugo Seiten oft nach Gewichtung oder Datum absteigend. Mit .ByDate stellen wir sicher, dass die Serie logisch von vorne nach hinten (Teil 1, 2, 3\u0026hellip;) aufgelistet wird.\nDynamischer Status der Box: Das ist ein schönes Komfort-Feature. Ist die Serie kurz (weniger als 5 Teile), bleibt die Box offen. Bei sehr langen Serien klappt sie sich ein, um den Lesefluss nicht zu unterbrechen.\n\u0026lt;details {{ if lt $count 5 }}open{{ end }}\u0026gt;\u0026lt;/details\u0026gt; Automatisierte Nummerierung: Wir müssen die Nummer des Teils nicht manuell im Frontmatter pflegen. Hugo nutzt hier den Index der Schleife (der bei 0 startet) und rechnet einfach + 1. {{ range $num, $post := $posts }} ... {{ add $num 1 }} Sprache mit i18n: Damit die Texte (wie \u0026ldquo;Teil 1\u0026rdquo;) in verschiedenen Sprachen funktionieren, nutzen wir Hugos Internationalisierungs-Funktion.\nFlexibles Titel-Handling: Hier nutzen wir eine Pipe: Wenn im Artikel ein spezieller series_title (z. B. ein kürzerer Titel für die Liste) definiert ist, wird dieser genommen. Falls nicht, greift Hugo automatisch auf den normalen .Title zurück.\n{{ .Params.series_title | default .Title }} Logik für den aktuellen Post: Der Code prüft, ob der Link in der Liste der aktuelle Beitrag ist ($isCurrent). Wenn ja, wird er hervorgehoben und ist nicht anklickbar. Schritt 3: Integration im Template # Damit die Box auch angezeigt wird, musst du das Partial in dein Single-Post-Template einbauen (meist layouts/_default/single.html). Ich habe es direkt vor dem Content platziert:\n{{ partial \u0026#34;series.html\u0026#34; . }} \u0026lt;div class=\u0026#34;post-content\u0026#34;\u0026gt;{{ .Content }}\u0026lt;/div\u0026gt; Schritt 4: Sprachdateien und Styling # Damit die Begriffe korrekt übersetzt werden, füge dies zu deinen i18n-Dateien mit der entsprechenden Sprachen hinzu:\n- id: series_part translation: \u0026#34;Teil\u0026#34; - id: series_title translation: \u0026#34;Dieser Artikel ist Teil der Serie\u0026#34; - id: series_current translation: \u0026#34;Aktueller Beitrag\u0026#34; - id: series_parts_total translation: one: \u0026#34;Teil insgesamt\u0026#34; other: \u0026#34;{{ .Count }} Teile insgesamt\u0026#34; Vergiss nicht, in deiner post-single.css noch etwas Styling hinzuzufügen, damit die Box optisch zu deinem Blog passt (z. B. Abstände, Rahmen oder Hintergrundfarben).\nAnwendung im Blogpost (Frontmatter) # Um einen Post einer Serie zuzuordnen, ergänzt du einfach das Frontmatter deines Artikels:\nseries: - Roadtrip Spanien und Portugal # Optionaler kürzerer Titel für die Liste series_title: Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Ausblick: Was kommt als Nächstes? # Ich habe die Funktion direkt genutzt, um meine vier älteren Beiträge zum Roadtrip durch Spanien und Portugal neu zu organisieren. Schaut sie euch gerne mal an!\nDer eigentliche Grund für diesen Umbau ist jedoch ein weiteres Projekt, welches demnächst startet. Eine neue, umfangreiche Serie zum Thema \u0026ldquo;Freiheit bei E-Mails\u0026rdquo;.\nEs wird darum gehen, ob und wie man sich von großen Anbietern lösen kann und welche Alternativen es zum Selbsthosten im eigenen Homelab gibt. Das Ganze wird nicht nur technisch, sondern auch ein wenig philosophisch. Haben wir unsere Freiheit bei E-Mail schon verloren?\nDank der neuen Serien-Funktion behaltet ihr dabei hoffentlich immer den Überblick! Alle meine Serien findet ihr ab sofort unter Serien, was übrigens auch auf der Übersichtsseite verlinkt ist.\nWas denkt ihr? Nutzt ihr selbst auch Serien für eure Blogs oder reicht euch die klassische Tag-Cloud? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.\nIch freue mich auf euer Feedback!\n","date":"5. Januar 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/hugo-series-function-multi-part-posts/","section":"Posts","summary":"Passend zu meiner geplanten Blog-Serie habe ich eine Serien-Funktion in Hugo integriert. In diesem Tutorial zeige ich dir, wie du mehrteilige Beiträge mit automatischer Nummerierung und Navigation erstellst.","title":"Hugo: Serien-Funktion für mehrteilige Blogposts","type":"posts"},{"content":"","date":"5. Januar 2026","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/markdown/","section":"Tags","summary":"","title":"Markdown","type":"tags"},{"content":"","date":"17. Dezember 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/ai/","section":"Tags","summary":"","title":"AI","type":"tags"},{"content":"","date":"17. Dezember 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/claude/","section":"Tags","summary":"","title":"Claude","type":"tags"},{"content":"Als Blogger mit einem mehrsprachigen Blog steht man vor einer ständigen Herausforderung: Jeder neue Artikel muss in mehrere Sprachen übersetzt werden. Manuelle Übersetzungen sind zeitaufwändig und teuer, automatische Tools zerstören oft die sorgfältig formatierte Markdown-Struktur. Was tun?\nGenau vor diesem Problem stand ich, als ich begann, meinen Blog in Deutsch, Englisch und Spanisch zu veröffentlichen. Die Lösung: Ein intelligenter Markdown-Übersetzer, der die Struktur bewahrt und hochwertige Übersetzungen liefert.\nDie Entstehung von md-translator # md-translator ist ein Python-basiertes Tool, das Markdown-Dateien mit Hilfe von KI übersetzt, ohne die Formatierung zu zerstören. Das Besondere: Es nutzt Tencent\u0026rsquo;s Hunyuan-MT-7B Modell, ein spezialisiertes Übersetzungsmodell mit 7 Milliarden Parametern, das aktuell 38 Sprachen unterstützt.\nDie Lösung wurde schrittweise aufgebaut und fortlaufend angepasst. Anfangs war das Ziel einfach: Eine Markdown-Datei übersetzen. Doch schnell zeigten sich die Tücken:\nCode-Blöcke wurden übersetzt (katastrophal!) Links zerbrachen in ihre Bestandteile Tabellen verloren ihre Struktur Front Matter wurde komplett durcheinandergebracht URL-Pfade passten nicht zur mehrsprachigen Blog-Struktur Jedes dieser Probleme führte zu einer neuen Funktion, einem neuen Bugfix, einer Verbesserung. Das Ergebnis ist ein robustes Tool, das inzwischen in Version 1.2.3 vorliegt.\nEntwicklung mit Claude Code # md-translator wurde nicht im Alleingang entwickelt - ich nutzte Claude Code, Anthropics KI-Coding-Assistent im Terminal. Diese Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI war der Schlüssel zum Erfolg.\nDer Entwicklungsprozess # Die Entwicklung verlief iterativ über mehrere Tage:\nInitiales Konzept: Ich definierte die Anforderungen - ein Markdown-Übersetzer, der die Struktur bewahrt Prototyping: Claude Code schrieb die erste Version mit grundlegender Markdown-Parsing-Logik Testing \u0026amp; Iteration: Ich testete mit echten Blog-Artikeln, fand Probleme, und Claude Code implementierte Fixes Feature-Erweiterung: Jedes neue Problem führte zu einem Gespräch über die beste Lösung Was mich beeindruckt hat: Claude Code verstand nicht nur den Code, sondern auch den Kontext. Wenn ich sagte \u0026ldquo;die Tabellen-Formatierung geht kaputt\u0026rdquo;, analysierte es das Problem, schlug eine Lösung vor und implementierte sie - inklusive Edge Cases.\nDie Herausforderungen # Nicht alles klappte beim ersten Versuch. Die Bold/Italic-Formatierung war ein perfektes Beispiel für die Grenzen:\nWir versuchten mehrere Ansätze: Marker-Systeme, Normalisierung, XML-Tags Jeder Ansatz funktionierte teilweise, aber nicht konsistent Am Ende entschieden wir gemeinsam: Übersetzungsqualität geht vor perfekter Formatierung Diese pragmatische Entscheidungsfindung - ein Mix aus KI-Vorschlägen und menschlicher Urteilskraft - war wertvoll.\nWas gut funktionierte # Die Zusammenarbeit mit Claude Code hatte klare Vorteile:\nGeschwindigkeit: Features, die Stunden gekostet hätten, waren in Minuten implementiert Code-Qualität: Sauberer, gut strukturierter Python-Code mit Docstrings Problemlösung: Alternative Lösungsansätze wurden sofort vorgeschlagen Iteratives Debugging: Fehler wurden schnell identifiziert und behoben Der menschliche Faktor # Trotz KI-Unterstützung war meine Rolle entscheidend:\nZielsetzung: Was soll das Tool können? Testing: Funktioniert es in der Praxis? Priorisierung: Welche Features sind wichtig, welche nicht? Entscheidungen: Bold/Italic weglassen oder komplexe Lösung? Claude Code ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein Autopilot. Die besten Ergebnisse entstehen durch die Zusammenarbeit zwischen menschlicher Expertise und KI-Fähigkeiten.\nWie md-translator funktioniert # Intelligente Segmentierung # Der Übersetzer parst Markdown-Dateien nicht einfach als Text, sondern versteht ihre Struktur:\nFront Matter: YAML-Metadaten werden selektiv übersetzt (nur title, description, etc.) Headers: Überschriften werden übersetzt, ihre Hierarchie bleibt erhalten Code-Blöcke: Werden komplett geschützt und nicht übersetzt Tabellen: Zelle für Zelle übersetzt, Struktur bleibt intakt Links: Der Text wird übersetzt, die URL bleibt geschützt Bilder: Alt-Text wird übersetzt, der Bildpfad bleibt unverändert Element-Schutz # Bestimmte Elemente dürfen niemals übersetzt werden:\nInline-Code wie variable_name HTML-Tags wie \u0026lt;div\u0026gt; oder \u0026lt;span\u0026gt; URLs in Links und Bildern Fußnoten-Referenzen wie [^1] Diese Elemente werden vor der Übersetzung durch Platzhalter ersetzt und danach wiederhergestellt. Das LLM sieht sie nie.\nIntelligente CLI # Die Kommandozeilen-Schnittstelle ist bewusst einfach gehalten:\npython md-translator.py artikel.de.md -l en es Das Tool erkennt automatisch:\nDie Quellsprache aus dem Dateinamen (artikel.de.md → Deutsch) Generiert automatisch Ausgabedateien (artikel.en.md, artikel.es.md) Lädt das Modell nur einmal für alle Übersetzungen Besondere Features # URL-Rewriting für mehrsprachige Blogs # Ein typisches Problem mehrsprachiger Blogs: Deutsche Artikel leben bei mir unter /de/posts/my-article, englische direkt unter /posts/my-article, spanische unter /es/posts/my-article. Interne Links müssen entsprechend angepasst werden.\nmd-translator löst das elegant mit einer optionalen Konfigurationsdatei:\nurl_rewriting: enabled: true patterns: de: /de en: \u0026#34;\u0026#34; es: /es Ein Link wie /de/posts/my-article wird automatisch zu /posts/my-article (Englisch) oder /es/posts/my-article (Spanisch) umgeschrieben.\nTranslation Metadata # Jede übersetzte Datei erhält automatisch Metadaten im Front Matter:\ntranslation: tool: md-translator version: 1.2.3 from: de to: en date: 2024-12-16 time: \u0026#34;14:23:45\u0026#34; So bleibt nachvollziehbar, wann und wie eine Datei übersetzt wurde. Praktisch für große Blogs mit hunderten Artikeln.\nAutomatische Anzeige in Hugo # Die Translation-Metadaten sind nicht nur Dokumentation - sie sind auch praktisch nutzbar. Mein Hugo-Blog wertet diese Daten automatisch aus und zeigt sie im Post-Footer an.\nHugo Template Anpassung:\nDas Hugo-Template prüft, ob das translation-Feld im Front Matter vorhanden ist. Falls ja, wird automatisch ein Hinweis generiert:\n# singles.html {{ if .Params.translation }} \u0026lt;div class=\u0026#34;translation-note-wrapper\u0026#34;\u0026gt; {{ partial \u0026#34;translation-note.html\u0026#34; . }} \u0026lt;/div\u0026gt; {{- end }} # translation-note.html {{ with .Params.translation }} {{ $from := i18n (printf \u0026#34;lang_%s\u0026#34; .from) }} {{ $to := i18n (printf \u0026#34;lang_%s\u0026#34; .to) }} {{ $toolPage := site.GetPage \u0026#34;posts/md-translator\u0026#34; }} {{ $toolName := .tool }} {{ if $toolPage }} {{ $toolName = printf `\u0026lt;a href=\u0026#34;%s\u0026#34;\u0026gt;%s\u0026lt;/a\u0026gt;` $toolPage.RelPermalink .tool | safeHTML }} {{ end }} {{ i18n \u0026#34;translation_note\u0026#34; (dict \u0026#34;From\u0026#34; $from \u0026#34;To\u0026#34; $to \u0026#34;Tool\u0026#34; $toolName \u0026#34;Version\u0026#34; .version ) | safeHTML }} {{ end }} Für den Leser sieht das so aus:\nThis article was translated from German to English using md-translator v1.2.3.\nSo weiß der Leser sofort und transparent:\n✅ Dass er eine Übersetzung liest ✅ Welches Tool verwendet wurde ✅ Von welcher Sprache in welche übersetzt wurde ✅ Wann die Übersetzung erstellt wurde Das ist besonders hilfreich bei Artikeln, die regelmäßig aktualisiert werden. Wenn das Original aktualisiert wird, kann man später neu übersetzen und das Datum zeigt, welche Version der Übersetzung aktuell ist.\nSatzzeichen-Normalisierung # Ein häufiges Problem: Das LLM fügt manchmal Satzzeichen hinzu, wo keine sein sollten. Aus Über mich wird About me. - mit unerwünschtem Punkt.\nmd-translator prüft das Original: Wenn kein Satzzeichen am Ende steht, werden auch in der Übersetzung keine hinzugefügt. Simple Logik, große Wirkung.\nTechnische Details # GPU-Optimierung # Das Hunyuan-MT-7B Modell hat 7 Milliarden Parameter. In voller Präzision (FP32) würde es etwa 28 GB VRAM benötigen - zu viel für die meisten Grafikkarten.\nDie Lösung: FP16 (Half-Precision). Das halbiert den Speicherbedarf auf ungefähr 14 GB und verdoppelt die Geschwindigkeit. Auf einer RTX 4090 läuft die Übersetzung damit butterweich.\nPost-Processing # Nach der Übersetzung passiert noch einiges:\nMarkdown-Syntax-Korrektur: Leerzeichen zwischen ] und ( in Links werden entfernt Bild-Syntax-Wiederherstellung: Fehlende ! vor Bildern werden ergänzt Platzhalter-Wiederherstellung: Geschützte Elemente werden zurückgesetzt Link-Übersetzung: Link-Texte werden separat übersetzt Das Ergebnis: Perfekt formatierte Markdown-Dateien, die aussehen, als wären sie von Hand geschrieben.\nLessons Learned # Die Entwicklung von md-translator war lehrreich. Einige Erkenntnisse:\nWas funktioniert:\nKlare Platzhalter wie __INLINECODE0__ sind LLM-freundlich Segmentierung nach Markdown-Struktur erhält den Kontext FP16-Optimierung ist ein Game-Changer für Performance YAML-Konfiguration macht das Tool flexibel Was nicht funktioniert:\nBold/Italic-Formatierung (* und **) lässt sich nicht zuverlässig schützen Das LLM behandelt diese Marker inkonsistent Manchmal bleiben sie erhalten, manchmal nicht Manuelle Nachbearbeitung ist hier nötig Was überraschend gut funktioniert:\nTabellen-Übersetzung, Zelle für Zelle URL-Rewriting für mehrsprachige Strukturen Link-Text-Übersetzung ohne URL-Veränderung Praktischer Nutzen # Seit dem Einsatz von md-translator hat sich mein Workflow drastisch vereinfacht:\nVorher:\nArtikel auf Deutsch schreiben In Übersetzungstool kopieren Übersetzen lassen Markdown-Formatierung manuell reparieren Links und Bilder prüfen und korrigieren Front Matter manuell übersetzen URLs für die Zielsprache anpassen Wiederholen für jede Sprache Nachher:\npython md-translator.py artikel.de.md -l en es Zeit für einen 1000-Wörter-Artikel:\nVorher: ~60-90 Minuten (für 2 Sprachen) Nachher: ~3-5 Minuten (reine Übersetzungszeit) Das ist eine Zeitersparnis von über 90 Prozent!\nOpen Source und Zukunft # md-translator ist Open Source und auf GitHub verfügbar. Die aktuelle Version 1.2.3 ist stabil und produktionsreif.\nGeplante Features für die Zukunft:\nBatch-Processing für ganze Verzeichnisse Unterstützung für weitere Markdown-Dialekte Fazit # md-translator zeigt, wie moderne KI praktische Probleme lösen kann. Es ist kein perfektes Tool - Bold/Italic-Formatierung bleibt eine Herausforderung - aber es spart enorm viel Zeit und liefert qualitativ hochwertige Übersetzungen.\nFür Blogger, die mehrsprachige Inhalte veröffentlichen, ist es ein Game-Changer. Für mich persönlich hat es die Schwelle gesenkt, Artikel in mehreren Sprachen zu veröffentlichen. Und das ist genau das Ziel: Wissen zugänglich machen, unabhängig von der Sprache.\nDer Meta-Charakter dieses Artikels # Dieser Artikel ist ein perfektes Beispiel für moderne KI-gestützte Entwicklung und Content-Erstellung:\nDie Entstehungsgeschichte:\nmd-translator wurde mit Claude Code entwickelt (KI hilft beim Programmieren) Dieser Artikel wurde mit Claude Code geschrieben (KI hilft beim Schreiben) Der Artikel wird mit md-translator übersetzt (KI-Tool übersetzt sich selbst) Du liest möglicherweise die KI-übersetzte Version dieses Artikels Das ist Dogfooding in Reinform - und zeigt gleichzeitig die Möglichkeiten der KI-gestützten Arbeit. Vom Code über den Artikel bis zur Übersetzung: KI als Werkzeug, gesteuert von menschlicher Intention und Qualitätskontrolle.\nWenn du diesen Artikel auf Englisch oder Spanisch liest, wirst du am Ende des Artikels den automatischen Übersetzungs-Hinweis sehen - die Hugo-Integration in Aktion!\nTechnische Spezifikationen:\nSprache: Python 3.12 Framework: PyTorch 2.5.0 mit CUDA 12.4 Modell: Tencent Hunyuan-MT-7B (7B Parameter, FP16) Unterstützte Sprachen: derzeit 38 Sprachen Lizenz: MIT Repository: github.com/sebastianzehner/md-translator ","date":"17. Dezember 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/md-translator/","section":"Posts","summary":"Mehrsprachige Blogs bringen Übersetzungsaufwand mit sich. Manuelle Übersetzungen sind teuer, automatische Tools beschädigen oft die Markdown-Struktur. Wie bleibt man trotzdem effizient und behält das Format?","title":"Die Herausforderung mehrsprachiger Blogs","type":"posts"},{"content":"","date":"16. Oktober 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/auswandern/","section":"Tags","summary":"","title":"Auswandern","type":"tags"},{"content":"","date":"16 de Oktober de 2025","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/comunidad-de-colonos/","section":"Tags","summary":"","title":"Comunidad De Colonos","type":"tags"},{"content":"","date":"16. Oktober 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/el-paraiso-verde/","section":"Tags","summary":"","title":"El Paraiso Verde","type":"tags"},{"content":"","date":"16 de Oktober de 2025","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/el-para%C3%ADso-verde/","section":"Tags","summary":"","title":"El Paraíso Verde","type":"tags"},{"content":"Es war ein symbolischer Moment: Als das alte Schild von El Paraiso Verde abgebaut und weggetragen wurde, endete damit sichtbar ein Kapitel, das viele Jahre lang unser gemeinsames Leben geprägt hatte. Das Video dieses Augenblicks zeigt mehr als nur den Abbau eines Schildes – es steht für einen Neuanfang, für die Chance, aus Fehlern zu lernen und unsere Gemeinschaft auf eine neue, ehrliche und transparente Basis zu stellen.\nEin aktueller Bericht zu den Entwicklungen in unserer Siedlung # Wer meine Artikel bisher verfolgt hat, weiß, dass wir im November 2019 nach Paraguay ausgewandert sind. Seit nunmehr sechs Jahren leben meine Familie und ich in der (ehemaligen) Siedlung El Paraiso Verde in Caazapá. Wir haben hier unser Haus gebaut und 2024 schließlich auch den Titel für unser Grundstück erhalten – ein wichtiger Schritt, der für viele von uns die rechtliche Sicherheit unseres Lebenswerks bedeutet hat.\nIch habe mich lange zurückgehalten, diese Informationen öffentlich zu teilen. Grund dafür war, dass zunächst alle rechtlichen Schritte abgewartet werden mussten, um sicherzustellen, dass keine unbelegten Anschuldigungen gegenüber anderen Personen erhoben werden. Gerade dieser verantwortungsbewusste Umgang mit Fakten unterscheidet uns von jenen, die kritisiert und verleumdet haben. Nun, da die rechtliche Lage geklärt ist, möchte ich die Entwicklungen offen und nachvollziehbar mit meinen Lesern teilen.\nBeginn der kritischen und teilweise diffamierenden Beiträge # Anfang 2023 häuften sich in den sozialen Medien kritische und teilweise diffamierende Beiträge über unsere Gemeinschaft. Nach unseren Recherchen nahm sie ihren Ursprung in einer Telegram-Gruppe namens „Betrug in Paraguay“, die von einer Person namens Tom S. gestartet wurde. Zufälligerweise ist er ein Administrator des Immobilienmaklers Uwe H. in Paraguay.\nDen ersten Höhepunkt erlebte ich am 30. Mai 2023, als ein Nutzer namens Mike M. Beiträge in dieser Gruppe veröffentlichte, die schwere Vorwürfe gegen die Gründer enthielten:\nMike M. beschuldigte die Gründer öffentlich des Betrugs, nannte einzelne Personen und drohte mit rechtlichen Konsequenzen. Diese Vorwürfe werden nicht von uns bestätigt und sind Teil einer Hetzkampagne, die in der Gemeinschaft große Verunsicherung auslöste.\nAufgrund der stark beleidigenden, aggressiven und teilweise bedrohlichen Art dieser Beiträge habe ich mich entschieden, die genauen Wortlaute nicht zu veröffentlichen. Sie würden den Lesern nur unnötig schaden und von der sachlichen Darstellung der Ereignisse ablenken.\nOviedo Press veröffentlichte ein Video mit Anschuldigungen gegen die Gründer und das Siedlungsprojekt. Da die betreffenden Personen lediglich ein Grundstück erworben haben, während wir seit sechs Jahren vor Ort leben, entsprechen die Vorwürfe nach unserer Erfahrung nicht der tatsächlichen Situation. Ein weiteres Video stellte die Fakten klar und entkräftet die Anschuldigungen.\nVon diesem Zeitpunkt an eskalierte die Kampagne: Beleidigungen, unbelegte Vorwürfe und gezielte Desinformation machten die Runde. Siedler, die weiterhin loyal zu den Gründern standen, wurden in Chats blockiert – teilweise durch Außenstehende oder konkurrierende Immobilienmakler.\nDie hier genannten Namen werden ausschließlich zur Einordnung der Abläufe genannt; die Darstellungen beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationen und persönlichen Beobachtungen.\nDie Wahrheit über die Gründer # Wir stehen bis heute in gutem Kontakt mit den Gründern des Projekts. Nach allem, was uns bekannt ist, gibt es keine Belege für einen Betrug durch die Gründer. Gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Betreibergesellschaft läuft inzwischen ein Verfahren.\nOffizielle Quellen hierzu:\nLa Nación – Villarrica: Imputan al administrador de una empresa por el desvío de G. 19 mil millones Forensisches Gutachten Nr. 48/2025 (PDF) Ein vertrautes Muster # Während meiner Recherchen stieß ich auf die Geschichte der Kolonie Neufeld, deren Verlauf erstaunliche Parallelen zu unserer Situation aufweist. Auch bei uns bildete sich eine Gruppe von Siedlern – darunter ein ehemaliger Vorstand – die gemeinsam mit Anwälten und einem neu gegründeten Verein begann, gegen die Gründer zu agitieren.\nObwohl auf der Webseite des Vereins Anonymität betont wird, lassen sich bei genauerer technischer Analyse der Seitenstruktur und der verlinkten Dokumente Klarnamen einzelner Beteiligter identifizieren.\nIm Impressum findet sich der Hinweis: „Name: aus Sicherheitsgründen anonym, solange die Firma an diesem Ort ihre Gläubiger mit Waffengewalt diszipliniert.“ Diese Aussage stellt jedoch eine unbelegte Behauptung dar, die in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Nach unseren Erfahrungen gibt es keine Hinweise auf eine derartige Bedrohungslage oder den Einsatz von Gewalt.\nNachweis aus eigener Erfahrung # Bereits vor längerer Zeit habe ich auf meinem YouTube-Kanal mehrere Videos veröffentlicht, in denen ich mit dem Motorrad durch die Umgebung fahre – unter anderem beim Verlassen und bei der Rückkehr zur Siedlung. Diese Aufnahmen entstanden unabhängig von der aktuellen Diskussion und zeigen den Alltag vor Ort, wie er tatsächlich ist.\nIn den Videos ist deutlich zu sehen, dass keine Bedrohung oder Anspannung herrscht. Die Begegnungen mit den Wachen verlaufen freundlich und respektvoll – man kennt und grüßt sich. Das widerspricht klar den unbelegten Behauptungen über angebliche „Gewalt“ oder „Disziplinierungsmaßnahmen“.\nMit dem Motorrad vom El Paraiso Verde nach Colonia San Cosme und wieder zurück Mit dem Motorrad nach Caazapá zum Tanken, Geldautomat und anschließend zu den neuen Brücken Diese bereits veröffentlichten Videos liefern somit ein authentisches Bild der tatsächlichen Verhältnisse vor Ort. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass die gegenteiligen Darstellungen – sowohl im Impressum als auch in verschiedenen Artikeln des Vereins, etwa in den sogenannten „Torheiten von Therese M.“ – bewusst inszeniert oder verfälscht wurden, um das Projekt El Paraiso Verde und seine Siedler in ein negatives Licht zu rücken.\nEcopolis – Die fragwürdige Umbenennung des Projekts # Darüber hinaus wurde zeitweise eine Umbenennung der Siedlung erwogen, und es erfolgten Markenregistrierungen unter dem Namen „Ecopolis“. Da die Grundstücke im Eigentum einer Vielzahl von Akteuren stehen – darunter Privatpersonen, die Betreiberfirma sowie ein Großinvestor – bleibt unverständlich, auf welcher rechtlichen Grundlage ein Verein eine solche Umbenennung anstreben könnte.\nNachweis Markenrechte: 1–7 Vergleich mit Neufeld # Im Zuge meiner Nachforschungen besuchte ich auch die Seite des Vereins Campo Nuevo Neufeld. Die sachlichen Gegenpositionen der Asocia Reinland auf X.com sowie die Webseite der Alpha Assoziation verdeutlichten mir, dass es auch in anderen Projekten vergleichbare Herausforderungen gab.\nDie dort veröffentlichten Dokumente haben mich überzeugt: Der Alpha-Vorstand hat die Zusammenhänge erkannt und setzt sich nachvollziehbar für Wahrheit und Gerechtigkeit ein. Viele der dort beschriebenen Mechanismen erinnern erschreckend an das, was wir im ehemaligen El Paraiso Verde erlebt haben.\nTitelvergabe und forensische Beweise # Während der Hetzkampagne erhielten wir 2024 nach und nach unsere Landtitel – ein klares Indiz dafür, dass die Betrugsvorwürfe unbegründet waren. Hier habe ich ausführlich über die Titelvergabe berichtet.\nZu diesem Zeitpunkt war der ehemalige Vorstand bereits aus dem Projekt ausgeschieden und hatte die Gemeinschaft ohne Mittel zurückgelassen. Wir hielten dennoch zusammen, halfen beim Wiederaufbau und sammelten Beweise. Das forensische Gutachten belegte, dass nicht die Gründer, sondern die frühere Administration Gelder unrechtmäßig verwendet hatte.\nGerichtlicher Eingriff und Stillstand # Kurz vor der Anklage wurde – wie das Wochenblatt berichtete – ein gerichtlicher Verwalter eingesetzt. Dieser Schritt machte die Gründer handlungsunfähig. Seitdem sind Zahlungen blockiert, Rechnungen offen und die Zukunft vieler Siedler ungewiss. Beobachter in der Gemeinschaft äußerten die Sorge, dass die Betreibergesellschaft durch die aktuellen Maßnahmen in eine finanzielle Schieflage geraten könnte.\nDie zwölf Aktionäre, die diesen Schritt ermöglicht haben, sind namentlich bekannt – der Nachweis wurde bisher nicht frei veröffentlicht. Einige Beobachtungen vor Ort wurden dokumentiert, jedoch ohne direkte Schuldzuweisung.\nDie 13 offenen Fragen an die beteiligten Aktionäre (unten aufgeführt) werden als offene Recherchen dargestellt – sie sollen Klarheit über Abläufe schaffen, ohne Vorverurteilungen zu treffen.\nVerdacht auf Einflussnahme # Es gibt Hinweise und Beobachtungen, dass bestimmte Akteure versuchen könnten, Einfluss auf die Siedlung zu nehmen. Eine mögliche politische Unterstützung konnte bisher weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.\nViele Bewohner besitzen ihre Titel, einige jedoch nicht – dies könnte zu Unsicherheiten führen. Es besteht die Möglichkeit, dass verbliebene Grundstücke künftig anders verwaltet werden, vergleichbar mit Erfahrungen in Neufeld.\nZwischen Wahrheit und Spaltung # Wir, die wir den Betrieb aufrechterhalten, tun dies aus Überzeugung und meist unentgeltlich. Leider werden Helfende in der Gemeinschaft teilweise isoliert oder kritisiert.\nMein Ziel ist es, Fakten transparent darzustellen, ohne zu spalten oder Personen zu diffamieren.\nEin Blick nach vorn # Ich werde in Zukunft vermutlich weitere Artikel zu diesem Thema veröffentlichen und über neue Entwicklungen berichten. Mein Wunsch bleibt: Klarheit, Gerechtigkeit und Frieden.\nDas Vertrauen ist erschüttert, doch Einsicht und Wiedergutmachung könnten der erste Schritt zu einem Neuanfang sein. Trotz aller Rückschläge arbeiten wir weiter, um unsere Gemeinschaft zu stärken und die Werte zu bewahren, die uns hierher geführt haben.\nHinweis: Dieser Artikel basiert auf persönlichen Recherchen, öffentlich zugänglichen Quellen und eigenen Erfahrungen. Alle Aussagen wurden nach bestem Wissen erstellt, stellen jedoch keine abschließende rechtliche Bewertung dar.\nDie Ereignisse der vergangenen Zeit haben gezeigt, wie wichtig klare Werte und gegenseitiger Respekt für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft sind. Anstatt uns von negativen Stimmen beeinflussen zu lassen, konzentrieren wir uns auf den konstruktiven Aufbau und die gemeinsame Weiterentwicklung. Nur auf dieser Grundlage kann Vertrauen wieder wachsen und eine stabile, zukunftsorientierte Gemeinschaft entstehen.\nLiebe Grüße Sebastian\nOffene Fragen an die Aktionäre (als Recherchen in gekürzter Form) # „Ist es ein Zufall, dass das Poder am 15. September 2025 ausgestellt wurde, während am selben Tag das Gutachten Nr. 48/2025 eingereicht wurde, das die Entnahmen dokumentiert?“ „Warum werden einzelne frühere Beteiligte in diesem Poder nicht erwähnt?“ „Wie erklärt sich die zeitliche Nähe eines Embargos gegen Abgeordneten Avelino Davalos?“ „Weshalb beantragte der Anwalt von Davalos kurz nach dem Polizeieinsatz, dass der Anwalt der Betreibergesellschaft die weitere Prozessführung nicht mehr übernimmt?“ „Könnte der neue Verwalter mit Davalos eine Vereinbarung getroffen haben?“ „Warum wurde der Einsatz von Spezialeinheiten durchgeführt, obwohl rechtlich auch andere Wege möglich gewesen wären?“ „Gab es Kontakte oder Einflussnahmen, die den Einsatz erklären könnten?“ „Wollte man durch diese Vorgehensweise Druck auf bestimmte Parteien ausüben?“ „Warum war eine Polizistin mit Immobilienbürgschaft beteiligt?“ „Könnten einzelne Akteure die Aktionäre beeinflusst haben, während die Aktionäre selbst zahlten?“ „Welche Motivation steckt hinter der Aufwiegelung ehemaliger Siedler und Investoren?“ „Wie ist zu erklären, dass Zivilisten offenbar vorab informiert waren und die Situation nutzten?“ „Die Anordnung soll sechs Monate laufen – wer stellt die Zahlungen sicher, währenddessen und danach?“ Fehlende Antworten auf zentrale Fragen # Bis zum heutigen Tag (Stand: 16. Oktober 2025) habe ich auf meine gestellten Fragen keine Antwort erhalten. Diese Fragen wurden sowohl im internen Siedlerchat als auch öffentlich unter einem passenden Video mit einer Ansprache eines Rechtsanwalts veröffentlicht.\nMehrere Siedler griffen meine Fragen im Chat erneut auf und baten ebenfalls um eine Klärung – doch es erfolgte keinerlei Reaktion seitens der Verantwortlichen. Auch wenn Schweigen nicht offiziell als Antwort gilt, kann es in diesem Zusammenhang durchaus als ein deutliches Zeichen gewertet werden.\n","date":"16. 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Sie sind verteilt auf vier Linux-Systeme, organisiert und gesteuert mit Docker Compose und verbunden in einem eigenen Docker-Netzwerk.\nDocker ist inzwischen so tief in meinen Alltag integriert, dass ich viele meiner Dienste nicht mehr anders betreiben möchte. Es macht Deployments reproduzierbar, Updates kontrollierbar und das Management deutlich einfacher - egal ob auf einem Mini-PC, einem Server im Rack oder einer kleinen virtuellen Maschine.\nDocker installieren auf unterschiedlichen Linux-Systemen # Einer der Gründe, warum ich Docker so gerne nutze, ist die Flexibilität bei der Installation. In meinem Homelab setze ich verschiedene Linux-Distributionen ein - und Docker läuft überall:\nAlpine Linux: Ideal für minimalistische Setups, Installation über apk in wenigen Sekunden. Arch Linux: Dank pacman und dem offiziellen docker-Paket ist die Installation schnell erledigt. Debian / Ubuntu: Über das Docker-Repository bekomme ich aktuelle Versionen direkt per apt. Zusätzlich installiere ich Docker Compose, damit ich alle Systeme mit der gleichen Syntax steuern kann.\nHinweis: In meinen Beispielen nutze ich unter Alpine Linux den Befehl doas (ähnlich wie sudo), da Alpine standardmäßig sudo nicht mitbringt. Auf allen anderen Systemen verwende ich sudo.\nAlpine Linux # doas apk add docker docker-compose Den Docker-Dienst automatisch beim Boot starten lassen und den Benutzer zur Gruppe docker hinzufügen:\ndoas rc-update add docker default doas /etc/init.d/docker start doas addgroup $USER docker Arch Linux # sudo pacman -S docker docker-compose Debian / Ubuntu # # Add Docker\u0026#39;s official GPG key: sudo apt-get update sudo apt-get install ca-certificates curl sudo install -m 0755 -d /etc/apt/keyrings sudo curl -fsSL https://download.docker.com/linux/ubuntu/gpg -o /etc/apt/keyrings/docker.asc sudo chmod a+r /etc/apt/keyrings/docker.asc # Add the repository to Apt sources: echo \\ \u0026#34;deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.asc] https://download.docker.com/linux/ubuntu \\ $(. /etc/os-release \u0026amp;\u0026amp; echo \u0026#34;$VERSION_CODENAME\u0026#34;) stable\u0026#34; | \\ sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list \u0026gt; /dev/null sudo apt-get update # Install the Docker packages sudo apt-get install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin Unter Arch Linux und Ubuntu startet der Docker-Dienst automatisch aber mit folgendem Befehl kann er manuell gestartet werden:\nsudo systemctl start docker Und auch hier sollte der Benutzer der Gruppe docker hinzugefügt werden:\nsudo usermod -aG docker $USER Nach der Installation können einmal folgende Befehle ausprobiert werden, um zu sehen, ob alles geklappt hat:\ndocker info docker ps Datenorganisation und Volumes # Einer meiner Grundsätze im Homelab: Trenne Konfiguration und Daten vom Container. Ich strukturiere meine Volumes klar nach Diensten, z. B.:\n# Konfiguration ~/docker-compose/ ├── traefik/ ├── komodo/ ├── jellyfin/ ├── frigate/ # Daten und Volumes ~/docker/ ├── traefik/ ├── komodo/ ├── jellyfin/ ├── frigate/ So kann ich nicht nur schnell Backups erstellen, sondern auch Dienste verschieben oder neu aufsetzen, ohne dass Daten verloren gehen.\nZum Thema Backup werde ich noch einen separaten Artikel schreiben, in dem Restic die Hauptrolle spielen wird.\nDocker Networking - das unsichtbare Rückgrat # Einer der größten Gamechanger für mich war Docker Networking.\nAnstatt dass jeder Dienst irgendwo zufällig im Netzwerk hängt, habe ich ein eigenes internes Netzwerk für meine Container erstellt. Dienste können so direkt miteinander sprechen, ohne dass Ports unnötig nach außen offen sind.\nIn Kombination mit Traefik (mehr dazu im nächsten Artikel) kann ich jeden Dienst bequem über eine Subdomain erreichen - egal ob komodo.meinedomain.com oder jellyfin.meinedomain.com.\nFür mich bedeutet das: Keine wilden Portnummern mehr merken und ein sauberes, zentrales Routing.\nMacvlan oder IPvlan für Docker einrichten # Ich habe mich letztendlich für IPvlan entschieden und mir damit mein Docker-Netzwerk aufgebaut. Mehr Details darüber wird es sicherlich im Traefik Blogpost geben, aber hier einmal die Befehle zum Erstellen des Proxy Netzwerks:\nsudo docker network create -d ipvlan --subnet 192.168.x.x/24 --gateway 192.168.x.x -o parent=enp1s0f0 proxy Den Namen von der Netzwerkkarte des Servers herausfinden mit:\nip address show Die Netzwerkkarte des sumpfgeist.lan Servers heißt enp1s0f0 und diesen Namen nutzte ich zur Konfiguration für das Docker IPvlan.\nEine wichtige Information bei der Verwendung dieser Konfiguration:\nIch vergebe meine IP-Adressen für die Docker Container alle manuell in den docker-compose.yaml Dateien, damit es nicht zu IP-Adressen Konflikten kommt, weil Docker würde ansonsten einfach die IP-Adressen vergeben ohne Rücksicht auf meinen DHCP-Server.\nHier mal ein Beispiel von einer einfachen Meshtastic Webanwendung mit manuell vergebener IP Adresse und Labels für den Traefik Reverse-Proxy mit Nutzung des externen proxy IPvlan Netzwerk:\nservices: meshtastic-web: image: ghcr.io/meshtastic/web container_name: meshtastic restart: unless-stopped networks: proxy: ipv4_address: 192.168.x.x labels: - \u0026#34;traefik.enable=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic.entrypoints=http\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic.rule=Host(`meshtastic.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.middlewares.meshtastic-https-redirect.redirectscheme.scheme=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic.middlewares=meshtastic-https-redirect\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic-secure.entrypoints=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic-secure.rule=Host(`meshtastic.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic-secure.tls=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.meshtastic-secure.service=meshtastic\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.services.meshtastic.loadbalancer.server.port=8080\u0026#34; - \u0026#34;traefik.docker.network=proxy\u0026#34; networks: proxy: external: true Das Docker-Netzwerk habe ich auch auf anderen Servern eingerichtet, wie beispielsweise auf dem eq14.lan mit Alpine Linux:\ndoas docker network create -d ipvlan --subnet 192.168.x.x/24 --gateway 192.168.x.x -o parent=eth0 proxy Warum ich IPvlan statt Macvlan nutze # Einer der entscheidenden Gründe war die Netzwerk Kompatibilität:\nNur eine MAC-Adresse pro physischer Schnittstelle - bei Macvlan bekommt jeder Container eine eigene MAC-Adresse. Das kann bei manchen Switches, Routern oder insbesondere bei Consumer-Geräten zu Problemen führen, weil sie mehrere MACs an einem Port nicht sauber unterstützen. Einfachere Layer-2-Handhabung - IPvlan arbeitet aus Sicht des Netzwerks wie eine einzige Schnittstelle und verteilt die IP-Adressen intern weiter. Dadurch sinkt die Gefahr von Broadcast- oder ARP-Problemen. Bessere Performance in manchen Szenarien - IPvlan umgeht die virtuelle Netzwerktreiber-Schicht, die Macvlan oft bremst, und kann deshalb gerade bei vielen Containern effizienter arbeiten. Kompatibler mit Firewalls und VLANs - manche Sicherheits- oder Management-Systeme verhalten sich zuverlässiger, wenn nur eine MAC-Adresse pro Port genutzt wird. Management: CLI statt Klick-Interface # Obwohl es Tools wie Komodo gibt, mit denen ich meine vier Docker-Hosts zentral im Blick habe, passiert meine eigentliche Arbeit fast ausschließlich im Terminal.\nIch bevorzuge die direkte Kontrolle beispielsweise mit:\ndocker ps docker compose up -d docker compose down Jeder Dienst hat seine eigene docker-compose.yaml Konfigurationsdatei und das hält Konfigurationen nachvollziehbar und übersichtlich.\nAußerdem liebe ich mein Terminal und bevorzuge daher bewusst die CLI-Befehle (docker \u0026amp; docker compose) für Skripte, Automatisierung, Backups, SSH-Zugriff usw.\nWarum ich Komodo statt Portainer nutze # Viele setzen im Homelab auf Portainer, um Container über eine Weboberfläche zu verwalten. Für meinen Workflow reicht mir jedoch Komodo völlig aus - ein leichtgewichtiges, Open-Source-Dashboard, das mir den Status aller eingebundenen Systeme auf einen Blick zeigt.\nDie eigentliche Verwaltung erledige ich ohnehin über das Terminal, sodass Komodo für mich genau die richtige Balance aus Übersicht und Minimalismus bietet.\nVorteile von Docker Compose im Homelab # Schnell einsetzbar: Neuer Service? docker compose up und er läuft. Weniger Chaos: Keine Paketkonflikte oder Abhängigkeiten auf dem Host. Portabilität: Container können leicht auf andere Systeme umziehen. Konsistenz: Egal ob auf Arch, Debian oder Alpine - die Dienste verhalten sich identisch. Ausblick # In einem kommenden Artikel werde ich tiefer auf Traefik eingehen. Das ist mein zentraler Reverse Proxy, der mein Docker-Netzwerk mit der Außenwelt verbindet.\nDie Außenwelt bekommt unter anderem den Zugang über einen Cloudflare Tunnel oder Twingate, beides ebenfalls als Docker Container im Netzwerk und sicherlich auch ein eigenes Thema hier auf meinem Blog wert.\nAußerdem plane ich einen Beitrag über Backups mit Restic, damit auch im Homelab kein Datenverlust droht. Das Backup läuft bei mir automatisiert über ein Skript per Cronjob.\nContainer-Strategie: So verteile ich meine Docker-Services im Homelab # Zum Abschluss vielleicht eine kleine Liste, was bei mir aktuell als Docker Container im Homelab läuft:\nTraefik (2x) Frigate Meshtastic Komodo Core Komodo Periphery (4x) Searxng Twingate Mixpost Cloudflare Tunnel Gluetun Linkwarden PeaNUT Baikal IT-Tools Home Assistant Synapse Gotify Stirling PDF Glance Uptime Kuma Wordpress n8n Wiki.js Jellyfin Alle hier aufgelisteten Container laufen rund um die Uhr, verteilt auf mehrere Systeme wie zum Beispiel:\nSynology NAS: Jellyfin (Mediaserver) - optimal, weil die Medien ohnehin dort liegen. EQ14 Mini-PC mit zwei LAN-Schnittstellen: Frigate (NVR), separater Traefik Reverse-Proxy - hier sind die dedizierten Netzwerkports und die zusätzliche Rechenleistung ideal für KI-gestützte Videoverarbeitung. Lenovo ThinkCentre M715q: Alle anderen produktiven Dienste wie Mixpost, Wiki.js, Searxng, Home Assistant, etc. Vierter Host: Wird nur bei Bedarf für zeitlich begrenzte Container-Tests oder Spezialprojekte gestartet. Anfangs lief Frigate auch auf dem ThinkCentre, was zwar funktional war, jedoch mehr Ressourcen beanspruchte. Durch die Auslagerung auf den EQ14 bleibt der Hauptserver nun deutlich entlastet. Zu meinem Frigate Blogpost geht\u0026rsquo;s hier.\nEinen Docker Swarm habe ich bewusst nicht eingesetzt - bei meiner überschaubaren Anzahl an Hosts ist die Kombination aus gezielter Container-Verteilung und einem zweiten Traefik-Proxy auf dem EQ14 eine einfachere und robustere Lösung aber wer weiß was die Zukunft noch bringt?\nFazit # Docker Compose ist für mich längst mehr als nur ein Tool - es ist das Fundament meines Homelabs. Mit klarer Organisation, sauberem Networking und ein bisschen Automatisierung lässt sich damit eine robuste, flexible und leicht wartbare Umgebung aufbauen, die den Alltag enorm erleichtert.\nNutzt ihr Docker oder Docker Compose im Homelab? Schreibt mir gern in die Kommentare, wie ihr eure Container organisiert!\nHardware-Empfehlungen # EQ14 Mini-PC auf Amazon - kompakter und stromsparender Rechner für Docker Lenovo ThinkCentre M715q bei RAM-KÖNIG - gebrauchter Tiny PC als Server für Docker Da es sich teilweise um Affiliate-Links handelt, hier der Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.\nVerwendete Tools:\nDocker Traefik Komodo ","date":"15. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/docker-compose-homelab-my-journey-connected-container-infrastructure/","section":"Posts","summary":"Mit klar strukturierten Volumes, eigenen Netzwerken und etwas Automatisierung laufen meine Dienste zuverlässig über mehrere Linux-Systeme. 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August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/coral/","section":"Tags","summary":"","title":"Coral","type":"tags"},{"content":"Für meinen Frigate Docker Container wollte ich die AI-Objekterkennung mit Hardwarebeschleunigung betreiben. Deshalb habe ich mir einen M.2 Accelerator Coral Edge TPU Chip mit A+E Key gekauft und in meinen Homeserver eingebaut.\nMein erstes Setup: Lenovo ThinkCentre # Der Coral Edge TPU wurde in meinem Lenovo ThinkCentre sumpfgeist.lan im freien Mini PCIe Steckplatz, der normalerweise für ein WLAN-Modul genutzt wird, problemlos erkannt und funktioniert einwandfrei. Das war ein wichtiger Erfolg, denn beim Beelink EQ14 funktioniert das gleiche Modul im WLAN-Steckplatz nicht, da dort nur ein CNVi-Interface für WLAN unterstützt wird.\nTest mit M.2 Accelerator B+M Key für den EQ14 # Um den EQ14 ebenfalls mit Hardwarebeschleunigung auszustatten, habe ich mir ein M.2 Accelerator Coral Edge TPU Modul mit B+M Key bestellt.\nAuf dem EQ14 läuft Alpine Linux, für das es keine offiziellen Treiber gibt. Die Treiber musste ich selbst kompilieren – was ich bereits erfolgreich getan habe.\nDie Installation und der Test des M.2 Accelerator B+M Key auf dem EQ14 verliefen erfolgreich. Die Treiber wurden unter Alpine Linux 3.22 mit dem aktuellen Kernel kompiliert und funktionieren einwandfrei. Während des Kompilierprozesses traten einige Fehler auf, die ich beheben konnte.\nUm meine Anpassungen und Lösungswege zu dokumentieren, habe ich bereits einen Fork des Treiber-Repositories erstellt, auf den ich im letzten Abschnitt dieses Artikels genauer eingehe.\nEinbau des Coral Edge TPU # Der Einbau des Coral Edge TPU war unkompliziert. Im Lenovo ThinkCentre war der PCIe-Steckplatz frei, sodass ich das Modul einfach einstecken und den Server neu starten konnte. Auch im EQ14 war der entsprechende M.2-Steckplatz frei, die Karte konnte problemlos eingelegt und sicher befestigt werden.\nTreiberinstallation unter Ubuntu # Die Installation der Treiber für den Coral Edge TPU gestaltete sich etwas aufwendiger, da es beim Bau des Kernelmoduls zu Fehlern kam. Ich orientierte mich an der offiziellen Anleitung von Coral für Ubuntu, stieß dabei jedoch auf Kompatibilitätsprobleme, die ich im Folgenden beschreibe.\nVorbereitung: Prüfung vorinstallierter Treiber # Zuerst prüfte ich, ob bereits vorgefertigte Apex-Treiber vorhanden sind:\nuname -r # Zeigt die Kernel-Version, z.B. 6.8.0-60-generic lsmod | grep apex # Prüft, ob Apex-Treiber geladen sind Bei mir waren keine Treiber vorinstalliert.\nStandardinstallation schlägt fehl # Anschließend fügte ich das Coral-Paket-Repository hinzu und versuchte, die benötigten Pakete zu installieren:\necho \u0026#34;deb https://packages.cloud.google.com/apt coral-edgetpu-stable main\u0026#34; | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/coral-edgetpu.list curl https://packages.cloud.google.com/apt/doc/apt-key.gpg | sudo apt-key add - sudo apt-get update sudo apt-get install gasket-dkms libedgetpu1-std Dabei kam es zu einem Fehler beim Bau des gasket-dkms-Moduls für meinen Kernel (6.8.0-60-generic), da der Quellcode des Treibers mit meinem Kernel nicht kompatibel war.\nFehleranalyse und Lösung # Das Build-Log zeigte unter anderem diese Fehlermeldung:\nerror: passing argument 1 of ‘class_create’ from incompatible pointer type error: too many arguments to function ‘class_create’ Dies ist ein bekanntes Problem mit dem originalen gasket-dkms-Treiber, da dieser für ältere Kernel geschrieben wurde.\nLösung: Einen Fork nutzen und Treiber selbst bauen # Um das Problem zu beheben, entfernte ich zunächst das inkompatible Paket:\nsudo apt purge gasket-dkms Danach klonte ich einen gepatchten Fork, der das Problem behebt:\ncd ~/downloads git clone https://github.com/KyleGospo/gasket-dkms Die Build-Abhängigkeiten müssen ebenfalls installiert sein:\nsudo apt install dkms libfuse2 dh-dkms devscripts debhelper Dann baute ich das Paket mit debuild:\ncd gasket-dkms debuild -us -uc -tc -b Da bei mir debhelper nicht installiert war, trat ein Fehler auf, den ich durch Installation von debhelper behoben habe.\nNach erfolgreichem Build wurde das .deb-Paket installiert:\ncd .. sudo dpkg -i gasket-dkms_*.deb Ich musste bei mir sudo dpkg -i gasket-dkms_1.0-18_all.deb eingeben.\nRechte und Neustart # Da ich die Hardware ausschließlich in Docker-Containern nutze und mein Benutzer in der Gruppe docker ist, setzte ich passende Zugriffsrechte mit einer udev-Regel:\nsudo sh -c \u0026#34;echo \u0026#39;SUBSYSTEM==\\\u0026#34;apex\\\u0026#34;, MODE=\\\u0026#34;0660\\\u0026#34;, GROUP=\\\u0026#34;docker\\\u0026#34;\u0026#39; \u0026gt; /etc/udev/rules.d/65-apex.rules\u0026#34; Anschließend startete ich das System neu:\nsudo reboot Überprüfung # Nach dem Neustart prüfte ich, ob das Gerät erkannt wird:\nls -alh /dev/apex* Ausgabe:\ncrw-rw---- 120,0 root docker 10 Jun 11:12 /dev/apex_0 Damit war die Treiberinstallation erfolgreich abgeschlossen und die Hardware bereit für den Einsatz in Docker-Containern wie Frigate.\nDocker Compose: Coral Edge TPU im Frigate Container nutzen # Um die Coral Edge TPU im Frigate Docker Container zu verwenden, müssen wir die Hardware dem Container zugänglich machen und die Konfiguration anpassen. Hier geht es zu meinem Frigate Blogartikel.\nGeräteweitergabe an den Container # In der docker-compose.yaml Datei von Frigate (z. B. unter ~/docker-compose/frigate/) fügen wir den folgenden Abschnitt unter services.frigate hinzu:\ndevices: - /dev/apex_0:/dev/apex_0 Damit wird das Gerät /dev/apex_0 vom Hostsystem an den Container durchgereicht.\nFrigate Konfiguration anpassen # In der Frigate Konfigurationsdatei config.yml (zum Beispiel unter ~/docker/frigate/) muss die Detektor-Einstellung für die TPU hinzugefügt oder angepasst werden:\ndetectors: coral1: type: edgetpu device: pci:0 Diese Einstellung teilt Frigate mit, dass der Edge TPU Detektor verwendet werden soll, der über das PCIe-Gerät pci:0 angesprochen wird.\nContainer neu starten # Nach diesen Änderungen kann der Frigate Container neu gestartet werden:\ncd ~/docker-compose/frigate docker compose down docker compose up -d Frigate nutzt nun die Hardwarebeschleunigung des Coral Edge TPU für die KI-Objekterkennung. Weitere Details zur Konfiguration von Frigate findest du hier.\nTreiber unter Alpine Linux # Für Alpine Linux gibt es ein spezielles Repository mit einem Bugfix, der es ermöglicht, die Coral Edge TPU Treiber für meine verwendete Alpine Version und den aktuellen Kernel zu kompilieren.\nIch habe das Repository hier geclont und für meine Kernel-Version angepasst. Die genaue Anleitung zur Installation findest du ebenfalls dort.\nUm den Coral Chip im EQ14 nutzen zu können, habe ich zudem ein anderes Modell der TPU auf einer SOM-Platine (System-On-Module) gekauft, das für den M.2-2280-B-M-S3 (B/M Key) Slot geeignet ist. Mit den selbst kompilierten Treibern wurde das Gerät anschließend vom System erkannt.\nÜberprüfung der Hardware # Du kannst prüfen, ob die Edge TPU erkannt wurde, indem du folgenden Befehl ausführst:\nls -alh /dev/apex* Das Ergebnis sieht bei mir so aus:\ncrw-rw---- 120,0 root 28 Jun 20:46 /dev/apex_0 Umzug auf den EQ14 und Leistung # Ich habe die Frigate Installation vom ThinkCentre (sumpfgeist.lan) auf den EQ14 (eq14.lan) umgezogen. Dort wird der Coral Chip erkannt und die KI-Objekterkennung läuft mit einer Latenz von durchschnittlich ca. 8 ms pro Frame. Die Temperatur des Chips liegt bei etwa 45°C und ist somit im sicheren Bereich.\nKernel-Update und erneutes Kompilieren # Zwischenzeitlich habe ich Alpine Linux auf dem EQ14 mit einem neuen Kernel aktualisiert. Vor dem Neustart habe ich die Treiber neu kompiliert, um die Kompatibilität sicherzustellen.\nNach dem Systemstart wurden die aktuellen Treiberdateien kopiert und aktiviert, sodass der Coral Chip weiterhin korrekt erkannt wird und Frigate problemlos läuft.\nMein Repository wurde mittlerweile aktualisiert und berücksichtigt nun auch den neuesten Kernel von Alpine Linux 3.22. Du kannst jederzeit meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung auf GitHub folgen, um die Treiber erfolgreich zu installieren und zu kompilieren.\nFazit # Die Kombination aus Frigate, Coral Edge TPU und EQ14 bildet mittlerweile das Herzstück meiner Videoüberwachung. Dank der hohen Erkennungsgenauigkeit und der stabilen Performance habe ich jetzt eine Lösung, die zuverlässig und zukunftssicher ist.\nAls Nächstes möchte ich die Erkennung noch feiner abstimmen, weitere Automatisierungen über Home Assistant integrieren und so mein System Schritt für Schritt noch smarter machen.\nHardware-Empfehlungen # EQ14 Mini-PC auf Amazon - kompakter und stromsparender Rechner für Frigate Coral Edge TPU auf Amazon US - KI-Beschleuniger für schnelle und präzise Objekterkennung Coral Dual Edge TPU auf Amazon - leistungsstarker KI-Beschleuniger (passt nicht in EQ14) Da es sich teilweise um Affiliate-Links handelt, hier der Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.\nVerwendete Tools:\nFrigate Docker GitHub Coral Edge TPU ","date":"13. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/coral-edge-tpu-hardware-acceleration-for-ai-object-detection/","section":"Posts","summary":"Für meinen Frigate Docker Container wollte ich die AI-Objekterkennung mit Hardwarebeschleunigung betreiben. Deshalb habe ich mir einen Coral Edge TPU Chip gekauft und in meinen Server eingebaut.","title":"Coral Edge TPU: Hardwarebeschleunigung für KI-Objekterkennung","type":"posts"},{"content":"","date":"13. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/frigate/","section":"Tags","summary":"","title":"Frigate","type":"tags"},{"content":"","date":"13. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/nvr/","section":"Tags","summary":"","title":"NVR","type":"tags"},{"content":"","date":"13. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/tpu/","section":"Tags","summary":"","title":"TPU","type":"tags"},{"content":"","date":"13. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/video%C3%BCberwachung/","section":"Tags","summary":"","title":"Videoüberwachung","type":"tags"},{"content":"","date":"13 de August de 2025","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/videovigilancia/","section":"Tags","summary":"","title":"Videovigilancia","type":"tags"},{"content":"Frigate ist ein Open Source Network Video Recorder (NVR), der speziell für die Echtzeit-KI-Objekterkennung entwickelt wurde. Die Software ermöglicht nicht nur klassisches Aufzeichnen und Abspielen von Kamerastreams, sondern auch die automatische Erkennung von Personen, Fahrzeugen, Tieren und weiteren Objekten mithilfe von Machine Learning.\nWarum Frigate die Lösung für meine Videoüberwachung wurde? # Bevor ich 2019 nach Paraguay ausgewandert bin, habe ich in Deutschland beruflich unter anderem Videoüberwachungsanlagen geplant und installiert. Dieses Wissen habe ich auch hier angewendet: Unser Haus wurde von Anfang an mit einer klassischen Videoüberwachung ausgestattet, bestehend aus mehreren Netzwerkkameras und einem NVR Recorder mit Festplatte.\nVor einiger Zeit habe ich jedoch begonnen, mich nach einer flexibleren Lösung umzusehen. Ich wollte eine zentrale Plattform, über die ich komfortabel auf meine IP-Kameras zugreifen kann. Dabei stieß ich auf Frigate, und schnell wurde klar: Das kann mehr, als nur Videos speichern. In Kombination mit einem Coral TPU für KI-Objekterkennung könnte es sogar meinen herkömmlichen NVR vollständig ersetzen.\nDie ersten Tests auf meinem Homeserver # Die erste Installation von Frigate habe ich auf meinem sumpfgeist.lan Server durchgeführt, um zu sehen, wie gut das System im Alltag funktioniert. Geplant war eigentlich der Einsatz eines M.2 Dual Coral, falls dieser im M.2-WiFi-Slot meines Lenovo ThinkCentre funktioniert. WLAN benötige ich ohnehin nicht, und der Slot war frei.\nIn der Praxis stellte sich jedoch heraus: Ein Dual-Chip wird in den meisten M.2-WiFi-Slots nicht unterstützt. Oftmals sind diese Slots ausschließlich für WLAN-Module ausgelegt und bieten keine nutzbare PCIe-Lane. Mit etwas Glück steht jedoch eine PCIe-Lane zur Verfügung, dann kann anstelle des WLAN-Moduls auch ein Coral TPU betrieben werden.\nBeim ThinkCentre war dies der Fall, sodass ich dort einen Single-Chip-Coral problemlos im M.2-WiFi-Slot nutzen konnte. Beim EQ14 (eq14.lan) hingegen unterstützt der Slot ausschließlich WLAN, sodass der Coral TPU dort nicht erkannt wird.\nDer EQ14 verfügt jedoch über zwei große M.2-Slots für NVMe-Karten. Da nur eine NVMe-SSD verbaut ist, war der zweite Slot frei – so konnte ich dort mithilfe eines Adapter-Boards ebenfalls einen Single-Coral-TPU-Chip einbauen und nutzen.\nKamerakonfiguration und Migration zum EQ14 # Aktuell habe ich fünf IP-Kameras auf unserem Grundstück verteilt, die ich problemlos in Frigate einbinden kann. Zukünftig kommen wahrscheinlich noch weitere hinzu.\nNachdem die ersten Tests gut verliefen, habe ich die Frigate-Installation vom sumpfgeist.lan auf den eq14.lan verschoben. Dank Docker Compose war der Umzug nahezu problemlos – nur eine kleine Anpassung in der .env-Datei war nötig: Statt AMD-GPU-Unterstützung jetzt Intel, wodurch eine Umgebungsvariable einfach entfiel.\nDamit der Coral Chip unter Alpine Linux auf dem EQ14 funktioniert, habe ich bereits alle notwendigen Schritte umgesetzt und dokumentiert. Die Details dazu werde ich im nächsten Blogartikel beschreiben.\nDa der bestehende Traefik-Proxy auf einem anderen Docker-Host läuft und keine automatische Domain-Konfiguration von externen Hosts übernehmen kann, habe ich auf dem EQ14 einen zweiten Traefik-Proxy eingerichtet. Über diesen ist Frigate nun im internen Netzwerk erreichbar. Für die Subdomain musste ich lediglich im Pi-Hole-DNS-Server die IP-Adresse entsprechend anpassen.\nNachdem die grundlegende Hardware- und Netzwerkumgebung nun steht, folgt als Nächstes die Installation von Frigate mittels Docker Compose – von der Vorbereitung bis zur ersten funktionierenden Konfiguration.\nFrigate Installation # Für den Betrieb habe ich mich für Docker Compose entschieden – nicht zuletzt, weil ich ein großer Fan von Docker bin und in meinem Homelab mehrere Container auf unterschiedlichen Hosts betreibe. Das Thema ist so umfangreich, dass ich dazu sicher einmal einen eigenen Blogartikel schreiben werde.\nDocker Compose bietet den Vorteil, dass sich Konfigurationen leicht anpassen, sichern und bei Bedarf auch auf andere Systeme übertragen lassen. Die offizielle Frigate-Dokumentation bietet zudem eine solide Basis, die ich an meine Anforderungen – insbesondere die Einbindung mehrerer IP-Kameras – angepasst habe.\nMeine docker-compose.yaml-Datei sieht momentan wie folgt aus:\nservices: frigate: container_name: frigate restart: unless-stopped image: ghcr.io/blakeblackshear/frigate:stable devices: #- /dev/bus/usb:/dev/bus/usb # USB Coral - /dev/apex_0:/dev/apex_0 # M.2 Coral #- /dev/apex_1:/dev/apex_1 # M.2 Dual Coral - /dev/dri/renderD128:/dev/dri/renderD128 # for intel hwaccel, needs to be updated for your hardware volumes: - /etc/localtime:/etc/localtime:ro - /home/sz/docker/frigate/config.yml:/config/config.yml:ro - /mnt/frigate/clips:/media/frigate/clips - /mnt/frigate/recordings:/media/frigate/recordings - /home/sz/docker/frigate/db-data:/media/frigate - type: tmpfs # Optional 1GB memory to reduce SSD/SD card wear target: /tmp/cache tmpfs: size: 1000000000 networks: proxy: ipv4_address: 192.168.x.x ports: - \u0026#34;5000:5000\u0026#34; # Frigate Webinterface #- \u0026#34;1935:1935\u0026#34; # RTMP feeds (deprecated) ??? - \u0026#34;1984:1984\u0026#34; # go2rtc - \u0026#34;8554:8554\u0026#34; # go2rtc env_file: .env security_opt: - no-new-privileges:true labels: - \u0026#34;traefik.enable=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate.entrypoints=http\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate.rule=Host(`frigate.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.middlewares.frigate-https-redirect.redirectscheme.scheme=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate.middlewares=frigate-https-redirect\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate-secure.entrypoints=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate-secure.rule=Host(`frigate.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate-secure.tls=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.frigate-secure.service=frigate\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.services.frigate.loadbalancer.server.port=5000\u0026#34; - \u0026#34;traefik.docker.network=proxy\u0026#34; networks: proxy: external: true Für die Videoaufnahmen und Clips habe ich ein Netzlaufwerk meiner Synology NAS eingebunden und verweise darauf in der Frigate-Docker-Konfiguration mit den Verzeichnissen /mnt/frigate/clips und /mnt/frigate/recordings.\nDie config.yml-Datei sieht aktuell wie folgt aus:\ndetectors: coral1: type: edgetpu device: pci:0 # coral2: # type: edgetpu # device: pci:1 # Optional: Database configuration database: # The path to store the SQLite DB (default: shown below) path: /media/frigate/frigate.db auth: enabled: True birdseye: # Optional: Enable birdseye view (default: shown below) enabled: True # Optional: Width of the output resolution (default: shown below) width: 1280 # Optional: Height of the output resolution (default: shown below) height: 720 # Optional: Encoding quality of the mpeg1 feed (default: shown below) # 1 is the highest quality, and 31 is the lowest. Lower quality feeds utilize less CPU resources. quality: 8 # Optional: Mode of the view. Available options are: objects, motion, and continuous # objects - cameras are included if they have had a tracked object within the last 30 seconds # motion - cameras are included if motion was detected in the last 30 seconds # continuous - all cameras are included always mode: continuous ffmpeg: hwaccel_args: #preset-vaapi - -hwaccel - vaapi - -hwaccel_device - /dev/dri/renderD128 - -hwaccel_output_format - yuv420p output_args: record: -f segment -segment_time 10 -segment_format mp4 -reset_timestamps 1 -strftime 1 -c:v copy -c:a aac detect: enabled: True width: 640 # \u0026lt;---- update for your camera\u0026#39;s resolution height: 480 # \u0026lt;---- update for your camera\u0026#39;s resolution fps: 5 objects: track: - person - dog - cat - bird record: enabled: True detections: pre_capture: 5 post_capture: 5 retain: days: 30 mode: active_objects snapshots: enabled: True timestamp: False bounding_box: True retain: default: 30 go2rtc: streams: carport: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 carport_sub: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 garden: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 garden_sub: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 office: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 office_sub: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 workshop: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 workshop_sub: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 cameras: carport: ffmpeg: inputs: - path: rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 roles: - record - path: rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 roles: - detect webui_url: \u0026#34;http://192.168.x.x\u0026#34; detect: width: 704 # \u0026lt;---- update for your camera\u0026#39;s resolution height: 480 # \u0026lt;---- update for your camera\u0026#39;s resolution fps: 5 garden: ffmpeg: inputs: - path: rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 roles: - record - path: rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 roles: - detect webui_url: \u0026#34;http://192.168.x.x\u0026#34; detect: width: 704 # \u0026lt;---- update for your camera\u0026#39;s resolution height: 480 # \u0026lt;---- update for your camera\u0026#39;s resolution fps: 5 office: ffmpeg: inputs: - path: rtsp://127.0.0.1:8554/office roles: - audio - record - path: rtsp://127.0.0.1:8554/office_sub roles: - detect webui_url: \u0026#34;http://192.168.x.x\u0026#34; onvif: host: 192.168.x.x port: 80 user: frigate password: \u0026#34;{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}\u0026#34; workshop: ffmpeg: inputs: - path: rtsp://127.0.0.1:8554/workshop roles: - audio - record - path: rtsp://127.0.0.1:8554/workshop_sub roles: - detect webui_url: http://192.168.x.x onvif: host: 192.168.x.x port: 80 user: frigate password: \u0026#34;{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}\u0026#34; In dieser Frigate-Konfiguration sind beispielhafte IP-Adressen eingetragen, die du unbedingt an dein eigenes Heimnetz anpassen musst.\nEin großer Vorteil meines Setups auf dem EQ14 ist, dass dieser zwei separate Netzwerkschnittstellen besitzt. Dadurch kann ich die IP-Kameras in einem eigenen, isolierten Netzwerk betreiben, was eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet. Nur die zweite Netzwerkschnittstelle des EQ14 ist mit meinem Homelab verbunden. So trenne ich die Kamera-Geräte physisch vom restlichen Netzwerk und minimiere potenzielle Angriffsflächen.\nEinbinden der Kamerastreams mit go2rtc # Um die RTSP-Streams meiner IP-Kameras möglichst flexibel und performant in Frigate einzubinden, setze ich auf go2rtc.\nWarum go2rtc?\ngo2rtc ist ein moderner Stream-Relay-Server, der RTSP-, RTMP- und WebRTC-Streams bündeln, transkodieren und weiterleiten kann. Besonders praktisch: Er ermöglicht die Kompatibilität mit verschiedenen Clients, reduziert Latenzen und entlastet die Kameras.\nAußerdem ermöglicht go2rtc, Streams mit unterschiedlichen Protokollen (RTSP, WebRTC) im Homelab und darüber hinaus nahtlos zu verwenden. Das ist gerade bei komplexeren Setups mit mehreren Kameras und Clients ein großer Vorteil. Der Dienst go2rtc läuft bereits inerhalb des Frigate Containers.\nRTSP-Stream-Links für Dahua OEM-Kameras # Um die richtigen RTSP-Links für meine OEM Dahua IP-Kameras herauszufinden, nutzte ich diese hilfreiche Webseite hier. Dort sind viele gängige URL-Formate dokumentiert. Diese Links lassen sich auch mit VLC oder anderen Playern problemlos öffnen und abspielen.\nBeispiel für meine Office-Kamera:\nrtsp://192.168.x.x:554/live rtsp://192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0\u0026amp;unicast=true\u0026amp;proto=Onvif rtsp://192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 Aktuelles Setup und Hardware # Ich habe mir kürzlich einen Coral M.2 A+E TPU auf eBay.com bestellt, den ich in meinen Server eingebaut habe. Die AI-Objekterkennung mit dem Coral Chip ist deutlich effizienter als über die CPU, die ansonsten bei voller Auslastung läuft und nicht empfohlen wird. Meinen Blogpost über den Coral TPU Chip werde ich hier verlinken, sobald verfügbar.\nDie GPU habe ich bereits für die Hardwarebeschleunigung von ffmpeg eingebunden, womit das System aktuell mit vier Kameras stabil läuft. Eine fünfte Kamera wird bald dazukommen, und langfristig plane ich bis zu acht Kameras. Diese Hardware sollte das problemlos schaffen.\nWichtige Umgebungsvariable für GPU-Unterstützung # Damit die AMD-GPU im ThinkCentre (sumpfgeist.lan) von Frigate erkannt wird, musste ich folgende Umgebungsvariable in meiner .env-Datei setzen:\nFRIGATE_RTSP_USER=frigate FRIGATE_RTSP_PASSWORD=secure_password LIBVA_DRIVER_NAME=radeonsi Nach dem Umzug auf den EQ14 (eq14.lan), der eine Intel-GPU nutzt, habe ich die Variable LIBVA_DRIVER_NAME entfernt, da die AMD-Treiber dort nicht benötigt werden und zu Fehlern führen würden.\nFRIGATE_RTSP_USER=frigate FRIGATE_RTSP_PASSWORD=secure_password Qualität der Aufnahme und Stream-Management # Die Aufnahmen sollten möglichst in hoher Qualität erfolgen. Dafür musste ich noch einige Einstellungen anpassen und wie bereits beschrieben go2rtc nutzen, um die Streams besser zu verwalten. Nach der Umstellung funktioniert das mit go2rtc inzwischen sehr gut.\nFrigate ist aktuell über meinen Traefik Proxy Server unter folgender Adresse erreichbar: https://frigate.techlab.icu\nStreaming Server go2rtc konfigurieren # Für eine optimierte Videodarstellung und Echtzeit-Wiedergabe empfiehlt es sich, den integrierten go2rtc Server zu verwenden.\nDie Konfiguration ist relativ einfach: Man erweitert die config.yml um die Streams, die go2rtc verwalten soll.\ngo2rtc: streams: office: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=0 office_sub: - rtsp://{FRIGATE_RTSP_USER}:{FRIGATE_RTSP_PASSWORD}@192.168.x.x:554/cam/realmonitor?channel=1\u0026amp;subtype=1 Diese Streams können anschließend über das go2rtc-Webinterface unter http://192.168.x.x:1984 aufgerufen und kontrolliert werden.\nUm die Streams in der Live-Ansicht und für Aufnahmen in hoher Qualität mit Frigate zu nutzen, müssen die Kameras in der config.yml entsprechend angepasst werden, sodass sie den Pfad zum go2rtc-Stream verwenden:\ncameras: office: ffmpeg: inputs: - path: rtsp://127.0.0.1:8554/office roles: - audio - record - path: rtsp://127.0.0.1:8554/office_sub roles: - detect Fehlerbehebung # Bei meiner Indoor-Kamera im Workshop konnte der Stream über go2rtc zunächst nicht gestartet werden, während die baugleiche Kamera im Office problemlos funktionierte.\nIch habe die Video- und Audio-Einstellungen der Kameras geprüft und abgeglichen. Letztendlich lag das Problem beim Audio-Codec: Ich musste von AAC auf G.711A umstellen. Danach wurde der Stream von go2rtc in Frigate erfolgreich gestartet – sowohl Bild als auch Ton funktionieren nun einwandfrei.\nObjekterkennung # Die Objekterkennung in Frigate basiert auf einer KI-gestützten Erkennung. Zur Hardwarebeschleunigung verwende ich einen Coral Edge TPU Chip mit 4 TOPS (Tera-Operationen pro Sekunde). Wie man diesen Chip inklusive der Treiber installiert, habe ich bereits hier beschrieben.\nDocker Compose anpassen # Für die Nutzung des Coral Edge TPU im Docker-Container passe ich die docker-compose.yml Datei bei mir unter ~/docker-compose/frigate/ wie folgt an, um das Gerät an den Container durchzureichen:\ndevices: #- /dev/bus/usb:/dev/bus/usb # USB Coral - /dev/apex_0:/dev/apex_0 # M.2 Coral #- /dev/apex_1:/dev/apex_1 # M.2 Dual Coral (optional) Frigate Konfiguration aktivieren # In der config.yml Datei bei mir unter ~/docker/frigate/ aktiviere ich die Detektoren und füge diesen Abschnitt hinzu:\ndetectors: coral1: type: edgetpu device: pci:0 Objekterkennung konfigurieren # Die Objekterkennung wird dann im Abschnitt detect aktiviert und konfiguriert:\ndetect: enabled: True width: 640 # \u0026lt;---- Auflösung an die Kamera anpassen height: 480 # \u0026lt;---- Auflösung an die Kamera anpassen fps: 5 Hinweis: Die Parameter width, height und fps werden meist in den jeweiligen Kameraeinstellungen unter cameras: nochmal überschrieben und individuell angepasst. Für die Erkennung reicht eine geringe Auflösung und Framerate aus, um Ressourcen zu sparen.\nNeustart # Nach den Änderungen kannst du den Docker-Container neu starten oder, wenn du nur die Konfiguration geändert hast, Frigate direkt über das Webinterface neu starten.\nFazit # Die Kombination aus Frigate, Coral Edge TPU und EQ14 bildet mittlerweile das Herzstück meiner Videoüberwachung. Dank der hohen Erkennungsgenauigkeit und der stabilen Performance habe ich jetzt eine Lösung, die zuverlässig und zukunftssicher ist.\nAls Nächstes möchte ich die Erkennung noch feiner abstimmen, weitere Automatisierungen über Home Assistant integrieren und so mein System Schritt für Schritt noch smarter machen.\nHardware-Empfehlungen # EQ14 Mini-PC auf Amazon - kompakter und stromsparender Rechner für Frigate Coral Edge TPU auf Amazon US - KI-Beschleuniger für schnelle und präzise Objekterkennung Coral Dual Edge TPU auf Amazon - leistungsstarker KI-Beschleuniger (passt nicht in EQ14) Da es sich teilweise um Affiliate-Links handelt, hier der Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.\nVerwendete Tools:\nFrigate Docker Traefik Pi-Hole Coral Edge TPU ","date":"12. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/frigate-open-source-nvr-real-time-ai-object-detection/","section":"Posts","summary":"Frigate ist ein Open Source Network Video Recorder (NVR), der klassische Videoüberwachung mit KI-gestützter Echtzeiterkennung von Personen, Fahrzeugen, Tieren und anderen Objekten kombiniert.","title":"Frigate: Open Source NVR mit Echtzeit-KI-Objekterkennung","type":"posts"},{"content":"","date":"7 August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/tags/blackout/","section":"Tags","summary":"","title":"Blackout","type":"tags"},{"content":"","date":"7 August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/tags/ups/","section":"Tags","summary":"","title":"UPS","type":"tags"},{"content":"","date":"6 de August de 2025","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/apag%C3%B3n/","section":"Tags","summary":"","title":"Apagón","type":"tags"},{"content":"","date":"6. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/notstrom/","section":"Tags","summary":"","title":"Notstrom","type":"tags"},{"content":"","date":"6. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/nut/","section":"Tags","summary":"","title":"NUT","type":"tags"},{"content":" Wie automatisiere ich mein Homelab bei Stromausfall? # In meinem Homelab kommen mehrere unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) zum Einsatz – darunter Modelle von Eaton und CyberPower. Sie schützen meine Server, NAS-Systeme und Netzwerkgeräte zuverlässig bei Stromausfällen. Bisher lief jede USV mehr oder weniger isoliert, ohne zentrale Überwachung oder automatisiertes Herunterfahren der Geräte.\nDas möchte ich jetzt ändern: Mithilfe von Network UPS Tools (NUT) soll mein gesamtes Setup intelligenter und sicherer werden. NUT ist ein Open-Source-Projekt, das verschiedenste Power-Geräte wie USV-Systeme, Power Distribution Units (PDU), Solarregler und Netzteile unterstützt. Es bietet eine zentrale Plattform zur Überwachung, Steuerung und Automatisierung – sowohl lokal als auch über das Netzwerk hinweg.\nMein Ziel:\nZentrale Überwachung aller USV-Geräte Automatisiertes Herunterfahren von Servern bei Stromausfall Einbindung in Home Assistant zur Integration in mein Smart-Home-System Optionale Visualisierung mit Tools wie Uptime Kuma Webinterface mit PeaNUT via Docker Im folgenden Artikel dokumentiere ich Schritt für Schritt, wie ich NUT in meinem Homelab installiert, konfiguriert und erweitert habe.\nNUT installieren # In meinem Homelab kommen mehrere USVs zum Einsatz – darunter eine Eaton USV, die über USB mit einem Raspberry Pi 3B verbunden ist. Auf diesem Pi läuft Ubuntu Server (ein Debian-basiertes System), und er übernimmt die Aufgabe eines lokalen NUT-Servers – ausschließlich für diese eine USV.\nDenn: Jede USV in meinem Setup wird ihren eigenen NUT-Server erhalten, jeweils auf einem Gerät, das physisch mit der USV verbunden ist. Die Geräte, die von der jeweiligen USV mit Strom versorgt werden, verbinden sich später mit genau diesem Server, um den Status abzufragen oder bei Stromausfall automatisiert herunterzufahren.\nSchritt 1: Per SSH mit dem Server verbinden\nssh user@pi-server.lan Schritt 2: System aktualisieren\nsudo apt update \u0026amp;\u0026amp; sudo apt upgrade Schritt 3: NUT installieren\nDie Installation des Network UPS Tools (NUT), inklusive Server, Client und Diagnosewerkzeugen, erfolgt mit:\nsudo apt install nut NUT konfigurieren # Nach der erfolgreichen Installation wollen wir die angeschlossene USV erkennen und korrekt in NUT einbinden. Dafür nutzen wir das Tool nut-scanner, das verfügbare Geräte automatisch auflistet – allerdings gibt es unter Ubuntu Server ein paar Stolpersteine.\nSchritt 1: nut-scanner aufrufen\nsudo nut-scanner -U Auf meinen Systemen erscheinen dabei zunächst einige Warnungen:\nCannot load USB library (libusb-1.0.so) : file not found. USB search disabled. Cannot load SNMP library (libnetsnmp.so) : file not found. SNMP search disabled. Cannot load XML library (libneon.so) : file not found. XML search disabled. Cannot load AVAHI library (libavahi-client.so) : file not found. AVAHI search disabled. Cannot load IPMI library (libfreeipmi.so) : file not found. IPMI search disabled. Cannot load NUT library (libupsclient.so) : file not found. NUT search disabled. Diese Meldungen bedeuten, dass bestimmte Bibliotheken fehlen oder nicht korrekt geladen werden konnten. Die gute Nachricht: Für die USB-Erkennung der USV reicht es meist, die fehlenden Bibliotheken durch symbolische Links zu überbrücken. Hier geht es zu einem Beitrag auf GitHub, welcher dieses Thema behandelt.\nSchritt 2: Fehlende Bibliotheken über Softlinks verfügbar machen\nFür pi-server.lan (Raspberry Pi, ARM64)\ncd /usr/lib/aarch64-linux-gnu/ sudo ln -s libusb-1.0.so.0 libusb-1.0.so sudo ln -s libavahi-client.so.3 libavahi-client.so Für sumpfgeist.lan (x86_64-Server)\ncd /usr/lib/x86_64-linux-gnu/ sudo ln -s libusb-1.0.so.0 libusb-1.0.so sudo ln -s libavahi-client.so.3 libavahi-client.so Hinweis: Weitere Links wie libnetsnmp.so, libfreeipmi.so und libneon.so konnten nicht erstellt werden, da die entsprechenden Dateien auf meinen Systemen tatsächlich fehlten. Für den reinen USB-Betrieb sind sie jedoch nicht zwingend erforderlich.\nSchritt 3: Erkennungsergebnisse aus nut-scanner\npi-server.lan (Eaton Ellipse 650 PRO)\nScanning USB bus. [nutdev1] driver = \u0026#34;usbhid-ups\u0026#34; port = \u0026#34;auto\u0026#34; vendorid = \u0026#34;0463\u0026#34; productid = \u0026#34;FFFF\u0026#34; product = \u0026#34;Ellipse PRO\u0026#34; serial = \u0026#34;G355M3xxxx\u0026#34; vendor = \u0026#34;EATON\u0026#34; bus = \u0026#34;001\u0026#34; device = \u0026#34;004\u0026#34; busport = \u0026#34;005\u0026#34; ###NOTMATCHED-YET###bcdDevice = \u0026#34;0100\u0026#34; sumpfgeist.lan (CyberPower CP1600EPFCLCD)\nScanning USB bus. [nutdev1] driver = \u0026#34;usbhid-ups\u0026#34; port = \u0026#34;auto\u0026#34; vendorid = \u0026#34;0764\u0026#34; productid = \u0026#34;0601\u0026#34; product = \u0026#34;CP1600EPFCLCD\u0026#34; serial = \u0026#34;BHYNZ200xxxx\u0026#34; vendor = \u0026#34;CPS\u0026#34; bus = \u0026#34;003\u0026#34; device = \u0026#34;003\u0026#34; busport = \u0026#34;001\u0026#34; ###NOTMATCHED-YET###bcdDevice = \u0026#34;0200\u0026#34; Beide USVs – Eaton Ellipse 650 PRO und CyberPower CP1600EPFCLCD – wurden korrekt erkannt. Damit können wir nun die eigentliche Konfiguration in der Datei ups.conf vornehmen.\nSchritt 4: USV in /etc/nut/ups.conf eintragen\npi-server.lan\n[server-room-rack] driver = \u0026#34;usbhid-ups\u0026#34; product = \u0026#34;Ellipse PRO\u0026#34; desc = \u0026#34;Server Room Rack UPS\u0026#34; port = \u0026#34;auto\u0026#34; vendorid = \u0026#34;0463\u0026#34; productid = \u0026#34;FFFF\u0026#34; bus = \u0026#34;001\u0026#34; sumpfgeist.lan\n[ups] driver = \u0026#34;usbhid-ups\u0026#34; product = \u0026#34;CP1600EPFCLCD\u0026#34; desc = \u0026#34;HomeLab UPS\u0026#34; port = \u0026#34;auto\u0026#34; vendorid = \u0026#34;0764\u0026#34; productid = \u0026#34;0601\u0026#34; bus = \u0026#34;003\u0026#34; Bearbeitet wird die Datei mit:\nsudo nano /etc/nut/ups.conf NUT-Server konfigurieren # Nach der Definition der angeschlossenen USVs in ups.conf geht es nun darum, den NUT-Server für den Netzwerkbetrieb bereitzumachen. Dazu bearbeiten wir mehrere Konfigurationsdateien, legen Benutzer an und aktivieren den Servermodus.\nSchritt 1. upsd.conf: Netzwerkzugriff aktivieren\nsudo nano /etc/nut/upsd.conf Wir fügen folgende Zeile ein, um eingehende Verbindungen von allen Interfaces auf Port 3493 zu erlauben:\nLISTEN 0.0.0.0 3493 Alternativ kannst du hier auch die IP-Adresse des Hosts angeben, wenn du den Zugriff einschränken willst.\nSchritt 2. upsd.users: Benutzer für NUT-Dienste anlegen\nIn dieser Datei definieren wir Benutzer mit unterschiedlichen Rechten. Diese werden später z. B. von upsmon oder einem Webinterface verwendet.\nsudo nano /etc/nut/upsd.users pi-server.lan\n[admin] password = secure_password actions = SET actions = FSD instcmds = ALL upsmon primary [monuser] password = secure_password upsmon secondary sumpfgeist.lan\n[admin] password = secure_password actions = SET actions = FSD instcmds = ALL upsmon primary [monuser] password = secret upsmon secondary Hinweis: Die Passwörter in diesen Beispielen dienen nur der Veranschaulichung. Verwende in der Praxis sichere, individuelle Passwörter und speichere sie ggf. in einem Passwortmanager.\nSchritt 3. upsmon.conf: UPS Monitor einrichten\nDer UPS-Monitor (upsmon) übernimmt das eigentliche Überwachen der Stromversorgung und löst z. B. das automatische Herunterfahren bei Stromausfall aus. Konfiguration bearbeiten mit:\nsudo nano /etc/nut/upsmon.conf pi-server.lan\nMONITOR server-room-rack@localhost 1 admin secure_password primary sumpfgeist.lan\nMONITOR ups@localhost 1 admin secret primary Die Syntax ist: MONITOR \u0026lt;USV-Name\u0026gt;@\u0026lt;Host\u0026gt; \u0026lt;Power-Value\u0026gt; \u0026lt;Benutzer\u0026gt; \u0026lt;Passwort\u0026gt; \u0026lt;primary|secondary\u0026gt;\nSchritt 4. nut.conf: Betriebsmodus aktivieren\nZum Schluss definieren wir in welchem Modus NUT laufen soll:\nsudo nano /etc/nut/nut.conf Ändere den Eintrag:\nMODE=none zu:\nMODE=netserver Damit ist der NUT-Server bereit für den Einsatz im Netzwerk und kann ab sofort Statusdaten bereitstellen und auf Anfragen von Clients reagieren.\nNUT-Dienste neu starten # Nach der Konfiguration starten wir die NUT-Dienste neu und sorgen dafür, dass sie beim Systemstart automatisch geladen werden.\nFür Debian-/Ubuntu-basierte Systeme\nsudo systemctl restart nut-server sudo systemctl enable nut-server sudo systemctl restart nut-monitor sudo systemctl enable nut-monitor Damit ist sichergestellt, dass sowohl der NUT-Server (nut-server) als auch der Überwachungsdienst (nut-monitor) direkt nach dem Booten automatisch gestartet werden.\nFür Alpine Linux\nUnter Alpine Linux werden die entsprechenden Dienste über OpenRC verwaltet. Für ein vollständiges Server-Setup müssen sowohl nut-upsd als auch nut-upsmon gestartet und aktiviert werden:\ndoas rc-service nut-upsd restart doas rc-update add nut-upsd default doas rc-service nut-upsmon restart doas rc-update add nut-upsmon default Damit ist der NUT-Server unter Alpine Linux vollständig betriebsbereit und startet auch nach einem Reboot automatisch.\nNUT-Funktion prüfen und Fehler beheben # Sobald der NUT-Server korrekt konfiguriert und gestartet wurde, lässt sich die Kommunikation mit der USV mithilfe des Befehls upsc testen:\nUSV-Daten anzeigen\nupsc \u0026lt;UPS-NAME\u0026gt; Beispiel auf pi-server.lan:\nupsc server-room-rack Beispiel auf sumpfgeist.lan:\nupsc ups Fehler nach der Konfiguration\nSollte beim ersten Ausführen die folgende Fehlermeldung erscheinen: Error: Driver not connected kann dies an einer fehlerhaften USB-Verbindung liegen. In einem Fall genügte es, das USB-Kabel kurz abzuziehen und erneut zu verbinden. Danach wurde die USV korrekt erkannt und es erschien eine umfangreiche Statusausgabe wie diese:\nEaton Ellipse 650 PRO\nInit SSL without certificate database battery.charge: 100 battery.charge.low: 20 battery.runtime: 1734 battery.type: PbAc device.mfr: EATON device.model: Ellipse PRO 650 ... CyberPower CP 1600EPFCLCD\nInit SSL without certificate database battery.charge: 100 battery.charge.low: 10 battery.charge.warning: 20 battery.mfr.date: CPS battery.runtime: 3750 battery.runtime.low: 300 battery.type: PbAcid battery.voltage: 27.4 battery.voltage.nominal: 24 device.mfr: CPS device.model: CP1600EPFCLCD ... Wiederkehrender Fehler nach Reboot\nIn einem anderen Fall trat der gleiche Fehler nach einem Neustart erneut auf, jedoch ließ sich dieser nicht durch das Neuverbinden des USB-Kabels beheben.\nDie Analyse mit nut-scanner brachte hier Klarheit:\nsudo nut-scanner -U Die Ausgabe zeigte, dass sich der USB-Bus und das Device geändert hatten:\nBei der Installation\nbus = \u0026#34;003\u0026#34; device = \u0026#34;003\u0026#34; Und jetzt\nbus = \u0026#34;004\u0026#34; device = \u0026#34;006\u0026#34; Dadurch konnte der Treiber die USV nicht mehr finden. Lösung: Die Datei /etc/nut/ups.conf wurde angepasst und der neue Bus manuell eingetragen:\nsudo nano /etc/nut/ups.conf Hier den bus = \u0026quot;003\u0026quot; ändern zu bus = \u0026quot;004\u0026quot; und die Datei speichern. Jetzt ist die USV wieder erreichbar, was mit upsc ups überprüft werden kann.\nAuch unter https://usv.techlab.icu/ wird sie wieder als online angezeigt.\nSolche Fehler sollten nicht unbemerkt bleiben – besonders nicht bei einem Stromausfall. Es empfiehlt sich dringend, eine automatisierte Überwachung einzurichten, die folgende Punkte abdeckt:\nStatusprüfung der USVs Benachrichtigung bei Verbindungsfehlern Der nächste Abschnitt des Artikels wird genau darauf eingehen, wie sich solche Mechanismen umsetzen lassen.\nStatusüberwachung mit Uptime Kuma # Ich überwache den Status meiner USV-Geräte mit Uptime Kuma, indem ich die JSON-API von PeaNUT abfrage. Für jede USV existieren zwei Monitore mit HTTPS-Abfragen auf die folgenden Endpunkte:\nhttps://usv.techlab.icu/api/v1/devices/ups https://usv.techlab.icu/api/v1/devices/server-room-rack Dabei verwende ich jeweils zwei Suchbegriffe:\nDieses Schlüsselwort \u0026quot;ups.status\u0026quot;:\u0026quot;OL\u0026quot; signalisiert, dass die USV online ist und derzeit Netzstrom anliegt. Wird dieser Text Device Unreachable gefunden, bedeutet das, dass die USV nicht mehr erreichbar ist. Dies könnte etwa durch einen Verbindungsabbruch oder durch einen ausgefallenen NUT-Dienst vorkommen. Die Stromversorgung könnte dennoch weiterhin bestehen, muss aber nicht.\nFür eine bessere Übersicht habe ich die beiden Prüfungen pro USV in einer gemeinsamen Gruppe zusammengefasst:\nUPS [server-room-rack] UPS [usv] So erkenne ich sofort, wenn entweder eine USV offline ist oder der Netzstrom ausgefallen ist – oder beides. Die Benachrichtigung erfolgt von Uptime Kuma über Gotify. Beide Dienste laufen bei mir in einem Docker Container und ich kann zu diesem Thema später gerne einen weiteren Blogartikel schreiben.\nPeaNUT mit Docker bereitstellen # PeaNUT ist ein leichtgewichtiges Web-Dashboard für Network UPS Tools (NUT) – ideal zur Visualisierung des USV-Status. Die Anwendung kann einfach per Docker bereitgestellt werden.\nHier ist meine docker-compose.yaml-Datei zur Installation von PeaNUT:\nservices: peanut: image: brandawg93/peanut:latest container_name: PeaNUT restart: unless-stopped volumes: - /home/sz/docker/peanut/config:/config networks: peanut: proxy: ipv4_address: 192.168.x.x ports: - 8080:8080 environment: - WEB_PORT=8080 #- WEB_USERNAME=\u0026#34;admin\u0026#34; #- WEB_PASSWORD=\u0026#34;admin1234\u0026#34; labels: - \u0026#34;traefik.enable=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut.entrypoints=http\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut.rule=Host(`usv.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.middlewares.peanut-https-redirect.redirectscheme.scheme=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut.middlewares=peanut-https-redirect\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut-secure.entrypoints=https\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut-secure.rule=Host(`usv.techlab.icu`)\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut-secure.tls=true\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.routers.peanut-secure.service=peanut\u0026#34; - \u0026#34;traefik.http.services.peanut.loadbalancer.server.port=8080\u0026#34; - \u0026#34;traefik.docker.network=proxy\u0026#34; networks: peanut: proxy: external: true Das Webinterface ist anschließend über https://usv.techlab.icu erreichbar – gesichert via Traefik mit TLS.\nIn der Datei settings.yml im Konfigurationsverzeichnis werden die NUT-Server eingetragen. Bei mir sieht die Konfiguration so aus:\nNUT_SERVERS: - HOST: 192.168.x.x PORT: 3493 USERNAME: admin PASSWORD: secure_password - HOST: 172.19.x.x PORT: 3493 USERNAME: admin PASSWORD: secret INFLUX_HOST: \u0026#34;\u0026#34; INFLUX_TOKEN: \u0026#34;\u0026#34; INFLUX_ORG: \u0026#34;\u0026#34; INFLUX_BUCKET: \u0026#34;\u0026#34; INFLUX_INTERVAL: 10 Verwaltung der angeschlossenen USV # Neben der Statusüberwachung können USV-Geräte auch direkt über die Kommandozeile verwaltet werden. Dafür bietet Network UPS Tools (NUT) das Tool upscmd.\nZum Beispiel kann mit folgendem Befehl eine Liste aller verfügbaren Kommandos für die USV server-room-rack angezeigt werden:\nupscmd -l server-room-rack Beispiel: Beeper steuern\nEin typischer Anwendungsfall ist das Deaktivieren oder Reaktivieren des akustischen Alarms (Beeper). Das funktioniert mit Benutzername und Passwort:\n# Beeper deaktivieren upscmd -u admin server-room-rack beeper.disable # Beeper wieder aktivieren upscmd -u admin server-room-rack beeper.enable Nach Eingabe des Passworts wird der Befehl mit OK bestätigt. Die USV akzeptiert diese Kommandos direkt über das NUT-Protokoll.\nWeitere wichtige Kommandos\nHier eine Auswahl nützlicher Kommandos, die je nach Modell verfügbar sein können:\nBefehl Beschreibung load.off Last sofort ausschalten load.off.delay Last mit Verzögerung ausschalten load.on Last sofort einschalten load.on.delay Last mit Verzögerung einschalten shutdown.return Last ausschalten, automatisch wieder einschalten wenn Strom zurückkehrt shutdown.stayoff Last ausschalten und aus bleiben shutdown.stop Einen laufenden Shutdown-Vorgang abbrechen Hinweis: Nicht alle USV-Modelle unterstützen alle Befehle. Die genaue Liste ist gerätespezifisch und kann mit upscmd -l \u0026lt;ups-name\u0026gt; abgefragt werden.\nWeitere NUT-Clients hinzufügen # In einem typischen Homelab sind oft mehrere Systeme an unterschiedlichen USVs angeschlossen. Mit Network UPS Tools (NUT) kann nicht nur die direkt verbundene Maschine gesteuert werden, sondern auch alle weiteren Systeme im Netzwerk, die über die gleiche USV mit Strom versorgt werden.\nHierfür richtet man sogenannte NUT-Clients ein. Diese verbinden sich mit dem zentralen NUT-Server, der per USB-Kabel mit der USV verbunden ist, und erhalten im Falle eines Stromausfalls ein Shutdown-Signal.\nArchitektur im Überblick\nSysteme an der gleichen USV → NUT-Clients, die sich mit dem NUT-Server verbinden Systeme mit eigener USV → eigener NUT-Server und Client Beispielhafte Zuordnung\nNUT-Clients:\nsumpfkrieger.lan → Client von sumpfgeist.lan sumpfgeist.lan → Client von sumpfgeist.lan nas.techlab.icu → Client von sumpfgeist.lan eq14.lan → Client von sumpfgeist.lan pi-server.lan → Client von pi-server.lan NUT-Server:\nsumpfgeist.lan → Server für die CyberPower CP 1600EPFCLCD pi-server.lan → Server für die Eaton Ellipse 650 PRO Synology NAS als NUT-Client einrichten # Die Synology DiskStation lässt sich als Netzwerk-USV-Client konfigurieren. Die Optionen dazu befinden sich unter:\nSystemsteuerung \u0026gt; Hardware \u0026amp; Energie \u0026gt; USV\nEinstellungen:\nUSV-Unterstützung aktivieren USV-Typ: Synology USV-Server Abschaltzeit: z. B. 3 Minuten Netzwerk-USV-Server: 192.168.x.x (IP des NUT-Servers) Voraussetzungen am NUT-Server:\nDamit die DiskStation eine Verbindung aufbauen kann, muss Folgendes auf dem Server konfiguriert sein:\nDie USV muss ups heißen Benutzername: monuser Passwort: secret monuser muss mit der Option secondary eingetragen sein Nach einem Klick auf Übernehmen wird die Verbindung zur USV hergestellt. Im Stromausfall-Szenario fährt die DiskStation nach Ablauf der eingestellten Zeit sicher herunter – alle Dienste werden gestoppt, Volumes ungemountet und die Stromversorgung über die Batterie der USV rechtzeitig beendet.\nWeitere Server als NUT-Clients einrichten # Installieren unter Ubuntu:\nsudo apt install nut-client und die Verbindung zum NUT-Server überprüfen mit\nupsc server-room-rack@192.168.x.x upsc ups@192.168.x.x Unter Alpine Linux:\n# Installation doas apk add nut # Verbindung prüfen upsc server-room-rack@192.168.x.x upsc ups@192.168.x.x Den USV Monitor vom NUT-Client konfigurieren mit\nsudo nano /etc/nut/upsmon.conf oder\ndoas nvim /etc/nut/upsmon.conf und folgenden Monitor hinzufügen:\nFalls der Client den Strom von dem Eaton Ellipse 650 PRO im Server Raum bezieht:\nMONITOR server-room-rack@192.168.x.x 1 monuser PASSWORD secondary Oder falls der Client den Strom im Homelab von der CyberPower CP 1600EPFCLCD bezieht:\nMONITOR ups@192.168.x.x 1 monuser secret secondary Hinweis: Das Passwort secret ist erforderlich, da die Synology NAS als NUT-Client auf dieses Passwort fest eingestellt ist.\nIn /etc/nut/nut.conf den Mode von none ändern zu MODE=netclient.\nJetzt den Client neu starten und aktivieren mit:\nsudo systemctl restart nut-client sudo systemctl enable nut-client Unter Alpine Linux:\ndoas rc-service nut-upsmon start doas rc-update add nut-upsmon default Ausgabe nach dem ersten Start:\ndoas rc-service nut-upsmon start * Caching service dependencies ... [ ok ] * Starting udev ... [ ok ] * Waiting for uevents to be processed ... [ ok ] * Starting UPS Monitor ... Network UPS Tools upsmon 2.8.2 fopen /run/upsmon.pid: No such file or directory Could not find PID file to see if previous upsmon instance is already running! UPS: ups@192.168.x.x (secondary) (power value 1) Using power down flag file /etc/killpower Shutdown-Szenario\nSobald der primäre NUT-Server (MODE=netserver) eine FSD-Meldung (Forced Shutdown) ausgibt – z. B. weil die Batterie zur Neige geht – wird diese Information an alle verbundenen Clients übermittelt.\nDie Clients fahren daraufhin kontrolliert herunter, bevor der Strom vollständig ausfällt. Jeder Server, der den nut-client betreibt, sollte daher mit dem passenden USV-Namen überwacht werden.\nTestlauf: Stromausfall simulieren # Bevor man einen echten Stromausfall abwartet oder den Stecker zieht, kann man die gesamte NUT-Konfiguration testen, indem man den sogenannten FSD-Event (Forced Shutdown) manuell auslöst. Das geht mit folgendem Befehl auf dem NUT-Server:\nsudo upsmon -c fsd Dabei wird ein kompletter Shutdown simuliert:\nAlle Clients erhalten das Kommando zum sicheren Herunterfahren, und auch die USV selbst wird sich nach dem Ablauf der konfigurierten Wartezeit abschalten. Die angeschlossenen Geräte sind danach stromlos.\nHinweis: Dieser Befehl funktioniert nur lokal auf dem Server, nicht über entfernte Clients.\nErfahrungsbericht aus der Praxis # Ich habe diesen manuellen Testbefehl bisher nicht genutzt, sondern in der Praxis bewusst auf echte Stromausfälle gewartet – und bei Bedarf die Systeme manuell heruntergefahren. Dabei konnte ich die Funktionalität der gesamten Konfiguration mehrfach erfolgreich beobachten:\nAlle angeschlossenen Systeme wurden bei Stromausfall nach und nach heruntergefahren, abhängig vom jeweiligen Batteriestand. Die USV schaltet sich anschließend selbstständig ab, sobald alle Systeme sicher heruntergefahren wurden. Damit wird verhindert, dass der Akku der USV vollständig entladen wird. Das passiert sehr schnell bei unkontrollierter Nutzung. Sobald der Strom zurückkehrt, starten die USVs automatisch wieder und die angeschlossenen Systeme fahren hoch, als wäre nichts gewesen. Push-Benachrichtigungen über Stromausfall, Shutdown und Recovery erhalte ich in Echtzeit auf mein Smartphone – dank der Integration mit Gotify. Sobald unsere Solaranlage in Betrieb ist, wird es voraussichtlich deutlich seltener nötig sein, dass sich die USVs komplett abschalten müssen. Die zusätzliche Energieversorgung schafft einen weiteren Puffer, der die Ausfallsicherheit erhöht.\nBonus: NUT in Home Assistant integrieren # Die USV-Überwachung über NUT lässt sich auch problemlos in Home Assistant einbinden. So können Stromausfälle, Batteriestand und Shutdown-Warnungen auch dort angezeigt und automatisiert werden.\nIntegration hinzufügen\nIn Home Assistant auf „Einstellungen \u0026gt; Geräte \u0026amp; Dienste“ gehen. Auf „Integration hinzufügen“ klicken und nach „Network UPS Tools (NUT)“ suchen. Es öffnet sich ein Dialog: IP-Adresse des NUT-Servers eintragen. Port bleibt auf dem Standardwert (3493). Benutzername (monuser) und das zugehörige Passwort eintragen. Optional kann ein Raum zugewiesen oder erstellt werden. Hinweis zu Docker-Containern\nFalls Home Assistant in einem Docker-Container läuft (wie bei mir auf sumpfgeist.lan), kann es sein, dass der Container die reguläre Host-IP (z. B. 192.168.x.x) nicht erreichen kann. In diesem Fall muss die interne IP-Adresse der Docker-Bridge verwendet werden – zum Beispiel:\n172.21.0.1 Diese IP gehört zur Docker-Bridge (br0) und ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Home Assistant Container und dem NUT-Dienst auf dem Host.\nDamit sind wir nun am Ende dieses Artikels angelangt und die USVs arbeiten jetzt nicht mehr isoliert, sondern sind Teil eines intelligenten Netzwerks. Mit der künftigen Einbindung der Solaranlage entsteht ein durchdachtes, zuverlässiges Energiesystem – ganz ohne manuelle Eingriffe, aber mit maximaler Übersicht und Effizienz.\nVerwendete Tools:\nNetwork UPS Tools PeaNUT Uptime Kuma Gotify Home Assistant ","date":"6. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/nut-in-the-homelab-central-ups-monitoring-and-automation/","section":"Posts","summary":"In meinem Homelab kommen mehrere unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) zum Einsatz – darunter Modelle von Eaton und CyberPower. Sie schützen meine Server, NAS-Systeme und Netzwerkgeräte zuverlässig.","title":"NUT im Homelab: Zentrale Steuerung und Überwachung von USV-Systemen","type":"posts"},{"content":"","date":"6 de August de 2025","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/sai/","section":"Tags","summary":"","title":"SAI","type":"tags"},{"content":"","date":"6. 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Besonders wichtig war mir aber, dass sie sich nahtlos in mein Setup mit mehreren Systemen (macOS und Linux) integriert – ohne Umstecken, ohne ständiges Konfigurieren.\nIch nutze die Tastatur über USB an einem KVM-Switch. Dabei ist wichtig, sie nicht an den dedizierten \u0026ldquo;Tastatur-Port\u0026rdquo; des Switches anzuschließen (der nur eine einfache Tastatur emuliert), sondern an einen echten USB-Port - sonst funktionieren Sonderfunktionen wie Makros und VIA-Kompatibilität nicht zuverlässig.\nIn diesem Artikel zeige ich, wie ich die Tastatur optimal auf meine Bedürfnisse angepasst habe: inklusive Unterstützung für Umlaute trotz US-Layout, Remapping und praktischen Makros mit keyd und Via.\nWarum das US-Layout? # Wer viel programmiert, landet früher oder später beim US-Layout. So ging es zumindest mir. {}, [] oder ~ - all diese Zeichen sind ohne Verrenkungen erreichbar, und das macht im Alltag einen echten Unterschied.\nAußerdem ist das US-Layout in vielen Tools und Betriebssystemen die Referenz. Tastenkombinationen funktionieren zuverlässiger, und auch beim Remote-Zugriff (z. B. via SSH) gibt’s seltener Probleme mit vertauschten Tasten.\nKlar, Umlaute fehlen - aber keine Sorge: Auch dafür gibt’s elegante Lösungen. Sowohl unter macOS als auch unter Linux.\nUmlaute unter macOS: Einfach mit der Win- bzw. rechten Alt-Taste # Auf meinem Mac Studio gebe ich Umlaute über folgende Tastenkombinationen ein:\nWin+u dann u → ü Win+u dann a → ä Win+u dann o → ö Win+s → ß Das funktioniert erstaunlich gut - ganz ohne zusätzliche Tools oder externe Software. Die rechte Alt-Taste erfüllt hier denselben Zweck und ist sogar der Win-Taste vorzuziehen – unter macOS entspricht sie der Option-Taste.\nWichtig: Die Tastatur muss dafür im Mac-Modus laufen. Den aktiviert man durch langes Drücken von Fn + M (mindestens 3 Sekunden).\nNur so stimmen auch die macOS-spezifischen Belegungen wie Command (⌘) und Option (⌥).\nUmlaute unter Linux: Mit keyd und der Compose-Taste # Unter Ubuntu mit Gnome war die Einrichtung einfach: Ich habe das Tastaturlayout auf English (Macintosh) umgestellt und unter Alternative Characters Key die linke Alt-Taste gewählt. Damit funktionierten die gleichen Tastenkombinationen wie unter macOS. Zu empfehlen ist dies jedoch nicht und es sollte hier auch eher die rechte Alt-Taste als bekannte AltGr-Taste genutzt werden.\nAuf minimalistischen Setups wie Alpine oder Arch Linux - meinen bevorzugten Linux-Distributionen - funktioniert das nicht ohne Weiteres. Dort kommt keyd ins Spiel. Genau da liegt dann auch mein Schwerpunkt, denn das sind die Systeme, welche ich selbst täglich nutze.\nDank keyd - Tastatur-Remapping, wie es sein soll # Keyd ist ein leichtgewichtiges, systemweites Tool zum Umbelegen von Tasten - unabhängig vom Desktop Environment. Genau richtig für schlanke Linux-Setups.\nInstallation unter Alpine Linux\ndoas apk add keyd setxkbmap Oder unter Arch Linux:\nsudo pacman -Sy keyd xorg-setxkbmap Basiskonfiguration: /etc/keyd/default.conf\n[ids] * [main] leftalt = leftmeta leftmeta = leftalt Damit wird z. B. die linke Alt-Taste zur Super-Taste (Meta) und umgekehrt.\nCompose Key aktivieren mit setxkbmap # Mit folgendem Befehl wird die Compose-Funktion systemweit aktiviert:\nsetxkbmap -option compose:menu In meiner .xinitrc sieht das dann so aus:\n#!/bin/bash # set compose key setxkbmap -option compose:menu Bei mir wurde die rechte Control-Taste zur Compose-Taste (normalerweise ist das die AltGr-Taste) - ideal für Sonderzeichen und Umlaute.\nDa meine Tastatur keine eigene AltGr-Taste hat, hatte ich zuvor in Via die rechte Control-Taste als rechte Alt-Taste konfiguriert. Auch wenn AltGr unter vielen Linux-Desktops direkt für Sonderzeichen genutzt werden kann, ist die Compose-Taste oft flexibler – besonders in minimalistischen Setups.\nErweiterte keyd Konfiguration für Umlaute # Für noch bequemere Eingaben habe ich einen eigenen keyd-Layer namens dia erstellt. Darin definiere ich Makros für Umlaute und Sonderzeichen:\n[dia] # Make o to ö o = macro(compose o \u0026#34;) # Make a to ä a = macro(compose a \u0026#34;) # Make u to ü u = macro(compose u \u0026#34;) # Make e to € e = macro(compose e =) # Make s to ß s = macro(compose s s) Die rechte Alt-Taste (AltGr) aktiviert diesen Layer:\nrightalt = layer(dia) So genügt z. B. AltGr + o für ein ö - deutlich schneller und intuitiver als die klassischen Compose-Sequenzen.\nDen keyd Service starten # Damit keyd automatisch beim Systemstart geladen wird, muss folgender Dienst aktiviert werden:\nUnter Alpine Linux\ndoas rc-update add keyd doas rc-service keyd start Fehlermeldung beim Start?\nFalls keyd beim Starten abstürzt, liegt das unter Umständen an einem Konflikt mit dem Paket keyd-openrc. In dem Fall hilft folgende Reihenfolge:\ndoas apk del keyd-openrc reboot doas rc-update add keyd doas rc-service keyd start Unter Arch Linux\nsudo systemctl enable -now keyd Konfiguration neu laden\nNach Änderungen an der Datei /etc/keyd/default.conf kann keyd wie folgt neu geladen werden:\nkeyd reload Copy \u0026amp; Paste im Terminal # Unter macOS klappt Copy \u0026amp; Paste auch im Terminal ganz bequem mit Alt+C und Alt+V. Das ist für macOS Command+C und Command+V.\nUnter Linux ist das nicht ganz so einfach: In vielen Terminal-Emulatoren ist Ctrl+C nicht zum Kopieren da, sondern beendet das aktuell laufende Programm. Stattdessen verwendet man oft Shift+Ctrl+C zum Kopieren und Shift+Ctrl+V zum Einfügen – was schnell unpraktisch wird, besonders wenn man regelmäßig zwischen Programmen und Systemen wechselt.\nIn meinem Setup mit st - dem minimalistischen Terminal von suckless - war Copy \u0026amp; Paste anfangs ungewohnt.\nWie ich das optimiert habe - inklusive Clipboard-History und eigenen Tastenkombinationen - zeige ich gerne in einem der nächsten Blogartikel.\nTastatur-Firmware mit Via anpassen # Via ist eine Web-App, mit der sich kompatible Tastaturen wie meine Rainy 75 Pro komfortabel konfigurieren lassen.\nDamit lassen sich Tastenbelegungen, Makros und Layer direkt in der Firmware ändern ohne Flashen, direkt über USB.\nWichtig: Via funktioniert nur, wenn die Tastatur direkt per USB angeschlossen ist also nicht über einen KVM-Switch. Außerdem werden vor allem Chrome-basierte Browser unterstützt. Firefox funktioniert derzeit nicht.\nMein aktuelles Setup # Früher hatte ich ein Makro auf Caps Lock, inzwischen habe ich das Setup jedoch vereinfacht und konsistenter gestaltet:\nIn tmux nutze ich als Prefix: Ctrl + Space In Neovim ist der Leader Key ebenfalls Space Das fühlt sich deutlich natürlicher an und sorgt für ein einheitliches Bedienkonzept über beide Tools hinweg.\nZusätzlich habe ich in Via die rechte Ctrl-Taste zur rechten Alt-Taste umbelegt, um Sonderzeichen und Layout-Anpassungen besser erreichen zu können.\nFazit # Meine Rainy 75 Pro ist nicht nur ein optischer und haptischer Genuss - mit den richtigen Tools wie keyd, setxkbmap und Via lässt sich auch der Funktionsumfang auf ein ganz neues Level heben. Egal ob macOS oder Linux - ich kann nahtlos arbeiten, Umlaute schreiben und habe volle Kontrolle über meine Tastenkombinationen.\nIn zukünftigen Artikeln werde ich tiefer auf meine Linux Installationen mit dwm-, nvim- und Clipboard-Konfiguration eingehen. Wer Fragen zur Tastatur oder den Konfigurationen hat, kann mir gerne schreiben oder einen Kommentar hinterlassen.\nHinweis: Die Rainy 75 Pro gibt es z. B. hier auf Amazon - Affiliate-Link, keine Mehrkosten für dich.\nVerwendete Tools:\nRainy 75 Pro - Wobkey Keyd GitHub Repo Setxkbmap Linux man page Via Web App ","date":"5. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/rainy-75-pro-this-is-what-my-perfect-keyboard-looks-like/","section":"Posts","summary":"Im April 2025 habe ich sie gefunden: meine perfekte Tastatur. Die Rainy 75 Pro von Wobkey ist nicht nur hochwertig - sie hat mich vom ersten Tastenanschlag an begeistert.","title":"Rainy 75 Pro: So sieht meine perfekte Tastatur aus","type":"posts"},{"content":"","date":"5. August 2025","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/rainy75pro/","section":"Tags","summary":"","title":"Rainy75Pro","type":"tags"},{"content":"","date":"5. 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Die Inflation nagt an der Kaufkraft, und die vermeintlich „sicheren“ Anlagen verlieren an Wert.\nDeine aktuellen Investments – und warum du umdenken solltest # Bankanlagen: Du sparst dich arm. Die Inflation lässt dein Geld schrumpfen, während die Kaufkraft schwindet.\nBitcoin: Eine großartige Investition, wenn du zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen bist. Doch glaubst du, dass Bitcoin in den nächsten 18 Monaten auf 800.000 Euro oder mehr steigt? Wahrscheinlich nicht.\nAktien: Eine solide Wahl. Doch um außergewöhnliche Gewinne zu erzielen, müsstest du beim Börsengang von Unternehmen wie Facebook, Google oder Amazon dabei gewesen sein. Solche Gelegenheiten scheinen selten – bis jetzt.\nDie Alternative: IPOs – Aktien vor dem Börsengang # IPOs (Initial Public Offerings) bieten dir die Möglichkeit, in Unternehmen mit bahnbrechenden Technologien zu investieren, bevor sie an der Börse gelistet werden. Historisch gesehen haben genau diese Unternehmen – von Microsoft bis Tesla – die meisten Millionäre hervorgebracht.\nDeine Chance: Vorbörsliche Aktien eines Technologieunternehmens # Durch den Kauf solcher Aktien kannst du deinen Investmentbetrag in nur 18 bis 24 Monaten vervielfachen. Das Potenzial? Bis zu 15-fache Wertsteigerungen.\nIst das realistisch? # Ja, und es gibt zahlreiche Beispiele: NVIDIA, Amazon, Oracle, Microsoft – alle haben ähnliche Entwicklungen durchlaufen.\nDein Gewinnplan nach dem IPO # Beim Börsengang: 10 % Gewinn Nach 6 Monaten: Weitere 20 % Nach 12 Monaten: Weitere 30 % Nach 18 Monaten: Deine Aktien werden vollständig frei verkäuflich. Und dann? Du entscheidest, was du mit deinen Gewinnen machst:\nTraumauto oder Weltreise? In Immobilien investieren? Deinen Lebenstraum verwirklichen? Dividendenausschüttungen? Vielleicht kommst du zu uns nach Paraguay? Exklusiv: Aktienkauf mit Bitcoin möglich # Besonders spannend: Diese Aktien kannst du auch mit Bitcoin erwerben. Eine Investition, die traditionelle und moderne Ansätze kombiniert, um dir maximale Flexibilität zu bieten.\nMeine persönliche Strategie seit Jahren # Ich habe schon länger kein Geld mehr auf der Bank. Ich startete 2017 mit Kryptowährungen und bin mit meiner Familie 2019 nach Paraguay ausgewandert. Wir nutzen etwas Bargeld für das alltägliche Leben aber ansonsten haben wir unser Kapital gebunden in Sachwerten und in Kryptowährungen.\nJetzt erfuhr ich vor kurzem von diesem neuen spannenden Börsengang und war vor wenigen Tagen selbst in einem Zoom Meeting, um mir diese Informationen abzuholen und ich werde mir diese vielversprechende Chance nicht entgehen lassen.\nIch habe mich dazu entschieden einen Teil der Kursgewinne mit Bitcoin (ATH im Dezember 2024) in diese Technologie Aktien zu investieren und möchte hiermit auch meinen Lesern die Möglichkeit geben, sich diese Informationen unverbindlich abzuholen, um anschließend eine Entscheidung zu treffen.\nIch gehe stark davon aus, dass in den nächsten Monaten keine IPO-Aktien von diesem Unternehmen mehr verfügbar sein werden und man sich erst wieder nach dem Börsengang mit diesen Aktien eindecken kann. Schnell sein lohnt sich daher diesmal umso mehr!\nWie kannst du teilnehmen? # Nimm an unserer vertraulichen Präsentation teil, bei welcher der Mitbegründer dieses Technologieunternehmens und Dr. Erwin Annau als Absicherungsexperte dir alle Details erläutern. Investiere eine Stunde deiner Zeit und entdecke die Chance deines Lebens.\n👉 Melde dich jetzt kostenlos und unverbindlich an:\nHier geht's zur Datenschutzerklärung! Worauf wartest du? # Diese Chance könnte der Wendepunkt in deinem Leben sein. Wir sehen uns auf Zoom!\nLiebe Grüße\nSebastian\nPS: Beitragsbild ist Designed by Freepik\n","date":"7. Dezember 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/ipo-shares/","section":"Posts","summary":"Jetzt aktiv werden – deine „Einmal-im-Leben-Chance“ wartet inkl. persönlicher Einladung zur streng vertraulichen Präsentation!","title":"IPO-Aktien: Deine einmalige Chance, Großanleger-Potenziale zu nutzen","type":"posts"},{"content":"","date":"7. 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Als Nächstes erstellst du eine .gitmodules Datei im selben Ordner.\ntouch .gitmodules Das PaperMod Thema sollte ein Submodul im GitHub-Repository sein, also schreibe dies in die Datei .gitmodules:\n[submodule \u0026#34;themes/PaperMod\u0026#34;] path = themes/PaperMod url = \u0026#34;https://github.com/adityatelange/hugo-PaperMod.git\u0026#34; Erstelle ein kostenloses Benutzerkonto auf GitHub # Wenn du noch keinen kostenlosen Zugang zu GitHub hast, dann registriere dich jetzt und erstelle dein Repository für deine Webseite. Link zu GitHub.\nErzeuge einen Token für die sichere Authentifizierung # Für die sichere Authentifizierung mit Git auf GitHub wird ein Token benötigt. Erzeuge einen neuen Token auf GitHub. Link zu den GitHub Einstellungen.\nNote: yourname website Expiration: 90 days [x] public_repo\nFüge anschließend die folgenden Befehle in das Terminal ein:\necho \u0026#34;# yourname\u0026#34; \u0026gt;\u0026gt; README.md git init git add README.md git commit -m \u0026#34;first commit\u0026#34; git branch -M main git remote add origin https://github.com/yourname/blog.git git push -u origin main Gib deinen Benutzernamen und Token ein, sobald du danach gefragt wirst. Anschließend werden die Dateien in das GitHub-Repository hochgeladen.\nSo speicherst und aktualisierst du den Token nach 90 Tagen # Speichere diesen Token in der MacOS Schlüsselbundverwaltung: Klicke auf das Spotlight-Symbol (Lupe) auf der rechten Seite der Menüleiste.\nGib Schlüsselbundverwaltung ein und drücke die Eingabetaste, um die Anwendung zu starten:\nSuche in Schlüsselbundverwaltung nach github.com. Suche den Passworteintrag für github.com. Bearbeite oder lösche den Eintrag entsprechend. Du bist fertig! Hinweis: Jetzt kann Git Dateien ohne Fehler auf GitHub hochladen!\nGeneriere nach 90 Tagen einen neuen Token auf github.com und tausche den alten Token im Schlüsselbund mit dem neu generierten Token aus!\nEventuell zuerst den alten Token aus dem Schlüsselbund löschen und dann einen Push-Befehl mit Benutzername und Passwort/Token ausführen.\nNachdem dieser Befehl erfolgreich war, erstelle einen neuen Eintrag in der MacOS Schlüsselbundverwaltung oder stelle den alten wieder her und ersetze den alten Token durch den neuen Token.\nHinweis: Dies funktioniert in ähnlicher Weise auch mit anderen Betriebssystemen.\nWo soll die Webseite bereitgestellt werden? # Erstelle als nächstes ein kostenloses Konto bei Netlify: https://www.netlify.com/\nNeue Webseite von Git und Verbindung mit GitHub. Wähle das Repository auf der Webseite. Die Bereitstellung erfolgt unter dem Namen yourname im Team yourname aus der Main Branch mit dem Befehl hugo und der Veröffentlichung auf public. Stelle yourname auf Netlify bereit.\nEs gab ein Problem mit dem Git submodule, welches mit dem folgenden Befehl behoben wurde. Verwende das Stammverzeichnis der lokalen Webseite im Terminal.\ngit submodule update --remote –init Der Link hat jetzt eine andere Nummer hinter tree und bei mir hat es funktioniert.\nNochmals mit Netlify bereitstellen und jetzt sollte es funktionieren. Die Webseite ist online!\n👉 https://sebastianzehner.netlify.app\nRegistrierung und Verknüpfung einer Domain mit der Webseite # Ich verwende Hostinger für die Registrierung und Verlängerung von Domains. In den ersten zwei Jahren bietet Hostinger einen Sonderpreis von nur 4,99 USD pro Jahr.\nNach zwei Jahren beträgt der reguläre Preis 15,99 USD pro Jahr für eine .com-Domain. Ich habe nur noch eine Domain und möchte sie für meine neue Webseite verwenden.\nWir können diese Domain in Kryptowährung bezahlen für ein, zwei oder drei Jahre. Das gefällt mir und das sind die einzigen Kosten für unsere neue Webseite, denn das Hosting bei Netlifly und GitHub ist kostenlos. Die Software Hugo und das Thema PaperMod sind Open Source und ebenfalls kostenlos.\nAuf der Webseite Netlify im Backend richten wir eine eigene Domain ein. Füge eine benutzerdefinierte Domain zu deiner Webseite hinzu und klicke auf verify und dann add domain. In der Domainverwaltung habe ich einige DNS-Einstellungen erhalten.\nPoint A record to xx.x.xx.x for yourdomain.com Ich änderte die IP-Adresse für meine Domain bei Hostinger in den DNS-Einträgen für den Typ A auf xx.x.xx.x und speicherte diese Einstellungen.\nNach ein paar Minuten hat Netlify diese Änderungen registriert und nun ist meine Webseite unter http://sebastianzehner.com erreichbar und http://www.sebastianzehner.com leitet auf http://sebastianzehner.com um. Dies ist jedoch nicht sicher und wir müssen eine Verschlüsselung einrichten.\nAktiviere das TLS-Zertifikat: Let\u0026rsquo;s Encrypt # In der Domainverwaltung im Backend von Netlify habe ich die DNS-Konfiguration für das SSL/TLS-Zertifikat überprüft. Ein Klick auf den Button und die DNS-Überprüfung war erfolgreich ✅\nFertig. So unkompliziert. Jetzt ist die Verbindung sicher und die Webseite mit meiner Domain https://sebastianzehner.com erreichbar.\nIn der Zwischenzeit sagt die Domainverwaltung bei Netlify:\nIhre Webseite hat HTTPS aktiviert ✅ Letzter Schritt zur Konfiguration dieser neuen Domain in der Konfigurationsdatei hugo.toml. Füge diese Zeile ein oder benenne sie um:\nbaseURL = \u0026#39;https://yourdomain.com\u0026#39; Lade diese Änderungen mit einem git push ins Internet hoch und wir sind fertig.\nUnsere neue sichere und minimalistische Hugo Webseite mit dem PaperMod Thema ist online und Besucher sind herzlich eingeladen, meine coolen Artikel zu lesen 😎\nDanke, dass du meinen Blogpost bis hierhin gelesen hast und ich wünsche dir einen schönen Tag und viel Spaß beim Bloggen.\nIch werde in der nächsten Folge dieser Serie mit einem der folgenden Themen weitermachen: Shortcodes, Suchfunktion oder Analytics mit GoatCounter.\nLiebe Grüße Sebastian\nVideo: Erste Schritte mit Hugo # Dieses tolle Video hilft bei den meisten Punkten. Das Submodul war knifflig und hat mich viel Zeit gekostet, aber jetzt ist alles gut und funktioniert.\nAndere nützliche Webseiten und Links # Umwandeln von yaml zu toml Link Markdown Cheat Sheet Link Mehrsprachige Menüs Link Front matter Link PaperMod Features Link ","date":"6. 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Diese einzigartige Community verbindet modernste Technologien mit nachhaltigem Leben und macht den Immobilienerwerb so einfach, schnell und unabhängig wie nie zuvor.\nWarum gerade hier investieren?\nEl Paraiso Verde ist mehr als nur ein Ort – es entstand aus einer Vision für Freiheit, Unabhängigkeit und nachhaltige Lebensgestaltung.\nMeine persönliche Erfahrung: Der Weg in ein neues Leben # Meine Reise mit Kryptowährungen begann 2017, als ich durch meine Aktivitäten im Online-Marketing auf Bitcoin aufmerksam wurde. Es war ein aufregendes Jahr voller neuer Erfahrungen und schon bald war mir klar, dass Bitcoin mehr als nur eine digitale Währung ist – es ist eine Möglichkeit, das Leben grundlegend zu verändern.\n2019 entschloss ich mich, meinen festen Job zu kündigen, obwohl ich diesen sehr gerne ausgeübt hatte. Doch unser neues Lebenskonzept ließ keinen Platz mehr für die gewohnte Arbeit.\nBereits 2017 lernten wir das El Paraiso Verde kennen und nach einer Info-Woche im März 2018 waren wir überzeugt: Dies sollte unser neues Zuhause werden.\nWir verkauften unsere Eigentumswohnung, unser Gartengrundstück und später sogar unser geliebtes Wohnmobil, nachdem wir damit eine unvergessliche Abschlussreise durch Europa unternommen hatten.\nIm November 2019 ließen wir unser altes Leben endgültig hinter uns und zogen mit unserer jungen und kleinen Familie direkt nach Paraguay ins wunderschöne El Paraiso Verde. Hier haben wir ein Haus auf unserem Grundstück bauen lassen und unser eigenes kleines Paradies erschaffen.\nOhne Bitcoin hätten wir uns diesen Schritt wahrscheinlich nie zugetraut. Kryptowährungen gaben uns die finanzielle Flexibilität und das Vertrauen, etwas Neues zu wagen – und es war die beste Entscheidung unseres Lebens.\nEl Paraiso Verde: Freiheit und Gemeinschaft in Paraguay # El Paraiso Verde ist das größte Siedlungsprojekt in Südamerika mit 14,23 km² Land und 1711 Grundstücken mit Titel, von denen noch ca. 1100 gekauft werden können. Der Rest ist schon verkauft.\nBeim Erwerb eines Grundstücks erhältst du einen offiziellen Grundbucheintrag in Paraguay – ein starkes Fundament für deine Investition.\nDie blühende Gemeinschaft umfasst bereits über 100 fertiggestellte Häuser, während fast 30 weitere im Bau sind (Stand November 2024). Menschen aus aller Welt kommen hier zusammen, um ihr Leben frei zu gestalten und ihre Träume zu verwirklichen.\nHighlights dieser Gated Community:\nFreiheit für Familien: Unsere Kinder wachsen in einer sicheren, freien Umgebung auf, entdecken täglich Neues in der Natur und lernen mindestens zwei Sprachen. Individualität und Respekt: Die einzige Einschränkung ist der Respekt vor anderen und ihrem Leben: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.“ Gemeinschaftsgefühl: Wir haben viele neue Freunde kennengelernt, die unsere Werte und Visionen teilen. Vision für die Zukunft: El Paraiso Verde verkörpert John Lennons „Imagine“ – ein Leben in Liebe, Frieden, Respekt und Harmonie. Schritt für Schritt: So kaufst du dein Grundstück mit Bitcoin # Der Grundstückskauf mit Bitcoin ist einfacher, als du denkst:\nKontaktaufnahme: Melde dich bei der Verwaltung von El Paraiso Verde, um verfügbare Grundstücke und Preise zu erfahren. Nutze dafür das nachstehende Kontaktformular. Vereinbarung: Der Kaufpreis wird in Bitcoin umgerechnet und vertraglich festgelegt. Zahlung: Transferiere den Betrag sicher über dein Krypto-Wallet. Bestätigung: Nach Abschluss der Zahlung wird der Kaufvertrag finalisiert und das Grundstück offiziell übertragen. Die Community unterstützt dich während des gesamten Prozesses, um eine reibungslose Abwicklung sicherzustellen.\nStarte jetzt: Dein Traumgrundstück wartet bereits auf dich # Für uns war Bitcoin der Schlüssel zu einem neuen Leben, das uns Freiheit, Selbstverwirklichung und eine nachhaltige Zukunft bietet.\nEl Paraiso Verde ist nicht nur unsere neue Heimat, sondern auch der Ort, an dem wir unser eigenes Paradies erschaffen konnten – mit der Hilfe von Kryptowährungen und natürlich auch mit viel Schweiß und Tränen.\nMöchtest du selbst diesen Schritt wagen? Nimm noch heute Kontakt auf, um mehr über El Paraiso Verde und den Kaufprozess mit Bitcoin zu erfahren.\nDein Traumgrundstück im grünen Paradies wartet auf dich!\nNutze dafür das nachstehende Kontaktformular, um direkt mit der Verwaltung von El Paraiso Verde in Verbindung zu treten. Lass dir weitere Informationen zusenden und finde heraus, welches Grundstück perfekt zu dir passt. Dein neues Leben wartet – starte jetzt!\nVielleicht sehen wir uns schon bald in El Paraiso Verde ❤️\nLiebe Grüße\nSebastian\nKontaktformular # Hier geht's zur Datenschutzerklärung! ","date":"1. Dezember 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/buying_land_in_el_paraiso_verde_with_bitcoin-a_new_era_of_investment/","section":"Posts","summary":"In einer Welt, die zunehmend von Kryptowährungen geprägt wird, bietet El Paraiso Verde in Paraguay eine wegweisende Möglichkeit: Jetzt Grundstücke mit Bitcoin zu kaufen.","title":"Grundstücke im El Paraiso Verde mit Bitcoin kaufen – Eine neue Ära der Investition","type":"posts"},{"content":"","date":"1 de Dezember de 2024","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/propiedad/","section":"Tags","summary":"","title":"Propiedad","type":"tags"},{"content":"","date":"25. 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Da eine NAS Installation nicht unterstützt wird, habe ich eine virtuelle Maschine mit Ubuntu auf meinem Mac Studio erstellt und die Dockerumgebung dort installiert.\nIch habe das gleiche Setup noch einmal gemacht und es hat sofort funktioniert. Aber es war nicht perfekt und ich musste einige Verbesserungen und manuelle Einstellungen für meine Anforderungen vornehmen.\nAußerdem benötigte ich einen neuen Domainnamen und einen externen Zugang vom Internet aus. Ich bin nicht in der Lage, bestimmte Ports an meinem Standort weiterzuleiten aber ich habe alternative Möglichkeiten herausgefunden und das hat bei mir funktioniert. Ich werde dir genau zeigen was ich gemacht habe.\nWas sind meine Mindestanforderungen? # Mixpost läuft auf einem lokalen Rechner Spätere Migration auf einen lokalen Server Keine Einschränkungen oder monatlichen Abonnementgebühren Verbindung zu den meisten beliebten Social Media Accounts Domainname mit externem Zugriff Domainname mit internem Zugriff Sicheres HTTPS für alle Verbindungen Einfache Sicherung und Wiederherstellung der Datenbank Einfacher Umzug oder Verwendung eines anderen Servers Wie wird Mixpost installiert? # Die Mixpost Dokumentation ist sehr hilfreich, wenn man Mixpost auf einem Linux Rechner mit Docker installiert. Ich habe mit der kostenlosen Version Mixpost Lite begonnen. Ja, die Mixpost Pro Version wird eine einmalige Zahlung beinhalten aber ich denke das ist sie wert.\nIch begann mit der Docker Installation, nachdem ich meine virtuelle Maschine mit Ubuntu eingerichtet und mich mit SSH über mein Terminal verbunden hatte. Ich folgte einfach den fünf einfachen Schritten in der Dokumentation, um Docker und Mixpost auf meiner lokalen virtuellen Maschine zu installieren.\nIch habe Traefik noch nie benutzt und es war ein bisschen verwirrend für mich aber jetzt ist es ok und funktioniert gut.\nMeine Konfiguration für die Docker Container # Im Moment sieht meine docker-compose.yml Datei wie folgt aus:\nversion: \u0026#39;3.1\u0026#39; services: traefik: image: \u0026#34;traefik\u0026#34; restart: unless-stopped command: - \u0026#34;--api=true\u0026#34; - \u0026#34;--api.insecure=true\u0026#34; - \u0026#34;--providers.docker=true\u0026#34; - \u0026#34;--providers.docker.exposedbydefault=false\u0026#34; - \u0026#34;--entrypoints.web.address=:80\u0026#34; - \u0026#34;--entrypoints.web.http.redirections.entryPoint.to=websecure\u0026#34; - \u0026#34;--entrypoints.web.http.redirections.entrypoint.scheme=https\u0026#34; - \u0026#34;--entrypoints.websecure.address=:443\u0026#34; - \u0026#34;--providers.file.directory=/etc/traefik/dynamic\u0026#34; # for dynamic configuration - \u0026#34;--providers.file.watch=true\u0026#34; # for dynamic configuration ports: - \u0026#34;80:80\u0026#34; - \u0026#34;443:443\u0026#34; # - \u0026#34;8080:8080\u0026#34; # traefik dashboard disabled volumes: - /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock:ro # Mount the dynamic configuration - ./certs-traefik.yml:/etc/traefik/dynamic/certs-traefik.yml # Mount the directory containing the certs for mixpost.lan - ../certs:/etc/certs/ mixpost: image: inovector/mixpost:latest env_file: - .env ports: - \u0026#34;127.0.0.1:9000:80\u0026#34; labels: - traefik.enable=true - traefik.http.routers.mixpost.rule=Host(`${APP_DOMAIN}`) || Host(`${APP_DOMAIN_WEB}`) - traefik.http.routers.mixpost.tls=true - traefik.http.routers.mixpost.entrypoints=web,websecure - traefik.http.routers.mixpost.tls.certresolver=mytlschallenge - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.SSLRedirect=true - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.STSSeconds=315360000 - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.browserXSSFilter=true - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.contentTypeNosniff=true - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.forceSTSHeader=true - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.SSLHost=`${APP_DOMAIN}` - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.STSIncludeSubdomains=true - traefik.http.middlewares.mixpost.headers.STSPreload=true - traefik.http.routers.mixpost.middlewares=mixpost@docker volumes: - storage:/var/www/html/storage/app - logs:/var/www/html/storage/logs depends_on: - mysql - redis restart: unless-stopped mysql: image: \u0026#39;mysql/mysql-server:8.0\u0026#39; environment: MYSQL_DATABASE: ${DB_DATABASE} MYSQL_USER: ${DB_USERNAME} MYSQL_PASSWORD: ${DB_PASSWORD} volumes: - \u0026#39;mysql:/var/lib/mysql\u0026#39; healthcheck: test: [\u0026#34;CMD\u0026#34;, \u0026#34;mysqladmin\u0026#34;, \u0026#34;ping\u0026#34;, \u0026#34;-p ${DB_PASSWORD}\u0026#34;] retries: 3 timeout: 5s restart: unless-stopped redis: image: \u0026#39;redis:latest\u0026#39; command: redis-server --appendonly yes --replica-read-only no volumes: - \u0026#39;redis:/data\u0026#39; healthcheck: test: [\u0026#34;CMD\u0026#34;, \u0026#34;redis-cli\u0026#34;, \u0026#34;ping\u0026#34;] retries: 3 timeout: 5s restart: unless-stopped volumes: traefik_data: driver: local mysql: driver: local redis: driver: local storage: driver: local logs: driver: local Ich habe einige Änderungen für die Verschlüsselung vorgenommen, da meine Installation lokal ist und ich Letsencrypt nicht verwenden kann. Ich habe die Konfiguration für Letsencrypt im Traefik Container gelöscht und stattdessen eine dynamische Konfiguration verwendet.\nDamit kann ich meine eigenen Zertifikate installieren und die Laufwerke für die dynamische Konfiguration und mein Zertifikat mit Schlüsseldatei einbinden.\nIch habe in der Vergangenheit einen Blogpost geschrieben und beschrieben, wie ich meine eigenen SSL-Zertifikate mit OpenSSL für lokale Webdienste signiere.\nBei dem Mixpost Conatiner habe ich auch eine zweite Domain für den externen Zugriff hinzugefügt. APP_DOMAIN ist also meine lokale Domain und APP_DOMAIN_WEB ist meine externe Domain.\nMeine .env Datei:\n# The name of your application. APP_NAME=Mixpost # Key used to encrypt and decrypt sensitive data. Generate this using the following tool: # https://mixpost.app/tools/encryption-key-generator APP_KEY=keyfrommixpostwebsite # Debug mode setting. Set to `false` for production environments. APP_DEBUG=false # Your app\u0026#39;s domain or subdomain, without the \u0026#39;http://\u0026#39; or \u0026#39;https://\u0026#39; prefix. APP_DOMAIN=domain.local APP_DOMAIN_WEB=external.domain.com # Full application URL is automatically configured; no modification required. APP_URL=https://${APP_DOMAIN} # MySQL connection setup. DB_DATABASE=mixpost_db DB_USERNAME=mixpost_user DB_PASSWORD=astrongpassword # Specify the email address to be used for SSL certificate registration and notifications. SSL_EMAIL=myemal@gmail.com Hier habe ich nur eine neue Variable für meinen externen Domainnamen hinzugefügt.\nMeine certs-traefik.yml Datei:\ntls: certificates: - certFile: /etc/certs/mixpost.lan.crt keyFile: /etc/certs/mixpost.lan.key Ich verwende meine eigenen selbstsignierten SSL-Zertifikate und habe daher die .crt- und .key-Datei in den Traefik Container integriert.\nMit dieser Konfiguration kann ich mit meiner lokalen Domain auf das Mixpost Dashboard zugreifen und HTTPS funktioniert mit meinem selbstsignierten Zertifikat. Was musste ich nun für den externen Zugriff verändern?\nCloudflare Zero Trust Tunnel # Zuerst habe ich meine neue Domain mit Cloudflare verbunden und einen Tunnel erstellt, um zu meinem lokalen Mixpost Dashboard zu gelangen. Ich installierte auch den Connector auf meiner virtuellen Maschine und die Einrichtung war wirklich einfach mit nur einem weiteren Docker Container.\nSSL-Zertifikate werden automatisch von Cloudflare konfiguriert und die HTTPS-Verbindung funktioniert wenn ich Cloudflare sage, dass das lokale Zertifikat ignoriert werden soll.\nNun ist mein lokales Mixpost Dashboard über das Internet erreichbar und ich kann im nächsten Schritt die Social Media Accounts einrichten.\nSocial Media Accounts einrichten # In der selbst gehosteten Mixpost Lite Version sind nur Verbindungen mit Facebook Pages, X und Mastodon Accounts möglich. In den Docs sind Anleitungen für Drittanbieterdienste beschrieben und leicht nachvollziehbar.\nIch habe alle möglichen Verbindungen mit meinen Social Media Accounts eingerichtet und ein paar Posts gestestet. Einzelne Posts und mehrere Posts auf drei Plattformen gleichzeitig und alles funktionierte wie erwartet. Es ist möglich, verschiedene Versionen in einem Beitrag zu erstellen und das ist gut, denn X erlaubt nur 280 Zeichen und andere 500 oder 5000 Zeichen.\nIch möchte auch Youtube, TikTok, Instagram und Pinterest mit Mixpost nutzen. Dafür muss ich die Pro Lizenz kaufen und das werde ich später nachholen.\nSicherung der MySQL Datenbank # Ich habe die Datenbank mit folgendem Befehl gesichert:\ndocker exec CONTAINERNAME /usr/bin/mysqldump -u root --password=ROOTPASSWORD DATABASE \u0026gt; backup.sql Oder dasselbe aber komprimiert mit diesem Befehl:\ndocker exec CONTAINERNAME /usr/bin/mysqldump -u root --password=ROOTPASSWORD DATABASE | gzip \u0026gt; backup.sql.gz Tipp: Speichere die .sql oder .sql.gz Datei an einem sicheren Ort!\nWiederherstellung der MySQL Datenbank # Um die Datenbank wiederherzustellen verwende den folgenden Befehl:\ncat backup.sql | docker exec -i CONTAINERNAME /usr/bin/mysql -u root --password=ROOTPASSWORD DATABASENAME Oder falls komprimiert mit diesem Befehl:\nzcat backup.sql.gz | docker exec -i CONTAINERNAME /usr/bin/mysql -u root --password=ROOTPASSWORD DATABASENAME Was kommt als nächstes? # Als nächstes möchte ich eine neue virtuelle Maschine erstellen und die Mixpost Installation wiederherstellen, um zu prüfen, ob alles wie erwartet funktioniert.\nDann werde ich die Pro Version kaufen und meine lokale Installation aktualisieren.\nSpäter werde ich auf einen anderen lokalen Server umziehen und meine Mixpost Installation als produktive Anwendung laufen lassen und weiterhin Beiträge auf verschiedenen Social Media Accounts mit Mixpost veröffentlichen.\nWenn du irgendwelche Fragen hast, lass es mich bitte in den Kommentaren wissen.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"25. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/self-hosted-social-media-management-with-mixpost/","section":"Posts","summary":"Ich hatte die Idee, mein Engagement in den sozialen Medien zu vereinfachen und das ohne viel Geld oder gar monatliche Abonnementgebühren zu bezahlen. Dabei fand ich Mixpost als eine selbst gehostete Lösung.","title":"Selbst gehostetes Social Media Management mit Mixpost","type":"posts"},{"content":"","date":"25. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/simple-life/","section":"Tags","summary":"","title":"Simple Life","type":"tags"},{"content":"","date":"25. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/social-media/","section":"Tags","summary":"","title":"Social Media","type":"tags"},{"content":"Im ersten Teil dieser Serie haben wir unsere Hugo Webseite mit dem PaperMod Theme lokal auf unserem Computer installiert und alles so konfiguriert, dass wir nun in der Lage sind, unserer neuen Webseite einige Inhalte hinzuzufügen.\nHeute zeige ich dir, wie du diesen Inhalt erstellst, wie du Menüs, Tags und Kategorien hinzufügst und wie du einige spezielle Einstellungen vornimmst.\nErstelle Inhalte für deine neue Webseite # Dateistruktur erklärt # Der Ordner content ist für Inhalte wie neue Seiten oder Blogposts.\nDie Ordner layouts und assets dienen zum Überschreiben der Standard-Layouteinstellungen des installierten Themes. Für Änderungen kopiert man die Datei aus dem Theme-Layouts- oder Assets-Ordner in den Hugo-Layouts- oder Assets-Ordner und überschreibt sie dort.\nIn unserem Fall ist dies das PaperMod Theme und wir nehmen keine Änderungen im Ordner /themes/PaperMod vor. Stattdessen kopieren wir die Dateien in unseren Layouts- oder Assets-Ordner und ändern die Dateien dort. Dies wird automatisch die Standard-Layout-Einstellungen überschreiben, sobald wir unsere Webseite bereitstellen.\nDer Ordner static ist für alle statischen Dateien wie Bilder und unsere Sprachdateien werden im Ordner i18n gespeichert.\nWenn wir den Hugo-Server einmal gestartet haben, finden wir auch einen Ordner public mit allen HTML- und CSS-Dateien unserer Webseite zur Überprüfung im Browser.\nErstelle den ersten Blogpost # Um einen Blogpost auf der Hugo- Webseite zu erstellen, gehe zum Terminal und gib folgendes ein:\nhugo new posts/first.md Es ist wichtig, sich dabei im Stammordner der Webseite zu befinden. In meinem Fall ist das der Ordner sebastianzehner, später habe ich diesen Ordner allerdings in blog umbenannt.\nZurück in Visual Studio Code öffne die neue Datei first.md zum Bearbeiten. Die Dateierweiterung .md steht für Markdown.\nWie schreiben und formatieren # Verwende die Markdown Basic Syntax, um deine Seiten und Blogposts zu schreiben und zu formatieren. Hier sind einige Links für weitere Informationen:\nMarkdown Basic Syntax Content Management PaperMod Features Dies ist nur eine Möglichkeit, um einen neuen Beitrag über die Befehlszeile zu erstellen.\nEine andere Möglichkeit wäre, direkt in Visual Studio Code eine neue Datei zu erstellen, z. B. second.md und dies wird immer eine leere Datei sein, daher kann nach dem Erstellen der Inhalt in die neue Datei kopiert oder geschrieben und gespeichert werden.\nAuch Visual Studio Code ist nur eine weitere Möglichkeit, einen Editor zu verwenden. Du kannst auch jeden anderen Editor nutzen, der dir gefällt.\nIch habe mit Visual Studio Code angefangen, bin später allerdings auf Neovim umgestiegen und habe einige Anpassungen vorgenommen, um ein ansprechendes und nerdiges Entwickler-Setup zu erhalten, und ich mag es genau so \u0026#x1f60e;\nVielleicht werde ich später mal einen Blogpost über Neovim schreiben.\nMenüs erstellen # Öffne die Datei hugo.toml und füge Code hinzu, um das Menü zu erstellen.\nHier ein Beispiel für eine einfache Menüstruktur:\n[menus] [[menus.main]] name = \u0026#39;Products\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/products\u0026#39; weight = 10 [[menus.main]] name = \u0026#39;Hardware\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/products/hardware\u0026#39; parent = \u0026#39;Products\u0026#39; weight = 1 [[menus.main]] name = \u0026#39;Software\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/products/software\u0026#39; parent = \u0026#39;Products\u0026#39; weight = 2 [[menus.main]] name = \u0026#39;Services\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/services\u0026#39; weight = 20 [[menus.main]] name = \u0026#39;Hugo\u0026#39; pre = \u0026#39;\u0026lt;i class=\u0026#34;fa fa-heart\u0026#34;\u0026gt;\u0026lt;/i\u0026gt;\u0026#39; url = \u0026#39;https://gohugo.io/\u0026#39; weight = 30 [menus.main.params] rel = \u0026#39;external\u0026#39; Ich verwende eine mehrsprachige Menüstruktur. Dies ist ein Beispiel für die Menüstruktur meines Blogs:\ndefaultContentLanguage = \u0026#39;en\u0026#39; defaultContentLanguageInSubdir = true [languages] [languages.en] languageCode = \u0026#39;en-US\u0026#39; languageName = \u0026#39;English\u0026#39; weight = 1 [languages.en.menus] [[languages.en.menus.main]] name = \u0026#39;Home\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/\u0026#39; weight = 10 [[languages.en.menus.main]] identifier = \u0026#39;categories\u0026#39; name = \u0026#39;Categories\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/categories/\u0026#39; weight = 20 [[languages.en.menus.main]] identifier = \u0026#39;tags\u0026#39; name = \u0026#39;Tags\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/tags/\u0026#39; weight = 30 [[languages.en.menus.main]] identifier = \u0026#39;archives\u0026#39; name = \u0026#39;Archives\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/archives/\u0026#39; weight = 40 [languages.de] languageCode = \u0026#39;de-DE\u0026#39; languageName = \u0026#39;Deutsch\u0026#39; weight = 2 [languages.de.menus] [[languages.de.menus.main]] name = \u0026#39;Start\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/\u0026#39; weight = 10 [[languages.de.menus.main]] identifier = \u0026#39;categories\u0026#39; name = \u0026#39;Kategorien\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/categories/\u0026#39; weight = 20 [[languages.de.menus.main]] identifier = \u0026#39;tags\u0026#39; name = \u0026#39;Tags\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/tags/\u0026#39; weight = 30 [[languages.de.menus.main]] identifier = \u0026#39;archives\u0026#39; name = \u0026#39;Archiv\u0026#39; pageRef = \u0026#39;/archives/\u0026#39; weight = 40 Das war zumindest der Anfang. Später habe ich noch Spanisch hinzugefügt und einige Menüs und Einstellungen geändert.\nTags und Kategorien hinzufügen # Die Tags und Kategorien werden in der Kopfzeile jedes Beitrags oder jeder Seite festgelegt. Beispiel:\ntags = [\u0026#39;Hugo\u0026#39;, \u0026#39;Website\u0026#39;, \u0026#39;PaperMod\u0026#39;] categories = [\u0026#39;Tech\u0026#39;] Es ist sehr wichtig, für jede Webseite oder jeden Blogpost nur eine Kategorie zu verwenden. Du kannst stattdessen mehrere verschiedene Tags hinzufügen. Normalerweise verwende ich eine Kategorie und drei Tags innerhalb eines Beitrags oder einer Seite.\nWenn du auch so wie ich die Menüs Kategorien oder Tags verwendest, ist das nützlich, um deinen Blog zu strukturieren und die Besucher können die Seiten nach ihren jeweiligen Interessen finden und sortieren.\nEin paar weitere spezielle Einstellungen # Wenn du BreadCrumbs, ShareButtons, ReadingTime oder PostNavLinks auf deiner Webseite anzeigen möchtest. Füge folgendes zu deiner hugo.toml Datei hinzu:\n[params] ShowBreadCrumbs = true ShowShareButtons = true ShowReadingTime = true ShowPostNavLinks = true Ich verwende den Home-Info-Modus aus dem PaperMod Theme und habe dies meiner hugo.toml Datei hinzugefügt. Ich habe auch einige Social-Media-Symbole und -Links hinzugefügt, zum Beispiel für Facebook und Youtube:\n[params.homeInfoParams] title = \u0026#39;Hello my friend...\u0026#39; content = \u0026#39;Welcome to my blog. Here you will find a lot of cool information about a lot of cool stuff.\u0026#39; [[params.socialIcons]] name = \u0026#39;facebook\u0026#39; url = \u0026#39;https://www.facebook.com/yourfacebook\u0026#39; [[params.socialIcons]] name = \u0026#39;youtube\u0026#39; url = \u0026#39;https://www.youtube.com/@youryoutube\u0026#39; Wir haben nun diverse grundlegende Konfigurationen vorgenommen und unserer neuen Webseite einige Inhalte hinzugefügt. Der nächste Schritt wäre die Bereitstellung und Veröffentlichung unserer neuen Webseite im Internet.\nIm nächsten Blogpost werde ich dir daher zeigen, wie ich das mit GitHub und Netlify kostenlos gemacht habe. Bleib dran und bis bald.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"13. August 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/how-to-create-content-for-your-free-hugo-website/","section":"Posts","summary":"Heute zeige ich dir, wie du Inhalte für deine Hugo Webseite erstellst, wie du Menüs, Tags und Kategorien hinzufügst und wie du einige spezielle Einstellungen vornimmst.","title":"Wie Inhalte für deine kostenlose Hugo Webseite erstellen","type":"posts"},{"content":"","date":"31 de Juli de 2024","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/certificados/","section":"Tags","summary":"","title":"Certificados","type":"tags"},{"content":"","date":"31 Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/tags/certificates/","section":"Tags","summary":"","title":"Certificates","type":"tags"},{"content":"","date":"31. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/https/","section":"Tags","summary":"","title":"HTTPS","type":"tags"},{"content":"","date":"31. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/lan/","section":"Tags","summary":"","title":"LAN","type":"tags"},{"content":"","date":"31. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/openssl/","section":"Tags","summary":"","title":"OpenSSL","type":"tags"},{"content":"Ich dokumentiere hiermit, wie wir selbst signierte SSL-Zertifikate erstellen und sie sicher im lokalen Netzwerk verwenden können. Ich habe in meinem Homelab auf einem älteren Raspberry Pi einen lokalen Webserver installiert und möchte gerne, dass diese Webseiten eine sichere Verbindung über HTTPS im Browser anzeigen.\nKonfiguriert wurde das einmal mit Apache2 aber auch mit einem Lighttpd Server, wo unter anderem meine Pi-Hole Installation läuft. Das Pi-Hole Admin Dashboard aber auch meine Intranet Webseite auf Apache2 sind inzwischen sicher über HTTPS zu erreichen. Wie wir das alles konfiguriert bekommen wird in der folgenden Dokumentation beschrieben.\nWir beginnen mit der Erstellung von SSL-Zertifikaten und setzen diese für die Absicherung unseres Webdienstes ein. Der Hauptgrund, warum ich mich überhaupt damit beschäftigt habe war die Tatsache, dass in meinem Browser „Nicht sicher“ mit einem Ausrufezeichen angezeigt wurde und das gefiel mir nicht.\nWir beheben dies heute und haben hinterher, nach allen erforderlichen Konfigurationen, eine sichere Verbindung mit dem Browser zum Webserver durch die Verwendung eines gültigen und selbst signierten Zertifikates.\nWas benötigen wir für die SSL-Zertifikate? # Das hängt von unserer Serverumgebung ab. Ich verwende bei mir einen Raspberry Pi mit Ubuntu 24.04 LTS und habe den Zugang über SSH mit dem Terminal auf meinem Mac Studio eingerichtet. Der SSH Zugang ist wichtig und wir brauchen OpenSSL auf dem Server installiert.\nWir prüfen mit dem Befehl openssl version, ob die Anwendung OpenSSL auf unserem Server bereits installiert ist und falls nicht, kann dies mit den folgenden zwei Befehlen einfach nachgeholt werden. Ich nutze bei mir übrigens die OpenSSL Version 3.0.13 vom 30. Januar 2024.\nsudo apt-get update sudo apt-get install openssl Damit haben wir die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um mit den eigenen Zertifikaten zu beginnen.\nUnsere eigene SSL Zertifizierungsstelle für Root-Zertifikate (Root-CA) # Wir brauchen nicht nur ein Zertifikat auf unserem Server zu installieren, sondern müssen auch das SSL Root-Zertifikat bei unseren Client Benutzer-Rechnern einbinden, um die Vertrauenswürdigkeit des Serverzertifikates überprüfen zu können und erst danach wird auch im Browser eine sichere Verbindung angezeigt.\nInstalliere ich nur das Zertifikat auf dem Server, wird bei den Endgeräten, die auf den Webserver über einen Browser zugreifen möchten, immer noch ein ungültiges Zertifikat oder eine unsichere Verbindung angezeigt.\nIch muss daher am Ende auch das SSL Root-Zertifikat auf meinem Mac Studio einbinden, damit die Verbindung als sicher und vertrauenswürdig angezeigt wird. Wie man das genau bei MacOS macht, zeige ich ganz zum Schluss. Zusätzlich zeige ich das bei einem Windows Notebook, einem Android Smartphone und einem Apple iPad mit iOS bzw. dem iPadOS.\nIch benutze in meinem lokalen Netzwerk nur ein Root-Zertifikat und muss daher auch nur dieses eine Zertifikat auf den entsprechenden Endgeräten einbinden. Mit diesem Root-Zertifikat erstelle ich alle weiteren Zertifikate für meine Server. Erstmal aber nur eins für den Webserver und die Pi-Hole Installation auf meinem Raspberry Pi. Fangen wir jetzt mit der eigentlichen Arbeit an. Los geht\u0026rsquo;s \u0026#x1f680;\nWir erstellen den privaten (Root) Schlüssel # Zuerst brauchen wir einen privaten Schlüssel auf unserer Zertifizierungsstelle. Bei mir ist das ebenfalls der Raspberry Pi mit seiner Ubuntu Linux-Installation. Grundsätzlich ist es egal, wo wir unsere Schlüssel erstellen. Ich mache das einfach alles auf dem gleichen Server und habe damit bisher keine Probleme feststellen können.\nIch bin über SSH mit meinem Benutzer auf dem Ubuntu Server angemeldet und habe auch die Möglichkeit mit dem Befehl sudo und einem Passwort die root Rechte zu erhalten. Das ist sehr wichtig für die weiteren Schritte.\nMan kann die Zertifikate natürlich auch woanders auf dem Server speichern, ich habe sie allerdings alle im Verzeichnis /root/certs abgelegt.\nDafür erstellen wir zuerst einmal unser /certs Verzeichnis mit dem Befehl sudo mkdir /root/certs. Dort speichern wir nachher all unsere Zertifikate, Schlüssel und weitere benötigte Dateien für unsere Zertifizierungsstelle ab.\nMit dem folgenden Befehl erstellen wir ein RSA-Schlüsselpaar und sichern dieses in einer Datei. Dabei wird ein 2048-Bit RSA-Schlüsselpaar erstellt, welches mit einem Passwort und Triple DES (DES3) verschlüsselt wird. Dieses selbstgewählte Passwort sollten wir unbedingt sicher aufbewahren und am besten in einem Passwortmanager speichern.\nsudo openssl genrsa -des3 -out /root/certs/myCA.key 2048 Eine kurze Erklärung zu diesem Befehl: Mit openssl rufen wir das Hauptprogramm zum Erstellen unserer Schlüssel und Zertifikate auf. Mit genrsa bestimmen wir, dass ein RSA-Schlüsselpaar generiert werden soll.\nDie Verschlüsselung mit einem Passwort wird mit -des3 definiert. Die Ausgabe benennen wir mit -out /root/certs/myCA.key und 2048 gibt die Länge des Schlüssels in Bits an. Wir könnten beispielsweise mit 4096 auch einen längeren Schlüssel erstellen.\nMit dem Befehl sudo ls -l /root/certs sollten wir die nun gespeicherte myCA.key Datei angezeigt bekommen. Das „CA“ steht hierbei für „Certificate authority“. Mit diesem Schlüssel werden wir auch alle weiteren Zertifikate für die lokalen Server erstellen, daher sollte dieser Schlüssel schon verschlüsselt sein.\nWir werden bei jeder Verwendung dieses Schlüssels nach dem Passwort gefragt und das aber nur bei der Erstellung eines neuen Zertifikates und nicht wenn die Webseite über HTTPS aufgerufen wird. Ich habe selbstverständlich ein kompliziertes Passwort verwendet und dies in meinem Passwortmanager abgespeichert.\nKonfigurationsdatei für das Root-Zertifikat # Beim Erstellen eines neuen Root SSL-Zertifikates werden bestimmte Parameter abgefragt, die man natürlich direkt während der Erstellung eingeben könnte. Mit dieser Konfigurationsdatei passiert das jedoch automatisch. Ich habe mir dafür eine root.cnf Datei erstellt.\nsudo nano /root/certs/root.cnf Folgenden Inhalt habe ich hinzugefügt:\n[ req ] default_bits = 2048 prompt = no default_md = sha256 distinguished_name = dn x509_extensions = x509_ext [ dn ] C=PY ST=Caazapa L=El Paraiso Verde O=Sebastian Zehner OU=Homelab emailAddress=meine@email.com CN = pi-server.lan [ x509_ext ] basicConstraints = critical, CA:TRUE Diese Datei enthält die Konfigurationseinstellungen für das Zertifikat und Du kannst entsprechend die Felder innerhalb [ dn ] für deine Umgebung anpassen.\n(C) Land (ST) Bundesland (L) Ort (O) Organisation (OU) Abteilung der Organisation (CN) Server Name Ich habe Pi-Hole bei mir als DHCP Server konfiguriert und dort als Domainname lan eingetragen. Der Raspberry Pi Server hat den Hostnamen pi-server und daher habe ich bei CN die Domain pi-server.lan eingetragen. Mein lokaler Webserver lässt sich auch mit pi-server.lan im Browser aufrufen.\nWichtig ist außerdem die Erweiterung x509_ext damit unser Zertifikat auch bei Smartphones mit Android funktioniert. Ab Android Version 10 ist die Kennzeichnung CA:TRUE erforderlich, ansonsten lässt sich das Zertifikat nicht auf den Endgeräten importieren. Es wird damit auch die Zertifikat Version 3 erstellt und nicht mehr die Version 1.\nAus diesem Grund habe ich mir nochmal ein neues Root-Zertifikat erstellt und überall ausgetauscht. Ich hatte leider erst hinterher bemerkt, dass mir Android hier Probleme bereitet und einen Tag lang nach einer Lösung gesucht. Diese Dokumentation ist bereits aktualisiert und funktioniert.\nErstellen des Root-Zertifikates # Wir können jetzt mit folgendem Befehl das Root-Zertifikat erstellen:\nsudo openssl req -x509 -new -nodes -key /root/certs/myCA.key -sha256 -days 825 -out /root/certs/myCAnew.pem -config /root/certs/root.cnf Dabei wird das Passwort abgefragt, welches wir zuvor bestimmt und in einem Passwortmanager abgespeichert haben. Wir sollten nun mit dem Befehl sudo ls -l /root/certs auch die gespeicherte myCAnew.pem Datei angezeigt bekommen.\nEine kurze Erklärung zu diesem Befehl: Mit openssl req rufen wir die Erstellung einer Zertifikatsanforderung auf und mit -x509 erstellen wir ein selbst signiertes Zertifikat, anstatt eine Zertifikatsanforderung zu erstellen.\nWir möchten ein neues Zertifikat erstellen, daher geben wir -new an. Mit -nodes verhindern wir die Verschlüsselung des Root-Zertifikates, damit wir nicht bei jeder Benutzung ein Passwort eingeben müssen.\nUnseren privaten Schlüssel, welchen wir zuvor erstellt haben, geben wir mit -key /root/certs/myCA.key an. Mit -sha256 definieren wir den Hash-Algorithmus, welcher zur Signierung des Zertifikates verwendet wird. Die Gültigkeitsdauer des Zertifikates geben wir mit -days 825 in Tagen an.\nJeder kann selbst entscheiden, wie lange so ein Zertifikat gültig sein soll und wann man es wieder erneuern möchte. Für iOS Geräte sind diese 825 Tage glaube ich das Maximum, damit das Zertifikat auch vom System angenommen wird. Den Pfad um das Zertifikat zu speichern geben wir mit -out /root/certs/myCAnew.pem an und verwenden unsere zuvor erstellte Konfigurationsdatei mit -config /root/certs/root.cnf.\nSSL Zertifikat für den Server # Wir haben vorhin ein Root-Zertifikat erstellt, mit dem wir jetzt die SSL Zertifikate für unsere lokalen Server generieren können. Zuvor wird allerdings noch eine „Certificate Signing Request“ Datei benötigt, die wir jetzt im nächsten Schritt erstellen werden.\nNormalerweise wird auf den Servern auch ein privater Schlüssel erstellt und zusammen mit den Konfigurationsdaten diese .csr Datei erstellt, welche danach an die Zertifizierungsstelle gesendet werden kann. Der Grund für diesen Vorgang besteht darin, dass keine Schlüssel durch das Internet versendet werden.\nDa wir uns in unserem eigenen lokalen Netzwerk befinden, ist das für uns nicht so wichtig und wir erstellen auch diese Datei auf unserem Raspberry Pi. Momentan ist die Zertifizierungsstelle und der Server sowieso ein und derselbe Raspberry Pi und alles passiert lokal.\nPrivaten Schlüssels für den Server # Wir möchten weiterhin Ordnung in unserem /root/certs - Verzeichnis halten und benennen daher die zukünftigen Zertifikatsdateien nach dem entsprechenden [ CN ] Servernamen. In unserem Beispiel wird die folgende Datei daher pi-server.lan.key heißen. Mit folgendem Befehl generieren wir den privaten Schlüssel für unseren Server:\nsudo openssl genrsa -out /root/certs/pi-server.lan.key 2048 Der Befehl ist im Prinzip der gleiche wie auch bei unserem zuvor erstellten privaten Schlüssel für das Root-Zertifikat, jedoch diesmal ohne -des3 für die Tripple DES Verschlüsselung mit einem Passwort.\nKonfigurationsdatei für den Webserver # Wir erstellen wieder eine Konfigurationsdatei, um die nachher abgefragten Parameter direkt in einer Datei zu definieren. In meinem Fall, da gleicher Server, auch mit dem gleichen Servernamen. Wir benutzen folgenden Befehl für die client.cnf Datei:\nsudo nano /root/certs/client.cnf Der Inhalt dann entsprechend wie folgt:\n[ req ] default_bits = 2048 prompt = no default_md = sha256 distinguished_name = dn [ dn ] C=PY ST=Caazapa L=El Paraiso Verde O=Sebastian Zehner OU=Homelab emailAddress=meine@email.com CN = pi-server.lan Certificate Signing Request Datei (.csr) # Wir haben jetzt alles zusammen, um die Request Datei erstellen zu können. Wir nutzen für unsere Ordnung die selbe Namensgebung und erzeugen mit folgendem Befehl die Certificate Signing Request Datei:\nsudo openssl req -new -key /root/certs/pi-server.lan.key -out /root/certs/pi-server.lan.csr -config /root/certs/client.cnf Eine kurze Erklärung zu diesem Befehl: Mit openssl req -new erstellen wir eine neue Zertifikatsignaturanforderung und mit -key /root/certs/pi-server.lan.key geben wir den Namen und den Pfad des privaten Schlüssels an, welchen wir für die Zertifikatsignaturanforderung verwenden möchten.\nDen Namen und Pfad der zu erstellenden Zertifikatsignaturanforderung geben wir mit -out /root/certs/pi-server.lan.csr an. Unsere Konfigurationsdatei geben wir mit -config /root/certs/client.cnf an.\nWir haben jetzt fast alles geschafft, um ein SSL Zertifikat für den Webserver zu erstellen und können nun zum letzten Schritt übergehen.\nSSL Zertifikat für unseren Webserver # Um nun endlich unser lang ersehntes SSL Zertifikat für den Webserver erstellen zu können, brauchen wir vorher allerdings noch eine .ext Datei, welche die Einstellungen und alternativen DNS bzw. IP Adressen enthält.\nKonfigurationsdatei zum Erstellen des Webserver Zertifikats # Wir erstellen die Datei mit folgendem Befehl:\nsudo nano /root/certs/pi-server.lan.ext Folgenden Inhalt fügen wir dieser Datei hinzu:\nauthorityKeyIdentifier=keyid,issuer basicConstraints=CA:FALSE keyUsage = digitalSignature, nonRepudiation, keyEncipherment, dataEncipherment subjectAltName = @alt_names [alt_names] DNS.1 = pi-server.lan DNS.2 = pi.hole IP.1 = 192.168.7.20 Mit dieser Konfigurationsdatei definieren wir die Eigenschaften, welche für unser Zertifikat verwendet werden. Eine kurze Erklärung zu dem Inhalt dieser Datei:\nMit authorityKeyIdentifier definieren wir einmal die keyid, welche sich auf den Identifier des öffentlichen Schlüssels im Zertifikat bezieht und automatisch aus dem öffentlichen Schlüssel generiert wird. Zusätzlich definieren wir den issuer, welcher sich auf den Aussteller des Zertifikats bezieht. Damit ist die Zertifizierungsstelle (CA) gemeint, welche das Zertifikat signiert hat.\nBei basicConstraints legen wir mit CA:FALSE fest, dass dieses Zertifikat nicht als CA-Zertifikat verwendet werden kann. Es können damit also keine anderen SSL-Zertifikate oder Zertifikatssperrlisten signiert werden.\nMit keyUsage definieren wir die Verwendungszwecke des Schlüssels. In unserem Fall ist der Schlüssel für digitale Signaturen, Nachweisbarkeit, Schlüsselverschlüsselung und Datenverschlüsselung vorgesehen.\nMit subjectAltName definieren wir die alternativen Namen für die Referenz des Zertifikats. In unserem Fall soll das Zertifikat für mehrere Domains beziehungsweise IP Adressen gültig sein, welche wir unter [ alt_names ] auflisten.\nDabei ist es wichtig, dass auch der [ CN ] des Servers mit aufgeführt wird, damit es später bei der Benutzung keine Probleme gibt.\nDa wir jetzt eine Konfigurationsdatei mit den Eigenschaften für das Zertifikat erstellt haben, können wir nun das eigentliche SSL Zertifikats für unseren Webserver erstellen. Dazu geben wir folgenden Befehl ein:\nsudo openssl x509 -req -in /root/certs/pi-server.lan.csr -CA /root/certs/myCAnew.pem -CAkey /root/certs/myCA.key -CAcreateserial -out /root/certs/pi-server.lan.crt -days 825 -sha256 -extfile /root/certs/pi-server.lan.ext Bei der Erstellung des Zertifikats wird natürlich wieder das Verschlüsselungspasswort des myCA.key abgefragt, welches wir in unserem Passwortmanager gespeichert haben.\nEine kurze Erklärung zu diesem Befehl: Wir verwenden openssl x509 um X.509-Zertifikate zu verwalten und mit -req sagen wir, dass wir einen Certificate Signing Request (CSR) verarbeiten möchten. Diese Datei geben wir mit Pfad und Namen wie folgt an -in /root/certs/pi-server.lan.csr, genauso mit dem CA-Zertifikat -CA /root/certs/myCAnew.pem und dem privaten Schlüssel -CAkey /root/certs/myCA.key.\nDamit für dieses Zertifikat auch eine Seriennummer erstellt wird, geben wir -CAcreateserial mit an. Den Pfad und Namen der Datei, in die das Zertifikat geschrieben werden soll geben wir mit -out /root/certs/pi-server.lan.crt an.\nDie Gültigkeitsdauer in Tagen wird mit -days 825 und der Hash-Algorithmus mit -sha256 angegeben. Die Datei mit den enthaltenen Erweiterungen geben wir mit -extfile /root/certs/pi-server.lan.ext an, damit diese mit ins Zertifikat aufgenommen werden.\nMit dem Befehl sudo ls -l /root/certs sollten wir nun alle bereits erzeugten Dateien angezeigt bekommen. Wir haben jetzt also ein Zertifikat für unseren Server erstellt, welches wir nun bei unserem Webserver einbinden werden.\nDas myCAnew.pem Root-Zertifikat müssen wir auf den Endgeräten installieren, mit denen wir über den Browser die Webseite des Webservers aufrufen möchten. In meinem ersten Fall ist das ein Mac Studio mit MacOS und wir müssen dieses Root-Zertifikat in den Schlüsselbund mit aufnehmen, damit der Browser das Zertifikat des Servers als vertrauenswürdig identifizieren kann.\nKombinieren von SSL-Zertifikat und Schlüssel # Bei unserem Webserver auf dem Pi-Hole läuft wird der Lighttpd Server verwendet und da wird eine kombinierte .pem Datei benötigt, die aus dem Zertifikat und privaten Schlüssel besteht. Dafür kombinieren wir einmal die beiden Dateien mit folgendem Befehl:\nsudo bash -c \u0026#39;cat /root/certs/pi-server.lan.crt /root/certs/pi-server.lan.key \u0026gt; /root/certs/pi-server.lan.combined.pem\u0026#39; Vorbereitungen für die Lighttpd Installation # Wie bereits erwähnt läuft bei mir Pi-Hole standardmäßig mit der Lighttpd Installation und dort müssen wir Vorbereitungen treffen, damit überhaupt HTTPS funktionieren kann.\nWir aktivieren zuerst die SSL Unterstützung, indem wir auf dem Raspberry Pi eine external.conf Datei mit folgendem Befehl erstellen:\nsudo nano /etc/lighttpd/conf-available/external.conf Der Inhalt dieser ext. Konfigurationsdatei sieht bei mir wie folgt aus:\n$SERVER[\u0026#34;socket\u0026#34;] == \u0026#34;:443\u0026#34; { ssl.engine = \u0026#34;enable\u0026#34; ssl.pemfile = \u0026#34;/etc/ssl/private/pi-server.lan.combined.pem\u0026#34; } $SERVER[\u0026#34;socket\u0026#34;] == \u0026#34;:80\u0026#34; { $HTTP[\u0026#34;host\u0026#34;] =~ \u0026#34;(.*)\u0026#34; { url.redirect = ( \u0026#34;^/(.*)\u0026#34; =\u0026gt; \u0026#34;https://%1/$1\u0026#34; ) } } Hier wird zuerst die SSL Engine mit dem Port 443 eingeschaltet und der Pfad zum SSL Zertifikat angegeben. Danach wird zusätzlich eine Weiterleitung eingerichtet, damit alle HTTP Anfragen auf HTTPS umgeleitet werden und somit immer eine sichere Verbindung mit dem SSL Zertifikat aufgebaut wird.\nAls nächstes kopieren wir die zuvor zusammengesetzte Datei mit dem Zertifikat und privaten Schlüssel mit folgendem Befehl an die richtige Stelle, damit der Lighttpd oder auch Apache2 Server Zugriff darauf haben:\nsudo cp /root/certs/pi-server.lan.combined.pem /etc/ssl/private/pi-server.lan.combined.pem Ich habe anschließend noch die Gruppenzugehörigkeit ssl-cert für die Datei pi-server.lan.combined.pem mit folgendem Befehl bestimmt:\nsudo chgrp ssl-cert /etc/ssl/private/pi-server.lan.combined.pem Die Leseberechtigung für Others habe ich mit folgendem Befehl entfernt:\nsudo chmod o-r /etc/ssl/private/pi-server.lan.combined.pem Die external.conf wird standardmäßig mit der Hauptkonfiguration von Lighttpd geladen und hat den Vorteil, dass bei Updates der Hauptkonfiguration unsere Konfiguration erhalten bleibt.\nZum Abschluss müssen wir noch einen Link erstellen, da Lighttpd in dem Verzeichnis /etc/lighttpd/conf-enabled nach aktiven Konfiguration schaut und dies machen wir mit folgendem Befehl:\nsudo ln -s /etc/lighttpd/conf-available/external.conf /etc/lighttpd/conf-enabled/external.conf Überprüfen der Lighttpd Konfigurationen # Unsere Konfiguration können wir nun mit folgendem Befehl überprüfen:\nlighttpd -t -f /etc/lighttpd/lighttpd.conf Möglicherweise wird hier angezeigt, dass der „mod_openssl“ fehlt, andernfalls heißt es Syntax OK. Sollte der „mod_openssl“ fehlen, können wir diesen ganz einfach mit folgendem Befehl installieren:\nsudo apt-get install lighttpd-mod-openssl Jetzt müssen wir noch die Lighttpd Konfiguration wie folgt erweitern:\nsudo nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf Die Server Module werden ganz am Anfang geladen und das soll auch so sein. Ich habe an erster Stelle den „mod_openssl“ hinzugefügt. Das Ergebnis sieht jetzt wie folgt aus:\n„server.modules = ( \u0026#34;mod_openssl\u0026#34;, « diese Zeile kam hinzu \u0026#34;mod_indexfile\u0026#34;, \u0026#34;mod_access\u0026#34;, \u0026#34;mod_alias\u0026#34;, \u0026#34;mod_redirect\u0026#34;, ) Nach dem Speichern der Konfiguration muss der Lighttpd Server einmal neu gestartet werden und erst danach sind die ganzen Änderungen aktiv:\nsudo service lighttpd restart Vorbereitungen für die Apache2 Installation # Hier ist es ähnlich und wir müssen auch einen mod_ssl aktivieren. Wir können dieses Modul mit folgendem Befehl aktivieren:\nsudo a2enmod ssl Es gibt bei der Apache2 Installation eine default HTTPS Konfiguration unter /etc/apache2/sites-available/default-ssl.conf, welche wir uns einmal mit folgendem Befehl kopieren können:\nsudo cp /etc/apache2/sites-available/default-ssl.conf /etc/apache2/sites-available/pi-server.lan-ssl.conf An der entsprechenden Stelle gebe ich meinen Pfad zum Zertifikat für diesen Webserver an. Ich nutze das gleiche Zertifikat als Kombination mit dem privaten Schlüssel wie auch beim Lighttpd Server:\nSSLCertificateFile /etc/ssl/private/pi-server.lan.combined.pem Außerdem habe ich noch den Standardport verändert, weil der Port 443 für HTTPS bereits von Lighttpd verwendet wird und daher soll Apache2 den Port 8443 für HTTPS verwenden, damit es da keine Konflikte gibt. Den DocumentRoot habe ich auch entsprechend angepasst aber das ist abhängig von deiner Server Konfiguration und wo die ganzen Dateien für die Webseite liegen.\n\u0026lt;VirtualHost *:8443\u0026gt; DocumentRoot /var/www/html/intranet Mit folgendem Befehl konfigurieren wir Apache2 für HTTPS mit unserer Konfigurationsdatei:\nsudo a2ensite pi-server.lan.combined.conf Damit diese Änderungen auch übernommen und aktiviert werden, starten wir den Apache2 Server mit folgendem Befehl neu:\nsudo systemctl restart apache2.service Jetzt haben wir auch den Apache2 Webserver erfolgreich für HTTPS konfiguriert und wir sollten uns nun um die Endgeräte kümmern, die den sicheren Zugang zum Webserver bekommen.\nImportieren des Root-Zertifikats in MacOS # Zuerst müssen wir das Root-Zertifikat von der Zertifizierungsstelle, also dem Raspberry Pi, auf meinen lokalen Mac kopieren.\nDa ich meine Zertifikate alle in /root/certs gespeichert habe und ich dort mit meinem Benutzerkonto über ssh ohne sudo keinen Zugriff habe, muss ich das Zertifikat vorher noch auf dem Raspberry Pi in mein home Verzeichnis kopieren.\nDafür benutzen wir folgenden Befehl, da ich mich bereits in meinem home Verzeichnis befinde:\nsudo cp /root/certs/myCAnew.pem . Jetzt können wir das System wechseln. Da ich MacOS habe nutze ich für die Übertragung auch dort das Terminal und bleibe ebenfalls in meinem home Verzeichnis. Mit dem folgenden Befehl kopieren wir die myCAnew.pem Datei vom Raspberry Pi auf den Mac Studio:\nrsync -avzh user@pi-server.lan:myCAnew.pem . Anschließend finden wir unser Root-Zertifikat im home Verzeichnis auf dem Mac Studio und können dieses in den Schlüsselbund mit aufnehmen. Dazu öffnen wir über den Finder die myCAnew.pem Datei mit dem Schlüsselbund und fügen sie dem System hinzu.\nJetzt müssen wir im Schlüsselbund nur noch mit einem Doppelklick auf das Zertifikat klicken. In meinem Fall heißt das pi-server.lan und es öffnet sich ein neues Fenster mit den ganzen Informationen zu diesem Zertifikat.\nOben öffnen wir den Reiter Vertrauen und wählen bei Verwendung dieses Zertifikates „Immer vertrauen“ aus. Wir müssen noch einmal das Passwort vom MacOS System eingeben und die Einstellungen werden übernommen.\nUnser erstes Endgerät ist nun fertig konfiguriert und sollte das Zertifikat von unserem Webserver als vertrauenswürdig und sicher einstufen.\nBei jedem Endgerät und Betriebssystem kann die Einbindung eines Root-Zertifikates etwas anders ablaufen. So hat es jedenfalls bei meinem Mac Studio mit MacOS 14.5 einwandfrei funktioniert.\nImportieren des Root-Zertifikats in Windows # Bei Windows sind etwas mehr Schritte erforderlich, um das Root-Zertifikat zu installieren. Die Verwaltung erfolgt über die Microsoft Management Konsole, welche wir am einfachsten mit Windows + R und danach mit der Eingabe mmc öffnen können.\nMan muss sich dort die Umgebung auch erst zurecht basteln. Dazu klicken wir im Menü auf Datei und Snap-In hinzufügen, um auf der linken Seite die Zertifikate auszuwählen und mit Hinzufügen auf die rechte Seite zu den ausgewählten Snap-Ins zu verschieben. Wir wählen einmal Computerkonto aus und anschließend Lokalen Computer, danach auf Fertig stellen und mit OK bestätigen.\nLinks unterhalb dem Konsolenstamm wird uns nun Zertifikate (Lokaler Computer) angezeigt und darunter finden wir den Ordner für Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen. Dort klicken wir mit der rechten Maustaste drauf und wählen im Menü Alle Aufgaben » Importieren aus.\nEin Assistent wird gestartet und wir klicken einmal auf Weiter und anschließend auf Durchsuchen, um unser Root-Zertifikat (myCAnew.pem) auszuwählen. Danach klicken wir auf Weiter und lassen den Zertifikatsspeicher für die Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen bestehen und klicken wieder auf Weiter.\nWir bekommen nochmals eine Übersicht angezeigt und können den Import mit Fertig stellen abschließen. Das Root-Zertifikat ist nun erfolgreich importiert worden und wir können unseren Webserver über einen Browser aufrufen und uns wird die Verbindung als sicher angezeigt und das Zertifikat ist gültig.\nImportieren des Root-Zertifikats in Android # Der Import in Android hat mich am meisten Zeit und Nerven gekostet. Wie bereits beschrieben, gab es bei Android ab Version 10 eine Änderung im System und die Root-Zertifikate werden ohne die Kennzeichnung CA:TRUE nicht mehr importiert. Wir haben mit unserer Dokumentation jedoch die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen und erfüllt.\nWir können unser Root-Zertifikat myCAnew.pem beispielsweise per E-Mail zusenden und darüber lokal in Downloads abspeichern. Anschließend über die System Sicherheitseinstellungen importieren und das Zertifikat kann genutzt werden.\nDieser Link hat mir letztendlich geholfen eine Lösung zu finden. Der dort beschriebene sehr einfache Vorgang funktioniert auch, war mir letztendlich dann aber doch etwas zu unsicher und ich habe die aufwendigere Konfiguration, wie hier in meinem Blogartikel beschrieben beibehalten.\nImportieren des Root-Zertifikats in iPadOS # Beim Apple iPad kann das Zertifikat myCAnew.pem in iCloud gespeichert und von dort aufgerufen werden. Es wird dadurch ein Profil geladen, welches in den Einstellung direkt zu sehen sein wird.\nDort können wir \u0026ldquo;Profil geladen\u0026rdquo; auswählen und es werden uns die Informationen zum Zertifikat angezeigt. Sofern wir sicher sind, dass es sich dabei um unser Root-Zertifikat handelt, können wir oben rechts auf Installieren tippen.\nEs wird das iPad Passwort abgefragt, um ein Root-Zertifikat installieren zu können. Sobald wir dieses eingegeben haben kommt eine Warnung, dass durch die Installation dieses Zertifikat zur \u0026ldquo;Liste der vertrauenswürdigen Zertifikate\u0026rdquo; auf deinem iPad hinzugefügt wird.\nDas wollen wir auch und tippen nochmal auf Installieren. Danach gleich nochmal auf Profil Installieren.\nNun wurde das Zertifikat erfolgreich installiert und es erscheint ein grüner Haken bei Überprüft \u0026#x2705;\nWir können anschließend auf Fertig tippen und finden das Zertifikat nun als Konfigurationsprofil unter \u0026ldquo;Allgemein\u0026rdquo; und \u0026ldquo;VPN und Geräteverwaltung\u0026rdquo; in den iPadOS Einstellungen. Dort könnte man das Root-Zertifikat auch jederzeit wieder entfernen.\nNun müssen wir in den Einstellungen auf Allgemein \u0026raquo; Info \u0026raquo; Zertifikatsvertrauenseinstellungen und aktivieren volles Vertrauen für Root-Zertifikate indem wir den Schalter neben unserem pi-server.lan umlegen. Es kommt nochmals ein Warnhinweis und wir bestätigen diesen mit Weiter.\nDamit haben wir unser Root-Zertifikat erfolgreich in iPadOS 17.5.1 installiert und bekommen jetzt eine sichere Verbindung wenn wir über den Browser unseren lokalen Webserver aufrufen.\nAbschluss und Erfolg # Jetzt haben wir alle erforderlichen Zertifikate installiert und sollten mit den entsprechenden Domains oder IP Adressen unseren Webserver erreichen können und keine Warnmeldung mehr erhalten.\nIch kann meine Webseiten entsprechend wie folgt aufrufen:\nhttps://pi.hole/ für unser Pi-Hole Webinterface.\nhttps://pi-server.lan:8443 für unser Intranet.\nMan hätte natürlich auch beides über einen Webserver laufen lassen können aber ich hatte mein Intranet schon mit Apache2 in Betrieb und die Pi-Hole Installation hat automatisch den Lighttpd Server zusammen mit php installiert.\nFür mein Intranet nutze ich überhaupt kein php. Wahrscheinlich deinstalliere ich irgendwann den Apache2 wieder und lass alles über den Lighttpd Server laufen.\nIch hoffe dir hilft dieser Blogartikel bei deinen Projekten weiter und für mich dient er als Dokumentation, falls ich irgendwann nochmal drauf zurückgreifen muss, weil ich etwas vergessen habe.\nMan weiß ja nie \u0026#x1f605;\nVielleicht fällt dir auch etwas auf, was ich hätte besser machen können oder was ich aus Sicherheitsgründen vielleicht noch verändern sollte?\nLass mich das bitte gerne in den Kommentaren wissen. Vielen Dank!\nLiebe Grüße Sebastian\nRessourcen # Folgende Links haben mir für meine Zertifizierungsstelle geholfen:\nPi-Hole mit Lighttpd HTTPS fähig machen - Link SSL Zertifikate selbst signieren - Link Apache2 Module verwenden - Link MacOS Zertifikate installieren - Link Android Problematik lösen - Link Root Zertifizierungsstelle im LAN - Link ","date":"31. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/how-do-we-sign-our-ssl-certificates-with-openssl-for-local-web-services/","section":"Posts","summary":"Ich dokumentiere in diesem Blogbeitrag, wie wir selbst signierte SSL-Zertifikate erstellen und sie sicher im lokalen Netzwerk verwenden. In meinem Homelab läuft auf einem älteren Raspberry Pi ein lokaler Webserver.","title":"Wie wir unsere SSL Zertifikate mit OpenSSL für lokale Webdienste signieren","type":"posts"},{"content":"","date":"31. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/zertifikate/","section":"Tags","summary":"","title":"Zertifikate","type":"tags"},{"content":"Du bist hier auf meiner neuen minimalistischen und kostenlosen Webseite. Ich habe diese Webseite vor einigen Wochen erstellt, weil ich es gerne einfach habe und daher WordPress durch Hugo und das PaperMod Theme für meinen persönlichen Blog im Internet ersetzt. Ich habe einige ältere Blogbeiträge umgezogen und bereits neue Beiträge auf dieser Plattform geschrieben. Es ist wirklich schön und ich mag es - es ist kostenlos und Open Source.\nHeute möchte ich dir zeigen, wie du eine minimalistische und selbst gehostete Webseite kostenlos erstellen kannst - wie ich es gemacht habe. Ich habe Hugo auf einem Mac Studio installiert, aber es funktioniert auch auf Linux- oder Windows-Rechnern. Das gefällt mir so gut, dass ich eine zweite Hugo-Seite mit dem Smol-Theme für mein Intranet zu Hause erstellen werde.\nAber nun zur Installation und den ersten Schritten:\nVisual Studio Code herunterladen und installieren # Ich verwende Visual Studio Code auf meinem Mac Studio, um alle meine Projekte zu schreiben und zu konfigurieren. Diese Anwendung ist Open Source und funktioniert auch auf anderen Systemen. Ich habe die Mac-Version heruntergeladen und die Datei einfach entpackt und in den Anwendungsordner verschoben. Das war\u0026rsquo;s und jetzt können wir Visual Studio Code mit einem einfachen Mausklick auf die App starten.\nAußerdem kann ich meine Webseite mit Visual Studio Code auf GitHub synchronisieren und veröffentlichen.\nDas ist alles kostenlos und du kannst deine Webseite direkt auf GitHub hosten und eine URL erstellen oder Netlify benutzen, so wie ich es mache. Vielleicht erzähle ich dir später, wie das funktioniert. Zuerst kannst du Visual Studio Code hier herunterladen.\nHomebrew auf dem Mac installieren # Der einfachste Weg, Hugo zu installieren, ist die Verwendung des Paketmanagers Homebrew.\nÜbrigens funktioniert das auch für andere Linux-Maschinen. Ich habe den Befehl von der Webseite kopiert und in die Terminal-Befehlszeile auf meinem Mac eingefügt. Die Installation wurde automatisch abgeschlossen. Die Command Line Tools für Xcode werden mit diesem Befehl ebenfalls automatisch installiert.\nNachdem die Installation abgeschlossen ist, führe zwei Befehle in deinem Terminal aus, um Homebrew zu deinem PATH hinzuzufügen. Sie sind hinter \u0026ldquo;next steps\u0026rdquo; im Terminal aufgelistet. Du kannst sie einfach kopieren und einfügen.\nUm die Homebrew-Analysen zu deaktivieren, verhindert dieser Befehl, dass die Analysen jemals gesendet werden:\nbrew analytics off\nÜberprüfe die installierte Version mit:\nbrew -v\nIn meinem Fall: Homebrew 4.3.8\nInstalliere Hugo mit dem Open-Source-Paketmanager Homebrew # Diese Installation ist sehr einfach. Du kannst hier eine Dokumentation finden.\nWie bereits erwähnt, habe ich den Paketmanager Homebrew für MacOS verwendet und die erweiterte Version von Hugo mit dem folgenden Befehl im Terminal installiert:\nbrew install hugo\nDas ist alles - Hugo ist jetzt installiert.\nErstelle eine neue Webseite mit Hugo # Auf meinem System habe ich einen neuen Ordner MyHugoWebsites in meinem Documents-Ordner erstellt und in der Kommandozeile zu diesem Ordner gewechselt.\nMeine neue Webseite heißt sebastianzehner und mit dem folgenden Befehl habe ich diese neue Webseite erstellt:\nhugo new site sebastianzehner\nEs ist möglich, verschiedene Konfigurationsdateien wie YAML oder TOML zu erstellen. Ich habe die Standardkonfiguration mit der TOML-Konfigurationsdatei verwendet.\nIch habe hier eine Webseite gefunden, die YAML in TOML umwandelt. Manchmal hilft es auch, wenn du ein Tutorial liest und dort andere Konfigurationsdateien verwendet werden. Ich verwende immer TOML für meine Seiten.\nInstalliere ein Theme für Hugo # Ich habe mich entschieden, das Theme PaperMod als schnelles, sauberes, reaktionsschnelles Hugo-Theme zu verwenden. Eine Dokumentation für die Installation findest du hier.\nIch benutzte den folgenden Befehl im Terminal und wechselte zu meinem Webseiten-Ordner sebastianzehner:\ngit clone https://github.com/adityatelange/hugo-PaperMod themes/PaperMod –depth=1\nNun wird das PaperMod-Theme heruntergeladen und im Theme-Ordner der lokalen Webseite gespeichert.\nFür mein lokales Intranet werde ich das Theme Smol verwenden. Der Installationsvorgang ist derselbe. Mein Intranet ist auf einem Raspberry Pi installiert.\nHugo Webseite konfigurieren # In der Suchleiste von Visual Studio Code: \u0026gt; install Shell Command: Install code command in PATH\nGib dann im Terminal ein: code . und Visual Studio Code wird mit dem installierten Webseite-Pfad geöffnet.\nÖffne hugo.toml und bearbeite die Konfiguration. 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Dies war nicht nur einfach und schnell, sondern auch eine kostengünstige und bequeme Lösung für mich.\nMeine Domain sebastianzehner.com ist selbstverständlich über Hostinger registriert und ich habe dort umfangreiche DNS Einstellmöglichkeiten, sodass diese Domain auch weiterhin hier mit meiner kostenlosen Konfiguration der Webseite über Netlify mit Hugo und dem PaperMod Theme funktioniert. Ich bezahle nur die Domain mit einer jährlichen Gebühr von $15.99 und kann somit meinen persönlichen Blog im Internet betreiben.\nWarum Hostinger? # Kryptowährungszahlungen: Hostinger bietet die Möglichkeit, Domains und Hosting-Dienste mit verschiedenen Kryptowährungen zu bezahlen, darunter Bitcoin, Ethereum und Tron. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene und Flexibilität. Benutzerfreundlichkeit: Die Plattform ist intuitiv und einfach zu bedienen, sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nutzer. Kundensupport: Hostinger bietet einen exzellenten 24/7 Kundensupport, der schnell und kompetent bei Fragen und Problemen hilft. Leistungsstarke Funktionen: Von unbegrenztem Speicherplatz bis hin zu kostenlosen SSL-Zertifikaten und einer hohen Uptime-Garantie bietet Hostinger alles, was man für einen erfolgreichen Online-Auftritt benötigt. Wie man eine Domain mit Tron bezahlt? # Registrierung: Besuche die Hostinger-Website und registriere dich, falls du noch kein Konto hast. Domain auswählen: Suche nach deiner Wunschdomain und lege sie in den Warenkorb. Zahlungsoptionen: Wähle bei der Bezahlung die Option \u0026ldquo;Kryptowährung\u0026rdquo; und anschließend Tron (TRX) oder eine andere beliebige Kryptowährung aus. Bezahlung abschließen: Folge den Anweisungen zur Bezahlung und schon bist du Besitzer einer neuen Domain, bezahlt mit Tron. Ich nutze sehr gerne das Tron Netzwerk für solche Zahlungen, weil diese kostengünstig, sicher und vor allem schnell abgewickelt werden. Außerdem lassen sich im Tron Netzwerk durch Staking und Voting Rewards verdienen. Weitere Einnahmen lassen sich mit der Vermietung von Energie verdienen. Dazu vielleicht mal in einem anderen Blogartikel mehr.\nMein Fazit # Meine Erfahrung mit Hostinger war und ist durchweg positiv. Die Möglichkeit, Domains und Hosting-Dienste mit Kryptowährungen zu bezahlen, ist ein großer Pluspunkt. Wenn du auf der Suche nach einem zuverlässigen und benutzerfreundlichen Domain- und Hosting-Anbieter bist, kann ich Hostinger uneingeschränkt empfehlen.\nKlicke hier, um Hostinger selbst auszuprobieren und von den vielen Vorteilen zu profitieren. Mit diesem Link bekommst du 20% Rabatt bei Hostinger.\nDie Nutzung von Kryptowährungen für alltägliche Transaktionen wird immer beliebter. Mit Anbietern wie Hostinger, die diesen Trend unterstützen, wird es für uns alle einfacher und sicherer, seine Webseite oder seinen persönlichen Blog zu verwalten. Probier es aus und lass dich überzeugen!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"19. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/how-i-paid-for-my-domain-with-cryptocurrency/","section":"Posts","summary":"In der heutigen digitalen Welt sind Domains ein wesentlicher Bestandteil jeder Webseite. Doch was, wenn man die Flexibilität hat, seine Domain mit Kryptowährung zu bezahlen?","title":"Wie ich meine Domain mit Kryptowährung bezahlt habe und warum ich Hostinger empfehle","type":"posts"},{"content":"Hier kannst du dich für den Newsletter anmelden:\n","date":"13. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/newsletter/","section":"","summary":"Melde dich hier für den kostenlosen Newsletter an.","title":"Newsletter","type":"page"},{"content":"","date":"10. 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Gerüchte halten in der Regel nicht lange und dann kommt die Wahrheit ans Licht.\nIn unserem Fall hat das leider länger gedauert, bis wir die Titel vorzeigen konnten und man hätte noch so oft erzählen können, dass die Titel kommen werden und der Prozess läuft. Es ist mühsam mit manchen Menschen aber wie ist das jetzt eigentlich bei uns abgelaufen?\nWann haben wir unser Grundstück gekauft? # Wir haben Ende 2017 über das Internet vom El Paraiso Verde erfahren und den Kontakt aufgenommen. Nach zwei Skype Gesprächen haben wir uns für eine Info-Woche im März 2018 angemeldet und gleichzeitig ein Grundstück gekauft.\nWir waren zuvor noch nie in Paraguay und wir haben unser Grundstück auch nicht selbst ausgesucht. Es wurde uns zugeteilt und zu der Zeit gab es gerade diese neuen Anastacia Circle Grundstücke mit jeweils 2500qm. Solch ein Grundstück haben wir einfach gekauft aber wir hätten vor Ort auch noch tauschen können.\nAls wir zur Info-Woche vor Ort waren, konnten wir unser Grundstück leider nicht besichtigen, da überhaut keine Straße dorthin führte. Es mussten im Siedlungsgebiet erst mal noch die ganzen Straßen gebaut werden. Wir hatten weiterhin die Option das Grundstück jederzeit zu tauschen.\nÜberwiesen hatten wir den Betrag im Vorfeld und es gab auch keinen Termin beim Notar. Wir hätten ursprünglich nur Nutzungsrechte an unserem Grundstück bekommen und genauso war das damals auch gedacht gewesen. Für uns war das soweit in Ordnung, weil wir in Deutschland auch schon ein Gartengrundstück mit Nutzungsrechten hatten und dieses sogar teurer war.\nHaben wir jetzt nur Nutzungsrechte? # Wie bereits geschrieben war dies der ursprüngliche Plan und so stand das auch in unserem ersten Kaufvertrag drin. Allerdings wurde von manchen bemängelt, dass wir beim El Paraiso Verde keine Titel für die Grundstücke erhalten und uns deswegen nie etwas gehören wird.\nMan hat sich also irgendwann dazu entschieden das gesamte Siedlungsgebiet aufzuteilen und Titel auszustellen. Das war allerdings ein unglaublich aufwendiger Prozess.\nWir haben über diese neue Möglichkeit in Deutschland erfahren. Es gab einen Newsletter vom El Paraiso Verde und von da an gab es auch einen neuen Kaufvertrag mit dem Versprechen den Titel zu übertragen, sobald diese verfügbar sind.\nAls wir im November 2019 schlussendlich ausgewandert sind, haben wir übrigens unser Grundstück immer noch nicht gesehen gehabt. Wir konnten es jedoch jetzt anschauen, weil inzwischen eine Straße hinführte. Wow, ein großes grünes Feld \u0026#x1f605;\nEs gab zu diesem Zeitpunkt im Siedlungsgebiet noch keine fertigen Häuser, nur zwei Stück gegenüber von unserem Grundstück waren gerade im Bau. Wir dachten uns, ganz sicher kann man auf jedem Grundstück hier sein grünes Paradies realisieren.\nDie Größe passte für uns sowieso und zur Lage kann man sicherlich noch nicht so viel sagen, weil sich das erst in der Zukunft zeigen wird, wie sich das El Paraiso Verde mit seinen Siedlern entwickelt und wo die nächsten Häuser entstehen.\nWir machten es also fix. Wir wollten dieses Grundstück behalten und erst dann sind wir zum Notar und haben den neuen Kaufvertrag unterschrieben, indem die Verpflichtung zum Übertragen des Titels geregelt war.\nDies war für uns ebenfalls in Ordnung, weil wir im Vertrauen sind und das alles seine Richtigkeit haben wird. Es gab leider auch viele Stimmen, die immer wieder sagten, dass diese Papier überhaupt nichts Wert ist. Trotzdem fingen wir an unser Haus zu bauen.\nDie Aufteilung des Siedlungsgebiets # Es gibt aktuell ca. 1711 Titel im El Paraiso Verde und um überhaupt erst mal da hinzukommen waren viele Zwischenschritte notwendig. Ich versuche das hier noch einmal aus der Vergangenheit nachzuerzählen. Vielleicht finde ich irgendwann auch nochmal ein paar ältere Screenshots und würde diese hier nachreichen.\nZu dem Zeitpunkt als wir den notariellen Kaufvertrag unterschrieben haben, war das Siedlungsgebiet noch aufgeteilt über drei einzeln titulierte Grundstücke.\nDas ist aber noch nicht alles gewesen, denn diese drei Grundstücke gehören unterschiedlichen Gemeinden an. Ein Teil davon gehört zu Maciel und ein anderer Teil zu Caazapá. Der nächste Schritt war gewesen, diese drei einzelnen Grundstücke zu einem großen Grundstück zusammenzulegen.\nAlleine das hat schon wieder eine sehr lange Zeit benötigt. Das Urteil bezüglich der Zusammenlegung der 3 Liegenschaften in eine Liegenschaft wurde nach Verhandlung am 27. Dezember 2018 und Entscheidung am 28. Dezember 2018 zum 11. Oktober 2019 veröffentlicht.\nZwischenzeitlich konnte man jedoch zumindest intern im El Paraiso Verde an den eigenen Plänen arbeiten. Es gibt seit Beginn des Projektes einen Siedlungsplan mit den jeweiligen Grundstücken. Dieser wurde immer wieder überarbeitet und optimiert. Es wurden Grundstücke zusammengelegt oder neue Siedlungen geplant und somit größere Grundstücke aufgeteilt in kleinere Grundstücke usw.\nIrgendwann nach der Pandemie kam der erforderliche Zwischenschritt. Die drei einzelnen Grundstücke mit ihren jeweiligen Padrón Nummern wurden nun zusammengelegt zu einem großen Grundstück mit wiederum einer eigenen neuen Padrón Nummer.\nIch muss mal schauen, ob ich davon noch irgendwo Bilder finde. Ich möchte das jetzt hier auch nicht in die Länge ziehen. Danach wurde jedenfalls das große Grundstück nochmals aufgeteilt in zwei separate Grundstücke und es gab wieder neue Padrón Nummern.\nDas sind die heute bekannten Sektionen A und B, eine davon ist das Siedlungsgebiet und die andere ist außerhalb vom Siedlungsgebiet mit den Weiden und auch Pira Tava gehört dazu.\nIm Juli 2023 hat der Gemeinderat von Maciel das Prozedere (den administrativen Ablauf) für die Grundbucheintragung aller Siedler genehmigt. Das Siedlungsgebiet hat heute allerdings keine Padrón Nummer mehr. Warum denn das?\nWas ist der Unterschied zwischen Cuentas Rurales und Cuentas Corrientes? # Ab dieser Stelle möchte ich kurz etwas mehr ins Detail gehen, wie das Catastro in Paraguay funktioniert bzw. die jeweiligen Grundstücke im Land aufteilt. Zumindest nach meinem Verständnis, weil ich diesen Prozess in den letzten beiden Jahren etwas intensiver verfolgt habe.\nGrundlegend ist das El Paraiso Verde eine Stadtentwicklung und daher hat das Siedlungsgebiet ein laufendes Konto (Cuentas Corrientes) beim nationalen Kataster (Catastro) und keine Padrón Nummer wie die ländlichen Konten (Cuentas Rurales).\nDas ist so bei jeder Stadt in Paraguay. Zu erkennen an der speziellen Nummerierung von den Grundstücken und in der Map bei Catastro haben die Grundstücke der Städte eine andere Farbe.\nDie einfachen ländlichen Grundstücke haben nur eine Padrón Nummer und sind in der Map bei Catastro immer grün eingezeichnet.\nWie wird bei den Cuentas Corrientes nummeriert? # Hier gibt es deutlich mehr Möglichkeiten als bei den ländlichen Konten, die eben nur eine Padrón Nummer haben und über das Departamento und Distrito abzurufen sind. Die Cuentas Corrientes sind ebenfalls über das Departamento und Distrito abzurufen, haben aber noch eine weitere Aufteilung, um an ein bestimmtes Grundstück zu kommen. Anstatt der Padrón Nummer gibt es hier Zona, Manzana, Lote, Piso/Nivel und Departamento/Salon.\nWie öffentlich auf der Map von Catastro einzusehen ist, hat das Siedlungsgebiet vom El Paraiso Verde die Nummer 22-54-2 und das Grundstück daneben mit den Weiden die Nummer 1246.\nDas gesamte Siedlungsgebiet hat demnach immer Zona 22, Manzana 54 und Lote 2. Piso/Nivel bleibt bei 00 und die jeweiligen Grundstücke (Unterkonten) der Siedler können mit der entsprechenden Nummer über Departamento/Salon abgerufen werden.\nNachdem wir unseren Titel beim Notar beantragt und für die Übertragung zusammen mit Dr. Erwin Annau unterschrieben haben, sind auch unsere beiden Namen bei Catastro für unser Grundstück eingetragen worden.\nDie Größe des Grundstücks ist ebenfalls zu erkennen und stimmt auch mit der Vermessung und dem Kaufvertrag überein.\nAußerdem ist erkennbar, dass unser Grundstück am 05.12.2023 bei Catastro aktualisiert/angelegt wurde. Davor war es überhaupt nicht möglich gewesen einen Titel zu übertragen.\nDas sind eben die Hürden, die zu überwinden sind und jetzt ist alles korrekt angelegt und es werden kontinuierlich weitere Titel übertragen. Dies ist ein unglaublich großer Meilenstein, welchen das El Paraiso Verde in 2024 erreicht hat.\nAushändigung des Titels beim Notar # Nachdem wir unsere Unterschrift beim Notar geleistet hatten, dauerte es ungefähr nochmals zwei gute Monate bis die ersten Titel ausgestellt wurden. Ich bin irgendwann danach nochmal mit Nicole zusammen nach Villarrica gefahren und wir haben dort unsere Titel abgeholt.\nIhr Titel war nämlich auch fertig und von einem weiteren Siedler haben wir seinen Titel ebenfalls mitgenommen und ihn damit überrascht. Heute wurden übrigens wieder drei fertige Titel für und von Siedlern abgeholt und so geht das jetzt Schlag auf Schlag weiter, bis jeder seinen eigenen Titel in den Händen halten kann.\nUm jetzt nochmal auf die erste Frage zurückzukommen. Ja, wir haben einen Titel und das Grundstück gehört uns. Die Gerüchte haben sich damit wiedermal in Luft aufgelöst.\nWichtig war uns der Titel überhaupt nicht, doch jetzt sind wir trotzdem froh, dass wir ihn haben und alles erledigt ist. Es war uns etwas unangenehm, dass dieser Druck mit den Titeln aufgebaut wurde, weil angeblich alles so lange gedauert hat und damit die Gerüchteküche natürlich erfolgreich hochkochte.\nGibt es einen Unterschied bei den Titeln? # Es kam noch irgendwo die Frage auf, ob unsere Titel überhaupt echt sind oder ob wir beschränkte Titel hätten, vielleicht zu dünnes Papier verwendet oder sonst irgendwelche Einschränkungen?\nDazu kann ich sagen, dass ich unseren Titel einfach mal bei der Staatsanwaltschaft gezeigt habe und wenn irgendjemand glaubt, dass dieser nicht echt sei, soll er das woanders klären aber uns damit bitte in Ruhe lassen \u0026#x1f602;\nEs gibt natürlich Unterschiede bei den jeweiligen Titeln. Manche haben irgendwo in Paraguay ein ländliches Grundstück mit einer Padrón Nummer und ohne Gemeinschaftsflächen. Das ist vielleicht sogar die einfachste Art einen Titel hier in Paraguay zu bekommen.\nWir haben hier ein städtisches Grundstück, welches einer Eigentümergemeinschaft gehört und die Eigentumsverhältnisse entsprechend dem jeweiligen privaten Grundstück und den restlichen gemeinschaftlich genutzten Flächen auf dem gesamten Grundstück vom Siedlungsgebiet geregelt werden müssen.\nDies wird ermöglicht über das sogenannte horizontale Eigentum (Propiedad Horizontal), welches sich auf eine Reihe von Regeln bezieht, die die Aufteilung und Organisation verschiedener Grundstücke infolge der Trennung eines Gemeinschaftsgrundstücks regeln.\nDas horizontale Eigentum selbst ist kein bestimmtes Grundstück, sondern ein System, das die Art und Weise der Aufteilung von Grundstücken und das Verhältnis zwischen den Eigentümern des Privateigentums und des von einem Grundstück abgetrennten Gemeinschaftseigentums regelt. Das horizontale Eigentum ermöglicht die Organisation von Miteigentümern und die Aufrechterhaltung des Gemeinschaftseigentums. Quelle\nEs gibt also für jedes Grundstück auch den passenden Titel, wie es das Gesetz in Paraguay eben vorschreibt. Man muss sich nur etwas damit beschäftigen, was natürlich Zeit kostet aber hier hast du jetzt zumindest eine kleine Zusammenfassung von mir erhalten.\nHier kannst du dir jetzt erst mal ein Youtube Video von mir ansehen. Ich bin mit meiner Drohne über das El Paraiso Verde geflogen und es gibt ein paar schöne Bilder aus der Vogelperspektive vom Siedlungsgebiet im April 2024.\nStand heute bei den Titeln im El Paraiso Verde # Seit dem 1. Juli 2024 bekommt jeder, der ein Titel fähiges Grundstück im El Paraiso Verde kauft, den Titel ohne Wartefrist. Die Einreise oder der Besuch einer Info-Woche sind für den Kauf eines Grundstücks und den Erhalt eines Titels nicht mehr nötig. Du kannst ein Grundstück erwerben, ohne dass du ins El Paraiso Verde kommst.\nDamit kann allen die Möglichkeit gegeben werden, die JETZT einen Plan B für den Fall einer internationalen Krise suchen, dass sie im Falle des Falles an einen sicheren Ort reisen und dort wohnen können.\nWir haben die Erfahrungen schon gemacht und hinter uns gebracht, die fast JEDER Auswanderer überall in der Welt macht und durchstehen muss. Die Gründer Dr. Erwin und Sylvia Annau sind hier und werden deinen Plan B bauen, damit du einen Platz hast wo du leben kannst, wenn das jetzige Zuhause nicht mehr lebenswert ist.\nDiese Lösung wurde nötig, da eine solche Krise wesentlich schneller kommen kann, als hier die Bewerber über die Info-Woche zu Siedlern gemacht werden können.\nWir leben allerdings auch unabhängig davon sehr gerne im El Paraiso Verde und sind glücklich uns hier seit November 2019 ein eigenes grünes Paradies aufgebaut zu haben. Schau dir gerne auch meine anderen Blogartikel hier an, beispielsweise wie wir hier angefangen haben mit dem Hausbau.\nDu kannst über die Webseite vom El Paraiso Verde mit einem Berater Kontakt aufnehmen!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"10. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/title-in-el-paraiso-verde/","section":"Posts","summary":"Nachdem seit einigen Jahren schon das Gerücht kursierte, dass wir keinen Titel hätten und wir auch nie einen Titel für unser Grundstück bekommen würden, möchte ich heute noch einmal im Detail auf unseren Titel eingehen.","title":"Titel im El Paraiso Verde","type":"posts"},{"content":" Weniger Klimbim und mehr reinen Text - mach es einfach und effizient # Gestern habe ich mir gedacht, dass sich an meiner alten Webseite etwas ändern muss. Ich hatte seit Jahren einen WordPress-Blog und mein letzter Beitrag ist ein Jahr her. In dieser Zeit habe ich mehr Updates und Fehlerbehebungen durchgeführt als neue interessante Beiträge zu schreiben. Vor allem aber kostete der Blog Geld und Zeit. Meine erste Idee war es, zurück in die 90er Jahre zu gehen. Wie wäre es also mit einer einfachen reinen textbasierten Webseite? Lass den Fokus auf den einfachen Text in einem Beitrag zurückkehren. In einer Welt voller Webanwendungen, Cookies und Tracking-Tools, sozialer Medien und multimedialer Ablenkung ist es gut zu wissen, dass es noch einige Webseiten gibt, die mit einfachem Text arbeiten.\nIch habe im Internet nach Templates gesucht und danach, wie man heutzutage eine einfache und minimalistische Webseite mit einfachem Text erstellt. Dabei bin ich auf einige interessante Webseiten gestoßen und es wurden Erinnerungen wach, weil ich diese Webseiten noch aus der Vergangenheit kenne. Aber ich möchte auch ein paar Bilder posten oder ein Youtube-Video auf meiner Seite einbetten. Ich beschloss, dass es eine moderne und einfache Webseite sein sollte, welche genau in die heutige Zeit passt.\nWie erstellt man kostenlos eine neue moderne Webseite? # Wie kann man diese Webseite ohne spezielle Software erstellen? Mit einem einfachen Texteditor oder womit? Wie kann man die Vereinfachung auf eine moderne technische Weise bewerkstelligen? Ich weiß es und ich werde dieses Wissen mit euch im nächsten Beitrag auf dieser Webseite teilen. Ich benutze im Grunde genommen Hugo mit dem PaperMod Theme und das alles ist völlig kostenlos. Es kostet mich $0, weil Hugo und PaperMod Open Source sind und kostenlos heruntergeladen werden können. Sogar das Webhosting ist kostenlos und ich werde euch zeigen, wie das funktioniert. Nur wenn du deinen eigenen Domainnamen verwenden möchtest, musst du etwas für die Domain bezahlen.\nIch bin froh über diese Entscheidung, denn jetzt habe ich eine neue moderne und minimalistische Webseite völlig kostenlos und es ist mein eigenes Projekt, welches ich entwickeln möchte. Ich möchte in Zukunft mehr Beiträge schreiben und die Beiträge aus meinem alten WordPress-Blog auf dieser neuen Webseite zusammenführen. Sicherlich nur die beliebtesten Beiträge und ich möchte alle Beiträge vom Deutschen ins Englische übersetzen, da ich mich auch dazu entscheide, auf Englisch zu schreiben, wenn ich meine neue Webseite benutze. Ich möchte meine Komfortzone wieder verlassen und andere Sprachen lernen oder verbessern. Ich denke, dass ich diese Webseite auch auf Spanisch übersetzen werde, weil ich seit 2019 in Paraguay lebe und hier die meisten Einheimischen Spanisch sprechen. Diese Webseite habe ich an nur einem einzigen Tag vollständig erstellt. Es ist so einfach und ich mag es, wie man damit umgeht.\nWas steht als nächstes auf dieser neuen Webseite an? # Ich habe noch viel mehr Ideen, um diese Webseite weiterzuentwickeln, mit ein bisschen mehr technischem Zeugs, aber ich werde sie immer einfach halten. In Zukunft werde ich genau über diesen technischen Bereich und andere Projekte wie KI-Inhalte oder unsere netzunabhängige Solaranlage schreiben, die ich in den nächsten Monaten bauen werde. Auch werde ich weiterhin über unser schönes Leben in Paraguay schreiben. Wir leben in einer sicheren Gated Community namens El Paraiso Verde. Seid sicher, dass ich gerne all mein Wissen mit den Menschen im World Wide Web teilen möchte. Das ist genug für heute, denke ich \u0026#x1f601;\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"8. Juli 2024","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/my-new-minimalistic-and-free-website/","section":"Posts","summary":"Gestern dachte ich, dass sich an meiner alten Webseite etwas ändern muss. Ich hatte seit Jahren einen WordPress-Blog und mein letzter Beitrag wurde vor einem Jahr geschrieben.","title":"Meine neue minimalistische und kostenlose Webseite","type":"posts"},{"content":"","date":"8 de Juli de 2024","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/vida-sencilla/","section":"Tags","summary":"","title":"Vida Sencilla","type":"tags"},{"content":" Welche Chancen haben wir noch? # Uns geht es hier ausgezeichnet. Wir haben in Paraguay sommerliche Temperaturen, die zum Schwimmen einladen. Jetzt hatten wir erst einen ergiebigen Regenguss, der unser Grundstück im El Paraiso Verde immer grüner werden lässt.\nWir vergessen bei uns sehr leicht, was da draußen in der Welt abgeht. Wir vergessen unsere Sorgen um das Bankensystem, da wir schon vor über vier Jahren unser ganzes Vermögen rechtzeitig vor dem Wahnsinn Europa gerettet haben. Wir wohnen seit mehr als zwei Jahren in unserem eigenen Haus am Grundstück, pflanzen Bäume und pflegen unseren wachsenden Gemüsegarten.\nNachbarn von uns haben sogar zusätzlich ein bis drei Appartements gebaut und leben heute bequem von den Mieten der in unserer Siedlung zu 100% vermieteten Immobilien. Ein eigenes Haus und Appartements als Einnahmequelle, was braucht man mehr?\nIch möchte mit meinem Blogartikel nicht auf die ganzen negativen Schlagzeilen in den Medien eingehen, da ich es bevorzuge positiv zu denken und auch hier auf meinem Blog das positive und glückliche Leben hervorhebe. Nur so können wir sorgenfrei in die Zukunft blicken.\nWir brauchen keine Ängste haben, was passiert in drei bis fünf Jahren? Wir sind abgesichert und leben in einer wundervollen Gemeinschaft, wo wir uns gegenseitig unterstützen. Wir haben kaum Nebenkosten, da wir auf unserem eigenen Grundstück im eigenen Haus leben ohne Kredit, sondern alles bezahlt. Da fällt kein Druck wegen der Bank an, die monatlichen Raten bezahlen zu müssen.\nDas meiste Geld geben wir für Lebensmittel aus und dafür arbeiten wir online und auch hier in Paraguay. Wir versuchen immer mehr selbst anzupflanzen, um auch in diesem Bereich unabhängiger zu werden. Uns ist es wichtig arbeiten zu können aber nicht zu müssen. Wenn wir eine Pause machen möchten, machen wir eine Pause und wenn wir irgendwohin fahren möchten, dann fahren wir einfach weg.\nAuswandern nach Paraguay - Gated Community # Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Skype Gespräche geführt. Dabei habe ich Auswanderern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und USA geholfen nach Paraguay zu kommen. Ich habe dies sehr gerne gemacht und freue mich umso mehr, wenn sie ebenso wie wir in unserer sicheren Gemeinschaft eine glückliche Zukunft aufbauen können.\nIch habe dabei leider auch einige traurige Geschichten miterlebt. Dies kostete mich besonders viel Kraft. Nicht immer klappt die Auswanderung wie gewünscht, denn manchmal sind sich die Familienmitglieder uneinig oder das Kapital reicht nicht aus oder der Mut fehlte ihnen. Jeder darf sich glücklich schätzen, sobald er den Weg zu uns geschafft hat. Mir geht das teilweise so nahe, dass ich erst mal eine kurze Auszeit brauche, um wieder zu Kräften zu kommen.\nDas funktioniert auf unserem Grundstück glücklicherweise besonders gut. Man muss nur mal in den Garten schauen und fühlt sofort die Energie. Was sich in den letzten beiden Jahren auf unserem Grundstück aber auch in unserem gesamten Siedlungsgebiet verändert hat ist unglaublich. Darüber bin ich sehr glücklich und dankbar.\nDer Immobilienmarkt in Europa geht nach unten # Leider habe ich immer wieder feststellen müssen, dass es in Deutschland mit der Zeit deutlich schwieriger wird eine Immobilie zum gewünschten Preis zu verkaufen. Der Markt geht seit Mitte 2020 nach Süden. Viele können heute nur wesentlich unter dem Spitzenmarktpreis verkaufen.\nWir hatten unsere Immobilie bereits Ende 2018 zu einem Toppreis verkaufen können und unser Kapital sofort nach Paraguay überwiesen. Ein dickes Dankeschön hiermit nochmals an unsere wundervollen Makler „Die Hausers“. Sie haben unsere Immobilie sehr schön präsentiert und in kürzester Zeit zu einem höheren Wunschpreis verkauft.\nHeute wäre dies vermutlich nicht mehr ganz so einfach gewesen und wir hätten Abstriche hinnehmen müssen. Glücklicherweise war unser Kapital schnell in Paraguay und hat darauf gewartet, dass wir nachkommen. Wir kamen erst im November 2019 nach, da wir noch eine lange Wohnmobilreise als Abschiedstour durch Europa gemacht haben.\nAnfang 2020 konnten wir mit unserem Hausbau in Paraguay beginnen und die weitere Geschichte habe ich ab hier auf meinem Blog dokumentiert.\nEin weiterer Punkt ist die drohende Finanzkrise oder ist sie schon da? Wie sicher ist unser Geld auf dem Konto? Erst kürzlich kamen Meldungen über die Silicon Valley Bank und das ist keine kleine Bank. Wegen Insolvenz geschlossen! Danach haben auch die europäischen Bankinstitute einen ordentlichen Kursverlust an einem Tag hingelegt. Wie können wir unser Bankenguthaben retten?\nSichere Kapitalanlage in unsicheren Zeiten # Wir haben mehrere Möglichkeiten einer Beteiligung in das größte „Plan B-Projekt“ der Welt und das ist die Lösung für die jetzt anstehenden Krisen. Seit nunmehr sechs Jahren wird daran hart gearbeitet und genau zur richtigen Zeit haben wir die Lösungen für gefährdete Bankenguthaben:\nProblemloser Transfer nach Paraguay Absicherung des Vermögens durch ein Grundstück in unserem Siedlungsgebiet (werthaltige Immobilie) Flexibilität bei der Verwendung des Vermögens innerhalb des Siedlungsprojekts für zum Beispiel: eigenes Grundstück mit eigenem Haus oder Plan B Haus (vermietbar wenn oder solange man noch nicht bei uns lebt) Appartements: Wir hatten erst kürzlich 22 Anfragen von Menschen, die bei uns Dauermiete suchen. Anlagen in den Wirtschaftsbetrieb unserer Siedlung: Diversifikation in verschiedene Einkunftsarten, von Landwirtschaft, Viehzucht bis zu hochmodernen Technologien (neue -Energiegewinnung, 3D Druck für Häuser, Häuser und Ziegel aus gestampfter Erde usw.) Dabei werden Renditen von bis zu 8-12% pro Jahr erzielt, viele erzielen inflationsgeschützte Renditen durch die Vermietung von Appartements und Häusern.\nDu fragst dich jetzt, wie auch deine Ersparnisse vor dem Bankencrash gerettet werden können? Schau dir einmal folgendes Video an und trage dich anschließend in das Kontaktformular ein, um weitere Informationen zu erhalten. Den Link findest du unterhalb von dem Video. Es findet ein persönlicher Kontakt statt.\nZum Kontaktformular vom El Paraiso Verde geht\u0026rsquo;s hier.\nBei weiteren Fragen kannst du dich auch gerne an mich wenden und ich erzähle dir gerne von unseren persönlichen Erfahrungen. Schließlich leben wir schon seit 2019 glücklich in Paraguay im El Paraiso Verde.\nDu kannst auch erstmal nur hier den Newsletter vom El Paraiso Verde abonieren!\nEine Immobilie in unserem Siedlungsgebiet zur Eigennutzung oder zum Vermieten sichert dein Kapital und bietet ein Vielfaches der in Europa normalerweise üblichen, inflationsgeschützten Mietrenditen. Wir haben uns genauso abgesichert und unsere Kinder werden es uns heute und auch in Zukunft danken.\nFür alle, die noch nicht ans Auswandern denken, ist der Bau von kleinen Häusern in unserem Siedlungsgebiet eine ausgezeichnete Kapitalanlage und als „Plan B“ ein sicherer Ort zum Leben, falls die Welt da draußen einmal nicht mehr sicher und nicht mehr lebenswert sein sollte.\nWir sind sehr froh darüber uns keine Gedanken mehr machen zu müssen. Wir haben unsere Hausaufgaben früh genug erledigt und können heute unser Leben in vollen Zügen genießen. Du wirst wieder von mir lesen oder sehen. Ich plane nämlich gerade ein neues Update Video von unserem Hausbau in Paraguay.\nEs hat sich schon wieder einiges an unserem Grundstück verändert. Sei gespannt auf den nächsten Blogartikel. Bis bald und vielleicht sehen wir uns sogar demnächst hier in Paraguay und ich kann dir unser Grundstück einmal persönlich zeigen.\nLiebe Grüße\nSebastian\nPS: Lese mehr über mich im Profil.\n","date":"26. März 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/move-to-paraguay-the-impending-financial-crisis/","section":"Posts","summary":"Uns geht es hier ausgezeichnet. Wir haben in Paraguay sommerliche Temperaturen, die zum Schwimmen einladen. Jetzt hatten wir erst einen ergiebigen Regenguss, der unser Grundstück in Paraguay immer grüner werden lässt.","title":"Auswandern Paraguay – Die drohende Finanzkrise","type":"posts"},{"content":"","date":"26 März 2023","externalUrl":null,"permalink":"/tags/finance/","section":"Tags","summary":"","title":"Finance","type":"tags"},{"content":"Herzlich willkommen auf meinem persönlichen Blog. Mein Name ist Sebastian Zehner und ich bin der Gründer und Inhaber von sebastianzehner.com\nIch habe 2014 aus folgenden Gründen einen Blog erstellt: Ich war damals auf der Suche nach Veränderung und weiteren motivierten Menschen, welche Ideen austauschen möchten zum Thema Geld verdienen im Internet, die Nase voll von ihrem gewöhnlichen Job haben oder einfach mehr vom Leben erwarten.\nIch habe damals mit Leidenschaft mein Lifestyle Business gestartet. Ich suchte mir Hilfe über das Internet und fand interessante Menschen und Möglichkeiten. Es hieß zuerst, Du brauchst einen eigenen Blog und ein automatisiertes Marketing System, um erfolgreich im Internet Geld verdienen zu können.\nDas klang für mich alles sehr spannend und daher bin ich damals mit einem fertigen Blogsystem an den Start gegangen, verbunden mit einer Marketing Ausbildung aus den Vereinigten Staaten. Wir sind 2015 sogar nach Las Vegas geflogen und haben an einem Live Event teilgenommen. Das war der Startschuss und die Motivation in ein neues Leben. Über die Jahre habe ich mich immer wieder weitergebildet und es gab auch einige positive Veränderungen. Im Jahr 2016 habe ich meinen eigenen Blog mit WordPress erstellt und seit Juli 2024 gibt es diesen Blog in einer veränderten Form. Ich nutze inzwischen kein WordPress mehr sondern Hugo mit dem PaperMod Theme. Die beliebtesten Blogartikel von den älteren Blogsystemen habe ich selbstverständlich übertragen.\nMeine damalige Freundin (inzwischen Ehefrau) und ich fuhren 2016 noch sehr oft und gerne mit unserem kleinen Wohnwagen durch Deutschland und Europa. Falls wir mal nicht mit dem Wohnwagen unterwegs sein wollten, konnten wir in unseren kleinen Garten mit Gartenhaus fahren. Das war ebenfalls ein gemeinsames Projekt an dem wir viel Spaß und unsere Freizeit verbracht hatten.\nT@b 320 Offroad | Füssen T@b 320 Offroad | Cavallino Garten | Breisach Gartenhaus | Breisach Ich habe damals einige Blogbeiträge über unsere Reisen mit den Wohnwagen geschrieben aber auch von unserem Garten und wie dieser entstanden ist. Es gab darüber sogar eine eigene Garten News Serie mit 35 Folgen.\nAnfang 2015 war unser Gartenhaus weitestgehend fertiggestellt und wir haben uns an die Arbeit gemacht den Garten aufzubauen. Ich habe allerdings die Beiträge älter als 2019 nicht auf meinen neuen Blog umgezogen.\nCamping mit Wohnwagen in Cavallino bei Venedig Unser kleiner T@b 320 Offroad Wohnwagen Unser Gartenhaus mit fertiggestellter Terrassenüberdachung Unser eigener Garten in einer privaten Kleingartenanlage Ich freue mich, wenn dich meine Geschichte inspirieren kann, um neue Wege zu finden, ein besseres Leben zu führen, mehr Zeit zu haben für die Menschen und Dinge, die dir wirklich wichtig sind und einfach das zu tun, was dir persönlich Freude bereitet.\nAber bevor ich dir erzähle, wie ich und unser Team im Internet Geld verdienen, möchte ich die Gelegenheit nutzen dir zu erzählen, wie ich dazu gekommen bin ein Internet und Lifestyle Business aufzubauen und zudem anderen Menschen dabei helfen und ermutigen möchte das Gleiche zu tun.\nWie hat alles angefangen? # Ich wurde 1983 in Freiburg im Breisgau geboren und bin am Kaiserstuhl aufgewachsen. Schon als Kind hatte ich das Gefühl, dass das Wissen welches wir in der Schule vermittelt bekommen, mir nicht wirklich im Leben weiterhelfen wird. Naja, die Realschule und meine Berufsausbildung zum Kommunikationselektroniker - Fachrichtung Informationstechnik habe ich dennoch mit einem sehr guten Notendurchschnitt bestanden.\nAnschließend wurde ich in der Firma, wo ich auch meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen habe, unbefristet übernommen. Dort habe ich letztendlich weitere sechs Jahre gearbeitet, bis eines Tages von heute auf morgen bekannt gegeben wurde, dass unser gesamter Geschäftsbereich aufgegeben und ins Ausland verkauft wird. Wir kamen ein paar Monate später in eine Transfergesellschaft und ich nutzte diese Zeit, um mich weiterzubilden. Erfolgreiche Menschen lernen gerne dazu oder eignen sich neue Fähigkeiten an. Das nehme ich mir bis heute zu Herzen.\nIn dieser Phase habe ich mir überlegt, wie es bei mir beruflich weitergehen soll. Kurzum kam der Gedanke in die Selbständigkeit zu wechseln und die Suche nach der passenden Geschäftsmöglichkeit. Da ich aus dem Consumer Elektronik Bereich für Entwicklung und Kundensupport kam und mein ehemaliger Arbeitskollege ebenfalls nach einer neuen Herausforderung suchte, sind wir zusammengekommen und haben eine GbR gegründet.\nUnsere Aufgabe war es seitdem den Kunden Antennenanlagen anzubieten und vor Ort zu installieren, weiter haben wir IT-Lösungen und Gebäudeautomatisierungen angeboten und sehr erfolgreich umgesetzt. Das Geschäft lief wirklich gut, allerdings wurde mir nach zwei Jahren klar, dass es so nicht weitergehen kann. Wir arbeiteten ununterbrochen, Tag und Nacht, sogar am Wochenende und es war immer unsere Arbeitskraft gefordert. Sobald man sich hier als Experte positioniert hat, wird es auch schwer dies mit eigenen Mitarbeitern weiterzuführen, schließlich musste man doch immer selbst vor Ort sein. Ich sah zu dieser Zeit keine andere Möglichkeit und bin erst mal wieder in ein festes Arbeitsverhältnis gewechselt und arbeitete von nun an bei einem Medizintechnik Unternehmen in der Qualitätssicherung.\nMir war natürlich bewusst, dass ich jetzt viel weniger verdienen und eine 40-Stunden Woche haben werde, in der ich immer für das Unternehmen bereit stehen muss, um die Aufgaben zu erledigen, die mir durch den Arbeitsvertrag zugeteilt worden waren.\nWürde ich dies bis zu meinem Rentenalter weiterführen, sehe meine Zukunft wahrscheinlich weniger entspannt aus, denn ich erwarte einfach mehr von meinem Leben. Daher beschloss ich, nebenberuflich wieder in die Selbständigkeit zu gehen und diesmal das Geschäft allerdings komplett anders aufzubauen. Zuvor hatte ich zu diesem Thema das Buch Die 4-Stunden Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Timothy Ferriss gelesen, in dem ich zum ersten Mal etwas über die Automatisierung des eigenen Unternehmens erfahren habe.\nDas war für mich so faszinierend, dass ich den selben Weg einschlagen wollte. Nur welche Geschäftsidee passt hier am besten rein? Ich müsste ein eigenes Produkt entwickeln und dieses vermarkten. Doch was könnte ich in der kurzen Zeit entwickeln und fällt mir überhaupt ein passendes Produkt ein? Für mich war klar, dass es vorerst eine andere Lösung geben muss.\nDadurch fand ich eine Möglichkeit, die für mich professionell und einfach genial ist, um in der heutigen Zeit ein Geschäft im Internet aufzubauen. Die Lösungen heißen Affiliate Marketing, Internet Marketing, Video Marketing, Attraction Marketing und Blogging. Insgesamt also eine moderne Marketing Strategie, mit der es möglich ist, mehrere passive Einkommen aufzubauen, ohne etwas direkt verkaufen zu müssen.\nWann kamen die ersten Erfolge? # Bisher lief mein Lifestyle Business hauptsächlich nebenberuflich und ich hatte immer noch den Hauptjob bei einem Medizintechnik Unternehmen in der Qualitätssicherung. Dieser wurde mir allerdings von Zeit zu Zeit immer unangenehmer und stressiger, vor allem wegen dem schlechten Arbeitsklima. Ich kündigte also zum ersten Mal in meinem Leben einen \u0026ldquo;sicheren\u0026rdquo; Job, ohne einen anderen Job zu haben. Das war für mich ein großer und ungewohnter Schritt aber es tat sehr gut und war wichtig für meine weitere Entwicklung. Ich war schon fast soweit komplett aufzuhören und überhaupt keinen Job mehr anzunehmen.\nEs kam allerdings doch nochmal eine interessante Gelegenheit für einen Job, den ich 2016 angefangen habe. Dort war es allerdings anders als bisher. Ich war in einem kleinen Familienbetrieb angestellt und hatte quasi eine ganze Abteilung für mich alleine. Ich habe dort Alarmanlagen, Videoüberwachung und digitale Zutrittskontrollen geplant und installiert. Ich war bei den Kunden vor Ort, habe sie beraten, Angebote geschrieben, die Anlagen bestellt und installiert, Rechnungen geschrieben und die Wartungen durchgeführt. Es war ein sehr interessanter Job und ich hatte viel gelernt und Spaß dabei. Wahrscheinlich wäre ich heute noch dort, wenn sich nicht doch noch etwas drastisches in meinem Leben verändert hätte aber dazu später mehr.\nAnfang 2017 bin ich zu meinen ersten Kryptowährungen gekommen und seitdem sehr begeistert davon. Das war wohl auch der Durchbruch für mein Lifestyle Business und 2017 war außerdem ein sehr ereignisreiches Jahr für mich und meine Familie. Unsere Tochter kam zur Welt, wir haben nach 16 Jahren geheiratet, wir haben uns ein großes Wohnmobil gekauft, wir haben über das Auswandern nachgedacht und unsere erste Reise nach Südamerika geplant.\nPrevious Next Neue Pläne für die Zukunft # Nach einem sehr erfolgreichen Jahr kam 2018 der Einbruch am Kryptomarkt. Ich war noch sehr frisch und unerfahren auf diesem Gebiet aber ich bin trotzdem ruhig geblieben und habe einfach abgewartet. Im März 2018 sind wir drei nach Paraguay geflogen und haben die Cedula und Daueraufenthaltsgenehmigung beantragt. Wir waren uns noch nicht sicher, ob wir tatsächlich auswandern werden aber wir schauten uns einfach mal eine zu dem Zeitpunkt neu entstehende Siedlung in Paraguay an.\nWir hatten doch erst unser neues großes Wohnmobil gekauft und wollten damit auch noch einige Reisen erleben, dennoch war der Wunsch auszuwandern und woanders neu anzufangen groß. Zurück in Deutschland machten wir uns einen Plan. Wir beschlossen tatsächlich auszuwandern, unsere Wohnung und unseren Garten zu verkaufen.\nDas Wohnmobil wollten wir nicht sofort verkaufen, außerdem war meine Frau nochmal schwanger und wir wollten unser zweites Kind auch noch in Deutschland bekommen, da mit der ersten Geburt alles wunderbar verlief. Unser Plan war nun die Wohnung zu verkaufen aber noch so lange dort wohnen zu dürfen, bis wir ungefähr zwei bis drei Monate nach der Geburt ins Wohnmobil ziehen und für ein halbes Jahr eine Reise durch Europa machen werden.\nIch habe also wieder meinen festen Job gekündigt, der mir sogar sehr viel Spaß bereitet hatte aber für ein neues Leben in Paraguay blieb mir keine andere Wahl. Nach der Geburt unseres Sohnes im Februar 2019 ging ich in Elternzeit und kehrte im Anschluss nicht mehr zurück. Seit diesem Zeitpunkt habe ich also keinen Job und auch kein festes Einkommen mehr. Dies war für mich früher unvorstellbar gewesen aber jetzt leben wir schon seit einigen Jahren so und irgendwie scheint es zu funktionieren. Wir haben inzwischen Juli 2024 und in dieser Zeit sind tatsächlich über fünf Jahre vergangen.\nUnser damaliger Plan war perfekt und wir blieben noch für einen Monat in Münster auf einem Campingplatz, um uns von unseren liebsten und langjährigen Freunden verabschieden zu können. Im Anschluss begann unsere Abschiedstour über Belgien nach Frankreich. Ziel war für uns die Algarve in Portugal und somit fuhren wir weiter über Spanien, immer an der Küste entlang. Später ging es weiter über Gibraltar an der Küste im Süden zurück nach Deutschland. Ich habe ein paar Blogartikel über unsere Wohnmobilreise geschrieben.\nCamping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 1 Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 2 Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 3 Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 4 Previous Next Auswandern nach Paraguay # Zurück in Deutschland verkauften wir unser Wohnmobil und flogen nach Paraguay. Nun leben wir seit November 2019 in Paraguay und haben unser eigenes Paradies in einer geschlossenen Siedlung geschaffen. Ich habe bereits einige Blogartikel über die Entstehung geschrieben und werde sicherlich noch weitere Artikel über unser Leben in Paraguay schreiben. Es wird weitere Details darüber geben, warum wir ausgewandert sind und Deutschland verlassen haben.\nGrundstück Paraguay Hausbau Paraguay 1 Hausbau Paraguay 2 Hausbau Paraguay 3 Quincho und Behandlungsraum Wir haben hier nun ein eigenes Grundstück mit Haus und Stefanie hat sogar ihren eigenen Behandlungsraum für Schmerztherapie. Ich habe eine Holzwerkstatt und baue unsere Möbel selbst. Hier vor Ort leben wir alle Freiheiten und ich habe die Möglichkeit weiterhin Online über das Internet arbeiten zu können. Ich werde dir jetzt an dieser Stelle natürlich nichts verkaufen aber vielleicht inspiriere ich dich hiermit und Du packst deinen Mut, um dein Leben entsprechend in eine andere und positive Richtung zu lenken?\nSolltest Du schon soweit sein und alles läuft perfekt in deinem Leben, dann freut es mich natürlich sehr, wenn ich dich mit unseren Beiträgen trotzdem inspirieren und vor allem unterhalten kann. Hier findest Du alle Blogartikel zu unserem Leben in Paraguay.\nEl Paraiso Verde Paraguay Liebe Grüße\nSebastian\n","date":"6. Februar 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/about/","section":"","summary":"Herzlich willkommen auf meinem persönlichen Blog. Mein Name ist Sebastian Zehner und ich bin der Gründer und Inhaber von sebastianzehner.com","title":"Über mich","type":"page"},{"content":"","date":"16 Januar 2023","externalUrl":null,"permalink":"/tags/pain-therapy/","section":"Tags","summary":"","title":"Pain Therapy","type":"tags"},{"content":"","date":"16. Januar 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/quincho/","section":"Tags","summary":"","title":"Quincho","type":"tags"},{"content":"Unser Quincho ist mittlerweile fertiggestellt und auch der Behandlungsraum von Stefanie ist einsatzbereit. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten aber dazu gleich mehr. Die Zeit vergeht hier wie immer sehr schnell und es sind wieder einige Monate vergangen.\nStefanie hat mit dem neuen Raum jetzt noch mehr Termine als vorher. Im letzten Jahr konnte sie ausschließlich Hausbesuche machen und jetzt mit dem eigenen Raum ist das ein neues Level und die Kunden fühlen sich sehr wohl. Ich zeige dir gleich mal noch ein paar aktuelle Bilder von ihrem Behandlungsraum.\nBehandlungsraum für Schmerztherapie # Nachdem das Quincho weitestgehend fertiggestellt war, haben wir zuerst den Raum eingerichtet. Stefanie hat natürlich ihre Liege aufgestellt und selbst Möbel geplant. Ein Regal mit einer Leiter und ein Schreibtisch mit Böcken aus Holz. Sie hat alles selbst lackiert und ich mache ihr demnächst die Regalbretter und Tischplatte fertig. Den letzten Baufortschritt findest Du hier.\nIch habe zudem die Beleuchtung an der Decke und Wand sowie Gardinenstangen montiert und die Vorhänge aufgehängt. Somit war ihr Behandlungsraum auch sehr schnell einsatzbereit. Sie macht inzwischen bis zu 4 Behandlungen am Tag, da hatte sie sich früher auf nur 2 Behandlungen am Tag beschränkt gehabt. Jedoch spricht sich das auch bei den neuen Siedlern sehr schnell herum und Stefanie bekommt regelmäßig neue Anfragen, da jeder mit Schmerzen von ihr behandelt werden oder einfach nur eine entspannende Massage haben möchte. Hier ein paar Bilder vom Quincho und dem Behandlungsraum:\nPrevious Next Ihre Praxis für Schmerztherapie ist übrigens auch über Google Maps zu finden und Stefanie wird sich sicherlich über eine Rezension von ihren zufriedenen Kunden freuen:\n﻿ Quincho und Außenküche fertigstellen # Wir mussten leider die letzten Arbeiten an der Außenküche abbrechen. Jetzt fehlt uns daher noch der Einsatz für den Grill und ein funktionierender Backofen. Da mache ich mich nun selbst auf die Suche und probiere hier in Paraguay etwas passendes zu finden. Ich bin schon mit einigen Anbietern in Kontakt, mal sehen was sich daraus ergibt. Momentan können wir leider unsere Außenküche noch nicht verwenden.\nWir haben allerdings eine schöne Sitzgarnitur aus massivem Holz gekauft und konnten schon die erste Party am 6. Geburtstag von Sofia feiern. Damit es um das Quincho herum schneller wieder grün ist, haben wir diesmal Rollrasen verlegen lassen, der zu diesem Zeitpunkt sogar noch im Angebot war. Ich finde das hat sich gelohnt und wir gießen nun ordentlich, damit der Rasen auch gut anwachsen kann. Nicht ganz leicht im Sommer bei 38°C aber es hatte glücklicherweise auch nochmal geregnet und nächsten Samstag soll es wieder regnen.\nDas passt uns gerade sehr gut und ansonsten sind wir am Optimieren für die Bewässerung. Wir haben eine Wasserpumpe und saugen das Wasser zum Gießen seit letztem Jahr aus unserem See. Einen Rasensprenger aus Metall haben wir und zwei weitere sind bestellt, damit wir nicht alles von Hand gießen müssen. Vielleicht automatisieren wir die Bewässerung doch noch irgendwann? Wir gießen nur den neu verlegten Rasen und natürlich bei Trockenheit unsere jungen Bäume, ansonsten lassen wir die Natur von alleine regeln.\nIch darf als nächstes die Außenbeleuchtung um den Raum herum montieren, da haben wir die gleichen Wandleuchten wie im Inneren. Ich muss uns zudem noch weitere Elektro- und Netzwerkkabel kaufen. Wir haben bisher noch keine Netzwerkleitung bis zum Raum verlegt, das muss ich selbst machen und auch die Elektroleitungen für die Außenbeleuchtung am Weg entlang bis zur Terrassenverlängerung. Erst danach werde ich die Lampen dafür bauen. Das Material für die Lampen habe ich zum größten Teil allerdings schon hier. Das wird nochmal viel Arbeit werden.\nPrevious Next Neuer Hasenstall aus Holz # Wir haben natürlich unseren bestellten Hasenstall zwischenzeitlich geliefert bekommen und unsere beiden Hasen konnten in ihre neue Villa auf zwei Etagen einziehen. Der Hasenstall hat seinen Platz hinter dem Quincho zwischen zwei Bambus gefunden und ist somit auch wunderbar vor Wind und Wetter geschützt. Die langen Beine waren eigentlich dafür gedacht eingegraben zu werden. Dies wussten wir nicht und wir haben nun einfach mal ausprobiert den Hasenstall so stehen zu lassen und was soll ich sagen, er ist schwer genug und muss nicht eingegraben werden.\nKein Sturm hat ihn bisher umgeworfen und die Höhe ist auch ideal um Zugang zu den Hasen zu bekommen. Fremde Tiere haben somit auch keine Chance zu unseren Hasen zu gelangen. Beim Rasenmähen werden sie meistens freigelassen und sie dürfen bei unserer Terrasse am Haus hoppeln, damit sie keine Angst vom lauten Rasenmäher bekommen.\nPrevious Next Weitere Arbeiten am Grundstück # Die Dachverlängerung beim Carport wurde von mir erneut angefragt und wir erhalten nun bald ein Angebot von einem anderen Baumeister. Leider hatten wir bei unser ersten Anfrage nach drei Monaten immer noch kein Angebot erhalten. Ich gehe davon aus, dass der zweite Anlauf nun besser funktioniert und zügiger abläuft. Wir brauchen unsere Dachverlängerung schon ziemlich dringend, da unser Carport mittlerweile sehr zugestellt ist.\nIch baue dort normalerweise sehr gerne meine Möbel, weil das viel angenehmer ist als in der Werkstatt und momentan ist das kaum möglich. Sobald die Dachverlängerung fertiggestellt ist, kann ich mir wieder mehr Platz verschaffen und es sind auch alle Fahrzeuge und Gegenstände vor der starken Sonneneinstrahlung und dem Regen geschützt. Ich werde weiter berichten und macht es gut bis dahin.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"16. Januar 2023","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/quincho/","section":"Posts","summary":"Unser Quincho ist mittlerweile fertiggestellt und auch der Behandlungsraum von Stefanie ist einsatzbereit. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten aber dazu gleich mehr. 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Heute zeige ich ein paar aktuelle Bilder vom derzeitigen Stand beim Quincho und von unserem neuen Weg, der bereits fertig ist.\nPrevious Next Das Quincho ist leider noch nicht fertig, der Fortschritt ist etwas schleppend zur Zeit aber die Mauern und Säulen wurden hoch gemauert. Das Dach ist fast fertig, wir warten aktuell leider noch auf ein paar fehlende Holzlatten. Ich denke, dass anschließend das Dach relativ schnell von den Dachdeckern fertiggestellt werden kann. Allerdings warten wir auch noch auf die Einsätze für die Außenküche und erst danach wird vermutlich der Schornstein weiter gemauert. Vorher macht es wahrscheinlich keinen Sinn das Dach fertig zu machen, außer vielleicht zur Hälfte, so dass zumindest der Raum von Stefanie dicht ist. Mal sehen, wie es da nächste Woche weitergehen wird. Es ist zudem Regen vorhergesagt, vielleicht wird es daher nur langsam vorangehen. Die Elektriker haben ihre Leerrohre weitestgehend verlegt und die Außenwände sowie eine Innenwand wurden verputzt. Die Außenküche ist zum Teil bereits gemauert worden. Innen ist der Estrich fertig, außen fehlt er noch. Unsere Fliesen und Fenster haben wir ausgesucht, damit diese bestellt und geliefert werden können.\nBei der Planung von unserem neuen Weg aus Natursteinen habe ich gleich daran gedacht die Leerrohre für die Strom- und Netzwerkleitungen mit verlegen zu lassen. Ansonsten hätte man später wieder den Rasen für einen Kanal aufmachen müssen und der hat während den ganzen Bauarbeiten schon genug gelitten. Wir haben ein paar neue Trampelpfade auf dem Grundstück aber diese werden irgendwann auch wieder verschwunden sein. Außerdem haben wir weitere Leerrohre für die Wegbeleuchtung und zusätzliche Terrassenbeleuchtung verlegen lassen. Den Elektroverteilerkasten haben wir spontan um eine Nummer größer gewählt, damit wir von dort aus die Außenbeleuchtung steuern können. Dafür möchte ich uns demnächst neue Säulenlampen für den Weg bauen. Ich bin gespannt, wie das am Ende aussehen wird. Hier unser neuer Blick von der Terrasse.\nPrevious Next Neue Ideen während der Bauphase # Schon wieder hatten wir neue Ideen, wie wir unser Grundstück weiterentwickeln können. Nun werden wir sehr wahrscheinlich noch einen kleinen Teich zusätzlich ausgraben und dort später auch einen kleinen beleuchteten Bachlauf haben. Ich weiß zwar nicht, wann ich das alles umsetzen soll aber man muss ja neue Ziele haben. Jedenfalls steht dies nun auch auf unserem Plan und ich werde demnächst zumindest schonmal mit dem Teich beginnen. Den Humus, den ich da ausgraben werde, verteilen wir an einer anderen Stelle zu einem kleinen Hügel, den wir danach schön bepflanzen werden. Es wird alles immer schöner und noch vor drei Jahren war hier überhaupt nichts. Alles hier wurde aus dem Nichts erschaffen, einfach unglaublich.\nStefanie und die Kinder möchten gerne zwei Hasen, daher haben wir einen Hasenstall in Auftrag gegeben. Ich bin gespannt, wann er fertig sein wird und anschließend holen wir zwei Hasen, die bei uns auf dem Grundstück leben dürfen. Mit dem Hühnerstall bin ich noch nicht weiter vorangekommen aber Hasen wird es jetzt vermutlich schon bald geben und unsere Kinder freuen sich schon riesig darauf.\nUnsere Küche mit neuer Arbeitsplatte # In der Zwischenzeit konnte ich die provisorische Holzarbeitsplatte aus Multiplex entfernen, denn der Marmolista hat unsere Arbeitsplatte aus schwarzem Granit geliefert und eingebaut. Sie ist wirklich sehr schön geworden. Jetzt konnten wir auch endlich das Waschbecken und den Wasserhahn montieren. Der zusätzliche kleine Warmwasserboiler mit 20l nur für die Küche ist nun ebenfalls in Betrieb. Die Küche ist damit weitestgehend fertig. Es fehlen aber immer noch die Türen und Fronten für die Schubladen, welche ich hoffentlich auch bald fertig gebaut haben werde. Den Sockel habe ich montiert, muss aber nochmal zum Lackieren abgenommen werden. Das wird beim nächsten trockenen Tag passieren, denn heute und nächste Woche regnet es. Hier mal ein paar Bilder von der Entwicklung unserer Küche. Ich habe halt wieder alles selbst gemacht, bis auf die neue Arbeitsplatte aus Granit. Manchmal frage ich mich wirklich, wie ich das alles zeitlich überhaupt geregelt bekomme. Es kommen zwischendurch immer wieder Anfragen, ob ich für andere auch etwas bauen könnte aber dazu fehlt mir momentan wirklich die Zeit, wenn ich nur auf meine ToDo Liste schaue.\nPrevious Next Da der Marmolista im Haus war, hat er an einem anderen Termin auch gleich noch die Waschtische fertig montiert und wir konnten anschließend unsere Waschbecken aufstellen und die Wasserhähne anschließen und in Betrieb nehmen. Jetzt haben wir vier Waschbecken im Haus und nicht mehr nur das eine vom Abstellraum, denn damit haben wir uns die ganze Zeit bisher zufrieden gegeben. Ich muss noch die Silikonfugen bei den Waschbecken machen, dann können diese in den Bädern ebenfalls genutzt werden. Bilder von den Waschtischen und der Küche folgen, sobald sie endgültig fertiggestellt sind.\nWeitere Ideen # Ich habe seit ein paar Tagen noch eine ganz neue Idee für ein größeres Projekt aber dazu werde ich erst mal nichts weiter schreiben. Da das Quincho nun bald fertig ist, muss ich mir unbedingt ein neues größeres Ziel setzen, ansonsten fehlt mir manchmal die Motivation an gewissen Dingen dran zu bleiben und sie ansonsten einfach sein zu lassen. Sobald meine Pläne in dieser Hinsicht konkreter werden, werde ich auch hier auf meinem Blog darüber berichten. Im November 2022 sind wir übrigens schon seit drei Jahren in Paraguay. Die Zeit vergeht so schnell und wir sind mehr als dankbar diesen Schritt gemacht zu haben. Ein Leben in absoluter Freiheit, gerade in der heutigen Zeit wertvoller denn je.\nSolltest Du noch mehr über unsere Auswanderung wissen wollen oder spielst sogar selbst mit dem Gedanken, darfst Du mich gerne kontaktieren. Ich schreibe auch gerne weitere Beiträge zu diesen Themen auf meinem Blog. Ansonsten wünsche ich allen erst mal eine schöne Zeit. Apropos Zeit, im Oktober wird bei uns auf Sommerzeit umgestellt. Frühling haben wir schon aber es ist teilweise immer noch etwas frisch und wir freuen uns auf den Sommer und Temperaturen weit über 30 Grad.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"25. September 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/the-new-path-from-our-house-to-the-quincho-is-finished/","section":"Posts","summary":"In meinem letzten Beitrag habe ich über den Bau von unserem neuen Quincho geschrieben und das wir auch einen neuen Weg von unserem Haus zum Quincho geplant haben und die Terrasse dabei gleich noch um 2.50m verlängern lassen wollen.","title":"Der neue Weg von unserem Haus zum Quincho ist fertig","type":"posts"},{"content":"","date":"25 September 2022","externalUrl":null,"permalink":"/tags/kitchen/","section":"Tags","summary":"","title":"Kitchen","type":"tags"},{"content":"","date":"25. 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Gemauert wird außerdem unsere Außenküche selbst mit einem Kamin, der durch die Dachkonstruktion ragen wird. Eingedeckt wird das Dach später mit Stroh, wir bekommen also ein schönes Strohdach, optisch passend zu der Sitzgelegenheit dahinter.\nUnser Garten in Paraguay wächst # Wir pflegen weiterhin unseren Garten. Der Rasen wird immer dichter. Die Bäume wachsen in ihrem Tempo und gelegentlich kommen neue Bäume dazu. Sobald das Quincho fertiggestellt ist, werden wir auch um das Gebäude herum Bäume und Sträucher pflanzen. Geplant ist zudem eine Terrassenverlängerung und ein neuer Weg vom Wohnhaus zum Quincho aus Natursteinen. Da wird vermutlich in zwei Wochen mit den Bauarbeiten begonnen. Den Wegesrand möchten wir ebenfalls schön mit Sträuchern bepflanzen und auch eine Ambientebeleuchtung an einigen Stellen verbauen.\nDie Lampen für das Quincho haben wir größtenteils schon gekauft und sie warten nur darauf installiert zu werden. Zwei Tannenbäume pflanzten wir noch ein, vielleicht können wir diese später mal mit einer Lichterkette schmücken? Den Kindern wird dies sicherlich sehr gefallen. Ansonsten ernten wir gerade sehr viele Chilis, einige Paprikas, Tomaten und Erdbeeren. Das alles im paraguayischen Winter. Ich möchte gerne noch Weiden anpflanzen und später daraus Hochbeete und Zäune bauen. Vielleicht baue ich vorher noch Hochbeete aus Bambus, mal sehen. Jedenfalls möchten wir mehrere Hochbeete haben. Zwei Stück haben wir bereits aus Natursteinen gebaut.\nNächste Projekte stehen schon wieder an # Ich möchte gerne unser Carport seitlich verlängern, zumindest die Überdachung. Damit sollen all unsere Fahrzeuge geschützt unter dem Dach stehen können. Mit dem Motocargo und dem Anhänger ist das alles etwas eng geworden und auch unser Boot würde ich gerne aufgebaut auf dem Anhänger liegen lassen können, ohne dass es ständig der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Damit wäre unser Carport wieder ordentlicher und aufgeräumter, schließlich nutze ich den Platz auch sehr gerne zum Möbelbau.\nIch werde also zeitnah anfragen, ob mir das jemand bauen kann. Ansonsten habe ich noch einen Plan für einen Hühnerstall und da werde ich demnächst eine Stückliste zusammenstellen und das passende Holz dafür bestellen. Sobald ich das Material hier habe, kann der Hühnerstall gebaut werden und wir werden uns wahrscheinlich erstmal 4 bis 6 Hühner zulegen. Das wird auch sehr interessant für unsere Kinder werden und vor allem hätten wir unsere eigenen Hühnereier.\nNoch eine weitere Idee hatte ich neulich bei der Planung von dem neuen Weg. Auf der Terrassenverlängerung würde sich ein Whirlpool sicherlich gut machen. Mal sehen, ob das irgendwann Realität wird?\nMehr Videos auf Youtube? # Ich hätte ziemlich Lust viel mehr Videos von unserem Leben im grünen Paradies zu machen. Ich muss das zeittechnisch irgendwie ausprobieren, damit ich das auch geregelt bekomme. Ich habe einen gewissen Anspruch an die zukünftigen Videos aber zu perfekt darf es auch nicht werden, denn ansonsten wird das erfahrungsgemäß nie etwas. Leider habe ich das in der Vergangenheit alles vernachlässigt und man hätte inzwischen schon eine richtig schöne Dokumentation von damals zu heute.\nDas wäre sicherlich sehr spannend. Ein paar wenige Videoclips habe ich als gemacht aber eher mehr Fotos. Ich muss mal schauen, ob ich da ein interessantes Video zusammenbekomme, was den Unterschied von heute zu damals schön darstellt. Es hat sich so vieles verändert in den letzten Jahren. Sehr viele neue Häuser in unserem Siedlungsgebiet sind entstanden, da wäre es vielleicht auch mal interessant eine Baustellen Tour zu machen und die aktuellen Fortschritte zu zeigen. Vielleicht werde ich das alles noch unter einen Hut bekommen, ich lass mir etwas einfallen.\nMöbelbau läuft auch noch nebenher # Ich habe in der letzten Zeit unsere Küche nochmals etwas umgebaut. Wir warten aktuell noch auf ein Angebot für den Marmor, damit unsere temporäre Arbeitsplatte aus Holz ersetzt werden kann. Ansonsten habe ich alle Schubladen fertig gebaut. Es fehlen jetzt nur noch die Fronten und die Türen, die ich besonders schön bauen möchte. Weitere Schubladen muss ich noch für unser Schlafzimmer bauen und dann ebenfalls die ganzen Fronten und Türen. Eine Holzkiste für unser Dreirad habe ich erst gebaut, da muss nur noch der Deckel mit den Scharnieren befestigt werden und wir haben eine Sitzkiste mit Stauraum für die Ladefläche.\nGestern und heute habe ich mir die Teile für eine hängende Kommode zurechtgesägt und schonmal angeschliffen. Nächste Woche möchte ich diese Teile zusammenbauen. Weitere Teile für unseren Schuhschrank sind ebenfalls zugesägt aber da fehlen noch welche, die ich hauptsächlich aus Reststücken zusägen werde.\nAus Reststücken habe ich mir übrigens erst ein kleines Wandregal für die Werkstatt gebaut. Die Arbeit in der Holzwerkstatt geht mir demnach wirklich nicht aus und sobald ich dazu komme, möchte ich auch endlich mal meine CNC Fräse in Betrieb nehmen. Diese muss ich vorher allerdings noch selbst montieren und einen entsprechenden Tisch dafür bauen. Das kommt mit der Zeit noch alles auf mich zu.\nJetzt lass ich es erstmal wieder mit diesem Update sein. Heute Nacht wird es regnen aber Morgen soll es trotzdem trocken sein, dann baue ich weiter an der Kommode, die später an einer Wand in unserem Haus hängen soll. Bis bald!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"18. August 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/our-quincho-is-under-construction/","section":"Posts","summary":"Vor einiger Zeit haben die Bauarbeiten begonnen und der Raum steht auch schon fast. 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Die Zeit vergeht hier wirklich wie im Flug und dazu möchte ich dir gerne auch mein Video vom Rundflug mit einer Cessna 210 zeigen.\nNach zwei Jahren El Paraiso Verde # Wir, meine Frau Stefanie und unsere beiden Kinder Sofia und Liam, leben seit November 2019 in Paraguay. Im Oktober 2020 haben wir unser eigenes Haus am Anastacia Circle bezogen. Wir sind sehr glücklich mit unserer Entscheidung und leben einfach gerne in unserer Siedlung, was wir wahrscheinlich auch unserer grundlegenden positiven Einstellung zu verdanken haben. Es war nicht immer leicht, man muss sich auch erstmal in einem neuen fremden Land zurechtfinden. Darüber, aber auch über weitere interessante Themen spreche ich im folgenden Interview.\nKennengelernt haben wir das El Paraiso Verde übrigens schon Ende 2017 und wir hatten nur zwei Skype Gespräche von Deutschland aus, um weitere Informationen über das Projekt zu bekommen und vor allem auch um herauszufinden, ob wir als Familie überhaupt eine Chance hätten uns dort ein neues Leben aufzubauen. Wir kauften uns direkt ein 2500qm großes Grundstück mit der Option jederzeit zu tauschen oder es im ungünstigsten Fall auch wieder zurückgeben zu können. Im März 2018 waren wir auf einer Info-Woche und haben uns das Projekt vor Ort angeschaut. Unser erstmaliger Besuch in Paraguay und der längste Flug mit meiner Frau und unserer damalig noch einjährigen Tochter.\nZu diesem Zeitpunkt gab es natürlich noch nicht viel zu sehen. Es führte keine Straße zu unserem Grundstück und es gab auch keine fertigen Gebäude. Die ersten Gebäude in Pira Tava waren am Entstehen. Wir haben in Caazapa in einem Hotel übernachtet und sind immer wieder mit dem Bus auf die Estancia gefahren. Uns gefiel das Projekt und die Vision von Dr. Erwin und Sylvia Annau, wir haben das Vertrauen zu den beiden Gründern und wollten nach der Info-Woche so schnell als möglich auswandern.\nDies hatte bei uns natürlich noch eine Weile gedauert, je nach Ausgangssituation ist das bei jedem unterschiedlich. Wir konnten letztendlich im November 2019 Deutschland verlassen und leben seitdem im El Paraiso Verde in Paraguay und bauen unser eigenes grünes Paradies auf.\nIch kann bei Gelegenheit sicherlich noch etwas mehr ins Detail gehen und vielleicht auch einen eigenen Blogartikel darüber schreiben, falls dich dies interessieren würde. Schau dir aber erstmal mein Interview an, denn dort erzähle ich schon sehr viel über unsere Geschichte und du erfährst auch ein wenig über das Leben vor Ort.\nUnser Rundflug vom Flughafen Caazapa über das El Paraiso Verde # Wir hatten die Möglichkeit an einem Rundflug teilzunehmen. Es gibt nämlich ein paar Piloten in unserer Siedlung. Das ist natürlich eine wunderbare Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Am 05.03.2022 hatten wir daher unseren ersten Rundflug in Paraguay mit einer Cessna 210. Gestartet sind wir am Flughafen Caazapa, um das El Paraiso Verde zu überfliegen. Anschließend ging es wieder zurück zum Flughafen mit insgesamt ca. 20 Minuten Flugzeit.\nIch hatte mehr oder weniger spontan meine kleine DJI Osmo Pocket Kamera dabei. Leider nur mit dem internen Mikrofon aufgenommen, daher bitte um Entschuldigung für die teilweise schlechte Audioqualität. Für ein spontanes Video ist der Film \u0026#x1f4fa; jedoch ganz interessant geworden.\nIch hoffe dir haben beide Videos gefallen und du hattest Spaß beim Schauen. Schreib mir gerne etwas darüber in die Kommentare. Falls ich weitere Videos produzieren soll, lass mich ruhig wissen was dich interessiert. Vielen Dank!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"8. Mai 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/interview-after-two-years-in-paraguay-and-a-flight-over-el-paraiso-verde/","section":"Posts","summary":"In diesem Blogartikel möchte ich nochmal über mein Interview vom letzten Jahr berichten und auch von unserem Rundflug über das Siedlungsgebiet im März 2022.","title":"Interview nach zwei Jahren in Paraguay und Rundflug über El Paraiso Verde","type":"posts"},{"content":"","date":"8. 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Man bekommt die Veränderung gar nicht so mit oder besser gesagt, man nimmt sie nicht vollkommen wahr, wenn man sich direkt im Geschehen befindet. Jedenfalls ist selbstverständlich meine Holzwerkstatt fertig und teilweise eingeräumt, um mal bei meinem letzten Blogartikel anzuknüpfen.\nWarum nur teilweise? Ich hatte erstmal andere Prioritäten im Möbelbau, um unsere Möbel für das Haus zu bauen. Daher habe ich noch keine Schränke für meine Werkstatt gebaut. Ich bin sehr oft draußen vor meiner Werkstatt und mache dort die Hauptarbeit. Das macht richtig viel Spaß im Freien zu arbeiten, unter dem Carport. Es ist sehr angenehm aber ich habe natürlich nicht immer die Zeit unsere Möbel zu bauen, da ich auch noch sehr vielen Menschen beim Auswandern unterstütze und mit ihnen gemeinsam den Weg vorbereite. Das ist eine tolle Aufgabe und ich freue mich für jeden, der es schafft und bei uns in der Siedlung glücklich wird.\nWas habe ich im letzten Jahr für uns gebaut? # Hier mal eine kleine Zusammenfassung, was ich letztes Jahr alles für uns gebaut habe. Das größte Projekt war wohl unsere Küche. Da waren viele Details zu bearbeiten und wir können die Küche bereits nutzen aber sie ist noch nicht komplett fertig. Es fehlen noch drei Schubladen und alle Fronten. Da möchte ich etwas besonders Schönes bauen, daher muss ich dafür auch entsprechend die Zeit und Geduld haben. Funktional ist erstmal einiges nutzbar. Wir haben eine provisorische Arbeitsplatte aus Holz, wahrscheinlich werden wir uns doch noch irgendwann eine passende Steinplatte besorgen.\nAls nächstes hatte ich mit unserem Kleiderschrank begonnen. Auch da fehlen noch die Schubladen und die Fronten aber wie heißt es so schön in Paraguay „tranquilo“. Irgendwann werde ich auch dazu kommen und diese Dinge fertigstellen können. Oftmals bekommen andere Menschen mehr Aufmerksamkeit von mir als wir uns selbst geben. Solange unsere Grundbedürfnisse gedeckt sind ist das aber in Ordnung.\nParallel dazu habe ich an unseren Waschtischen weitergearbeitet. Sie könnten eigentlich schon fertig sein, wenn die Steinplatten montiert wären. Da habe ich momentan die Schwierigkeit jemanden zu finden, der das macht. Nun überlege ich selbst Leimholzplatten herzustellen und dann eine schöne Holzplatte für die Waschtische zu verbauen. Mal sehen, das ist noch nicht final entschieden und muss ich erst einmal ausprobieren. Ich habe mir übrigens einen Dickenhobel gekauft, den ich dafür einsetzen könnte.\nAußerdem habe ich Regale für unseren Abstellraum gebaut. Die Kinder haben endlich ihr Etagenbett bekommen mit einem schönen Podest und einer komfortablen Treppe. Ihre Kommode wurde fertiggestellt aus einem Projekt von jemand anderen. Sie ist dafür sehr schön geworden und bekommt nachträglich noch Türen spendiert.\nIch habe für mich einen Schreibtisch gebaut, das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich jetzt wieder einen neuen Blogartikel schreibe. Es ist einfach bequemer im Sitzen zu schreiben. Ansonsten nutzte ich mein Notebook hauptsächlich am Stehschreibtisch für Skype Gespräche. Gespräche zu führen ist im Stehen wiederum sehr angenehm.\nUnsere Kinder haben sich einen eigenen Spielplatz gewünscht. Natürlich muss der Papa dann auch einen Spielplatz bauen. Erstmal herausfinden, wo man hier in Paraguay überhaupt das nötige Material beschaffen kann. Ich habe einen netten Kontakt gefunden bei dem ich alles aus einer Hand erwerben konnte, sogar mit Bauplan und ich stürzte mich in ein neues Projekt.\nDen Kindern war der Spielplatz natürlich wichtiger als das Etagenbett, daher habe ich den Bau des Spielplatzes zwischenrein geschoben. Unser Nachbar half mir noch beim Betonieren. Es ist ein toller Spielplatz mit Spielturm, Rutsche, zwei Schaukeln und einer flexiblen Kletterleiter. Mal sehen, was da in Zukunft noch dazu kommt. Ich würde gerne irgendwann einen Ninja Warrior Parkour dazu bauen, dies wäre auch ein Spielplatz für uns Erwachsene. Pläne dazu habe ich bereits in meinem Kopf.\nFür den Außenbereich habe ich zudem noch einen Pflanztisch mit Regal gebaut, sowie eine Kletterhilfe für unsere Rose. Alles immer wieder mal so nebenbei und nur so kommt man zum Ziel, jedesmal ein Stückchen weiter. Schaut hier mal ein paar Bilder vom Entstehungsprozess:\nPrevious Next Was macht unser Garten? # Wir haben unser Grundstück regelmäßig abgemäht und es wurde mit der Zeit von ganz alleine grün. Wir haben keinen Rasen gesät oder sogar Rollrasen verlegen lassen. Ziemlich gut, die Natur einfach mal machen zu lassen. Mit etwas Geduld ist das ein Kinderspiel. Es wurden von uns immer wieder neue Bäume gepflanzt, auch vorne an der Straße ist alles vorbereitet und es wächst. Irgendwann wird unser Haus von der Straße kaum noch zu erkennen sein.\nMal sehen, was diesen Winter passieren wird, ich hoffe das da nichts einfriert und kaputt geht. Es sieht nämlich schon sehr schön aus aber es wuchs auch alles in nur wenigen Monaten. Vor allem im Frühjahr ging es los und sobald es mal ordentlich regnet, bekommen die Bäume einen Wachstumsschub.\nWir haben einige Hochbeete aus Steinen angelegt und es wachsen bei uns bereits Tomaten, Chilis, Paprika, Kürbis usw. Die ersten Erfolge in der Nahrungsproduktion sind da. Wir werden in der nächsten Zeit noch viel mehr ausprobieren und optimieren. Es ist viel Arbeit und wir machen da auch alles selbst.\nEinfach immer wieder ausprobieren und schauen wie es funktioniert, daraus lernen wir. Leider bekamen wir das in unserer Kindheit nicht beigebracht und müssen nun alles erstmal lernen. Ein großes spannendes Abenteuer und unsere Kinder sind von Anfang an mit dabei. Das ist ein wahres Paradies, die Möglichkeit zu haben, fast alles erdenkliche anpflanzen zu können.\nPrevious Next Was ist bei uns als nächstes geplant? # Als nächstes wird unser Quincho gebaut. Die Planung und Kalkulation ist abgeschlossen. Ich habe bereits alles unterschrieben und die Bauarbeiten könnten demnächst beginnen. Damit werden wir eine wunderschöne Außenküche mit Holzgrill, Holzofen und Holzherd bekommen. Einen schönen großen rustikalen Holztisch mit Bänken soll später im Quincho stehen, um gemütlich mit unseren netten Menschen Zeit verbringen zu können.\nDaneben haben wir einen Raum für Stefanie geplant, wo sie ihre Behandlungen (Massagen und Schmerztherapie) anbieten wird. Sie hat leider momentan keinen Raum mehr bei uns in der Siedlung zur Verfügung, da wir inzwischen so viele geworden sind und kein Platz mehr frei ist. Alle Appartements und Newtelzimmer sind die meiste Zeit belegt. Daher dieser eigene Raum auf unserem Grundstück, da müssen wir wahrscheinlich unser Grundstück bald gar nicht mehr verlassen.\nDas sollte erstmal als Update reichen. Ich werde gleich noch einen weiteren Blogartikel schreiben. Dort geht es um mein letztes Interview zum Thema Auswandern und Leben in Paraguay in einer Gated Community. Welche Herausforderungen gibt es und wie fühlen wir uns im El Paraiso Verde?\nAußerdem werde ich dort mein Video vom Rundflug verlinken. Wir sind Anfang März 2022 in Caazapa vom Flughafen gestartet und etwa 20 Minuten bis zu unserer Siedlung und wieder zurück geflogen. Das war für uns ebenfalls ein tolles Erlebnis.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"7. Mai 2022","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/lots-of-progress-on-our-property-in-paraguay/","section":"Posts","summary":"Hier mal eine kleine Zusammenfassung, was ich letztes Jahr alles für uns gebaut habe. Das größte Projekt war wohl unsere Küche. Da waren viele Details zu bearbeiten und wir können die Küche bereits nutzen aber sie ist noch nicht komplett fertig.","title":"Viele Fortschritte auf unserem Grundstück in Paraguay","type":"posts"},{"content":"","date":"7 Mai 2022","externalUrl":null,"permalink":"/tags/woodworking-workshop/","section":"Tags","summary":"","title":"Woodworking Workshop","type":"tags"},{"content":"Wir lassen uns aktuell eine kleine Werkstatt bauen. Ich hatte das bereits berücksichtigt beim Bau unseres Carports, denn dort sollte im hinteren Bereich irgendwann einmal ein Raum entstehen, welchen ich als Werkstatt nutzen kann. Es kam jetzt doch schneller als geplant, weil ich unbedingt einen Raum haben wollte, um unsere Möbel einfach entspannter bauen zu können. Deswegen plante ich vor ein paar Wochen diese kleine Holzwerkstatt unter unserem Carport und gab den Auftrag frei, nachdem ich das Angebot dafür erhalten hatte.\nDer Bau hat bereits begonnen # Es wurden nun gute zwei Wochen an diesem Raum gearbeitet, Ostern lag noch dazwischen und mittlerweile ist meine kleine Holzwerkstatt so gut wie fertig. Es fehlten noch die richtigen Steckdosen und ein paar Kleinigkeiten müssen nachgearbeitet werden. Dann kann der Raum geputzt und von mir eingeräumt werden. Die Werkstatt ist eigentlich nichts besonderes, ein Raum eben mit 4m x 5m Grundfläche. Einer Glastüre und einem Fenster, natürlich mit einer Elektroinstallation von Steckdosen bis Lichtschalter, sowie Beleuchtung im Außenbereich mit Bewegungsmeldern und einer Klimaanlage, falls es doch mal zu warm werden sollte.\nIch finde die Werkstatt passt optisch sehr schön zu unserem Haus und Grundstück. Es ist ein schöner Abschluss vom Carport und ich freue mich, sobald ich das ganze Werkzeug und die Maschinen einräumen kann. Ich erhoffe mir dadurch jedenfalls ein entspanntes Arbeiten, denn bisher hatte ich das ganze Werkzeug im Haus in einem Zimmer stehen und musste es immer wieder hin und her räumen, sobald ich mal an unseren Möbeln arbeiten wollte. Ich konnte auch nicht bei Regen arbeiten, in Zukunft wird das in meiner kleinen Werkstatt sicherlich möglich sein.\nGartenarbeit um die Werkstatt herum # Wir haben in den letzten Tagen schon begonnen, die angelieferte Erde in den Zwischenräumen zu verteilen. Ich hatte vier große Erdhaufen vorm Haus an der Straße liegen. Diese haben wir über einen längeren Zeitraum zerkleinert, abgetragen und verteilt. Rings um die Werkstatt werden wir demnächst auch diese Erde verteilen, sobald die Arbeiten komplett abgeschlossen sind. Dann können wir im Anschluss auch ein paar schöne Blumen und Sträucher einpflanzen, um das Grundstück weiter zu verschönern.\nAnschluss für ein Notstromaggregat vorbereitet # In Paraguay werden die Stromleitungen Überland verlegt und bei Stürmen kann es schonmal vorkommen, dass die Leitungen beschädigt werden und dann haben wir einen Stromausfall für ein paar Stunden. In letzter Zeit kam das relativ selten vor aber wenn du mal ein paar Stunden Stromausfall hast, kann das evtl. schon störend sein. Je nachdem was man gerade macht und dabei auf den Strom angewiesen ist.\nHin und wieder werden in unserer Siedlung auch neue Häuser angeschlossen oder das Stromnetz erweitert, dann muss auch mal für einen Vormittag oder Nachmittag der Strom abgestellt werden. In Paraguay läuft das meistens sehr spontan ab. Daher haben wir uns überlegt ein Notstromaggregat anzuschaffen, um diese Zeit im Bedarfsfall kurzzeitig überbrücken zu können.\nWir haben dafür alle Vorbereitungen getroffen und können im hinteren Bereich der Werkstatt irgendwann ein Notstromaggregat aufstellen und anschließen. Es soll dann im Automatikmodus betrieben werden. Sollte der Strom ausfallen, schaltet sich das Notstromaggregat automatisch ein und wir haben nach wenigen Sekunden wieder Strom.\nIm Haus haben wir einige unterbrechungsfreie Stromversorgungen mit Akku (USV), da wird diese Umschaltzeit auch noch überbrückt und die Geräte laufen ununterbrochen durch. Sobald der Strom vom örtlichen Stromanbieter wieder anliegt, wird das erkannt und automatisch umgeschaltet. Der Notstromaggregat geht dann nach ein paar Sekunden automatisch aus.\nIch melde mich wieder zurück, sobald die Werkstatt einsatzbereit ist. Strom ist inzwischen verlegt, die Steckdosen montiert und die Klimaanlage funktioniert ebenfalls. Ich muss mir noch eine Beleuchtung für innen kaufen und für außen zwei LED Strahler mit Bewegungsmelder. Die Werkstatt werde ich dann anschließend einräumen und es kann weitergehen.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"4. Mai 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/construction-of-a-small-wood-workshop-on-our-property-in-paraguay/","section":"Posts","summary":"Wir lassen uns aktuell eine kleine Werkstatt bauen. 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Letztes Mal habe ich über folgendes berichtet:\nEinzug in unser neues Haus in Paraguay Was hat sich in dieser Zeit verändert? # Wir haben weitere Bäume gepflanzt. Manche sind leider kaputt gegangen und wieder andere wachsen sehr gut. Wir probieren hier einfach sehr viel aus, denn wir sind keine Profis in dem Gebiet.\nDen Erdhaufen zwischen Haus und Straße haben wir weitestgehend bearbeitet und verteilt, so dass wir demnächst auch dort einige Bäume pflanzen werden. Stefanie wird am Wochenende eine Liste machen mit Bäumen, die wir gerne bestellen möchten. Ich denke, dass wir sie dann in der darauf folgenden Woche einpflanzen werden.\nDen Streifen zwischen Haus und Carport haben wir ebenfalls bepflanzt und der Hibiskus kam neulich wieder ganz schön, nachdem er einmal komplett von den Blattschneiderameisen abgefressen wurde. In letzter Zeit haben wir keine Probleme mehr mit Blattschneiderameisen. Ich hoffe mal, dass dies weiterhin so bleibt. Stefanie hat vor ein paar Tagen weitere Sträucher neben dem Carport eingepflanzt.\nMöbelbau in Paraguay mit eigener Werkstatt # Unser Carport verändert sich aktuell. Ich habe in den letzten Wochen die Planung für meine Werkstatt gemacht und sie am Montag freigegeben. Seit Dienstag sind nun die Bauarbeiter daran mir den Raum unter dem Carport zu bauen.\nEs geht zügig voran und ich freue mich, wenn die Werkstatt fertig ist. Ich werde dann alles einräumen und mit dem Möbelbau weitermachen können. Das freut mich sehr, dass wir uns dafür entschieden haben. Sieht auch jetzt schon richtig toll aus und ich kann es kaum erwarten bis alles fertig ist.\nIn der Zwischenzeit hatte ich übrigens auch mein bestelltes Eukalyptus Massivholz erhalten. Das war noch so eine Geschichte. \u0026#x1f648; Im Endeffekt haben wir Anfang des Jahres nochmals ganz von vorne begonnen. Ich bekam eine Liste mit den Maßen, die standardmäßig immer verfügbar sind und kann mittlerweile davon jederzeit bestellen.\nEine Woche Lieferzeit, wenn ich meine Bestellung noch beidseitig gehobelt haben möchte. Da bin ich jetzt natürlich auch sehr zufrieden noch einen guten Lieferanten gefunden zu haben.\nDer Möbelbau an sich ging natürlich trotzdem schleppend voran, da ich immer wieder mein Material und Werkzeug auf- und abbauen musste. Ich habe derweil die Unterschränke für die Waschtische zugesägt und teils schon zusammengebaut.\nUnser schwebendes Bett ist zu 90% aus Massivholz fertiggestellt. Ich muss nur noch die Blenden montieren, einölen und die indirekte Beleuchtung verbauen. Die Teile für das Etagenbett der Kinder sind alle zugesägt und teils schon geschliffen. Es wird mit dem Möbelbau weitergehen, sobald meine Werkstatt fertig ist.\nWieder aktiv in meinem Online Business? # Ansonsten führe ich momentan sehr viele Skype Gespräche und bin gerade dabei mich an einem neuen Krypto-Projekt zu beteiligen. Ich werde also wieder etwas aktiver bei meinem Online Business sein und mich nicht nur auf dem passiven Einkommen ausruhen.\nIch habe wieder mehr Motivation anderen Menschen zu helfen aus dem Hamsterrad herauszukommen, um dann vielleicht auch ein Leben in Freiheit zu führen. Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen seit letztem Jahr noch weniger Freiheiten haben und dies gilt es natürlich zu verändern.\nWir fühlen uns hier in Paraguay im El Paraiso Verde sehr wohl. Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen Schritt gewagt haben. Vor allem aber auch glücklich darüber, dass wir uns durchgesetzt und für unsere Freiheit gekämpft haben.\nWir haben uns darauf eingelassen und die Chancen genutzt als sie da waren. Keine Ausreden mehr gefunden und einfach strikt nach vorne geschaut zu haben. Wenn ich zurückblicke, was wir in den letzten Jahren alles erleben durften. Einfach unglaublich und unbezahlbar.\nIch wünsche dir eine schöne Zeit und bis demnächst!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"26. März 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/update-from-our-property-and-house-in-paraguay/","section":"Posts","summary":"Wir haben inzwischen wieder viel zu tun und sind sehr beschäftigt. Ich arbeite an verschiedenen Projekten und heute möchte ich mal wieder ein kleines Update von unserem Leben in Paraguay mit dir teilen.","title":"Update von unserem Grundstück und Haus in Paraguay","type":"posts"},{"content":"Es ist inzwischen schon wieder viel Zeit vergangen und wir leben seit ein paar Monaten in unserem eigenen Haus in Paraguay. Wir haben tatsächlich Strom, Wasser und Internet am Grundstück. Der Strom fließt seit dem 07. Oktober 2020 und kurz darauf haben wir zum ersten Mal in unserem neuen Zuhause übernachtet.\nDas Appartement, in welchem wir 11 Monate zuvor gelebt haben, konnten wir kurz darauf zurückgeben. Ein unbeschreibliches Gefühl hier auf dem ruhigen Land im eigenen Haus und auf dem eigenen Grundstück zu leben.\nSeit meinem letzten Blogartikel wurde an unserem Grundstück noch die Einfahrt, das Carport und der Weg ums Haus herum fertig gebaut. Wir haben zusätzlich einen Wasserfilter direkt am Hausanschluss installiert bekommen und die Elektroinstallation wurde weitestgehend fertiggestellt.\nDie Stromleitungen für die Beleuchtung kamen alle oberhalb aus den Wänden und ich musste diese noch entsprechend zur endgültigen Lampenposition verlängern und verlegen. Lampen und Leuchtmittel habe ich alle selbst montiert, erst auf der Terrasse, dann ums Haus herum und zum Schluss in allen Zimmern.\nSogar die Netzwerkverkabelung habe ich selbst zu Ende geführt. Die Kabel wurden für mich noch eingezogen und die gesamten Dosen danach von mir selbst verdrahtet. Am anderen Ende habe ich uns einen Netzwerkverteilerschrank mit Patchpanel montiert.\nDieser beinhaltet alle weiteren Netzwerkgeräte ordentlich aufgeräumt. Zum Schluss hatte ich die gesamten Leitungen durchgemessen und es passte auf Anhieb alles wunderbar.\nMöbelbau in Paraguay # Wir leben immer noch recht spartanisch, da uns einige Möbel fehlen. Das Holz für den Möbelbau ist leider nicht komplett da aber wir kommen erst mal klar. Ich war im letzten Jahr nochmal beim Sägewerk zu Besuch und das Massivholz ist leider nicht trocken genug gewesen.\nWir warteten weitere drei bis vier Wochen ab und eigentlich sollte es dann trocken genug sein, um gehobelt werden zu können. Leider warte ich heute immer noch auf die Lieferung. In der Zwischenzeit habe ich über einen anderen Lieferanten Multiplexplatten bestellt und zügig geliefert bekommen.\nSomit konnte ich mir wenigstens eine Werkbank bauen und mit den Unterschränken für die Waschbecken in den Bädern beginnen. Danach werde ich mit der Küche fortfahren. Sobald das Massivholz kommt kann ich unser Bett und das Etagenbett für unsere Kinder bauen sowie einige andere geplanten Projekte.\nIch bin gespannt, ob das mit der Lieferung noch etwas wird, denn Ende letzten Jahres hatte ich eine E-Mail verfasst und meine Enttäuschung geschildert. Verständnis war zumindest ausreichend vorhanden und es hieß, dass ich das Material nach den Betriebsferien geliefert bekomme aber bis heute leider nichts mehr gehört.\nAktuell nutzen wir das Waschbecken neben der Waschmaschine im Abstellraum für alles, da es dort bisher den einzigen Wasserhahn im Haus gibt. Dusche und Badewanne funktionieren dahingegen schon wunderbar. Die Steinplatten für die Fensterbänke und beide Waschtische sind bereits geliefert und montiert.\nNun muss ich die Unterschränke fertigbekommen, damit wir die Bäder entsprechend einrichten können. Immerhin habe ich vorm Einzug bereits in allen Räumen Gardinenstangen montiert und Vorhänge aufgehängt, das macht die Atmosphäre schonmal sehr gemütlich.\nBäume am Grundstück pflanzen # Parallel haben wir mit der Gartenarbeit begonnen. Wir bestellten uns nochmal vier Ladungen Humus für den Bereich vor dem Haus, um an das Niveau des Weges zu kommen und dies abfallend zur Straße hin. Der Humus wurde bereits teilweise umverteilt, danke auch an die Hilfe vom Baggerfahrer.\nDen Rest darf ich nun selbst erledigen. Außerdem bekamen wir zwei Ladungen Schotter, um die Fläche zwischen Haus und Weg zu füllen. Das sieht schonmal sehr ordentlich aus und hat mich einiges an Schweiß gekostet.\nWir wollten natürlich schnellstmöglich mit der Bepflanzung beginnen, denn die Bäume werden auch ihre Zeit brauchen bis sie entsprechend groß gewachsen sind. Ich denke nach einem Jahr wird man da allerdings schon einen ordentlichen Wachstum sehen können.\nWir konnten bisher 40 bis 50 Bäume unterschiedlicher Art pflanzen. Sobald ich vorne am Haus zur Straße hin den ganzen Humus verteilt habe, werden wir weitere Bäume pflanzen. Bäume pflanzen macht übrigens unglaublich viel Spaß. \u0026#x1f333;\nEin Gemüsebeet haben wir erst mal nur vorbereitet aber noch nicht wirklich viel angepflanzt. Wir sind auch noch am überlegen, ob wir eine Beschattung dafür brauchen werden. Wahrscheinlich wird es sinnvoll sein, gerade für Tomaten und andere empfindliche Gemüsesorten.\nWir haben zur Zeit zwei Butternut-Kürbis Pflanzen, die uns schon ordentliche und leckere Kürbisse liefern. Außerdem zwei große Maniok, die wir bald ernten können und zwei Sonnenblumen. Wassermelonen hat Stefanie vor kurzem im Beet angepflanzt, mal schauen wann da was kommt.\nVon unseren Bäumen und vom Grundstück möchte ich demnächst noch ein Video hochladen. Danach immer wieder neue Updates bringen, um die Fortschritte beobachten zu können. Ich schaue jeden Tag auf die Bäume und bin sehr traurig, wenn die Blattschneiderameisen die Blätter abgefressen haben.\nDrei Papaya und fünf Eukalyptus haben wir leider deswegen schon verloren. Gefühlt wachsen sie mir zu langsam aber den richtigen Fortschritt sieht man sowieso erst nachdem man sich die alten Aufnahmen angesehen hat oder eben nach ein paar weiteren Monaten.\nVor dem Bepflanzen habe ich unser komplettes Grundstück mit der Motorsense abgemäht und anschließend immer wieder mit der Motorhacke bearbeitet. Dies werde ich weiterhin bis Ende des Jahres fortführen, natürlich jetzt um die Bäume herum, bis mir alles so gut gefällt, dass wir zwischendrin Rasen sähen können. Das soll es aber nun erst mal gewesen sein mit dem heutigen Update. Ich werde mich demnächst wieder melden.\nIn der nächsten Zeit geht es weiter an die Arbeit, damit unsere Möbel fertig werden. Das Wetter wird wechselhaft sein und ich kann nicht immer draußen arbeiten. Das Sägen und Schleifen von Holz mache ich natürlich alles draußen unter dem Carport und wenn es regnet, meistens regnet es hier quer, dann wird trotzdem alles nass. \u0026#x1f605;\nEs wird Zeit, dass ich die Werkstatt unter dem Carport zumauern lasse, dann habe ich einen eigenen Raum und könnte bei jedem Wetter arbeiten.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"14. Januar 2021","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/move-into-our-new-house-in-paraguay/","section":"Posts","summary":"Es ist inzwischen schon wieder viel Zeit vergangen und wir leben seit ein paar Monaten in unserem eigenen Haus in Paraguay. Wir haben tatsächlich Strom, Wasser und Internet am Grundstück.","title":"Einzug in unser neues Haus in Paraguay","type":"posts"},{"content":"","date":"16 de August de 2020","externalUrl":null,"permalink":"/es/tags/construcci%C3%B3n-de-una-casa/","section":"Tags","summary":"","title":"Construcción De Una Casa","type":"tags"},{"content":"","date":"16. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/hausbau/","section":"Tags","summary":"","title":"Hausbau","type":"tags"},{"content":"Wir leben nun schon mehr als neun Monate in Paraguay und heute gibt es nochmal ein Update zu unserem Hausbau. Das wird vermutlich auch das letzte Update sein, denn den nächsten Blogartikel werde ich sicherlich „Einzug in unser neues Haus in Paraguay“ nennen.\nDie Bauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen und wir warten hauptsächlich noch auf den Stromanschluss. Dies wird schätzungsweise noch vier Wochen dauern aber wie Du weißt kann in Paraguay auch alles etwas länger Zeit in Anspruch nehmen.\nIn meinem letzten Blogartikel habe ich darüber berichtet, dass die Dachdecker bald mit ihrer Arbeit beginnen werden. Unser Dach hat letztendlich zwei Wochen bis zur Fertigstellung benötigt aber das Ergebnis kann sich umso mehr sehen lassen. Das Dach von unserem Haus gefällt mir sehr gut, von innen wie auch von außen, einfach wunderschön geworden.\nDanach ging es rasant mit dem Innenausbau weiter, vor allem konnte jetzt nichts mehr durch den Regen nass werden.\nWährend diesem Bauabschnitt haben wir uns hin und wieder für kleinere Upgrades entschieden. Beispielsweise haben wir die Innentüren mit beschichteter Platte durch Vollholztüren ersetzt oder auch das Sichtmauerwerk zusätzlich versiegeln lassen, damit es länger schön bleibt. Wir haben uns für eine andere Außenfarbe als weiß entschieden.\nAußerdem haben wir die Armaturen für die Bäder ausgewählt, sowie das Schalterprogramm für die Elektroinstallation. Die Elektroinstallation muss noch abgeschlossen werden, sobald das Material da ist kann damit begonnen werden. Die Kabel wurden allerdings schon alle durch die Leerrohre gezogen. Zudem müssen noch die Armaturen montiert werden, bei zwei Waschbecken muss ich allerdings vorher erst noch einen Untertisch aus Holz bauen.\nUnser Abwassersystem, ein Biodigestor, wurde bereits auf unserem Grundstück installiert und mit dem Haus verbunden. Den Wasseranschluss haben wir auch schon am Haus angeschlossen. Wir möchten allerdings noch einen groben Filter dazwischen schalten, daher wird der Anschluss nochmals verändert, sobald der Bau mit dem Carport beginnt.\nEigene Möbel in Paraguay selbst bauen # Ich habe letztens schon erwähnt, dass ich unsere Möbel selbst bauen möchten. Dazu war ich vor Wochen bereits in einem Sägewerk in Maciel und habe mir das Werk und auch die Produkte zeigen lassen, sowie ein paar Muster mitnehmen dürfen. Leider habe ich bisher keine genauen Preise erhalten aber ich werde trotzdem demnächst meine Bestellung für die ersten Projekte aufgeben.\nDas werden unter anderem die Betten sein, dann die Waschtische und natürlich unsere Küche. Mein Werkzeug sollte im September ankommen und dann werde ich loslegen können.\nWir freuen uns sehr darauf unser Haus einrichten zu können und dann endlich mal in Ruhe auf unserer eigenen Terrasse zu sitzen. Ich kann dir dann mehr von unserem Haus und dem Grundstück zeigen. Du wirst sehen, wie sich alles in den nächsten Jahren entwickeln wird. So langsam sieht es tatsächlich aus wie eine kleine Siedlung, wo vor ein paar Monaten doch nur Gras zu sehen war.\nDer nächste Bauauftrag wurde erteilt # Die Planung von unserer Einfahrt mit dem Carport und dem Weg ums Haus herum ist fertiggestellt und ich habe die Pläne bereits unterschrieben. Außerdem bekam ich vor kurzem die Kalkulation und konnte somit den Beginn für die Bauarbeiten freigeben.\nIch bin gespannt, ab wann mit diesen letzten Bauarbeiten begonnen wird. Es wäre natürlich schön, wenn es ab nächster Woche schon losgehen würde. Aktuell wird in unserer neuen Siedlung sehr viel gebaut aber ich denke das Carport werden sie auch zeitnah fertigstellen können. Mir ist einfach wichtig, dass wir eine ordentliche Einfahrt zu unserem Grundstück haben und trockenen Fußes zum Haus laufen können.\nUnsere Siedlung wächst weiter # Es war nun längere Zeit nicht möglich nach Paraguay zu kommen aber in diesem Monat kommen über 30 neue Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu uns. Darunter sind auch unsere direkten Nachbarn, die schräg gegenüber von unserem See wohnen werden.\nSie werden sich nun um die Planung für ihr Haus kümmern und den Bau schnellstmöglich beauftragen. Ich bin gespannt, wann sie einziehen können. Wir haben dadurch einen Bau, den wir von der Terrasse aus Tag für Tag beobachten können.\nBis Ende des Jahres werden wir wahrscheinlich um die 100 Siedler in unserem Siedlungsgebiet sein und das trotz diesem verrückten Jahr. Seit den letzten Monaten entstehen hier so viele neue Häuser im Siedlungsgebiet und das obwohl es einen Baustopp gab und die Baumaterialien natürlich knapp geworden sind.\nHier geht’s also munter weiter auf den Baustellen, das freut uns natürlich.\nZum Abschluss für heute habe ich für dich noch ein Video von einem Drohnenflug über unser Haus mit fertigem Dach bzw. dem aktuellen Zustand. Viel Spaß beim Anschauen.\nBis bald und liebe Grüße aus Paraguay von Sebastian\n","date":"16. August 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/house-construction-in-paraguay-part-3/","section":"Posts","summary":"Wir leben nun schon mehr als neun Monate in Paraguay und heute gibt es nochmal ein Update zu unserem Hausbau. 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Dies ist nun schon gute drei Monate her und in dieser Zeit hat sich natürlich trotz dem vorher genannten Baustopp sehr viel verändert.\nDer Rohbau ist weitestgehend fertig und letzten Donnerstag wurde das Holz für unseren Dachstuhl geliefert. Freitag hatten wir in Paraguay einen Feiertag und nun ist Wochenende. Ich gehe davon aus, dass ab Montag mit dem Dachstuhl begonnen werden kann und in der Regel ist das Dach in zwei bis drei Tagen fertiggestellt.\nIch habe das gute Wetter am Freitag ausgenutzt und bin mit der Drohne über unsere Baustelle geflogen. Noch einmal wollte ich ein paar Aufnahmen haben, bevor das Dach auf unserem Haus montiert ist.\nHier gibt es gleich ein aktuelles Foto von unserem Grundstück und weiter unten werde ich den Drohnenflug einblenden. Ich denke, der Film ist ganz gut geworden. Es war etwas windig an dem Tag aber man kann sehr schön von oben in unser Haus hineinschauen. \u0026#x1f601;\nTrotzdem gibt es noch einiges zu tun auf unsere Baustelle und auf die nächste Woche freuen wir uns besonders, denn sobald das Dach montiert wird möchte ich dabei sein und zuschauen. Das aktuelle Bild von unserem Haus wird sich nämlich total verändern, sobald das Dach drauf ist.\nDarauf sind wir sehr gespannt, denn bisher kennen wir es nur von unserer Planung auf dem Papier. Außerdem planen wir aktuell unsere Einfahrt mit einem Carport und einen festen Weg aus Natursteinen komplett um unser Haus herum.\nGartengestaltung für unser Grundstück # Wir haben hin und her überlegt, wann wir mit der Bepflanzung von unserem Grundstück beginnen wollen. Eigentlich wäre es sinnvoll gewesen, so früh als möglich mit der Bepflanzung von Bäumen zu beginnen.\nAllerdings war hier ungewissen wo genau beim Hausbau evtl. wieder Bäume zerstört werden und außerdem hatten wir anfangs noch kein Wasser am Grundstück. Inzwischen ist der See fertig und Wasser vorhanden, man könnte also mit der Gießkanne immer wieder Wasser zum Gießen aus dem See holen.\nWir haben am Appartement ein paar Pflanzen aus Samen großgezogen und vorgestern zwei Kürbis auf unserem Grundstück eingepflanzt. Mal sehen was aus denen wird und ob sie alleine überleben werden.\nDie eigentliche Bepflanzung beginnen wir, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind und wir in unserem Haus wohnen. Dann haben wir es leichter, sind vor Ort und können uns direkt um alles kümmern. Fließend Wasser sollten wir dann auch haben und für den Garten wurden zwei Wasserhähne außen an unserem Haus eingeplant.\nWir werden einige Bäume pflanzen, darunter auch schnell wachsende Baumarten, wie beispielsweise Bambus und Eukalyptus. Wir können also alle gespannt darauf sein, wie sich unser Grundstück in den nächsten Jahren entwickeln wird.\nDas erste Gemüse soll natürlich auch zeitnah gepflanzt werden, denn es wäre schön wenn wir immer mehr aus dem eigenen Garten essen könnten. Großgezogen am Appartement haben wir als Versuch schon Tomaten, Mango und Kürbis. Eine Avocado ist gerade am wachsen und die Maracuja ist leider eingegangen.\nEigene Möbel in Paraguay selbst bauen # In meinem letzten Blogartikel hatte ich noch geschrieben, dass wir unsere Möbel in der Schreinerei nach unseren Vorgaben bauen lassen werden. Dies hat sich inzwischen grundlegend geändert. Das beauftragte Sideboard haben wir bereits erhalten und es steht in unserem Appartement.\nEs ist übrigens sehr schön geworden und wurde so geplant, dass es später auch in unser eigenes Haus passt. Wir haben uns nun dafür entschieden, unsere Möbel selbst zu bauen. Ich habe mir dafür extra nochmal einiges an Werkzeug bestellt und ich denke, dass wir damit ganz gut klar kommen werden.\nSobald unser Haus soweit fertig ist, dass wir rein können, werde ich mit dem Bau unserer Möbel beginnen. Dies wird sicherlich genauso interessant werden und ich kann gerne auf meinem Blog darüber berichten und Euch die Bilder zeigen.\nWir haben schon Pläne für die ersten Möbelstücke bereit. Sobald unser Carport fertiggestellt wurde, möchte ich mir dort eine kleine Werkstatt im hinteren Bereich einrichten. Vorerst baue ich unsere Möbel in einem Zimmer in unserem Haus.\nDie aktuelle Situation in Paraguay # Wie geht es uns aktuell in Paraguay? # Im März 2020 begannen die weltweiten Maßnahmen mit diversen Einschränkungen, die wir leider auch in Paraguay zu spüren bekamen. Glücklicherweise leben wir auf einer großen Estancia mit ca. 16 km² und hatten immer genug Platz uns frei zu bewegen.\nWir waren die ganze Zeit also nie in unserem Appartement eingesperrt. Anfangs bin ich nicht mehr rausgefahren zum Einkaufen. Wir wollten erst mal die Situation abwarten und schauen was passiert.\nIrgendwann bin ich dann mal wieder gelegentlich zum Einkaufen in die nächste Stadt gefahren und seit dem 4. Mai 2020 begannen die Lockerungen der Maßnahmen in verschiedenen Phasen. Nächste Woche beginnt die Phase 3 und mal sehen, welche Einschränkungen dann überhaupt noch relevant sind.\nWie leben wir zur Zeit in unserem kleinen Appartement? # Ich muss zugeben, es wird zunehmend anstrengender und alleine die Größe des Appartements spielt da nicht die wesentliche Rolle. Denn wenn ich das mit unserer Wohnmobilreise im letzten Jahr vergleiche, da war unser Wohnmobil definitiv kleiner und uns ging es die meiste Zeit blendend.\nHier in den Appartements möchte man das allerdings keinem länger als drei Monate zumuten und wir leben, wie bereits erwähnt, schon seit über sieben Monaten da drin.\nUns fehlt einfach die Privatsphäre, das ist im Prinzip schon alles. Im Appartement hast du in der Regel deine Ruhe, sofern keiner an deiner Tür klopft. Zweimal kamen allerdings auch schon die Leute einfach so rein. Sobald wir das Appartement verlassen, dauert es in der Regel keine paar Minuten und man wird wieder angesprochen oder in ein Gespräch verwickelt.\nDabei haben wir Kinder und diese benötigen auch unsere Aufmerksamkeit. In Ruhe auf unserer Terrasse sitzen ist leider selten möglich, denn die Leute laufen sehr oft über unsere Terrasse oder den Garten. Nicht selten werden wir auch da wieder in ein Gespräch verwickelt, selbst beim Essen und das hält denke ich keiner auf Dauer aus. \u0026#x1f61e;\nWir haben ein sehr großes Gelände zum Spazieren gehen und in der Regel können wir da mal alleine sein. Aber auch hier kam es schon vor, dass sich die Leute uns einfach anschließen und mitlaufen.\nGespräche unter uns als Familie sind somit nicht möglich. Immerhin rückt die Fertigstellung unseres Hauses näher und wir können es absehen, dass wir bald umziehen können. Bis dahin müssen wir uns einfach noch zusammenreißen und diese Zeit irgendwie überstehen.\nDiese fehlende Privatsphäre hat sicherlich schon den einen oder anderen dazu bewogen das El Paraiso Verde dauerhaft zu verlassen und woanders hinzuziehen, vor allem wenn man selbst noch nicht weiß, wann man auf sein eigenes Grundstück ziehen kann.\nDie Vorfreude auf das eigene Haus # Wir haben glücklicherweise von Anfang an daran gearbeitet, dass wir so schnell wie möglich auf unser Grundstück kommen können. Wir haben so viele Dinge im Kopf mit unserer Planung und was wir noch alles auf unserem Grundstück machen wollen. Sobald wir da ins Tun kommen, wird uns auch wieder einiges an Last von den Schultern fallen und wir können mit Spaß und Freude weiter an unserem Ziel arbeiten. \u0026#x1f60d;\nIch werde wieder berichten, sobald ich einen neuen Blogartikel an meinem Notebook schreiben kann. Gerne hätte ich mehr Videos bei dem Appartement gemacht aber wegen den oben genannten Gründen der fehlenden Privatsphäre habe ich leider wenig Freude daran und dann sollte man es auch einfach sein lassen.\nSobald wir mehr Ruhe haben und auf unserem Grundstück sind, werde ich dies hoffentlich nachholen können. Und jetzt gibt es wie versprochen einen aktuellen Drohnenflug über unser Haus ohne Dach.\nBis bald und liebe Grüße aus Paraguay von Sebastian\n","date":"14. Juni 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/house-construction-in-paraguay-part-2/","section":"Posts","summary":"Wir leben inzwischen seit über sieben Monate in Paraguay und heute möchte ich ein Update zu unserem Hausbau schreiben und außerdem berichten, wie es uns mit der aktuellen Situation geht.","title":"Hausbau in Paraguay Teil 2","type":"posts"},{"content":"Wir leben inzwischen seit vier Monaten in Paraguay und haben uns gut eingelebt, wir möchten gar nicht mehr zurück nach Deutschland. Die letzten Monate hatten wir sehr viel zu tun mit unserer Landschaftsgestaltung und der Planung für den Hausbau.\nNachdem unsere Pläne fertig waren und von uns freigegeben wurden, begann auch endlich unser Hausbau in Paraguay. Anfangs hätten wir nicht gedacht, dass so viel Zeit bis zum Baubeginn vergeht aber es kommt doch immer etwas anders als geplant.\nEigene Hausplanung # Eigentlich wollten wir ein Haus mit fertiger Planung bauen lassen. Wir hatten aber das Glück noch zum Ende letzten Jahres einen tollen Grundriss präsentiert zu bekommen, welcher uns so gut gefiel, dass wir doch noch einen eigenen Plan für unser Haus erstellen wollten.\nDer Grundriss war in der Hinsicht perfekt, da er drei gleichgroße Zimmer hatte und das Wohnzimmer mit der Küche vereint in einem größeren Raum. Einzig die beiden Außentüren für die Abstellkammer und den Waschraum störten uns.\nDa fiel mir allerdings eine gute Lösung ein und ich konnte beide Außentüren entfernen, machte aus den beiden Räumen einen Raum und den Zugang über unser Badezimmer.\nDamit fing die Planung allerdings erst an. Wir zeichneten Fenster und Türen ein, die Positionen der Klimaanlagen und erstellten eine eigene Planung für die Elektroinstallation in unserem Haus. In den Bädern wollten wir jeweils noch eine Nische als Ablagefläche im Duschbereich haben, dazu eine eigene Mauer als Trennwand usw.\nParallel dazu suchten wir passende Fliesen, Armaturen und Waschbecken aus. Bis diese verbaut werden, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen.\nDie Bodenplatte aus Beton ist fertig # Der Bau hat vor gut einer Woche begonnen. Die Bodenplatte ist seit Freitag fertig und nun machen wir zwei bis drei Wochen Pause, bis es auf unserer Baustelle mit den Maurerarbeiten weitergeht.\nEs ist sehr interessant zu sehen, wenn das eigene Haus gebaut wird, welches man bisher nur auf dem Papier oder Bildschirm gesehen hat. Es bleibt spannend und ich werde die Fortschritte kontrollieren und dokumentieren.\nSolange wohnen wir weiterhin in unserem Appartement. Inzwischen haben wir auch eine minimal ausgestattete Küche und können selbst kochen. Wir gehen meistens in Caazapá einkaufen und etwa zweimal im Monat nach Villarrica in einen größeren Supermarkt.\nWir haben uns Anfang des Jahres ein Auto gekauft und sind somit auch als Familie mobil in Paraguay unterwegs. Das Appartement ist für vier Personen recht klein aber wir sind dafür sehr nah an unserer Baustelle und haben bereits tolle Nachbarn um uns herum. Wir müssen uns gut arrangieren, manchmal ist es anstrengend mit den Kindern auf so engem Raum aber die Zeit wird sich auch wieder ändern und wir können uns umso mehr auf unser eigenes Haus freuen.\nWir beginnen so langsam mit der Gartengestaltung, was wollen wir wo anpflanzen? Auf unserem 2500qm Grundstück haben wir genug Platz, um uns reichlich auszutoben. Unser Haus haben wir, denke ich, ganz gut platziert und daneben soll noch ein Carport aufgestellt werden. Wir sind noch in der Planung und werden dies demnächst kalkulieren lassen.\nVor dem Carport wird unser Abwassersystem, eine Drei-Kammer-Klärgrube, installiert werden. Rechts im Eck unseres Grundstücks ist der gemeinsame See, den wir mit drei weiteren Nachbarn teilen. Der Rest vom Grundstück ist somit noch frei für Bepflanzungen und andere Spielereien, die uns sicherlich noch einfallen werden.\nUnsere Kinder möchten wahrscheinlich auch einen kleinen Spielplatz mit Rutsche, Schaukel und Klettermöglichkeit haben. Vielleicht hat der Papa dann auch etwas zum Klettern im Garten?\nEigene Möbel in Paraguay bauen lassen # Außerdem planen wir bereits unsere Möbel, denn wir lassen soweit als möglich alles in der Schreinerei nach unseren Vorgaben bauen. Den ersten Auftrag für ein Sideboard haben wir schon erteilt, dieses können wir nämlich in unserem Appartement nutzen.\nDie weiteren Planungen sollen alle in einem ähnlichen und abgestimmten Stil gebaut werden. Dazu kommen sicherlich noch Schränke für Kleidung, Betten, Unterschränke für die Badezimmer, Küchenmöbel usw. Terrassenmöbel haben wir uns bereits in Asunción bestellt, da wir diese schon auf unserer Terrasse vom Appartement nutzen wollten.\nDie Container Beiladung ist angekommen # Unsere Kartons aus Deutschland sind mittlerweile auch angekommen. Einen Teil davon haben wir bereits ausgeräumt und in den Möbeln vom Appartement verstaut. Einige Kartons haben wir an einem anderen Ort zwischengelagert, da wir sie erst in unserem eigenen Haus verwenden werden.\nDas Laufrad von Sofia ist endlich da und ihr macht das richtig Spaß hier zu fahren. Leider hatte sie in Deutschland kaum Möglichkeit zum Lernen gehabt aber hier funktionierte es bei ihr auf Anhieb.\nEs hat schon länger nicht mehr geregnet, daher ist es sehr staubig zur Zeit und wir sind fast täglich am Putzen. Es ist immer noch schön warm bei über 30°C tagsüber, das gefällt uns sehr gut. Nachts kühlt es bereits auf 20°C ab, dies könnte sich aber auch nochmal ändern bevor hier bald der Winter beginnt.\nAuf den Winter in Paraguay sind wir gespannt, es wird unser erster Winter in Paraguay sein. Ich werde sicherlich bald wieder ein Update zu unserem Hausbau in Paraguay schreiben, schau daher gelegentlich auf meinem Blog vorbei um nichts zu verpassen. Bis bald!\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"8. März 2020","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/house-construction-in-paraguay-part-1/","section":"Posts","summary":"Wir leben inzwischen seit vier Monaten in Paraguay und haben uns gut eingelebt, wir möchten gar nicht mehr zurück nach Deutschland. Die letzten Monate hatten wir sehr viel zu tun mit unserer Landschaftsgestaltung und der Planung für den Hausbau.","title":"Hausbau in Paraguay Teil 1","type":"posts"},{"content":"Wir haben uns am 06. November 2019 von Deutschland abgemeldet und sind nach Paraguay umgezogen. Jetzt leben wir schon seit fast einem Monat hier und haben uns so langsam aber sicher eingelebt.\nNach unserer langen Wohnmobilreise durch Spanien und Portugal hatten wir in Deutschland nochmal etwas Stress, bis wir die letzten Dinge erledigt hatten und dann kam der lange Flug nach Südamerika. Heute möchte ich dir gerne ein wenig darüber erzählen.\nDer Gedanke nach Südamerika bzw. nach Paraguay zu gehen kam uns Mitte 2017. Eigentlich wollten wir auch nur einmal schauen, ob dies für uns überhaupt in Frage kommt und wenn ja, dann wollten wir uns erst mal nur einen zweiten Standort aufbauen und vielleicht in fünf Jahren auswandern. Ende 2017 bereiteten wir alles für unsere erste Reise nach Paraguay vor.\nDie erste Reise nach Paraguay # Im März 2018 war es dann soweit und wir flogen zum ersten Mal mit unserer einjährigen Tochter eine so weite Strecke. Von Frankfurt nach Madrid und von Madrid nach Asuncion, da ist man alleine schon 16 Stunden unterwegs.\nWir hatten gewisse Vorstellungen von Paraguay und wollten vor Ort einfach prüfen, wie sich unsere Vorstellungen mit der Realität decken. Außerdem beantragten wir für uns drei gleich die Daueraufenthaltsgenehmigung in Paraguay.\nZurück in Deutschland war für uns klar, dass wir dort leben können und dies auch sehr gerne möchten. Nach ein paar weiteren Wochen wurde uns bewusst, dass wir aber keine fünf Jahre mehr warten möchten. Wir arbeiteten also daraufhin, so schnell wie möglich wieder nach Paraguay zu kommen und dann aber bitte ohne Rückflugticket.\nAuswandern nach Paraguay # Letztendlich hat es nochmal fast anderthalb Jahre gedauert, bis wir alles in Deutschland abgewickelt hatten. Garten verkaufen, Wohnung verkaufen, Hausrat verkleinern sowie einen Teil verpacken und als Beiladung verschiffen. Zum Schluss dann noch das Wohnmobil verkaufen und wieder einen Teil vom Hausrat, den letzten Rest in den Reisekoffern verstauen.\nWir lebten bis zum Abflug bei Freunden und konnten uns sehr gut auf die Abreise vorbereiten. Wir hatten vier große Koffer und drei Handgepäck Koffer sowie zwei Rucksäcke dabei. Alle noch bestehenden Verträge wurden gekündigt.\nWir mieteten uns einen Kleinbus und meldeten uns in Deutschland ab. Am 06. November 2019 ging es dann morgens los mit dem Auto zum Frankfurter Flughafen, dort konnten wir den Mietwagen abgeben. Dann flogen wir ca. 2,5 Stunden nach Madrid. Dort hatte der Anschlussflug leider über eine Stunde Verspätung und dann ging es mit dem Flieger für gute 12 Stunden weiter nach Asuncion.\nEndlich in Südamerika gelandet # In Asuncion gelandet waren wir sehr froh, endlich angekommen zu sein aber es gab für uns noch ein paar wichtige Dinge in der Hauptstadt zu erledigen.\nAnschließend fuhren wir weiter und kamen am Abend in unserem Appartement an. Wir wohnen aktuell in einem kleinen Appartement, bis wir dann später unser eigenes Haus bauen werden. In dem einen Monat, den wir bereits hier sind, haben wir wieder einiges erledigen können.\nFührerschein in Paraguay # Wir haben beide eigenständig den Führerschein für Motorrad und Auto gemacht. Das kostete pro Person etwa 45 Euro und anschließend kaufte ich mir gleich ein Motorrad, welches am nächsten Tag geliefert wurde.\nErstmal fahren lernen, da ich noch nie Motorrad gefahren bin und auch erst mal das Gefühl für die Schaltung entwickeln musste aber inzwischen klappt das schon ganz gut und auf der Piste lernst Du das fahren auch schnell.\nStefanie hat vor ein paar Tagen natürlich ebenfalls ein Motorrad bekommen, somit sind wir unabhängig und können im nächsten Ort problemlos einkaufen. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit ein Auto zu leihen und nächstes Jahr schauen wir uns nach einem eigenen Auto um.\nNoch eine weitere Daueraufenthaltsgenehmigung # Liam kam erst später auf die Welt und er war daher bei unserer ersten Reise nicht dabei, also hat er auch noch keine Daueraufenthaltsgenehmigung in Paraguay. Diese haben wir vor kurzem aber beantragt und das geht jetzt alles seinen offiziellen Weg. Irgendwann wird auch er seine Cedula erhalten.\nTranquilo \u0026#x263a;\u0026#xfe0f;\nDie Planung der Landschaftsgestaltung für unser Grundstück haben wir heute abgeschlossen. Ich denke da werden bald die Bagger anrollen und ich kann ein paar interessante Bilder vom Baubeginn machen. Anschließend darf unser Haus gebaut werden, da haben wir auch schon genaue Vorstellungen. Ich werde dich gerne weiter auf dem Laufenden halten.\nAnsonsten genießen wir unsere Zeit in Paraguay. Es ist schön warm bei über 30°C und während in Deutschland der Winter Einzug hält haben wir hier Sommer.\nAußerdem werde ich weiter an meinem Online Business arbeiten, welches uns diese Freiheit überhaupt erst ermöglicht hat. Ich werde weitere Beiträge auf meinem Blog veröffentlichen und solltest du Fragen dazu haben, darfst du mich natürlich auch gerne kontaktieren.\nIch wünsche dir den maximalen Erfolg und das all deine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen mögen.\nViele Grüße\nSebastian\n","date":"6. Dezember 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/move-to-paraguay/","section":"Posts","summary":"Wir haben uns am 06.11.2019 von Deutschland abgemeldet und sind nach Paraguay umgezogen. Jetzt leben wir schon seit fast einem Monat hier und haben uns so langsam aber sicher eingelebt.","title":"Umzug nach Paraguay","type":"posts"},{"content":"Heute schreibe ich den letzten Teil von unserer Wohnmobilreise durch Spanien und Portugal. Der Abschluss in Frankreich war eher mit einem Urlaub zu vergleichen, da wir längere Zeit auf dem selben Campingplatz standen.\nWir waren zwischenzeitlich auch schon wieder zurück in Deutschland. Ich möchte Euch trotzdem den letzten Teil nicht vorenthalten. Vor allem geht es anschließend gleich weiter mit einer neuen Serie auf meinem Blog.\nWir sind früher als geplant vom Campingplatz Torre la Sal 2 abgereist und haben entsprechend eine Rückerstattung erhalten aber dieser Campingplatz war für uns einfach zu viel Trubel und zu viel Tourismus, letztendlich hatte dieser Ort landschaftlich auch nichts zu bieten. Mir ist es bis heute ein Rätsel was die Leute dorthin zieht.\nDer letzte Campingplatz in Spanien # Wir fuhren daher weiter zum nächsten und letzten Campingplatz in Spanien namens Bella Terra. Dort gefiel es uns schon besser, der Stellplatz war zwar nicht ganz so schön aber es war ein großer Spielplatz in unmittelbarer Nähe. Die Sanitätshäuser waren gut ausgestattet und sauber. Es gab ein modernes Schwimmbad und man konnte an den Strand.\nAußerhalb vom Campingplatz gab es einige Geschäfte und etwas weiter weg aber immer noch fußläufig zu erreichen einen Consum Supermarkt. Nach drei Tagen fuhren wir wieder weiter, weil sich ein Sturm mit Gewitter in Spanien ankündigte. Wie sich später herausstellte war dies eine sehr gute Entscheidung, denn von Hochwasser und Überschwemmungen war in den Medien die Rede.\nDie letzte Etappe in Frankreich # Wir verabredeten uns mit unseren ehemaligen Nachbarn in Frankreich auf einem Campingplatz und fuhren auf den Camping Nouvelle Floride für weitere sechs Tage. Später stellte sich heraus, dass sie auf dem Campingplatz nebenan waren, da sie uns leider den falschen Platz nannten. Dies war aber nicht weiter tragisch, denn die drei Campingplätze vor Ort gehören zusammen und man hat auf allen dreien Zutritt und kann die Schwimmbäder nutzen. Wir haben einige Male zusammen etwas unternommen und es war eine schöne Zeit. Die Gegend ist auch wieder eher touristisch und von Urlaubern belagert aber es war in Ordnung.\nAnschließend wollten wir uns irgendwo in Frankreich mit der Schwester und dem Schwager von Stefanie verabreden und gemeinsam deren Urlaub verbringen. Wir haben einige Campingplätze angeschaut, wo Hunde auch am Strand erlaubt sind. Letztendlich kamen sie zu uns und wir sind ein Stück weiter auf den Camping Beach Garden gefahren, welcher ebenfalls zum Verbund der Camping Les Méditerrannées gehört.\nDieser Campingplatz war allerdings etwas gemütlicher als der vorherige und wir blieben ganze zwei Wochen auf diesem Platz. Wir hatten zwei Stellplätze nebeneinander und konnten eine schöne gemeinsame Zeit verbringen. Sie hatten als Überraschung sogar ein Raclette Gerät dabei und wir haben vor deren Wohnwagen Raclette essen können. Ein Traum zum Wiederholen war das. \u0026#x1f60d;\nNach den zwei Wochen machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg nach Deutschland. Wir haben uns wieder für die mautfreien Straßen entschieden und machten einen Zwischenstopp beim Château Camping de la Grange Fort. Dies war ein interessanter Campingplatz mit Schloss aber leider etwas lieblos und heruntergekommen, vielleicht lag es auch nur daran, weil die Saison schon vorbei war. Ich weiß es leider nicht genau aber für eine Nacht war es in Ordnung auch wenn es mir zu teuer war.\nAm nächsten Morgen mussten wir uns verabschieden, da wir noch nicht auf direktem Wege nach Deutschland fahren wollten. Wir planten einen weiteren Zwischenstopp in Dole beim Camping Du Pasquier. Wir kamen zum richtigen Zeitpunkt an, denn es gab ein Stadtfest und wir bekamen einen freien Platz auf dem Campingplatz. Am Abend sind wir über das Fest in der schönen Altstadt gelaufen und hatten eine tolle Zeit zum Abschluss unserer langen Reise.\nKaum zu glauben aber nun ging es tatsächlich zurück nach Deutschland. Wir fuhren am nächsten Tag weiter bis zur deutsch-/französischen Grenze und übernachteten aber nochmal auf französischem Boden, dem bekannten Stellplatz vom April.\nWir liefen zu Fuß nach Breisach, um ein Eis zu essen. Das Wetter war allerdings nicht sehr schön und wir kamen gerade rechtzeitig zurück zum Wohnmobil als es zu regnen anfing.\nAm nächsten Tag fuhren wir nach Eschbach auf den Stellplatz im Gewerbepark Breisgau, weil wir am Morgen darauf in Auggen bei Fiat Professional einen Termin zur ersten Inspektion für das Wohnmobil hatten.\nEs hatte alles wunderbar geklappt und wir konnten nach erfolgreicher Inspektion auch noch Freunde in Eschbach besuchen. Nach zwei Nächten dort fuhren wir nochmal zurück auf den Stellplatz in Frankreich, dieser liegt einfach gut an der Grenze zu Breisach und hat alles nötige an Versorgung vor Ort.\nWir nutzen die Zeit in der alten Heimat, um uns von Freunden und Familie zu verabschieden. Oftmals standen wir auch direkt bei ihnen vor der Haustüre und haben übernachtet, wie zum Beispiel bei meiner Schwester und auch bei meiner Mama.\nMeinen Papa hatten wir zum Essen in Breisach eingeladen, da liefen wir am Abend wieder zurück zum Wohnmobil. Zwischenzeitlich übernachteten wir auch noch eine Nacht in Freiburg auf dem Campingplatz Hirzberg. Da nutze ich die Stadtnähe, um nochmal mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen ein Bierchen zu trinken. \u0026#x1f37a;\nNachdem wir alle besucht hatten, machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Münster. Dort wollen wir natürlich so schnell wie möglich unser Wohnmobil verkaufen. Glücklicherweise hatte ich unser Wohnmobil schon zu Beginn unserer Reise bei mobile.de inseriert und dadurch einige Interessenten notiert, die ich nach unser Ankunft in Münster kontaktieren durfte.\nDies hatte sich später als eine sehr kluge Entscheidung herausgestellt. Dennoch lassen wir uns Zeit und hetzen nicht, wir fuhren die Strecke in mehreren Etappen.\nErster Stopp war in Heidelberg beim Campingplatz Friedensbrücke. Es war nass und regnerisch aber kurzzeitig auch mal trocken und wir fuhren mit dem Bus nach Heidelberg für ein Mittagessen und konnten uns ein wenig die Stadt ansehen, bis es wieder zu regnen anfing.\nAls nächstes fuhren wir nach Wetzler und standen für eine Nacht auf dem Parkplatz Lahninsel. Wetzlar hat auch eine sehr schöne Altstadt, die es sich lohnt anzusehen.\nVerkauf vom Wohnmobil und Abschluss unserer Reise # Zum Abschluss fuhren wir für drei Nächte auf den Stellplatz in Haltern am See. Dies waren auch unsere drei letzten Nächte im eigenen Wohnmobil. Etwas traurig war das schon aber wir wussten, dass später für uns ein neuer Lebensabschnitt beginnen wird.\nDas Wetter war durchwachsen und wir machten das Beste daraus. Nach diesen drei Tagen endete unsere Wohnmobilreise mit 8400 km in Münster und ich räumte die ersten beiden Tage das Wohnmobil erst mal komplett leer. Am dritten Tag begann ich mit dem Putzen von Innen und Außen, parallel vereinbarte ich Termine mit den Interessenten. Nach dem ersten Termin war das Wohnmobil bereits verkauft und inzwischen freuen sich die neuen Besitzer sehr über dieses wunderbare Wohnmobil.\nDer Oktober war für uns nochmal sehr stressig und wir waren sehr froh, nachdem wir alles erledigt hatten. Dennoch haben wir zwischendurch auch mal abschalten können und die Zeit mit unseren Freunden in Münster genossen. Es ist wundervoll, solche Freunde zu haben und wir sind sehr dankbar dafür. Meistens an den Wochenende hatten wir gemeinsam tolles Essen und Trinken bei nettem Beisammensein.\nWir hatten eine unglaublich tolle Zeit, die wir in unserem Leben wohl nie vergessen werden. Wir lebten sechs Monate am Stück im Wohnmobil und waren an so vielen unterschiedlichen Orten. Es war einfach ein Traum und die Entscheidung diesen Schritt zu gehen hat sich definitiv gelohnt. Ich hoffe natürlich auch, dass dir meine 4 Teile zu unserer Wohnmobilreise gefallen haben.\nHier nochmal die Links zu den ersten drei Teilen, falls du sie noch nicht gelesen hat:\nCamping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 3 Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 2 Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 1 Wir haben inzwischen bereits Deutschland verlassen. Was wir nun genau machen und wo wir sind, dazu in einem späteren Blogartikel mehr. Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und ich würde mich freuen, wenn du bald wieder auf meinem Blog vorbeischauen würdest. Es bleibt definitiv spannend.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"26. November 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/road-trip-trough-spain-and-portugal-in-a-motorhome-part-4/","section":"Posts","summary":"Heute schreibe ich den letzten Teil von unserer Wohnmobilreise durch Spanien und Portugal. Der Abschluss in Frankreich war eher mit einem Urlaub zu vergleichen, da wir längere Zeit auf dem selben Campingplatz standen.","title":"Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 4","type":"posts"},{"content":"","date":"26. November 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/categories/roadtrip/","section":"Categories","summary":"","title":"Roadtrip","type":"categories"},{"content":"","date":"26. 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November 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/tags/vanlife/","section":"Tags","summary":"","title":"Vanlife","type":"tags"},{"content":"","date":"26 November 2019","externalUrl":null,"permalink":"/series/road-trip-spain-and-portugal/","section":"Series","summary":"","title":"Road Trip Spain and Portugal","type":"series"},{"content":"Es ist nun einige Zeit vergangen und wir sind inzwischen bereits wieder in Spanien \u0026#x1f1ea;\u0026#x1f1f8; angekommen, eigentlich auch schon fast in Frankreich. Zumindest haben wir vor bis spätestens 15. September 2019 wieder in Frankreich \u0026#x1f1eb;\u0026#x1f1f7; zu sein.\nIm Oktober wollen wir Deutschland \u0026#x1f1e9;\u0026#x1f1ea; erreichen für unseren endgültigen Abschluss der tollen Wohnmobilreise. Nun erzähle ich Euch aber erst einmal was wir in der letzten Zeit alles so erlebt haben.\nCamping auf einem Lidl Parkplatz # Wir hatten uns noch Faro angeschaut aber leider keinen Platz zum Übernachten gefunden bzw. wollten wir auch nicht einfach so direkt an der Straße stehenbleiben zum Schlafen. Da wir zu spät von der Stadtbesichtigung zurückkamen, war der nächste geplante Stellplatz auch schon geschlossen und ich war mir nicht sicher, ob man trotzdem noch anreisen konnte.\nAlso haben wir uns dafür entschieden auf dem Lidl Parkplatz ein paar Ortschaften weiter zu übernachten. Sie hatten dort extra 4 Stellplätze für Wohnmobile und wir waren die Nacht auch nicht alleine. Es war allerdings etwas laut und heiß. Am nächsten Morgen konnten wir im Lidl einkaufen und sind anschließend weiter nach Spanien gefahren.\nSevilla ist eine wunderschöne Stadt in Spanien # In Spanien angekommen war unsere erste Station auf dem relativ neuen Camper Park Playas de Luz bei Isla Christina für zwei Nächte. Danach ging es für uns weiter nach Sevilla und geschlafen haben wir im Hafen von Gelves. Das war ein super Stellplatz mit Strom und Badezimmer sowie Ver- und Entsorgung inbegriffen.\nMit dem Bus konnten wir nach Sevilla fahren und die Stadt ist tatsächlich ein Traum. Sehr schöne historische Gebäude verbunden mit den Modernen und es kam absolut kein Stress in der Stadt auf. Mir gefiel Sevilla sehr gut und dieser Aufenthalt hatte sich mehr als gelohnt.\nWir wollten anschließend weiterfahren Richtung Gibraltar und hatten noch einen Zwischenstopp in Sanlúcar de Barrameda auf einem Stellplatz. Dieser war aber eigentlich eher ein Campingplatz mit vielen Wohnwägen und lauten Spaniern ohne Rücksicht auf die anderen Camper.\nEs war furchtbar und wir sind am nächsten Tag direkt weitergefahren. Die Gegend außerhalb des Stellplatzes war zudem auch noch trostlos und sehr verschmutzt. Also nichts wie weg!\nStellplatz am Hafen vor Gibraltar # Vor Gibraltar standen wir wieder in einem Hafen. Da hatten wohl so einige eine gute Idee, diese Flächen als Stellplätze für Wohnmobile zu nutzen. Bei La Linea in Spanien ist die Grenze zu Gibraltar. Wir konnten zu Fuß nach Gibraltar laufen, leider hatten wir für Liam noch keinen Reisepass, somit durfte er nicht mit über die Grenze.\nIch bin dann alleine mit Sofia nach Gibraltar gelaufen, direkt über die Landebahn vom Flughafen und dann weiter durch die Fußgängerzone bis zur Seilbahn, um auf den Felsen zu kommen und ein paar Affen sehen zu können. Sofia hatte jedenfalls ihren Spaß mit den Affen und wir zudem einen schönen Ausflug.\nDanach ging es zu Fuß wieder zurück zum Stellplatz. Wir hatten keinen Strom und standen somit nochmal zwei Nächte frei. Es gab allerdings eine Ver- und Entsorgung, sowie ein Waschhaus mit Waschmaschine und Trockner. Darin befand sich auch jeweils eine Toilette aber leider keine Dusche.\nDas Waschhaus wurde abends abgeschlossen und erst wieder am nächsten Morgen geöffnet. Eine Dusche fand ich allerdings außerhalb vom Hafen direkt an einem Kreisverkehr, dort haben wir uns später immer geduscht.\nRonda mit der neuen Brücke ist ebenfalls sehenswert # Ich bekam von Maic den Tipp nach Ronda zu fahren, also ging es als nächstes mit der Honda nach Ronda. Nein, natürlich mit dem Wohnmobil und wir fanden einen ganz neuen Stellplatz direkt neben dem dazugehörigen Campingplatz.\nEs war wunderbar und wir waren die meiste Zeit sogar komplett alleine. Zu Fuß ging es ein paar mal ins Zentrum von Ronda und ich konnte wieder ein paar schöne Fotos machen. Auch dieser Zwischenstopp hat sich für uns gelohnt und wir hatten einen sehr schönen Aufenthalt.\nAls nächstes wollte ich eigentlich jemanden in Marbella besuchen aber leider war auf unserem vorher ausgesuchten Parkplatz kein Platz mehr frei und mit dem Wohnmobil in der Hauptsaison irgendwo dort zu parken war uns nicht so einfach möglich. Wir entschieden uns weiterzufahren und das Treffen in Malaga zu verschieben. Leider kam es aber nicht mehr dazu, sehr schade.\nWir hatten für uns aber einen ruhigen Stellplatz bei Los Rubios gefunden und blieben für drei Nächte dort stehen. Mit dem Bus konnten wir in 45 Minuten nach Malaga fahren und uns die Stadt ansehen. Malaga war schön aber wir waren seit Portugal nicht mehr baden und hatten leider bisher auch keine schönen Strände gesehen, daher suchten wir uns als nächstes Ziel einen Stellplatz mit einem schönen Strand in der Nähe aus.\nSchwimmen im Meer mit Kiesstrand # Wir fuhren nach Castell de Ferro auf einen Stellplatz mit Kiesstrand, daher war das Meer auch ziemlich sauber. Wir standen in erster Reihe zum Meer und waren sehr schnell im Wasser. Wir blieben für drei Nächte und fuhren anschließend an den nächsten Strand in Agua Amarga. Wieder ein Stellplatz für drei Nächte und alles ausgebucht.\nDie Hauptsaison ist als Camper ziemlich anstrengend aber wir haben bisher immer einen Platz gefunden. Agua Amarga ist ein kleines aber schnuckliges Städtchen im klassischen andalusischen Stil. Bei der Abreise fuhren wir über eine schöne Passstraße Richtung Aguilas und es macht deutlich mehr Spaß als Autobahn zu fahren. Wir haben auf unserer bisherigen Reise übrigens keinen einzigen Cent Maut bezahlt.\nEine Nacht standen wir nun auf einem Stellplatz hinter der Tankstelle mit Strom und allem was man sonst noch brauchen könnte. Fußläufig war ein schöner Strand zu erreichen und wir waren lange schwimmen. Duschen kostete 2 Euro und das war bisher das teuerste überhaupt. Leider gab es hier keine Stranddusche, ansonsten hätte ich natürlich dort geduscht.\nWeiter ging die Reise nach Los Alcázares auf einen Stellplatz, der hauptsächlich über Solarstrom versorgt wird. Der Platz war noch relativ neu und schön angelegt. Der Strand war hauptsächlich für Kite-Surfer und Schwimmen wäre zu gefährlich gewesen. Die Gegend war auch eher wieder verdreckt und in unmittelbarer Nähe ist der militärische Flugplatz von Murcia, bei unserer Ankunft haben wir einmal einen Düsenjet starten gesehen.\nLanger Sandstrand in El Campello bei Alicante # Nun ging es weiter nach Alicante bzw. standen wir auf einem Stellplatz bei El Campello. Wir blieben für 6 Nächte auf dem Area 7 Stellplatz und waren angenehm überrascht. Der Platz hatte echt alles und man war sehr schnell zu Fuß beim Mercadonna und auch beim kilometerlangen Strand.\nWir sind jeden Morgen nach dem Frühstück mit dem Bollerwagen zum Strand gelaufen und konnten im Meer schwimmen. Einmal sind wir mit dem Bus nach Alicante zum Abendessen und hatten eine super leckere Pizza gegessen. Spät abends ging es wieder zurück zum Wohnmobil und es hat alles super geklappt auch mit unseren Kindern.\nAls nächstes sind wir für drei Tage auf den Camping Sol de Calpe gefahren. Nebenan war ein Family Park, ähnlich einer Messe, mit entsprechender Lautstärke bis 1 Uhr nachts aber es war okay. Es gibt verschiedene Strände vor Ort, ein Lidl direkt ums Eck, den Naturschutzpark mit vielen Flamingos und natürlich dem kleinen Gibraltar Felsen namens Ifach auf den ich einmal hochklettern wollte.\nLeider musste ich vorzeitig abbrechen, weil ich erst auf der falschen Seite war und dann nach dem korrekten Aufstieg 500 Meter vor dem Ziel umkehren musste, weil es für mich bei der Dunkelheit einfach zu gefährlich wurde. In Calpe haben wir uns auch unsere erste Paella de Verduras in Spanien gegönnt und sie war sehr lecker.\nWir besuchen Opa in Denia # Nun war die Zeit gekommen und wir durften meinen Opa in Denia besuchen. Das Wohnmobil stand in dieser Zeit an der Straße vor dem Haus und wir haben unten in seinem Appartement geschlafen. Opa hatte ein paar Mal für uns gekocht, einmal gab es eine gemischte Paella und einmal sind wir zum WOK, um am reichhaltigen Buffet zu essen.\nWir hatten sehr viel Spaß, uns bis spät in die Nacht unterhalten und am nächsten Morgen mussten wir aufstehen sobald die Kinder wach wurden. Opa durfte natürlich weiterschlafen und nicht selten hat er gefrühstückt, als wir schon beim Mittagessen waren.\nEr zeigte uns auch wieder etwas vom Hinterland in Denia, wie beispielsweise die Bodega in Jalon und die Quelle an der er immer sein Wasser holt sowie ein uriges Restaurant am Berg. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und nach einer Woche sind wir abgereist. In Denia habe ich auch unser Wohnmobil von außen ordentlich waschen können, da wir jetzt wieder mit dem Camping starten.\nWeiter mit dem Wohnmobil Richtung Deutschland # Die erste Anlaufstelle war ein Stellplatz in Daimuz, unweit von Gandia entfernt. Es gab wieder einen kilometerlangen Strand, wir waren diesmal aber nicht schwimmen. Wir waren nochmal Paella de Verduras essen und hatten eine große Pfanne für uns alleine.\nWir blieben zwei Nächte und waren sehr zufrieden. Die Betreiber sprachen hier Deutsch und waren ziemlich nett. Wir haben jetzt September und die Hauptsaison geht zu Ende, denn ab dem 01. September gilt auf einigen Plätzen wieder die ACSI Card.\nAktuell stehen wir auf dem Campingplatz Torre la Sal 2 und das ist alles sehr touristisch hier. Bei der Ankunft bin ich fast vom Glauben abgefallen, denn ich musste lange an der Rezeption anstehen, um uns überhaupt mal anmelden zu können. Der Verkehr musste geregelt werden, weil hier auch alles so eng ist und es schnell zur Verstopfung kommen kann.\nIch wollte eigentlich schon fast wieder abreisen aber wir hatten Sofia versprochen, dass sie auf diesem Campingplatz viele Möglichkeiten zum Spielen hat. Wir bleiben jetzt bis Sonntag hier aber es fühlt sich immer noch wie Hauptsaison an und die Disco geht hier bis 4 Uhr nachts, also ganz schön was los.\nUnverschämt ist auch der Preis mit ACSI Card 20 Euro und für unsere zwei Jahre alte Tochter zahlen wir nochmal 9,90 Euro extra, obwohl die ganzen Animationen für Kinder alle erst ab 3 Jahren sind. Nun ja, so ist das halt aber ich glaube ihr gefällt es und sie hat ihren Spaß.\nWo fahren wir als nächstes hin? # Als nächstes fahren wir definitiv noch einen Campingplatz in Spanien an, bleiben für maximal eine Woche und dann fahren wir weiter nach Frankreich. Vielleicht gibt es noch einen Zwischenstopp auf einem Stellplatz, das entscheiden wir dann spontan.\nIn Frankreich werden wir wahrscheinlich die Schwester von Stefanie auf einem Campingplatz treffen und mit ihnen gemeinsam den Urlaub verbringen. Der geht bis Ende September und danach fahren wir zurück nach Deutschland, sicherlich nicht am Stück und mit ein oder zwei Zwischenstopps auf Stellplätzen.\nIn Deutschland angekommen werden wir unser Wohnmobil verkaufen. Ich habe bereits die Anzeige auf mobile.de online. Sobald das Wohnmobil verkauft ist beginnt unsere nächste große Reise aber dazu später mehr. Ich werde sicherlich noch einen Teil 4 zum Abschluss unsere Spanien und Portugal Reise schreiben.\nBis dahin wünsche ich dir den maximalen Erfolg! \u0026#x1f4c8;\nLiebe Grüße\nSebastian\nPS: Auf meinem Facebook Profil poste ich in der Zwischenzeit die aktuellen Orte und Bilder von unserer Reise.\n","date":"4. September 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/road-trip-trough-spain-and-portugal-in-a-motorhome-part-3/","section":"Posts","summary":"Es ist nun einige Zeit vergangen und wir sind inzwischen bereits wieder in Spanien angekommen, eigentlich auch schon fast in Frankreich. Zumindest haben wir vor bis spätestens am 15. September 2019 wieder in Frankreich zu sein.","title":"Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 3","type":"posts"},{"content":"Nachdem wir den Campingplatz in Árvore verlassen haben, ging es erst mal mit dem Wohnmobil zurück nach Vila do Conde zum Einkaufen. Den Kühlschrank haben wir voll gemacht, da wir für die nächsten Tage irgendwo frei stehen wollten und da haben wir gerne ausreichend Essen und Trinken dabei.\nVorausgesetzt wir bekommen unsere deutsche Gasflasche in Portugal aufgefüllt, denn wenn wir frei stehen brauchen wir das Gas für den Kühlschrank und zum Kochen.\nDeutsche Gasflaschen in Portugal auffüllen # Es war für mich ungewiss, ob das alles klappt. Denn erst mal muss man eine Gastankstelle finden und dann müssen die Portugiesen auch noch den entsprechenden Adapter haben, um die deutsche graue 11kg Gasflasche zu befüllen.\nIch hatte zuvor im Internet eine Karte mit entsprechenden Gastankstellen gefunden, welche diesen Service in Portugal durchführen können und so fuhren wir anschließend weiter nach Arada (südlich von Porto in Ovar) zum Autogas Cuco.\nIch war sehr glücklich als der Kollege vor Ort verstanden hatte, was ich wollte und mit unserer leeren Gasflasche verschwand. Für 21 Euro hat er die 11kg Flasche befüllt und wir konnten mit unserem Plan fortfahren, die nächsten Tage irgendwo frei stehen bleiben und die Zeit in Ruhe genießen.\nNach dem Befüllen ging es ein paar Kilometer von der Gastankstelle ans Meer zum Praia de Cortegaça, zum Abendessen und Schlafen. Es war sehr schön, direkt am Meer mit einem schönen Sonnenuntergang und dauerhaftem Meeresrauschen.\nNachts sind einige Autos gekommen und wieder weggefahren, das ist als unheimlich, wenn man da so alleine im Wohnmobil schläft. Das waren wahrscheinlich entweder Fischer oder tatsächlich Leute, die sich nachts dort verfahren haben?\nFrei stehen mit dem Wohnmobil in Portugal # Am Morgen gab es noch ein gemütliches Frühstück und anschließend sind wir aufgebrochen. Ich bekam die Empfehlung nach Aveiro zu fahren, dem Little \u0026ldquo;Venice\u0026rdquo;. Gesagt und getan. Es gab einen Wohnmobilparkplatz direkt an der Autobahnbrücke. Etwas laut und unheimlich mit Wohnwägen, die da anscheinend dauerhaft stehen.\nDas Wohnmobil wollten wir dort nicht unbeaufsichtigt stehenlassen, also bin leider nur ich alleine in die Stadt gegangen und habe für uns ein paar Bilder gemacht. Als Belohnung gab es dafür hinterher von mir für alle ein Eis.\nDer Weg nach Aveiro war wie immer recht entspannt zu fahren aber den Wohnmobilparkplatz zu finden bei den engen Gassen echt grausam. Ich bin mit dem Navi gefahren und irgendwann kamen wir an eine Brücke, die wir überqueren sollten und ich mir allerdings nicht sicher war, ob ich da jetzt mit dem Wohnmobil drüberfahren darf.\nSie war recht klein und das Verkehrsschild davor hatte mich irritiert. Also bin ich weiter gefahren, habe das Navi einfach ignoriert und die Route wurde neu berechnet. Es wird schon irgendwie weitergehen, dachte ich mir und die Straßen wurden immer enger. \u0026#x1f648;\nMit dem Wohnmobil durch enge Gassen # An einer Stelle ist es dann passiert, wir steckten quasi fest. Links ein Transporter an dem ich den Außenspiegel leider nicht einklappen konnte und rechts ein Stoppschild, welches zu weit auf die Straße ragte. Dann kam direkt die Hauswand und dazwischen ein Abwasserkanal.\nIch kam nicht mehr vor und nicht mehr zurück, wurde schon leicht nervös und war verärgert, weil dem sein Spiegel nicht einzuklappen war. Ich konnte wenigstens unseren Spiegel einklappen, um daran vorbeizukommen und danach gleich wieder ausklappen. Die hintere Seitenwand war aber nur wenige Millimeter vom Außenspiegel des Transporters entfernt und rechts waren keine Millimeter mehr zwischen Markise und Stoppschild übrig.\nDie Markise war nun das Problem und hinten kamen schon die nächsten Autos, welche meine Schweißproduktion leicht anregten. Es half aber alles nichts, ich musste cool bleiben und da irgendwie durchkommen. Es kamen glücklicherweise zwei Anwohner zur Hilfe und sahen ebenfalls, dass ich da nicht durchpasste.\nEiner von ihnen und Stefanie drückten dann so gut es ging das Stoppschild zur Seite und ich fuhr ganz langsam daran vorbei. Wir hatten es geschafft und es ging weiter, wir waren nur leider noch nicht auf der Hauptstraße.\nEs kamen noch ein paar enge Gassen aber glücklicherweise passten wir da überall durch. Hier ein Bild von den engen Gassen, leider gab es kein Bild von der vorherigen Situation, da waren wir beide einfach zu sehr aufgeregt und beschäftigt.\nSchlafen wollten wir an der Autobahnbrücke lieber nicht und sind kurzum weitergefahren. Das war definitiv eine gute Entscheidung, denn wir kamen an einen wunderschönen Strand bei Vagos und haben hinter der Düne übernachtet.\nDiesmal waren wir nicht ganz alleine und ein paar andere Camper haben auch dort geschlafen, allerdings war das Gelände so groß, dass sich das sehr gut verteilt hat. Aber auch hier kamen nachts hin und wieder Autos an. Wir haben trotzdem sehr gut geschlafen und am nächsten Tag eine kalte Dusche am Strand genossen. Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg.\nNächstes Ziel war ein großer Parkplatz direkt am Meer bei Figueira da Foz aber zum Schlafen gefiel der uns irgendwie nicht. Wir machten nach dem Mittagessen noch einen Mittagsschlaf und sind anschließend weiter zum kostenlosen Wohnmobilstellplatz Costa de Lavos. Ich bin erst aus Versehen dran vorbei gefahren und musste im nächsten Ort wenden und dort stank es fürchterlich.\nKeine Ahnung wie ich das beschreiben soll, extrem stark nach konzentriertem Brokkoliwasser würde ich sagen. Keine Ahnung, was das für eine Industrie war und am nächsten Morgen ging der Wind genau in unsere Richtung. Das war morgens etwas unangenehm und wir fuhren nach dem Frühstück direkt weiter nach Nazaré.\nDie größten surfbaren Wellen der Welt in Nazaré # Leider sind zu dieser Jahreszeit keine großen Wellen zu sehen und zum Schlafen fand ich den Platz irgendwie nicht gut. Für Surfer mag das wohl ein Paradies sein. Dennoch gab es dort Mittagessen sowie einen Mittagsschlaf und anschließend fuhren wir nach Peniche zum Leuchtturm für eine Nacht.\nWir hatten zwar einen Kuschelcamper neben uns aber der Sonnenuntergang war ein Traum und wir konnten direkt zur Frontscheibe raus auf das Meer und den Sonnenuntergang schauen. So macht das Abendessen definitiv noch mehr Spaß. Wir hatten einen guten Schlaf, obwohl auch hier wieder nachts Autos ankamen.\nEs scheint in Portugal wohl üblich zu sein, entweder machen die Leute eine Rundfahrt und drehen an dem Kreisel oder es kommen tatsächlich Fischer zum Angeln. Ich war am Morgen relativ früh wach und habe daher einen schönen Sonnenaufgang fotografieren können.\nNach den vier Nächten ohne Landstrom wollten wir mal wieder auf einen Campingplatz, um die Batterien aufzuladen und vor allem eine ordentliche Dusche zu nehmen. Wir haben keine Solarzellen auf dem Dach, verbrauchen allerdings auch nicht sehr viel Strom, wahrscheinlich hätten wir noch ein paar weitere Nächte ohne Landstrom auskommen können. Am wichtigsten waren uns die Duschen, da wir noch nie im Wohnmobil geduscht haben.\nSchöne Aussicht auf das Meer # Wir blieben für eine Nacht auf einem relativ neuen Campingplatz bei Setúbal und waren anfangs über die tolle Aussicht auf das Meer und die vorbeifahrenden Containerschiffe begeistert. Aber leider gab es dort extrem viele Fliegen, der Platz war zu teuer und man zahlt ab 6 Meter Länge beim Wohnmobil nochmal mehr.\nKeine Ahnung warum, denn man steht auf den gleichen Plätzen wie die Wohnmobile unter 6 Meter. Am nächsten Morgen kamen die Gärtner mit Motorschere und haben die Hecken direkt neben den Campern gestutzt. Das hab ich auch noch nirgends erlebt und wir entschieden uns weiterzufahren.\nNach über 4000 km mit dem Wohnmobil an der Algarve in Portugal angekommen # Als nächstes Ziel haben wir die Algarve angepeilt, eigentlich unserer Hauptziel in Portugal. Auf dem Weg dahin, machten wir irgendwo in der Pampa eine Mittagspause. Wir fuhren anschließend direkt zum Wohnmobilpark am Praia da Falésia.\nDa blieben wir dann auch bis heute stehen und Morgen wollen wir Richtung Faro weiterfahren. Der Strand und das Meer hier sind wunderschön und wir hatten in den guten zwei Wochen eine tolle und entspannte Zeit. Von hier aus konnten wir verschiedene Orte anfahren.\nWir fuhren einmal mit dem Wohnmobil zum Praia da Marinha, ein noch schönerer Strand mit seinen Buchten und Felsen einfach ein Traum. Leider wissen das andere mittlerweile auch und daher ist dort alles sehr überfüllt und ab der Straße zum Strand gilt Parkverbot für Wohnmobile.\nGenerell ist hier in der Hauptsaison nirgends das Übernachten an den Parkplätzen bei den Stränden erlaubt. Es fährt auch öfters die Polizei vorbei und ich habe gehört, dass es eine Strafe von 150 Euro kosten kann.\nDa war es für uns gut einen Rückzugsort beim Wohnmobilpark zu haben. Wir hatten übrigens auch alles inklusive für nur 9 Euro am Tag. Direkt am Eingang befindet sich eine Bushaltestelle und wir machten an einem Tag einen Ausflug nach Albufeira.\nBald geht es mit dem Wohnmobil wieder nach Spanien # Bis Spanien ist es nun nicht mehr weit und mal schauen, wie lange wir ab Morgen bei Faro bleiben werden. Ansonsten geht es bald wieder nach Spanien und wir erkunden als nächstes Andalusien. Gibraltar steht auch auf dem Plan und Ende August möchten wir meinen Opa in Denia besuchen. Danach fahren wir an der Mittelmeerküste entlang wieder zurück Richtung Deutschland.\nDa gibt es sicherlich einige schöne Campingplätze in Spanien und Frankreich zur Nachsaison mit der ACSI Card, die wir auf unserer Reise besuchen werden. Ich werde daher sehr wahrscheinlich noch einen dritten Teil zu unserer Reise durch Spanien und Portugal schreiben.\nLiebe Grüße\nSebastian\nPS: Auf meinem Facebook Profil poste ich in der Zwischenzeit die aktuellen Orte und Bilder von unserer Reise.\n","date":"21. Juli 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/road-trip-trough-spain-and-portugal-in-a-motorhome-part-2/","section":"Posts","summary":"Nachdem wir den Campingplatz in Árvore verlassen haben, ging es erst mal mit dem Wohnmobil zurück nach Vila do Conde zum Einkaufen.","title":"Camping mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal Teil 2","type":"posts"},{"content":"Während unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Spanien \u0026#x1f1ea;\u0026#x1f1f8; und Portugal 🇵🇹 möchten wir natürlich auch auf ein schnelles und vernünftiges Internet zugreifen können. Ich habe mir im Vorfeld ein paar Möglichkeiten angesehen und wusste aber noch nicht, wie und ob das im Ausland alles so wunderbar funktioniert. Letztendlich haben wir in Spanien \u0026#x1f1ea;\u0026#x1f1f8; eine sehr gute Möglichkeit genutzt, die jetzt bei uns zum Einsatz kommt.\nUnsere Smartphones mit den deutschen SIM Karten haben wir natürlich dabei und heutzutage kostet das Roaming in der EU auch nichts mehr zusätzlich. Allerdings sind die deutschen Tarife für mobiles Internet relativ teuer und dann meistens auch noch beschränkt.\nWir haben beide Prepaid Karten von congstar und da zahle ich 10 Euro im Monat für eine Allnet Flat und 1.5GB Datenvolumen. Dies lässt sich problemlos im europäischen Ausland 🇪🇺 nutzen, allerdings reichen mir die 1.5GB nicht sehr lange aus.\nWir hatten dafür in Deutschland \u0026#x1f1e9;\u0026#x1f1ea; zusätzlich den GigaCube von Vodafone mit dem Prepaid Tarif für 35 Euro im Monat und 50GB Datenvolumen genutzt. Ich schrieb darüber mal in einem Blogartikel, da wir ihn damals hauptsächlich für den Garten kauften.\nLeider lässt Vodafone in diesem Tarif kein Roaming zu, somit können wir diesen Tarif im Ausland auch nicht nutzen.\nMobiles Internet im Ausland dank Simyo Spanien # Die Lösung hierfür ist eine spanische SIM Karte von Simyo mit ebenfalls einem Prepaid Tarif, welche bei uns auch problemlos im GigaCube funktioniert und wir super schnelles Internet in Spanien haben.\nIch habe für uns den Tarif mit 28GB Datenvolumen für 17 Euro im Monat gewählt. Ich denke damit fahren wir ganz gut und wir können die Karte auch in Portugal nutzen, da Simyo in diesem Tarif das Roaming zulässt.\nEs gibt verschiedene Geschäfte, in denen man sich eine SIM Karte von Simyo besorgen kann. Ich war in einem BEEP Shop und mir wurde sehr gut geholfen. Ich konnte mit dem Verkäufer Englisch sprechen und er hat sogar meine SIM Karte bei Simyo freischalten lassen.\nDafür muss nämlich ein Telefonat mit Simyo auf Spanisch geführt werden. Allerdings sind nicht alle BEEP Shops gleich wie ich feststellen musste, denn im ersten Shop wurde ich abgewiesen, bzw. hat die Verkäuferin meinen deutschen Personalausweis nicht akzeptieren wollen.\nErwähnenswert ist meiner Meinung nach ein weiterer wichtiger Punkt, denn man ist bei diesem Tarif nicht nur mit LTE Geschwindigkeit unterwegs sondern nicht verbrauchtes Datenvolumen darf im nächsten Monat weiter genutzt werden.\nIn Deutschland verfällt in der Regel das nicht genutzte Datenvolumen am Ende des Monats zum Nachteil des Kunden, denn bezahlt wurde es schließlich.\nLeider gibt es zwei Nachteile bei Simyo Spanien # Einen kleinen Nachteil haben deutsche Kunden mit diesem Tarif. Wir können die spanische Simyo App nicht offiziell im Google Play Store herunterladen, da wir mit der deutschen Ländereinstellung bei Google diese App nicht installieren dürfen.\nEs gibt allerdings eine Möglichkeit diese App außerhalb vom Google Play Store herunterzuladen und anschließend manuell zu installieren. Danach hat man mit der spanischen App Zugriff auf seinen Vertrag und sieht jederzeit das verfügbare Datenvolumen.\nEin weiterer Nachteil ist, dass man in der Simyo App zwar die Prepaid Karte aufladen kann aber leider keine deutschen Kreditkarten akzeptiert werden. Doch auch hierfür gibt es eine Lösung. Ich lade mein Guthaben über den Dienst recharge.com weltweit auf.\nDazu wählt man auf der Webseite den Anbieter aus und gibt seine Rufnummer ein, anschließend kann man den Betrag auswählen und mit jeder Kreditkarte bezahlen. Dies kostet leider eine Servicegebühr von 99 Cent aber dafür ist das Guthaben unverzüglich verfügbar und solange man sich in Spanien aufhält, kann man natürlich vor Ort Guthaben in den Geschäften oder meistens auch bei den Tankstellen kaufen.\nBis jetzt bin ich mit dieser Lösung absolut zufrieden. Das Internet ist schnell, günstig und funktioniert einwandfrei bei uns im Wohnmobil mit dem WLAN Router und alle unsere Geräte haben Zugriff auf das Internet.\nWas will man mehr? Meistens ist das WLAN auf den Stell- oder Campingplätzen extrem langsam und nicht selten genug auch noch teuer. Von daher ist man mit dem eigenen mobilen Internet auf jeden Fall flexibel und ausreichend versorgt.\nLiebe Grüße\nSebastian\n","date":"8. Juli 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/mobile-internet-in-spain-and-portugal/","section":"Posts","summary":"Während unserer Reise mit dem Wohnmobil nach Spanien und Portugal möchten wir natürlich auch auf ein schnelles und vernünftiges Internet zugreifen können. Ich habe mir im Vorfeld ein paar Möglichkeiten angesehen und wusste aber noch nicht, wie und ob das im Ausland alles so wunderbar funktioniert.","title":"Mobiles Internet in Spanien und Portugal","type":"posts"},{"content":"Wir haben uns letztes Jahr dazu entschieden mit unserem Wohnmobil eine längere Reise zu machen. Da wir beide gerne Portugal sehen wollten, war für uns auch schnell klar, wir fahren zuerst am Atlantik entlang in den Süden und später am Mittelmeer wieder zurück nach Deutschland.\nEs wird allerdings leider auch unsere letzte Reise mit dem Wohnmobil sein, da wir uns dazu entschieden haben es anschließend zu verkaufen. \u0026#x1f622; Die Gründe für unsere Entscheidung werden ziemlich sicher auch irgendwann hier auf meinem Blog zu lesen sein.\nGestartet sind wir am 15. April 2019 zu Hause in Breisach am Rhein. Allerdings war das erst mal nur die Probe und das Einräumen für die Reise mit unseren beiden Kindern. Geschlafen haben wir aber immer im Wohnmobil, entweder bei uns auf dem Parkplatz oder in der näheren Umgebung bei Familie oder auf einem Wohnmobilstellplatz in Frankreich.\nAbfahrt zum Wohnmobilhändler # Losgefahren sind wir tatsächlich erst am 25. April 2019 und auch erst mal in den Norden nach Öhringen zum Wohnmobilhändler in Bretzfeld, um unsere Dichtigkeitsprüfung durchführen zu lassen und anschließend jemanden am Stellplatz in Öhringen zu treffen.\nLeider war das Wetter nicht besonders gut und wir fuhren am 27. April weiter Richtung Münster mit einer Zwischenübernachtung.\nAm 28. April 2019 sind wir in Münster angekommen, um Freunde von uns zu besuchen und noch ein paar organisatorische Dinge zu erledigen. Außerdem haben wir an zwei Tagen weitere nette Menschen getroffen, die ich durch das Online Marketing kennen lernen durfte. Wir hatten zuvor für einen Monat die Parzelle auf dem Campingplatz Münster gepachtet und sind somit erst am 29. Mai 2019 Richtung Süden weitergefahren.\nDie Reise mit unserem Wohnmobil beginnt # Von nun an begann die tatsächliche Reise nach Spanien und Portugal. Wir haben uns allerdings keinen Zeitplan gesetzt und in der Regel auch noch keinen Stell- oder Campingplatz ausgesucht. Ein paar Tage vorher schaute ich immer in der ACSI App, welche schönen Plätze es in ca. 200km Entfernung gibt und den Favoriten fuhren wir an.\nDa zu dieser Zeit Nebensaison war, konnten wir durch die ACSI Card einige Euros sparen. Oftmals zahlten wir nur 12 Euro pro Nacht auf den Campingplätzen inkl. Strom und Dusche mit Warmwasser.\nWir fuhren von Münster aus nach Holland und blieben eine Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz. Am nächsten Morgen fuhren wir über Belgien weiter nach Frankreich und blieben wieder für eine Nacht auf einem Campingplatz stehen.\nIn Frankreich haben wir mehrere Campingplätze besucht, irgendwie waren wir auch länger in Frankreich unterwegs als ich mir vorgestellt hatte aber es war dennoch schön. Irgendwann haben wir natürlich auch Spanien erreicht und ebenfalls wieder einige Campingplätze besucht und der Letzte war sogar direkt an der portugiesischen Grenze, dem Fluss Rio Mino.\nAnkunft in Portugal # Als nächstes fuhren wir über die Brücke nach Portugal und blieben einige Kilometer weiter für zwei Nächte auf einem Campingplatz. Danach fuhren wir nur ein paar Kilometer zurück, weil wir dort jemanden in dem Ort treffen werden.\nWir stehen aktuell noch auf diesem relativ großen Campingplatz, hauptsächlich mit Dauercamper und nur wenige Touristikstellplätze bis voraussichtlich Montag, den 01. Juli 2019. Danach würde ich gerne unsere Gasflasche füllen lassen und wieder an einem freien Parkplatz in der Natur stehen.\nAuflistung der besuchten Camping- und Stellplätze # Ich habe mir die Mühe gemacht, alle bisher besuchten Campingplätze hier aufzulisten:\nTeilweise beinhaltet die Angabe einen Rabatt mit der ACSI Card in der Nebensaison\nHolland 29.05.2019 Wohnmobilstellplatz Oirschot für 16,50 Euro die Nacht\nFrankreich 30.05.2019 kostenloser Wohnmobilstellplatz Grand-Fort-Philippe\nFrankreich 31.05.2019 Camping L‘Oiseau Blanc für 12 Euro die Nacht\nFrankreich 02.06.2019 Camping du Château für 14 Euro die Nacht\nFrankreich 03.06.2019 Camping Aux Pommiers für 18 Euro die Nacht\nFrankreich 05.06.2019 Camping les Rives de Vilaine für 12 Euro die Nacht\nFrankreich 06.06.2019 Camping Campéole Plage des Tonnelles für 16 Euro die Nacht\nFrankreich 07.06.2019 Camping Le Lys Blanc für 12 Euro die Nacht\nFrankreich 08.06.2019 Camping Les Bruyéres für 12 Euro die Nacht\nSpanien 10.06.2019 Camping Zumaia für 20 Euro die Nacht\nSpanien 13.06.2019 kostenloser Strandparkplatz am Playa de Amio in Pechon\nSpanien 14.06.2019 A Gaivota Camping für 20 Euro die Nacht\nSpanien 17.06.2019 kostenloser Wohnmobilstellplatz Parque Da Seca\nSpanien 18.06.2019 Camping Santa Tecla für 12 Euro die Nacht\nPortugal 22.06.2019 Parque Campismo De Vila Cha für 16 Euro die Nacht\nPortugal 24.06.2019 Parque de Campismo Árvore für 24 Euro die Nacht\nEs ist jedenfalls total schön, dass wir diese Reise machen dürfen und sie wird uns mit Sicherheit für immer in Erinnerung bleiben. Ich werde wahrscheinlich in einem weiteren Blogartikel über unsere nächsten Reiseziele in Spanien und Portugal berichten.\nWir haben uns vorgenommen noch bis Ende Oktober 2019 unterwegs zu sein. Also sei gespannt und bis zum nächsten Mal.\nLiebe Grüße\nSebastian\nPS: Auf meinem Facebook Profil poste ich in der Zwischenzeit die aktuellen Orte und Bilder von unserer Reise.\n","date":"27. Juni 2019","externalUrl":null,"permalink":"/de/posts/road-trip-trough-spain-and-portugal-in-a-motorhome-part-1/","section":"Posts","summary":"Wir haben uns letztes Jahr dazu entschieden mit unserem Wohnmobil eine längere Reise zu machen. 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